Lebkuchen Werksverkauf Aachen: Informationen zum Fabrikverkauf bei Lambertz
Der Lambertz Werksverkauf in Aachen stellt eine ganz besondere Institution für Liebhaber hochwertiger Backwaren dar und ist weit über die Grenzen der Stadt bekannt. Inmitten duftender Lebkuchen, feinen Printen und knusprigen Gebäckklassikern zeigt der Lambertz Werksverkauf, warum Aachen seit Jahrhunderten für seine Backkunst geschätzt wird. Hier findest du eine Vielfalt an saisonalen Spezialitäten und traditionsreichen Rezepturen, die tief mit der Stadt verbunden sind.
Lambertz ist wohl der bekannteste Hersteller von „Öcher Printen“, die in der Region zur Weihnachtszeit einfach dazugehören. Besonders hier bei Lambertz, wo die Printen direkt frisch hergestellt werden, schmecken sie einfach köstlich. Die Printen und Kekse schmecken nicht nur zur Weihnachtszeit, sondern das gesamte Sortiment ist ein wirklicher Genuss für Aachener und Besucher gleichermaßen. Preislich ist es auch vollkommen in Ordnung - ein Einkauf lohnt sich allemal, gerade wegen der guten Qualität, die 1000x besser als die Gebäckmischungen vom Discounter ist. Besonders die Keksmischungen, wie die Chocolate Cookies mit 40 % Schokoladenanteil, sind empfehlenswert.
Im Fabrikverkauf von Lambertz gibt es fast das gesamte Sortiment als Bruch- oder 2. Wahl Ware. Diese ist dann erheblich günstiger als im Einzelhandel, man muss nur auf eine hübsche Verpackung verzichten. Es gibt auch reguläre Ware vergünstigt. Typisch Aachener Printen gibt es hingegen eher weniger. Teilweise ist auch nicht alles da, wenn es zum Beispiel keine Überproduktion gibt.
Geschichte der Aachener Printen- und Schokoladenfabrik Henry Lambertz
Die Ursprünge der Firma gehen auf den „Urgründer“ Zacharias Kreinsz zurück, der im Jahre 1688 die Konzession erhielt, im Haus Markt 7 in Aachen eine Bäckerei einzurichten. Dieses Haus war zu jener Zeit als Haus zum Grünen Schild bekannt und wurde später in Haus zur Sonne umbenannt. Im Jahr 1831 ließ sich der aus Erkelenz stammende Zuckerbäcker Johann Werner Lambertz in Aachen nieder, dessen Sohn Henry Lambertz nach Ausbildung im väterlichen Betrieb und Fortbildung im belgischen Huy, im Besonderen auf dem Gebiet der Printen- und Schokoladenherstellung, schließlich im Jahr 1860 das Haus zur Sonne am Markt 7 übernahm, in dem sich zuvor die Feinbäckerei und Konditorei des Franz Fromm befunden hatte.
Hier produzierte Lambertz nun Süßwaren aller Art sowie Pralinen, Dragées, Gelée, Desserts und eingemachte Früchte, sowie Sirupe, Liqueure und Punsch-Essenzen und vor allem Aachener Printen. Dieses ehemalige Gebildbrot aus dem Raum Dinant in Belgien, „Couques de Dinant“ genannt, wurde ursprünglich durch Wanderarbeiter, hier vor allem die Kupferschläger, verbreitet. Bereits seit der Kontinentalsperre war diesem Gebildbrot statt des Rohrzuckers, der nun nicht mehr aus Mittelamerika importiert werden konnte, Farinzucker und Zuckerrübensirup zugegeben worden, was den Teig dunkler, gröber, zäher und schwer formbar machte. Dieser Teig hatte aber den Vorteil, problemlos fabrikmäßig geformt und hergestellt werden zu können. Dadurch eignete sich diese Printenart wesentlich besser zum Versand und damit zum Erschließen neuer Printen-Märkte.
Um 1820 wurde die Zutatenliste durch Zugabe unter anderem von Zimt, Anis, Nelken, Grüner Kardamom, Koriander, Piment, Orangeat und Ingwer verändert; die Kräuterprinte wurde entwickelt. Spätestens ab 1872 wurde das Unternehmen von drei Adelshäusern mit dem Titel Hoflieferant ausgezeichnet, nachdem er das belgische, niederländische und preußische Königshaus regelmäßig beliefert hatte. Das Sonnen-Emblem des Hauses wurde nun auch zum Firmenlogo. Lambertz erweiterte sein Sortiment um englische Biscuits, in- und ausländische Liqueure sowie Medicinal Tokayer.
