Das perfekte Rezept für Kokoskuppeln mit Biskuitboden
In der Weihnachtszeit sorgt feines Gebäck für besondere Freude und festliche Stimmung. Kokoskuppeln mit Biskuitboden sind ein beliebter Klassiker, der durch seine Kombination aus saftigem Biskuit, zarter Creme und aromatischer Kokosmasse besticht. Hier erfährst du Schritt für Schritt, wie du diese Köstlichkeit zubereitest und stilvoll präsentierst - ganz egal, ob als Geschenk für Kollegen oder als Highlight auf deiner Kaffeetafel.
Die Geschichte der Kokoskuppeln
Es war der Wiener Konditor Johann Blaschke, der 1921 den Wunsch einer Kundin erfüllte und seine Kokosbusserl in Schokolade tunkte. Seitdem gibt es Kokoskuppeln in verschiedensten Ausführungen: mit Mürbteig, mit Biskuitteig, mit Oblaten, mit Waffelboden - gefüllt mit Nutella, Marmelade oder Ganache. Die Kokos-Kuppen werden unterschiedlich geformt, als Kokosbusserl und so weiter und so fort.
Zutaten für Kokoskuppeln mit Biskuitboden
- Für den Biskuitboden:
4 mittelgroße Eier (getrennt)
Salz
4 EL kaltes Wasser
200 g Puderzucker
200 g Mehl
1 TL, gehäuft Backpulver - Für die Kokosmasse:
5 Eiklar
250 g Kokosflocken
250 g Staubzucker
2 EL Mehl
1 Messerspitze Backpulver - Für die Creme:
125 ml Schlagsahne (Obers)
125 g Kuvertüre Vollmilch
3 Eiklar
150 g Puderzucker
150 g Kokosraspel - Für die Glasur:
300 g Kuvertüre Vollmilch
50 g Kokosfett
Schritt-für-Schritt-Anleitung
1. Biskuitboden zubereiten und ausstechen
Für das Biskuit die Eidotter mit einer Prise Salz, dem kalten Wasser und dem Staubzucker mindestens 5 Minuten hellschaumig rühren. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und über die Eimasse sieben. Zuletzt das Eiklar mit einer Prise Salz steif schlagen und vorsichtig unter den Teig heben. Bei ca. 200°C Ober-/Unterhitze 10 - 15 Minuten im vorgeheizten Backrohr backen, erkalten lassen. Dann mit einem Ring von 7 cm Durchmesser die Biskuitböden ausstechen und zur Seite stellen.
2. Kokosmasse für die Kuppeln herstellen
Eiklar mit Salz anschlagen, den Kristallzucker dazugeben und richtig steif schlagen. Staubzucker und Kokosflocken unterheben und die Masse in einen Spritzbeutel mit mittlerer glatter Tülle füllen. Kleine Kuppeln von ca. 3 cm Durchmesser - dafür Kreise auf Backpapier vorzeichnen - darauf aufspritzen. Bei 140°C Heißluft 12 - 15 Minuten hellbraun backen, im Ofen auskühlen lassen.
Macht die Abfolge der einzelnen Schritte dicht hintereinander. Das heißt: die einzelnen Schichten schnell weiterverarbeiten. Die Kokosbusserl müssen noch schön knusprig und saftig sein, wenn sie auf die Schoko-Ganache draufgesetzt werden.
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3. Creme zubereiten
Die Vollmilchkuvertüre klein hacken. Den Schlagobers aufkochen und die Kuvertüre darin auflösen. Kühl stellen (am besten im Kühlschrank für mind. 3 Stunden). Die Pariser Creme kurz mit einem Mixer etwas aufschlagen damit sie wieder ein bisschen cremiger wird.
Butter mit Staubzucker sehr gut aufschlagen und erweichte, lauwarme Kochschokolade einrühren.
Die Creme in einen Einweg-Spritzsack füllen, die Spitze abschneiden und dicken Tupfen auf jeden Kuppelboden spritzen. Ich habe die Waffelböden etwas über den Rand mit der Creme befüllt.
4. Zusammensetzen der Kokoskuppeln
Den Biskuitboden mit Creme bestreichen und eine Kokoskuppel darauf setzen, leicht andrücken und ca. 1 Std. kalt stellen. Je eine Kokoskuppel und eine Biskuitscheibe mit Nutella oder Creme zusammensetzen. Anschließend die Unterseite von ca. 2 mm über den Kuppelrand in Schokoglasur tunken, Schokolade am Boden der Kuppel abstreifen und auf Backpapier trocknen lassen.
