Manner Haselnuss Waffeln: Inhaltsstoffe und Herstellung

Die rosa Waffeln von Manner gehören zu Österreichs bekanntesten Süßigkeiten - und sie sind seit ihrer Erfindung im Jahr 1898 rein pflanzlich. Schon vegan, bevor man überhaupt wusste was das ist! Die ursprüngliche Rezeptur kam ohne Milchprodukte oder Eier aus. Die Manner-Schnitte, heute eine Ikone, erschien 1898 erstmals als „Neapolitaner Schnitte No. 239“. Der Name verweist auf die Haselnüsse aus der Region Neapel, die mediterrane Sehnsüchte weckten.

Inhaltsstoffe der Original Neapolitaner Schnitten

Wer die Zutatenliste der Original Neapolitaner Schnitten liest, findet keinen einzigen tierischen Bestandteil. Laut der offiziellen Manner-Webseite bestehen die Original Neapolitaner Schnitten aus Zucker, Weizenmehl, pflanzlichen Fetten (Kokos und Palm), Haselnüssen in der Creme (12 %), magerem Kakaopulver, Backtriebmittel Natriumhydrogencarbonat, Salz, Emulgator Lecithine aus Soja und natürlichem Aroma - kein einziger tierischer Bestandteil. Die Haselnusscreme besteht zu 12 % aus echten Haselnüssen, kombiniert mit Pflanzenölen (Kokos und Palm), magerem Kakaopulver und Zucker.

Die Manner Kochschokolade enthält nur Kakao, Zucker und Pflanzenöl - damit eignet sie sich sowohl für veganes Backen als auch für Schokoladensaucen und Tortenglasuren. Die Liste der veganen Manner-Produkte ist überraschend lang. Vegpool listet über 27 vegane Manner-Artikel auf - neben den berühmten Neapolitaner Schnitten auch die Zitronenschnitten mit ihrer frischen Zitronencreme, die klassischen Eiswaffeln und die Picknick Sticks.

Saisonal ergänzen vegane Lebkuchen-Varianten - Lebkuchen Brezeln, Pfeffernüsse mit Schokoladenüberzug und Schoko Lebkuchen Knöpfe - das Sortiment. Weitere vegane Klassiker im Regal sind die Manner Nougatcreme Knödel, Marmelade Knöpfe, Powidl Knöpfe und die Wiener Herzen. Schokoladenliebhaber greifen außerdem zur Manner Schokolade 70 % und zur Manner Schokolade Pfefferminz. Dazu kommen die Vollkorn-Schnitten sowie die Manner Kochschokolade und die Manner Kuvertüre Zartbitter, die sich beide als günstige vegane Backzutaten bewährt haben.

Vegan, aber: Spurenhinweis und Rezepturänderungen

Die Produktion erfolgt auf Anlagen, die auch andere Schalenfrüchte und Milchprodukte verarbeiten - weshalb ein Spurenhinweis auf der Verpackung steht. Für Veganer ist das in der Regel kein Problem; bei Personen mit einer schweren Milchallergie empfiehlt sich ein Blick auf die aktuelle Verpackungsangabe. Da sich Rezepturen ändern können, lohnt sich immer ein Blick auf die aktuelle Zutatenliste auf der Verpackung oder die vegane Produktliste auf Manner.com.

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Herstellungsschritte: Vom Teig zur fertigen Schnitte

Wenn die Schnitte im Einkaufswagerl landet, hat sie bereits viele Schritte in der Herstellung hinter sich. Am Beginn stehen das Rezept und die sorgfältige Auswahl der Zutaten - unter anderem Haselnüsse, ungehärtetes Pflanzenöl und Kakaobutter. Die Rohstoffe werden nach strengen Qualitätskriterien geprüft und mit modernster Technik verarbeitet.

Wie werden die beliebten Mannerschnitten hergestellt? Flüssiger Waffelteig wird in die richtige Form gebracht. Der Waffelteig besteht aus Mehl, Pflanzenöl, Salz und Wasser. Er entsteht in einer große(n) Teigmaschine. Die Zutaten werden von oben eingefüllt, automatisch dosiert, gemischt und gerührt. Anschließend wird der fertige Teig mit einer Pumpe auf Eisenträgern verteilt.

Waffelproduktion: Teigmasse in der Fabrik

Geriffelte Walzen übernehmen die Aufgabe der heißen Waffeleisen. Zwei Minuten bei rund 180 Grad Celsius im Waffelofen reichen aus, um die knusprigen 3‑Millimeter‑Platten auszubacken. Nach dem Pressen: Der rohe Teig hat sich in hauchdünne Waffeln verwandelt. Während die Waffelplatten auskühlen, wird die Cremefülle gemischt: Pflanzenöl, Haselnusspaste, Zucker, Kakaopulver, etwas Vanillezucker und - ganz wichtig - Waffelbrösel für den richtigen Biss. Mehr als 40 Grad Celsius darf die Masse bei der Verarbeitung nicht bekommen.

