Traditionelle koreanische Kekse: Yakgwa – Geschichte, Zutaten und einfache Rezepte
Yakgwa sind Plätzchen, die traditionell auch als Arzneimittel verwendet wurden. Die Süßigkeit entstand in der Zeit von Koreas Drei Königreichen (ca. 57 v.Chr.-668 n.Chr.). Laut den „Memorabilien der Drei Königreiche“ (Samguk Yusa, 삼국유사), einer Sammlung inoffizieller geschichtlicher Aufzeichnungen, die von dem Mönch Iryeon (일연, 1206-1289) herausgegeben wurden, bedeutet das Wort gwa (과) wörtlich übersetzt „Plätzchen“ oder „Frucht“.
Die Menschen verwendeten eine Mischung aus Mehl und anderen Zutaten, aus der Früchte geformt wurden, die wiederum mit kleinen Ästen belegt wurden. Yakgwa gelangte insbesondere in der Goryeo-Zeit (918-1392) zu Popularität. Damals war der Buddhismus die Staatsreligion, und die Bevölkerung durfte für die Zeremonien kein Fleisch auf den Opfertisch legen. So verwendete sie stattdessen Yakgwa, was aus der Süßigkeit schließlich ein Lebensmittel machte, das an keinem Feiertag, zu keinem Fest und auch nicht zu Ahnenriten fehlen durfte. Es war so beliebt, dass es zu einer Knappheit seiner Zutaten - Mehl, Honig und Öl - kam.
Insbesondere die Goryeo-Könige Myeongjong (1131-1202) und Gongminwang (1330-1374) verboten den Menschen sogar, Yakgwa herzustellen. Sie konnten trotzdem nicht verhindern, dass die Plätzchen in breiten Bevölkerungsschichten sehr geschätzt wurden. Yakgwa ist eines der grundlegenden Lebensmittel von Hofbanketten und Ahnenriten. Yakgwa wird für Feste, Feiertage und Ahnenriten zubereitet.
Was ist Yakgwa? Geschmack und typische Zutaten
Mische das Weizenmehl und das Sesamöl. Füge den Honig, den braunen Zucker, das Ingwerpulver und etwas Wasser (ca. 50 ml) hinzu, um den Teig zu formen, du kannst auch 2 Esslöffel fermentierten Likör hinzufügen. Die Konsistenz sollte weich, aber nicht zu klebrig sein. Arbeite den Teig, bis er elastisch und glatt wird, und lasse ihn dann etwa 30 Minuten ruhen.
Für den Teig: 1 Becher Mehl, 3 EL Sesamöl, 3 EL Reiswein, 2 EL Honig, etwas Salz und Pfeffer. Für die Glasur (Sirup): 1 Becher Zucker, 1 Becher Wasser, 2 EL Honig, 0.5 EL Zimtpulver. Außerdem: 2 EL Pinienkerne zum Garnieren, 4 Becher Öl zum Frittieren.
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Schritt-für-Schritt-Rezept: Traditionelle Zubereitung
- Geben Sie das Weizenmehl durch ein Sieb. Geben Sie nach und nach das Sesamöl dazu und sieben Sie alles noch einmal durch.
- Fügen Sie dem Mehl die Würzmischung hinzu. Mischen und kneten Sie alles sorgfältig, als ob Sie einen Schneeball formen wollten.
- Rollen Sie den Teig mit einer Teigrolle flach aus. Falten Sie den Teig drei Mal übereinander. Rollen Sie ihn aus und falten Sie ihn noch einmal. Rollen Sie ihn schließlich 0,5 cm dick aus. Stechen Sie aus dem Teig Quadrate von 3,5 x 3,5 cm aus und pieksen Sie in die Quadrate mit einem dünnen Stäbchen oder einer kleinen Gabel 5 bis 6 Löcher.
- Bereiten Sie den Honigsirup zu.
- Entfernen Sie die Spitzen der Pinienkerne. Tupfen Sie die Pinienkerne und die Kürbiskerne mit einem dünnen Baumwolltuch ab. Wischen Sie die Jujuben mit einem feuchten Lappen ab.
Nimm eine kleine Portion Teig und forme Kugeln, die du dann zu kleinen Scheiben flachdrückst. Mit Hilfe eines Zahnstochers oder einer Form in die gewünschte Form (Blume oder Rechtecke, zum Beispiel) bringen.
Frittieren
Geben Sie das Öl in eine Pfanne und erhitzen Sie es 5 Minuten lang bei mittlerer Temperatur. Wenn das Öl eine Temperatur von 85 oder 90 Grad Celsius erreicht, geben Sie den Plätzchenteig hinein und braten Sie ihn 15 Minuten lang in schwimmendem Öl. Wenn der Teig an der Oberfläche schwimmt, drehen Sie die Temperatur herauf. Nachdem eine Temperatur von 140 bis 145 Grad Celsius erreicht ist, braten Sie den Teig weitere 10 Minuten, bis beide Seiten leicht braun sind.
