Marillenkuchen mit Joghurt und Streusel: Das perfekte Sommerrezept
Welches Obst steht mehr für die süße österreichische Küche als die Marille? Die goldgelben Früchte sind eine wichtige Hauptzutat vieler Klassiker. Ein Marillenkuchen mit Joghurt und Streusel vereint das saftige Aroma von Marillen mit einem lockeren Teig und knusprigen Streuseln zu einem sommerlich-fruchtigen Genuss. Dieser Kuchen schmeckt wie von Oma gebacken und ist einfach ein Must-Have zur Marillensaison! Das Rezept ist auch super für ein Picknick, das Sommerfest in der Schule oder im Kindergarten geeignet.
Bei Marillen handelt es sich um das österreichische Wort für die kleinen gelb-orangen runden Früchte, die derzeit Saison haben. Aprikosen sind identisch mit Marillen. Die Früchtchen sind übrigens ganz gesund und enthalten Beta-Carotin, das im Körper in Vitamin A umgewandelt werden kann und antioxidativ wirkt. Weiteres sind in der Aprikose Vitamine der B-Gruppe wie unter anderem das Niacin sowie Vitamin C und Folsäure enthalten.
Aufbau und Varianten des Marillenkuchens mit Joghurt und Streusel
Der Marillenkuchen mit Joghurt, wie ihn schon unsere Großmütter zubereiteten, ist herrlich saftig, fruchtig und süß. Der fluffige und zugleich saftige Boden passt perfekt zu den säuerlichen Marillen und sieht zudem sehr appetitlich aus. Das Rezept lässt sich je nach Geschmack variieren - etwa lässt sich die Marillen durch Zwetschgen, Kirschen oder anderes Steinobst ersetzen.
- Saftig: Sowohl die fruchtigen Marillen als auch der feine und flaumige Rührteig sind saftig - ideal für einen Blechkuchen.
- Luftig: Der Teig ist hoch und super luftig.
- Fruchtig und süß: Durch die Marillen ist der Kuchen fruchtig und angenehm süß.
- Gelingsicher: Dieser Marillenkuchen ist einfach zu machen und ist bisher noch jedes Mal gelungen.
Zutaten für ein Backblech Marillenkuchen mit Joghurt und Streusel
Die Mengenangaben sind für ein großes Backblech gedacht und können nach Bedarf angepasst werden. Die Zutaten sind einfach und schnell zusammengerührt - der Kuchen ist ideal geeignet, wenn es einmal schnell gehen soll oder unerwartet Gäste kommen.
| Zutat | Menge |
|---|---|
| Marillen (Aprikosen) | 1 kg (entsteint und halbiert) |
| Eier | 4 Stück (M) |
| Zucker | 180-220 g (feiner Kristall- oder Staubzucker) |
| Vanillezucker oder Vanilleextrakt | 1 Pck. oder 1 TL |
| Mehl (glatt) | 280-300 g |
| Backpulver | 1 Pck. (ca. 15 g) |
| Joghurt oder Sauerrahm | 120-250 g |
| Öl oder Butter | 90-200 ml Butter / Öl |
| Bittermandelaroma, Rum nach Belieben | 1 EL / 1 Tropfen |
| Streusel: Mandeln (gemahlen) | 70 g |
| Streusel: Mehl | 100 g |
| Streusel: Butter | 90 g (kalt) |
| Streusel: Zucker | 70 g |
Zubereitung Schritt-für-Schritt
Vorbereiten
Zuerst das Backrohr auf 175-180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen und ein Backblech bzw. eine rechteckige Backform (z.B. 23x33 cm) mit Backpapier auslegen oder buttern. Die Marillen waschen, halbieren und entkernen.
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Teig herstellen
- Die Eier trennen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz zu festem Schnee schlagen und beiseite stellen.
- Die weiche Butter (oder Öl) mit Zucker und Vanillezucker bzw. Vanilleextrakt sowie den Eigelben etwa 5-10 Minuten schaumig schlagen, bis eine dicke, helle und cremige Masse entsteht.