„Verheiraten“, Kühlen und Schneiden

Das Aufeinanderschichten von knusprigen Teigplatten und schokoladiger Creme nennt sich „Verheiraten“. Hierfür wird die Kakaocreme dünn auf die Waffel aufgetragen. Erst nach dem Abkühlen auf 14 Grad Celsius ist die Waffelplatte bereit zum Schneiden. Dann wird sie verpackt und auf Paletten verladen. Damit die Waffeln knusprig bleiben und um das Aroma zu erhalten, werden die Produkte unmittelbar nach der Zubereitung in Frischhalte‑Verpackungen verschweißt.

Schichtwaffeln nach dem

So entstehen die Neapolitaner-Schnitten bei Manner: Flüssiger Waffelteig wird in die richtige Form gebracht. Danach presst und erhitzt das Waffeleisen den Teig. Nun kommt die Kakaocreme in dünnen Schichten auf die Waffelplatten. Die gestapelten Waffelschichten werden in der Presse vorbereitet. Das Schneiden der Waffeln erfolgt mit großer Präzision - schließlich sollen alle Schnitten gleich groß sein. Die geschnittenen Neapolitaner-Waffeln gehen vor dem Qualitätscheck, hier wird die Qualität der Waffeln nochmals kontrolliert.

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Blick hinter die Kulissen der Waffelproduktion: Produktion und Verpackung

Waffelgeschichte und physikalische Vorteile der Wabenstruktur

Die Waffel ist ein feines, flaches Gebäck mit meist wabenförmigem Muster, das zwischen zwei heißen Platten - dem Waffeleisen - hergestellt wird. In ihrer einfachsten Form besteht sie nur aus Mehl und Wasser, es gibt allerdings sehr viele Variationen in Form und Geschmack. Frisch serviert ist sie noch warm und weich und wird gerne mit Puderzucker, Marmelade oder Früchten gegessen.

Schon im Mittelalter waren Waffeln gefragt. Die ältesten Belege für Waffeleisen stammen aus dem 9. Jahrhundert nach Christus. In Frankreich ist aus dem 13. Jahrhundert eine eigene Zunft der Waffelbäcker überliefert. Das Wort „wafel“ ist im Niederländischen ab dem 15. Jahrhundert belegt, in Deutschland kennt man es seit dem 17. Etymologen vermuten eine Verwandtschaft des Begriffs „wafel“ mit dem indogermanischen Wortstamm „uebh“ (weben, flechten). Ein Zusammenhang mit der Bienenwabe ist ebenso denkbar - auch aufgrund der wabenförmigen Prägung des Waffeleisens.

Im Mittelalter wurden die Waffeleisen per Hand geschmiedet. Jedes Paar Eisen war ein Unikat, das zusätzlich zum Wabenmuster häufig mit Verzierungen, Inschriften oder Bildmotiven geschmückt war. Waben und Verzierungen brachten eine Vergrößerung der Oberfläche. Die Waffel konnte schneller gebacken werden, wurde knuspriger und hatte mehr karamellisierte Außenhaut - also mehr Geschmack. Eine Wabenstruktur hat einen zusätzlichen physikalischen Vorteil: Dünne Waffelplatten werden dadurch stabiler und brechen nicht so leicht.

Manner: Geschichte, Produktion und Nachhaltigkeit

Josef Manner I. eröffnete 1889 in Wien ein Geschäft für Schokolade und Feigenkaffee. Sein Ziel: bessere Qualität zu fairen Preisen. Josef Manner entschied sich, Schokolade selbst herzustellen. „Chocolade für alle“ war Josef Manners Devise. Wegen des Erfolgs expandierte er 1890, verkaufte Laden und Fabrik und zog in die Hernalser Kulmgasse. Bis 1897 leitete er dort als Schokoladenfabrikant bereits 100 Mitarbeiter.

Mit der neuen Verpackung wurde die Manner‑Schnitte im Tempo des Jet‑Zeitalters zum erfolgreichsten und größten Artikel im gesamten Sortiment. Seit über 135 Jahren setzt Manner auf original österreichische Rezepturen und höchste Qualitätsstandards. Josef Manner & Comp AG ist Spezialist für süße Köstlichkeiten: Waffeln, Dragees und Schaumzuckerwaren. Wir sind ein seltenes Beispiel für ein österreichisches Unternehmen, das sich seit Gründung auch heute noch zum Großteil in Familienbesitz - echte Familientradition!