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Unternehmerische Entwicklungen & Innovationen
Wegen einer schweren Gallenblasenerkrankung entschloss sich Henry Lambertz mit notarieller Wirkung zum 16. September 1878 zum Verkauf seines Betriebes im Haus zur Sonne an den ehemaligen Bierbrauer Christian Geller, einen Verwandten aus einer Nebenlinie der Familie Lambertz. Im Jahr 1895 stiegen dessen Söhne Wilhelm und Josef Geller in die Geschäftsleitung ein. Henry Lambertz starb 1898. Das Unternehmen wurde unter der alleinigen Firmierung „Henry Lambertz“ weitergeführt und am 8. Juli 1899 als geschützte Wortmarke beim Deutschen Patent- und Markenamt angemeldet und am 4. Oktober 1899 eingetragen, klassifiziert unter Konditor- und Backwaren aller Art.
Nach den erheblichen Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde das Gesamtunternehmen von dem studierten Wirtschaftswissenschaftler Karl F. Kittelberger, der Wilhelm Gellers Tochter Paula und Erbin des Unternehmens heiratete, am Bergdriesch wieder neu aufgebaut. Anfang der 1960er Jahre verlegte Kittelberger das Unternehmen erneut; es hat seitdem im Aachener Ortsteil Laurensberg in der Borchersstraße seinen Stammsitz. Ein Großbrand im Jahr 1977 verursachte einen massiven wirtschaftlichen Einbruch. Bereits 1976 war Kittelbergers Neffe, Hermann Bühlbecker, als Assistent der Geschäftsleitung ins Firmenmanagement eingestiegen und übernahm 1978 die Gesamtleitung. Bühlbecker brachte bald die Dominosteine als Ganzjahressortiment auf den Markt, womit die Spezialisierung auf Printen durchbrochen wurde. Hinzu kamen weitere klassische Produkte wie Lebkuchenherzen, Zimtsterne oder Spekulatius.
Produkte und Sortiment
Zum Sortiment des Unternehmens gehören unter anderem Schokoladenerzeugnisse, Florentiner, Gebäckmischungen, Dauerbackwaren, gefüllte Waffelerzeugnisse, Fertigkuchen, Pralinen und Marzipan sowie Nougat-Produkte. Hinzu kommen Saisonartikel, die etwa die Hälfte der Gesamtproduktion ausmachen, beispielsweise diverses Weihnachtsgebäck. Vor allem die Gebäckmischungen (z.B. Chocolate Cookies) von Lambertz finde ich genial. Printen sind das Gebäck der Weihnachtszeit und die Aachener Printen sind auch über Aachen's Grenzen hinaus bekannt.
Lambertz ist zwar nicht unbedingt billig, aber aufgrund der guten Qualität sind die Preise auf jeden Fall gerechtfertigt. Besonders toll finde ich die hier häufiger schon angesprochenen Bruchwaren - für wenig Geld gibt es viele Kalorien und einen tollen Geschmack. Super lecker! Ich habe schon von verschiedenen Firmen Mozartkugeln probiert, aber die waren bisher mit Abstand die Besten! Die Auswahl ist recht unterschiedlich, da es produktionsabhängig ist, aber man findet immer etwas. Die Preise sind teilweise niedriger als in Supermärkten, wenn man es ganz günstig haben will, kauft man die Bruchware. Mein Tipp: Lambertz Baumkuchen.
| Produkt | Erhältlich als Bruchware | Preis ab Werk | Qualität |
|---|---|---|---|
| Aachener Printen | Ja, saisonal | Günstiger als Einzelhandel | Frisch ab Produktion |
| Keksmischungen | Ja | Sehr günstig | Hoher Schokoladenanteil |
| Lebkuchenherzen | Teilweise | Vergünstigt | Original Rezeptur |
| Spekulatius | Ja | Preiswert | Traditionell |
| Baumkuchen | Ja | Sehr günstig | Empfehlung |
Standorte und Werksverkauf Aachen
Die Firma Lambertz bietet im Werksverkauf in Aachen ihre Schokolade und Kekse viel preiswerter an als im Laden oder Einzelhandel. Die Süsterfeldstraße im Nordwesten von Aachen sieht aus wie ein ganz normales Gewerbegebiet. Dabei verbirgt sie ein süßes Geheimnis: Gleich drei Süßwarenhersteller haben hier ihren Werksverkauf angesiedelt. Der Werksverkauf von Lambertz befindet sich abseits der Aachener Altstadt. Vor dem Geschäft befindet sich ein großer Parkplatz und es liegen einige Bushaltestellen in der Nähe.
