Einfaches Rezept: Schokokuchen mit 2 Eiern

Manchmal kommt es anders, als gedacht. Als wir unser Rezept für “Einfacher Schokokuchen - ganz ohne Schnickschnack” das erste Mal gebacken hatten, dachten wir gar nicht daran, ihn auch hier zu veröffentlichen.

Wir brauchten schnell einen unkomplizierten Kuchen, den wir mit zu Freunden nehmen konnten. Und was machen wir dann? Statt uns auf das Altbewährte zu verlassen, kreiren wir schnell mal einen neuen und einfachen Schokokuchen.

Also schnell ein Reel daraus gemacht, auf Instagram gezeigt und schon flatterten die Rezeptanfragen herein. Nur ein kleines Problem … ein Rezept zum Vorstellen gab es ja noch gar nicht. Nur unser handgeschriebenes. Das haben wir natürlich fix geändert und unser saftiger und einfacher Schokokuchen hat seinen Platz hier auf dem Blog gefunden.

Warum unser einfacher Schokokuchen so saftig ist

Unser saftiges Schokokuchen Rezept ist schnell und einfach gebacken und obendrein ist er noch saftig. Versprochen! Aber was macht ihn so saftig und aromatisch? Wir haben ja noch ein wenig am Rezept experimentiert.

Wichtig für einen einfachen Schokokuchen ist zum einen, ob ihr Schokolade oder Kakao verwendet. Wir lieben beides, aber Kakao steht wegen seines tiefen Aromas an erster Stelle. Die Menge an Flüssigkeiten ist ebenso wichtig. Wir haben deshalb die Eigröße von zwei M-Eiern auf 2 L-Eier und die Milchmenge auch ein wenig erhöht. Die Butter haben wir geschmolzen dazugegeben. Das lässt den gebackenen Teig auch nochmal saftiger werden. Die Butter aufzuschlagen macht ihn fluffiger.

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Der Backkakao im Teig sorgt für den Schokogeschmack und da ist es wichtig mit ausreichend Milch für einen Ausgleich an Flüssigkeit zu sorgen. Wir haben hier einen Kuchen der ohne flüssigen Kern daherkommt und auch sehr gut auskommt.

Saftiger Schokokuchen in Kastenform

Zutaten für eine kleine Kastenform (mit 2 Eiern)

  • 120 g Butter
  • 2 Eier
  • 200 ml Milch
  • 250 g Weizenmehl
  • 75 g Kakao (am besten echter Backkakao)
  • 150 g weißer Zucker
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 Prise Salz
  • 200 g Schokodrops (optional)

Schritt-für-Schritt-Zubereitung

Heizt euren Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor und fettet und bemehlt eine Kastenform (gerne auch anstelle von Mehl, Paniermehl verwenden - das gibt einen schönen Crunch).

Lasst als erstes die Butter in einem Topf langsam schmelzen. Schlagt die Eier mit dem Zucker und dem Vanilleextrakt schaumig auf und rührt die Milch und die leicht abgekühlte Butter unter.

Verrührt das Mehl mit dem Kakao, dem Backpulver, dem Natron und dem Salz und rührt es dann unter die Milch-Ei-Masse. Zum Schluss kommen noch die Schokodrops unter den Teig und schon könnt ihr den Teig in die Form abfüllen.

Bevor Du loslegst heizt Du den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor. Jetzt nimmst Du Dir eine Rührschüssel zur Hand und gibst die trockenen Zutaten hinein. Den Backkakao siebst Du am besten hinein, da er gerne Klümpchen bildet. Die trockenen Zutaten werden gut miteinander vermischt damit sich auch das Backpulver optimal mit dem Mehl vermischt.

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Nun gibst Du die Milch, die Eier sowie die weiche Butter in die Schüssel und vermengst alle Zutaten kurz mit dem Handrührgerät miteinander. Zum Schluss werden noch die Schokostückchen oder Schokochunks untergehoben. Dies kannst Du ganz einfach mit einem Teigspatel tun.

Backen

Backt den Kuchen für ca. 50 Minuten (variiert je nach Ofen). Macht daher die Holzstäben-Probe. Nach 15 Minuten Backzeit schneidest Du den Kuchen in der Mitte der Länge nach ca. 1 cm tief ein. So geht er später an der gewünschten Stelle richtig schön auf und bricht Dir nicht wild. Nun darf er für weitere 45 Minuten zurück in den Backofen. Die Backzeit beträgt insgesamt 60 Minuten. Solltest Du einen alten Backofen haben oder Dir unsicher sein, kannst Du natürlich auch die Stäbchenprobe machen bevor Du den Kastenkuchen herausholst.

Lasst den Kuchen ein der Form für 10 Minuten abkühlen. Lasst ihn dann ohne Form komplett auf einem Kuchengitter auskühlen. Nach dem Herausholen lasse ich den Kuchen immer noch einen Moment stehen, damit er zur Ruhe kommen und sich festigen kann. Nach 10-15 Minuten kannst Du ihn stürzen und erkalten lassen.

Glasur und Dekorieren

Schmelzt die Glasur nach Packungsanleitung und gießt sie über den Schokokuchen. Verstreicht die Glasur eventuell mit einem Pinsel, wenn sie überall hin kommen soll. Die Zartbitterkuvertüre über einem Wasserbad schmelzen und den Kuchen damit überziehen.

Guss aus Zartbitterkuvertüre auf Kuchen

Tipps, Variationen und Lagerung

  • Je nachdem auf was wir Appetit haben variieren wir die Schokozutat einfach. Du kannst auch Schokolade grob hacken. Je nach Größe schmeckst Du sie mehr oder weniger heraus.
  • Ich bin ja Fan von ganzen Haselnüssen für den perfekten Crunch im Kuchen. Sascha liebt Kirschen in einem Rührkuchen.
  • Ein Schuss Espresso oder auch Instant-Kaffeepulver unter das Mehl gerührt kann auch eine tolle Variante sein, wenn ihr auf Schoko mit Kaffee steht.
  • Um Schokokuchen noch saftiger zu machen, kannst du ihn z. B. mit Kaffee oder Espresso tränken, aber auch alkoholische Tränken wie Rum oder Likör verleihen dem Kuchen eine besondere Note. Weitere Möglichkeiten sind Fruchtsäfte, Schokoladensirup oder Zuckersirup (z. B. mit Vanille), Milch oder Sahne.
  • Ja. Besonders bei Rührkuchen wie diesem einfachen saftigen Schokokuchen funktioniert das gut: Lagert den Kuchen bei Raumtemperatur in einer gut verschlossenen Dose. Luftdicht verpackt hält sich ein frisch gebackener Schokokuchen bei Raumtemperatur etwa 3-4 Tage.
  • Wenn ihr den Kuchen nicht direkt am selben Tag verputzt, was auch bei uns ehrlich gesagt nur selten vorkommt hält er sich locker ein paar Tage frisch. Am besten bewahrt ihr ihn gut verpackt in einer Dose oder unter einer Kuchenglocke bei Raumtemperatur auf. Im Kühlschrank trocknet er dagegen schneller aus, also lieber nicht kalt stellen.
  • Und wer mag, wärmt sich ein Stück kurz im Ofen oder in der Mikrowelle an. Wenn ihr ein Stück übrig habt, schmeckt es nach ein, zwei Tagen fast noch besser, weil der Schokogeschmack dann richtig durchzieht.

Backzeiten & Hinweise

Der Schokoladenkuchen ist ein klassischer Rührkuchen. Er gehört zu den klassischen Kastenkuchen und somit beträgt die Backzeit 1 Stunde. Bei mir hat sie bis jetzt aber immer gepasst.

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Für einen Schokokuchen mit flüssigem Kern eignet sich am besten eine Zartbitter- oder Halbbitter-Schokolade mit einem Kakaoanteil von etwa 60-70 %.

Kurzanleitung: Schokokuchen in der Kastenform backen

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  • Oma Lores Nusskuchen ist unser All Time Klassiker und darf hier natürlich auf gar keinen Fall fehlen.
  • Saftiger Eierkuchen mit Äpfeln ist vermutlich unser schnellster Apfelkuchen überhaupt. Aber nicht weniger lecker.
  • Zucchini-Schokokuchen ist vielleicht unser saftigster Kuchen aus der Kastenform. Die Zucchini bringt da genügend Feuchtigkeit mit.
  • Orangenkuchen mit Minzstreuseln klingt vielleicht ungewöhnlich, solltet ihr aber unbedingt ausprobieren. Ein Favorit!
  • Walnuss-Ahornsirup-Schnecken sind zwar kein Kuchen, aber in 2 Kastenformen gebacken, gleich 8 Schnecken-“Kuchen”.

Ein einfacher Schokokuchen musste unbedingt auch auf den Blog. Ein saftiger Schokokuchen passt schließlich zu jeder Gelegenheit und zu jeder Kaffeetafel. Der klassische Rührteig und die Schokodrops machen den Kuchen saftig, lecker und besonders schokoladig.

Ich bin sowieso ein großer Fan von Rührkuchen aller Art, egal, ob Schokoladenkuchen, Marmorkuchen oder Zitronenkuchen. Der saftige Schokokuchen bleibt dabei in einer Welt voller Trends und Moden ein wahrer, zeitloser Klassiker. Gerade auch als Geburtstagskuchen hat der Schokokuchen seinen großen Auftritt. Egal, ob groß oder klein, über einen liebevoll gebacken Schokoladenkuchen freut sich einfach jedes Geburtstagskind.

Und jetzt bin ich mir ganz sicher, dass ihr genauso viel Lust auf euren ganz eigenen saftigen und einfachen Schokokuchen bekommen habt. Ganz ohne Schnickschnack. Sehr gerne darft ihr uns eure Ergebnisse zeigen. Und jetzt ab an den Teig und ganz viel Spaß dabei.

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