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An den zwei Standorten, dem Stammwerk in Wien im 17. Bezirk und dem Zweigwerk Wolkersdorf in Niederösterreich, sind etwa 850 MitarbeiterInnen beschäftigt. Hier werden die Produkte der Marken Manner, Casali, Napoli, Ildefonso und Victor Schmidt produziert. Die Manner-Schnitte ist unser beliebtestes veganes Produkt. Zwei Packungen Manner Schnitten werden pro Sekunde genascht. Seit über 100 Jahren ist die Manner Schnitte in ihrer Original Rezeptur und ihrem unveränderten Format ein mundgerechter und knusprig zarter Genuss.

Besser geht´s nicht? Doch! Bereits seit 2020 setzt Manner 100% zertifiziert nachhaltigen Kakao für die gesamten Markenprodukte ein. Dass wir den Cacao unter Fairtrade-Bedingungen beziehen, ist uns ein Anliegen. Was steckt hinter dem FAIRTRADE Kakao-Siegel? Produkte, die mit dem FAIRTRADE-Siegel ausgezeichnet sind, werden nach den internationalen Standards von Fairtrade International angebaut und gehandelt.

  • Finanzielle Stabilität für Kleinbauernfamilien: Fairtrade verbessert die Einkommenssituation.
  • Arbeitsbedingungen: Bezahlte Überstunden, Urlaube sowie Versammlungs‑ und Gewerkschaftsfreiheit.
  • Umwelt: Umweltschonender Anbau, Verbot gefährlicher Pestizide und gentechnisch veränderten Saatguts.

Produktverfügbarkeit und praktische Hinweise

In Österreich gibt es Manner-Produkte in fast jedem Supermarkt. Billa, Spar, Interspar, Hofer und Penny führen die Original Neapolitaner Schnitten dauerhaft im Sortiment, meist für ca. 1,99-2,49 EUR (200 g) oder 3,99-4,49 EUR (400 g). In Deutschland sind Rewe, Edeka, Lidl und dm zuverlässige Bezugsquellen; in der Schweiz findet man Manner bei Migros und Coop sowie in Grenzregionen mit österreichischen Lebensmittelgeschäften.

Der Manner Shop direkt am Stephansplatz 7 in Wien bietet Touristinnen und Einheimischen eine große Auswahl, und im Manner-Fabriksverkauf (Wilhelminenstraße 7, 1170 Wien) gibt es günstige Bruchware. Lagere die Schnitten bei Zimmertemperatur und trocken, um die Qualität zu bewahren. Die Verwendung von Fairtrade‑Kakao unterstreicht den nachhaltigen Genuss.

Manner Shop am Stephansplatz und Fabriksverkauf

Tipps zum Verzehr

Die Manner Haselnuss Mignon Schnitten bieten dir ein unvergleichliches Geschmackserlebnis. Diese knusprigen Waffeln sind mit einer zarten Haselnuss‑Kakaocreme gefüllt und von feiner Schokolade umhüllt. Ein Tipp: Serviere die Schnitten zu einer Tasse Kaffee oder Tee, um den Geschmack noch intensiver zu erleben. Die Kombination aus knuspriger Waffel und cremiger Füllung macht sie auch perfekt als Dessert‑Topping oder als Highlight auf deinem Kuchenbuffet.

Welche Manner-Produkte sind nicht vegan?

Nein - nicht alle Manner-Produkte sind vegan. Produkte mit Milchcreme, Sahnekaramell oder Vollmilchschokolade enthalten tierische Zutaten, und besonders Pralinen, Spezialitäten und bestimmte Tortenlinien fallen in diese Kategorie. Die Faustregel: Klassische Schnitten und Waffeln (Neapolitaner, Zitrone, Eiswaffel) sowie Backschokolade sind häufig vegan; Tortencremes und Pralinen hingegen oft nicht. Da sich Rezepturen ändern können, lohnt sich immer ein Blick auf die aktuelle Zutatenliste auf der Verpackung oder die vegane Produktliste auf Manner.com.

Produktbeispiel Vegan Hauptzutaten
Original Neapolitaner Schnitten Ja Zucker, Weizenmehl, pflanzliche Fette, Haselnüsse (12 %), Kakao
Zitronenschnitten Ja Zitronencreme, Waffeln
Manner Kochschokolade Ja Kakao, Zucker, Pflanzenöl
Pralinen & Torten Meist nein Milchcreme, Sahne, Vollmilchschokolade

Die kostbaren Kakaobohnen rösten wir selbst in Wien: Solltest du uns einmal besuchen kommen, findest du uns, wenn du dem Duft folgst! Es liegt aber natürlich auch an unserem Originalrezept: Schon seit 1890 ist der Geschmack unserer Manner‑Waffel unverkennbar. Die Gründerin/der Gründer und Erfinder entwickelte die kleine Köstlichkeit aus echter Zuneigung zu den Menschen - jeder sollte das süße Glück genießen können. Diese Zutat - Liebe - ist wohl die wertvollste, die wir den Nascherein jeden Tag sorgsam hinzufügen.

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