Frittiere die Yakgwa in heißem Sesamöl (bei 170-180°C), bis sie goldbraun und knusprig sind. Der Frittierprozess kann etwa 4-5 Minuten dauern. Sobald sie frittiert sind, lege die Süßigkeiten zum Abkühlen auf einen Teller.
Nimm die Teigstücke aus der Pfanne und lassen Sie das Öl 5 bis 10 Minuten abtropfen. Legen Sie die Teigstücke 5 bis 6 Stunden in den Honigsirup. Lassen Sie das Öl von dem gebratenen Teig abtropfen und legen Sie die Plätzchen einige Stunden in den Honigsirup. Geben Sie die Plätzchen zum Abtropfen in ein Sieb.
Sirup und Finish
Für den Sirup: in einem Topf 150 ml Wasser, Honig und braunen Zucker vereinen. Lass die Mischung etwa 5-7 Minuten köcheln, bis der Sirup leicht dickflüssig wird. Er sollte nicht zu dick werden, da er sonst beim Abkühlen kristallisiert. Füge eine Prise Salz hinzu, um die Süße auszugleichen. Tauche die frittierten Yakgwa in den Sirup. Lass sie einige Minuten ruhen, bis der Sirup aufgenommen ist, und überführe die Kekse auf einen sauberen Teller.
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Gib die Plätzchen zum Abtropfen in ein Sieb. Sofort mit Sesam oder gehackten Pinienkernen bestreuen, servieren. Sobald sie frittiert sind, lege die Süßigkeiten zum Abkühlen auf einen Teller. Solange der Sirup noch flüssig ist, platziert man den kleinen Pinienkern auf dem Löchlein, das man vorher für ihn gemacht hat. Auskühlen lassen und den Liebsten schenken oder selbst vernaschen.
Praktische Tipps und Varianten
- Die Konsistenz sollte weich, aber nicht zu klebrig sein.
- Arbeite den Teig, bis er elastisch und glatt wird, und lasse ihn dann etwa 30 Minuten ruhen.
- Den Teig nicht zu lange kneten, da er sonst zu bröselig wird und der kleine Keks beim Frittieren auseinanderfällt.
- Wenn man eine traditionelle "korean cookie mold" hat, kann man diese für das Muster im Teig benutzen.
- Du kannst auch 2 Esslöffel fermentierten Likör hinzufügen, um Aroma zu ergänzen.
Alternative einfache Methode (Kurzrezept)
- Mehl, Salz und Pfeffer sieben. Die gesiebte Mischung dann mit Sesamöl mischen und gut und klumpenfrei verrühren.
- In einer Schüssel Reiswein und Honig vermengen und anschließend mit der Mehlmischung verkneten. Es muss eine keksteigähnliche Masse entstehen.
- Aus je einem EL Teig einen runden Ball formen und diesen zwischen den Händen zu einem Taler platt drücken. Mit der Gabel kann man Muster in den Teig drücken, diese müssen aber recht tief sein, damit sie beim Weiterverarbeiten nicht verschwinden. In die Mitte kommt ein kleines Löchlein für den Pinienkern.
- Das Öl in einem Topf auf ca. 140°C erhitzen. Nicht verbrennen lassen! Die Taler ins Öl geben und so lange frittieren, bis sie eine schöne Bräune haben und innen noch weich sind. Aus dem Öl nehmen, gut abtropfen lassen und direkt für 30 Sek. in den warmen Sirup tauchen. Dann rausnehmen und jeweils z. B. in weißen Muffinförmchen platzieren.
- Solange der Sirup noch flüssig ist, platziert man den kleinen Pinienkern auf dem Löchlein, das man vorher für ihn gemacht hat.
Nährwerte und Bewertungen
Durchschnittliche Bewertung: 4,4 von 5 Sternen von 5 Sternen (5 Bewertungen). Für dieses Rezept liegen uns keine Nährwertangaben vor.
Kultureller Kontext und heutige Bedeutung
Yakgwa ist eines der grundlegenden Lebensmittel von Hofbanketten und Ahnenriten. Yakgwa wird für Feste, Feiertage und Ahnenriten zubereitet. Yakwa wurde traditionell zum Pepero-Day hergestellt. Das ist der 11.11. und ein inoffizieller Feiertag in Südkorea.
Koreanische Kekse sind perfekt für den kleinen Hunger und es gibt dabei eine große Auswahl. Diese reichen von traditionellem Gebäck bis hin zu kulinarischen Spezialitäten, welche es so hier nicht bei uns in Deutschland gibt. Koreanische Kekse unterscheiden sich da nur wenig und wurden aus dem Westen übernommen. Kekse gibt es auch in anderen Formen. Koreanische Kekse können aber auch andere Geschmäcker beinhalten.
Wo Zutaten und Formen finden
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| Zutat | Menge/Anmerkung |
|---|---|
| Mehl | 1 Becher (gesiebt) |
| Sesamöl | 3 EL |
| Reiswein | 3 EL |
| Honig | 2 EL (+Sirup) |
| Zucker (Sirup) | 1 Becher |
| Pinienkerne | 2 EL zum Garnieren |
| Öl | 4 Becher zum Frittieren |
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