Traditionelles Lebkuchenrezept mit Schweineschmalz: Geschichte, Zubereitung und Tipps

Lust auf klassische Weihnachtsplätzchen? Dann sind unsere Lebkuchen Plätzchen genau das Richtige für Dich!

Unser Lebkuchen Gewürz sorgt für die weihnachtlichen Noten.

Du liebst das alljährliche Weihnachtsbacken? Dann hol Dir Inspiration in unserer Weihnachtsgebäck Rezeptsammlung!

Von klassischen Plätzchen wie unsere Vanille Kipferl bis hin zu modernen Leckereien wie unsere Veganen Oatmeal Cookies ist für jeden etwas dabei.

Merry Christmas! Ein saftig-weicher Lebkuchen gehört zur Weihnachtszeit wie der Christbaum oder die Vanillekipferl!

Lesen Sie auch: Weihnachtliche Miniatur: Anleitung für ein Lebkuchenhaus

Besonders köstlich ist er, wenn man ihn mit Mandelsplittern, Schoko-Glasur oder Zuckerguss verziert.

Lebkuchen ist ein Alleskönner: Durch die geringe Feuchtigkeit im Teig und die Zugabe von Honig bleibt er besonders lange haltbar.

Wer kennt und liebt ihn nicht, den kräftigen, aromatisch-süßen Geschmack von Lebkuchen.

Nicht nur bei uns in Österreich gilt der Lebkuchen als klassisches Weihnachtsgebäck.

Auch in vielen Teilen der Welt findet man ihn auf den Weihnachtstellern.

Lesen Sie auch: Inhalt und Besonderheiten des Lebkuchen Schmidt Würfels

So ist unser Lebkuchen auch bekannt als Pfefferkuchen, Magenbrot, Labekuchen, Leckkuchen, Lebenskuchen oder Lebzelten.

Was die verschiedenen Titel unseres Lebkuchens allerdings gemeinsam haben: Lebkuchen hat vergleichsweise wenig Flüssigkeit intus - sprich auf die Zugabe von Wasser, Milch und Fett wird größtenteils verzichtet.

Gesüßt wird mit Honig - das verleiht nicht nur eine besonders tolle Geschmacksnote, sondern sorgt auch für eine lange Frischhaltung.

Denn Honig wirkt antibakteriell, das saure Milieu der meisten Honige bremst die Vermehrung von Keimen.

Köstliche Gewürze verleihen dem Lebkuchen seinen typischen Geschmack.

Lesen Sie auch: Testbericht: Halloren Kugeln und Lebkuchen

Darunter finden wir unsere beliebten Brotgewürze: Fenchel, Koriander und Anis aber auch andere wie Vanille, Zimt, Kardamom, Muskat, Piment, Ingwer und Nelken.

Orangen- oder Zitronenschalen sorgen für eine fruchtige Note.

Ölsaaten und Nüsse bringen Konsistenz und ein nussiges Aroma mit: Hier werden gerne Mandeln, Walnüsse oder Haselnüsse verwendet.

Wer mag, gibt auch Trockenfrüchte wie Rosinen, Orangeat oder Zitronat dazu.

Veredelt werden die köstlichen Lebkuchen dann mit Glasuren aus Schokolade oder Zuckerguss.

In Omas Rezeptbuch findet man als Lockerungsmittel gerne Begriffe wie Hirschhornsalz und Pottasche.

Hirschhornsalz ist ein Backtriebmittel, dass bei mehr als 60 Grad in Kohlendioxid, Wasserdampf und Ammoniak zerfällt und bei dem die entstehenden Gase den Teig lockern.

Bei Pottasche handelt es sich um die Kaliumsalze der Kohlensäure, das sogenannte Kaliumcarbonat.

Pottasche treibt den Teig eher in die Breite als in die Höhe, daher wird sie gerne für Lebkuchen genutzt.

Backpulver oder Natron können Pottasche oder Hirschhornsalz ersetzt.

Bei Natron ist aber wichtig zu wissen, dass es mit Säure reagieren muss, damit es wirkt, wie es soll.

Da früher fast ausschließlich in Klöstern Bienen gehalten wurden, fand man den Lebkuchen vorzugsweise dort.

Das Gewinnen von Honig der Waldbienen war hingegen eher mühsam.

Im Laufe der Zeit wurden Handelsrouten etabliert und Honig sowie exotische Gewürze fanden ihren Weg in die Haushalte.

Der Lebkuchen blieb aber ein Leckerbissen für besondere Anlässen wie Weihnachten, Ostern oder Hochzeiten.

Der Lebkuchen gewann immer mehr an Beliebtheit, denn vor allem die leichte Lagerung und die lange Haltbarkeit machten ihn zum Verkaufsschlager.

In Deutschland entstanden Berufe wie Lebküchner bzw. Lebzelter.

Heute noch beliebte Spezialitäten wie die Aachener Printen oder die Nürnberger Lebkuchen entstanden ebenfalls in dieser Zeit.

Mit der Erfindung des Backpulvers von August Oetker im Jahr 1903 und der Ersetzung von Honig mit günstigerem Rübensirup startete auch der Lebkuchen in die Massenproduktion in der Mitte des 19.

Dieses traditionelle Lebkuchen Rezept wird seit Generationen in unserer Familie wie ein Schatz gehütet.

Der Lebkuchen wird mit dieser Rezeptur wirklich weich und saftig.

Eine Glasur aus Schokolade verhindert das Austrocknen der Kekse.

Die Zubereitung ist ein wenig mehr Arbeit als andere Keksrezepte und man benötigt als Backtriebmittel Pottasche und Hirschhornsalz, die in manchen Gegenden nicht so leicht zu bekommen sind, aber der Aufwand wird belohnt, versprochen!

Infografik: Hauptzutaten und Triebmittel von Lebkuchen

In diesem Video seht ihr die wichtigsten Schritte für die Zubereitung des Rezeptes kurz zusammengefasst.

Video zu den wichtigsten Schritten der Lebkuchenherstellung

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten.

Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Das Lebkuchen Rezept benötigt ein paar spezielle Zutaten: und zwar Pottasche und Hirschhornsalz.

Die beiden Backtriebmittel helfen, dass der schwere Lebkuchenteig beim Backen aufgeht und länger hält.

Üblicherweise kann man Pottasche und Hirschhornsalz in der Apotheke kaufen, oft muss man es auch vorbestellen und kann es dann am Folgetag abholen.

Vor Weihnachten findet man Pottasche und Hirschhornsalz in Wien mit etwas Glück bei auch den Backzutaten bei Spar und Billa, und bei Denn's oder DM.

Eventuell auch bei Reimer (Wollzeile).

In Deutschland sind Hirschhornsalz und Pottasche für Lebkuchen etwas besser bekannt und dadurch leichter zu bekommen.

Für das traditionelle Lebkuchen Rezept benötigt man folgende Zutaten. Die Menge ergibt eine Unmenge an Keksen, fast 12 Blech!

ca. Butter, Honig und Zucker abwiegen und in einem Topf am Herd erwärmen.

Die Mischung soll nicht kochen, sondern nur heiß werden, damit sich Zucker und Butter im Honig auflösen.

Pottasche und Hirschhornsalz genau abwiegen und getrennt voneinander in 2-3 EL Milch auflösen.

tags: #Lebkuchen #mit #Schweineschmalz #Rezept #traditionell

Populäre Artikel: