Marillen-Mohn-Marmelade: Rezept, Varianten und Schritt-für-Schritt-Zubereitung
Marillenmarmelade (Aprikosenkonfitüre) ist ein absoluter Klassiker, der auf keinem Frühstückstisch fehlen sollte. Am besten schmeckt die Marmelade mit richtig reifen, fruchtigen Marillen, die meist im Juli erhältlich sind. Die Kombination von Mohn und Marille mag ich auch sehr gerne.
Zutaten und Mengenvarianten
- 1 kg Marillen (Aprikosen)
- 350 g Zucker
- Saft von 1 Zitrone
- 2 Teelöffel Agar-Agar
Für die Marmelade reife Marillen verwenden.
- 900 g Aprikose(n) (Marillen), entsteinte
- 2 EL Mohn gemahlener
- 500 g Gelierzucker 2:1
- 1 Zitrone(n) der Saft davon
- 100 g Rosinen
- 4 EL Rum
Man kann Marillenmarmelade natürlich ganz einfach mit fertigem Gelierzucker nach Anleitung kochen.
- 1 kg entkernte Marillen
- 650 g Zucker
- 25 g Apfelpektin
- Saft einer Zitrone
- 2 Stamperln (0,004l) Marillenschnaps
Ergiebigkeit und Basisangaben
Ergibt: 1.1 Liter (passiert ca. 1 kg Marillen (Aprikosen) Ca.
Grundrezept: Schritt-für-Schritt mit Agar-Agar
- Die Marillen waschen, halbieren und entsteinen.
- Die Marillenhälften in kleine Stücke schneiden.
- Die Marillenstücke, den Zucker und den Zitronensaft in einen großen Topf geben.
- Die Mischung zum Kochen bringen und unter ständigem Rühren 15 Minuten kochen lassen.
- Falls eine besonders glatte Konsistenz erwünscht ist, Marillenmarmelade mit Stabmixer passieren.
- Agar-Agar nach Angabe in Wasser auflösen, zur Marmelade hinzufügen und weitere 2 Minuten unter ständigem Rühren kochen.
- Die heiße Marmelade sofort in sterilisierte Gläser füllen und fest verschließen.
Variante mit Gelierzucker 2:1
Die Marillen waschen, halbieren und die Steine entfernen. Die Hälften dann in ca. 1 cm große Stücke schneiden. Einen kleinen Teller für die Gelierprobe später in das Tiefkühlfach stellen.
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- Die Marillenstücke abwiegen und mit der passenden Menge Gelierzucker 2:1 (50 % des Fruchtgewichts) in einen Topf geben und umrühren.
- Zugedeckt ca. 2 Std. ziehen lassen. Das entzieht den Früchten Wasser, macht die Fruchtstücke weich und der Zucker löst sich teilweise bereits auf.
- Währenddessen Einmachgläser vorbereiten - lieber eines zu viel als zu wenig.
- Die Mischung im Topf erhitzen und die Marmelade unter ständigem Rühren 4 Min. sprudelnd kochen, damit nichts anbrennt.
- Während der letzten Minute die Marmelade bei Bedarf mit einer Schaumkelle oder einem Löffel abschäumen (siehe Tipp).
- Eine Gelierprobe machen. Dazu ein paar Tropfen Marmelade auf einen zuvor im Tiefkühlfach eisgekühlten Teller geben. Wird sie schnell fest und bilden sich Falten beim Zusammenschieben mit dem Finger, ist sie fertig. Andernfalls noch 1 Min. kochen und die Gelierprobe wiederholen.
- Die Marmelade heiß randvoll in die vorbereiteten Gläser füllen.
Für passierte Marillenmarmelade nach der 4-minütigen Kochzeit die Fruchtmasse heiß durch ein Passiersieb in eine Schüssel streichen. Die Marmelade mithilfe eines Teigschabers zurück in den Topf geben und 1 Min. kochen. Das Passieren ist zwar eine mühsame Angelegenheit, aber mit dem seidig- weichen Ergebnis wird man mehr als belohnt.
Marillen-Mohn-Marmelade: Fruchtige Kombination mit Graumohn
Feiner Fruchtaufstrich mit Marillen und Graumohn. Die beiden Edelprodukte der Genussregionen Waldviertler Graumohn & die Wachauer Marille harmonieren perfekt miteinander.
Die Kombination von Mohn und Marille mag ich auch sehr gerne.
- Die entsteinten Marillen klein schneiden, mit dem Zitronensaft gut vermischen und pürieren.
- Nun den Mohn mit den Rum-Rosinen und dem Gelierzucker in den Fruchtbrei rühren.
- Alles unter Rühren zum Kochen bringen.
Die Rosinen mit Rum gut vermischen und verschlossen über Nacht ziehen lassen.
Unser Graumohn schmeckt nicht nur hervorragend, er ist auch sehr gesund.
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Die fruchtige, saftige Marille in Kombination mit dem frisch gequetschten, feinen Waldviertler Graumohn sorgen für ein besonderes, harmonisches Geschmackserlebnis.