5. Schokoglasur herstellen und Kokoskuppeln tauchen
Für die Glasur die Kuvertüre klein hacken und mit dem Kokosfett über dem Wasserbad schmelzen. Die Kokoskuppeln mit dem Boden voraus in die Schokoglasur tauchen, am Schüsselrand abstreifen und auf Backpapier setzen.
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Der Rum in der Glasur hilft, dass der Schokolade schön hart wird. Und beim Geschmack natürlich nach. Es hat sich nicht bewährt, dass man die halbfertigen Kokoskuppeln bis zur weiteren Verarbeitung (also Schokobad) ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahrt.
Tipps für Haltbarkeit und Präsentation
Die Kokoskuppeln schmecken genauso, wie ich sie aus meiner Kindheit kenne! Ich liebe es, dieses Feingebäck schön zu präsentieren, wenn Gäste da sind. Bei mir gibt es die Kekse meist auf Etageren, da man alle Sorten dann sofort im Überblick hat und sich die Reihenfolge des Vernaschens zu einteilen kann. Also zuerst die Besten und Raritäten, bevor die Normalos verkostet werden. Für den Nachmittagskaffee mit meinem Liebsten bevorzuge ich diese edle Mini-Etagere von Tchibo/Eduscho. Sie ist ideal für süße und herzhafte kleine Köstlichkeiten. Mächtig Eindruck schinden kann man dann mit einer süßen Gebäckzange.
Als die Kokoskuppeln fertig waren, packte ich sie sorgfältig in kleine, festliche Schachteln. Jede Schachtel wurde mit einer roten Schleife verziert und einem handgeschriebenen Kärtchen versehen, auf dem ich liebevolle Grüße geschrieben habe. Heute brachte ich die Schachteln in die Firma. Die Augen meiner Kollegen leuchteten auf, als sie die hübsch verpackten Geschenke sahen.
Kokoskuppeln gibt es echt in verschiedensten Ausführungen. Mit Mürbteig, mit Biskuitteig, mit Oblaten, mit Waffelboden - mit Nutella gefüllt, mit Marmelade, mit Garnache; die Kokos-Kuppe dann aufgespritzt, als Kokosbusserl und so weiter und so fort.
Tabellen: Zutaten und Zeitschritte
| Arbeitsschritt | Zutaten | Zeit | Ofentemperatur |
|---|---|---|---|
| Biskuitboden | Eier, Salz, Wasser, Staubzucker, Mehl, Backpulver | 10-15 Min | 200°C Ober-/Unterhitze |
| Kokosmasse | Eiklar, Salz, Zucker, Kokosflocken | 12-15 Min | 140°C Heißluft |
| Creme | Kuvertüre, Obers, Butter, Staubzucker | 3 Std. kühlen | - |
| Glasur | Kuvertüre, Kokosfett | ca. 5 Min. | Wasserbad |
Variationen und Inspiration
Kokoskuppeln können individuell abgewandelt werden, etwa durch das Hinzufügen von Marmelade, Ganache oder Nutella in der Mitte. Waffelböden, Oblaten oder klassische Biskuitböden werden je nach Vorliebe verwendet und bieten unterschiedliche Geschmacksnuancen. Die Größe der Kokoskuppeln kann flexibel variiert werden - von edlen Miniaturkugeln für die Etagere bis zu größeren Exemplaren für den Kaffeetisch.
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Warum Kokoskuppeln das ideale Geschenk sind
Auch Unternehmen stehen jedes Jahr vor derselben Frage: Was schenkt man Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Kundinnen und Kunden zu Weihnachten? Neben Pralinen, Wein oder klassischen Werbegeschenken gibt es mit hochwertigen Geschenkboxen eine außergewöhnliche Alternative. Wer nachhaltig in Erinnerung bleiben möchte, setzt auf ein Geschenk, das Freude bereitet und im Alltag regelmäßig verwendet wird.
Zusammenfassende Tipps für die perfekte Kokoskuppel
- Fein abgestimmte Zutaten und sorgfältiges Arbeiten sind entscheidend für die Qualität.
- Die einzelnen Schichten rasch weiterverarbeiten, damit die Textur erhalten bleibt.
- Glasur nach dem Zusammensetzen frisch zubereiten, damit die Kuppeln nicht im Kühlschrank austrocknen.
- Sorgfältige Verpackung und Präsentation sorgen für zusätzliche Freude beim Schenken oder Servieren.
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