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Einen Besuch im Werksverkauf kann man ideal mit Lindt und Bahlsen verbinden, denn auch deren Fabrikverkäufe liegen in unmittelbarer Nähe. Besonders zur Weihnachtszeit kann man hier etwas Schönes für sich oder für Bekannte einkaufen. Der Werksverkauf empfiehlt sich für Touristen wie auch für Einheimische; auf dem Parkplatz riecht es schon großartig nach Lebkuchen.
Einkäufe lassen sich komfortabel tätigen, denn vor Ort gibt es einen riesigen Parkplatz. Die Auswahl ist recht unterschiedlich, da es produktionsabhängig ist, aber man findet immer etwas. Wer das ganz günstige Angebot möchte, kauft Bruchware. Mein Tipp: Lambertz Baumkuchen. Terminvereinbarung für Bus-Reise-Gruppen ist unter +49 2405 709498 möglich.
Anreise & Bezahlung
- Großer Parkplatz direkt vor dem Werksverkauf
- Öffentliche Verkehrsanbindung: Bushaltestellen in der Nähe
- Bezahlung per Karte und bar möglich
- Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen: Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung (je nach aktueller Lage)
Die Auswahl ist teilweise unterschiedlich, da es produktionsabhängig ist. Nicht immer sind alle Produkte vorrätig, aber es findet sich immer etwas Interessantes.
Erfahrungen und Bewertungen der Kunden
Viele Besucher berichten von großartigen Preisen auf alles und einer tollen Auswahl. So kann man beispielsweise 2,5 kg Lebkuchen- und Printen-Mix für 9,99 € bekommen. Besonders die Bruchwaren werden gelobt: Viel Geschmack für wenig Geld, auch wenn das Äußere nicht immer makellos ist. Die Qualität ist Spitze, auch wenn man dafür etwas mehr bezahlen muss. Die Printen und Kekse schmecken nicht nur zur Weihnachtszeit, sondern überzeugen das ganze Jahr. Vor allem Touristen werden begeistert: Die besten Printen aus Aachen - ein wirklicher Genuss für Einheimische und Nicht-Aachener.
Printen gehören zu Aachen dazu - besonders frisch bei Lambertz hergestellt, schmecken sie einfach köstlich. Für mich ist ein Besuch in Aachen zur Vorweihnachtszeit immer unerlässlich. Hier gibt es das geballte Sortiment von Lambertz. Toll ist die Möglichkeit, Gebäck zu kaufen, das es einzeln sonst nicht gibt, wie den Nußspitzkuchen.
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Ein Besuch lohnt sich allemal. Nicht nur ein Muss für Liebhaber des Schokoladen Herstellers - gerade zur Weihnachtszeit kann man hier etwas Schönes für sich oder Bekannte einkaufen. Einfach ein Must Have!
Lambertz Unternehmensgruppe und Nachhaltigkeit
Im Zuge der Sicherung des Unternehmens auf dem Süßwarenmarkt entschloss sich Lambertz ab den 1990er-Jahren zu expandieren und übernahm teilweise ehemalige Konkurrenzfirmen sowie deren Produktionsanlagen und Produktpaletten als eigenständige Tochterunternehmen. So erwarb Lambertz 1994 die Max Weiss GmbH in Neu-Ulm, einen Hersteller von Lebkuchen süddeutscher Prägung, und Anfang 1999 die Backwarensparte der „Schöller-Holding GmbH & Co KG“, darunter die traditionsreiche „Vereinigte Nürnberger Lebkuchen- und Schokoladenfabrik Haeberlein-Metzger AG“.
Die Lambertz-Gruppe ist in die Organisation Roundtable on Sustainable Palm Oil (RSPO) eingetreten. Daraufhin sind alle Werke für den Einsatz von nachhaltigem Palmöl zertifiziert und die Produkte mit einem Nachhaltigkeitssiegel versehen worden. Die Organisation und deren Siegel sind allerdings umstritten und werden von Kritikern als Greenwashing bezeichnet.
Lambertz Engagement und Sponsoring
- Lambertz fördert unter anderem internationale und nationale Hilfsprojekte
- Sponsoring im Leistungssport: CHIO Aachen, Alemannia Aachen, Tennis-Bundesliga-Mannschaft des TK Kurhaus Lambertz
- Unterstützung der American Foundation for AIDS Research, Elton John AIDS Foundation, Clinton Global Initiative
- Lambertz unterstützt seit vielen Jahrzehnten eine der bedeutendsten politischen Auszeichnungen Europas
Die lange Geschichte des Familienunternehmens ist bei jedem Besuch spürbar. Wer den Geschmack Aachens mitnehmen möchte, entdeckt im Lambertz Werksverkauf eine Auswahl, die sonst selten so gebündelt zu finden ist.
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