Hinweise zur Haltbarkeit und Schaum
Der Schaum in den Gläsern kann sich negativ auf die Haltbarkeit der Marmelade auswirken, daher schöpfe/löffle ich ihn am Ende der Kochzeit mit einer Schaumkelle oder einem Löffel ab. Ich gebe den Schaum in eine kleine Schüssel - die darin enthaltene Marmelade sinkt beim Abkühlen ab und der Schaum bleibt an der Oberfläche. Beides ist essbar (wer den Schaum nicht mag, kann auch nur die abgesunkene Marmelade essen).
Alternative: Apfelpektin statt Gelierzucker
Ich verwende aber gerne Apfelpektin, weil ich damit die Festigkeit der Marmelade besser steuern kann.
- Die gewaschenen und entkernten Marillen erhitze ich unter ständigem Rühren mit 600g Zucker.
- Nach 3 Minuten sanftem Köcheln, passiere ich den Fruchtbrei mit dem Passierstab.
- Den restlichen Zucker vermische mit dem Apfelpektin und rühre beides in das Marillenmus, das ich weitere 5 Minuten sanft kochen lasse. Unbedingt immer umrühren.
- Zuletzt gebe ich den Zitronensaft und den Marillenschnaps zur Marmelade, rühre noch einmal um und fülle sie schnell in die vorbereiteten und mit Schnaps desinfizierten Gläser.
Ich fülle die Gläser bis einen Zentimeter unter dem Rand voll. Damit die Gläser ganz sauber werden, gebe ich jeweils ein wenig Ansatzkorn ins Glas, drehe den Deckel zu und schüttle kräftig. Den übrigen Korn leere ich ins nächste Glas. Marmelade, die ich später in Buchteln oder Topfentascherln füllen möchte, mache ich fester.
Vorbereitung, Konsistenz und zwei Lieblings-Varianten
Die Marillen zuerst waschen. Die Früchte halbieren und die Steine entfernen. Die Hälften dann in ca. 1 cm große Stücke schneiden.
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Ich habe die Marillen in unterschiedlich großen Stücken eingekocht, habe die frischen Marillen einmal Saft ziehen lassen (von 1 Stunde bis über Nacht), einmal sofort eingekocht. Es kamen unterschiedliche Gelierzucker und Kochzeiten zum Einsatz. Zugegeben, das ist vielleicht etwas exzessiv. Aber: Ich kann sagen, ich habe die für mich perfekte Marillenmarmelade gefunden. Genauer gesagt: ich habe zwei Lieblings-Varianten gefunden. Eine Marillenmarmelade mit kleinen Fruchtstücken und eine fein-passierte.
Arbeits- und Ruhezeiten
- Zubereitungszeit: 00:30
- Zubereitung 25 Min. Gesamtzeit 25 Min. Arbeitszeit 12 Std. Ruhezeit
Praktische Tipps für den Einkochprozess
- Damit nichts anbrennt umrühren.
- Während der letzten Minute die Marmelade bei Bedarf mit einer Schaumkelle oder einem Löffel abschäumen.
- Einmachgläser vorbereiten - lieber eines zu viel als zu wenig.
- Ein Marmeladentrichter ist hierfür sehr hilfreich.
Tabellarische Übersicht wichtiger Varianten
| Variante | Geliermittel | Zusätze | Kochzeit |
|---|---|---|---|
| Agar-Agar | 2 TL Agar-Agar | Zitronensaft | 15 Min. + 2 Min. |
| Gelierzucker 2:1 | Gelierzucker 2:1 (50 % vom Fruchtgewicht) | Gelierprobe, Abschäumen | 4 Min. sprudelnd |
| Apfelpektin | 25 g Apfelpektin | Marillenschnaps | 3 Min. + 5 Min. |
| Marille-Mohn | Gelierzucker 2:1 | 2 EL Mohn, Rum-Rosinen | Zum Kochen bringen |
Servieren, Saison und Genuss
Marillenmarmelade ist der Klassiker unter den Marmeladen. Jedes Jahr freue ich mich, wenn endlich die österreichischen Marillen reif sind. Und zwar nicht nur, um sie in Marillenknödel oder den luftigesten Marillenblechkuchen zu verwendeln. Denn: Marillenmarmelade ist meine Lieblings-Marmelade.
Hach, was lieben wir die Marillenzeit. Bei uns kommen in der Marillensaison zahlreiche Speisen mit Marillen wie der einfache Marillenkuchen, der Schoko-Marillenkuchen mit Streusel und die Marillenknödel aus Topfenteig auf den Tisch.
Deshalb kommt auch gerne mal der saftige Mohnkuchen mit Marillen auf die Kaffeetafel. Der Marillen-Mohn-Kuchen ist super schnell gemacht, da man einfach alle Zutaten miteinander vermischt.
Zusatz: Gelierprobe und Qualitätskontrolle
Eine Gelierprobe machen. Dazu ein paar Tropfen Marmelade auf einen zuvor im Tiefkühlfach eisgekühlten Teller geben. Wird sie schnell fest und bilden sich Falten beim Zusammenschieben mit dem Finger, ist sie fertig. Andernfalls noch 1 Min.
Sterilisation und Abfüllen
Die Marmelade heiß randvoll in die vorbereiteten Gläser füllen. Die Gläser rasch verschließen und die Marmelade abkühlen lassen.
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