- Den Joghurt (alternativ Sauerrahm) und eventuell etwas Zitronenabrieb sowie einen Esslöffel Rum unterrühren.
- Mehl mit Backpulver vermengen und in die Masse einrühren - nur kurz, bis alles vermengt ist.
- Die Hälfte des Eischnees unterheben, damit die Masse lockerer wird, dann den Rest vorsichtig unterziehen.
Kuchen belegen und backen
- Den Teig gleichmäßig auf das vorbereitete Backblech geben und glatt streichen.
- Die Marillenhälften mit der Wölbung nach unten dicht an dicht auf dem Teig verteilen. Die Schnittfläche sollte möglichst gerade liegen, damit der Fruchtsaft beim Backen in den Früchten bleibt.
- Für die Streusel gemahlene Mandeln, Zucker und Mehl sowie kalte Butter in Stücken und nach Geschmack Bittermandelaroma mit den Händen zu Streuseln verkrümeln. Gleichmäßig über die Marillen streuen.
- Im mittleren Einschub rund 35-45 Minuten backen, bis der Teig eine goldene Farbe hat und ein Stäbchen sauber herauskommt.
Servieren
Nach dem Backen den Kuchen kurz abkühlen lassen. Wer möchte, kann den Kuchen noch mit Staubzucker bestreuen. Dieser saftige Marillenkuchen ist warm ein echtes Highlight, schmeckt aber auch am nächsten Tag wunderbar frisch. Der Kuchen lässt sich einfach transportieren und eignet sich perfekt für Feste, Feiern oder als Mitbringsel!
Häufige Fragen und Tipps
- Die Marillen versinken leicht in der Masse, sinken aber nicht zu Boden - der Teig geht beim Backen auf und umschließt die Früchte.
- Um den Marillenkuchen gesünder zu gestalten, kann ein Teil des Mehls durch Vollkornmehl ersetzt werden. Dinkelvollkornmehl eignet sich auch für die Streusel und sorgt für einen rustikalen, nussigen Geschmack.
- Statt Zucker kann Birkenzucker (Xylit) im Verhältnis 1:1 verwendet werden - ideal für Diabetiker:innen und alle, die auf den Blutzucker achten wollen. Xylit hat 40 % weniger Kalorien als Zucker und ist zahnfreundlich.
- Der Teig kann auch mit Kirschen, Zwetschgen oder anderem Steinobst belegt werden. Auch kombinierte Obstsorten schmecken herrlich und bringen Abwechslung.
Wissenswertes rund um Marillen und Backen
Die Erntezeit der Marillen variiert von Jahr zu Jahr, doch meist beginnt sie in der Wachau ab Mitte Juni. Die Marillen sollen für den Kuchen möglichst klein, aromatisch und frisch sein. Ein Tipp: Beim Belegen der Masse mit den Marillen darauf achten, dass die Schnittflächen gerade liegen. Die Früchtchen sind reich an Beta-Carotin, Vitamin C und vielen weiteren Vitalstoffen.
Ernährungs-Tipp
Marillen enthalten zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe, darunter Vitamin E, Vitamin C, Niacin und Folsäure. Durch die Kombination mit Joghurt wird der Kuchen noch lockerer und erhält zugleich einen feinen Geschmack. Für eine vollwertige Variante kann man teilweise das Mehl gegen Vollkornmehl austauschen und die Streusel mit gemahlenen Nüssen anreichern.
Bewertung, Aufbewahrung und Serviervorschläge
Durchschnittliche Bewertung: 4,7 von 5 Sternen (3 Bewertungen). Der Marillenkuchen mit Joghurt und Streusel begeistert als luftiger, fruchtiger Klassiker, der auch beim nächsten Sommerfest nicht fehlen darf. Der Kuchen schmeckt frisch aus dem Ofen genauso gut wie am nächsten oder übernächsten Tag. In einer luftdichten Dose bleibt er ca. 2-3 Tage schön saftig. Wer möchte, bestreut kurz vor dem Servieren noch etwas Staubzucker darüber.
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