Kokospudding mit Kokosmilch Rezept
Ein Kokospudding mit Kokosmilch ist ein exotisch-cremiges Dessert, das sowohl als zarter Pudding als auch in einer schnittfesten Variante (Haupia) überzeugt. Das Dessert ist meist vegan und laktosefrei, lässt sich gut vorbereiten und passt hervorragend zu frischen Früchten wie Mango oder Beeren.
Zutaten (für etwa 6 Portionen / 4-6 Förmchen)
- 400-500 ml Kokosmilch (aus der Dose)
- 200 ml Milch (oder weitere Kokosmilch für komplett vegane Variante)
- 40-60 g Zucker (je nach Rezeptvariante)
- 35-50 g Maisstärke (Speisestärke) oder 1 Pck. Puddingpulver Vanillegeschmack
- 40 g Kokosraspel (zum Unterrühren oder Garnieren)
- Für die Mangosoße: 1 reife Mango (ca. 100 g Fruchtfleisch), 30 g Zucker, 30 g Wasser
- Optional: Vanillezucker, Prise Salz, Kokossirup
Kurzbeschreibung der Varianten
Die Rezepte aus dem Material beschreiben mehrere Zubereitungsarten: klassische Puddingzubereitung mit Puddingpulver, eine selbstgemachte Variante mit Speisestärke und die hawaiianische Haupia-Variante, die schnittfest wird und als Würfel serviert wird. Gemeinsam ist allen Varianten die Verwendung von Kokosmilch, die dem Dessert die charakteristische, dezente Süße und das exotische Aroma gibt.
Schritt-für-Schritt-Rezept: Kokospudding (klassisch, mit Stärke)
- Kokosmilch in einen Topf geben und die Maisstärke mit einem Schneebesen in etwa 150 ml abgenommener Milch oder Kokosmilch glatt einrühren (Speisestärke und Vanillezucker dazugeben, bis keine Klümpchen mehr sichtbar sind).
- Restliche Milch zusammen mit der Kokosmilch in einen Topf geben. Zucker und eine kleine Prise Salz hinzufügen und alles gut verrühren. Die Kokosmilch unter Rühren auf mittlerer Hitze erhitzen, bis sie deutlich warm und kurz vorm Kochen ist.
- Die angerührte Speisestärke nochmals kurz durchrühren und unter ständigem Rühren in die heiße Flüssigkeit gießen. Weiter rühren, bis die Masse aufkocht und deutlich eindickt.
- Sobald der Pudding dick und glänzend ist, den Topf vom Herd nehmen. Die Kokosraspel unterrühren. Abschmecken und bei Bedarf noch etwas Zucker oder eine weitere Prise Salz hinzufügen.
- Den heißen Kokospudding sofort in 6 kleine Schälchen oder Gläser füllen. Die Oberfläche direkt mit Frischhaltefolie abdecken, damit sich keine Haut bildet.
- Pudding auf Zimmertemperatur abkühlen lassen, dann mindestens 3 Stunden, besser über Nacht, im Kühlschrank vollständig durchkühlen lassen.
Tipps zum Servieren
- Vor dem Servieren die Folie entfernen. Pudding nach Wunsch mit Kokosraspeln bestreuen und mit frischen Beeren oder Mangopüree garnieren.
- Mit pürierten TK-Beeren oben auf dem lauwarmen Pudding erhält man eine fruchtige, kontrastreiche Variante.
- Ein Topping aus gehackten und gerösteten Nüssen wie Mandeln oder Pistazien verleiht zusätzlich Geschmack und Biss.
Rezeptvariante mit Puddingpulver (schnell, ca. 6 Portionen)
- Pudding nach Packungsanleitung, aber mit 400 ml Kokosmilch, 200 ml Milch und 40 g Zucker zubereiten.
- Pudding in Dessertgläser füllen. Sofort die Oberfläche mit Frischhaltefolie abdecken, damit keine Haut entsteht. Pudding erkalten lassen.
- Zucker und Kokosraspel in einer beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze bräunen und auf einem Teller erkalten lassen.
- Mango schälen, Fruchtfleisch vom Stein schneiden und in einem Rührbecher pürieren. Mangopüree auf dem Pudding verteilen. Mit Kokosraspeln bestreuen.
Haupia: die schnittfeste hawaiianische Variante
Haupia ist ein beliebtes hawaiianisches Dessert aus Kokosmilch, Maisstärke und Zucker. Die Kokosmasse ist glatt und cremig und schmeckt nur dezent süß. Die seidigen, weißen Kokos-Puddingwürfel haben eine Konsistenz zwischen Pudding und Panna Cotta: glatt und schnittfest und zugleich cremig. Auf den Inseln Hawaiis wird Haupia traditionell in Würfel geschnitten gekühlt pur serviert.
Zubereitung von Haupia (schnittfest)
- Eine rechteckige Form (Auflaufform, Glas-Container) mit ca. 21×14 cm oder eine runde Springform Ø 20 cm sehr dünn einölen oder mit Wasser ausspülen.
- Maisstärke und Wasser in einer kleinen Schüssel mit einem Schneebesen oder Löffel glattrühren.
- Die Kokosmilch und den Zucker in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze unter Rühren erhitzen, bis die Kokosmilch zu köcheln beginnt.
- Das Stärkewasser noch einmal durchrühren, da sich die Stärke am Boden absetzt, und dann langsam mit einem Schneebesen oder Teigspatel in die Kokosmilch einrühren.
- Die Hitze reduzieren, sodass die Kokosmasse nur leicht köchelt, und unter Rühren dick Pudding-artig eindicken lassen. Das dauert oft nur 1 Minute, kann aber auch einige Minuten dauern. Sobald die Masse dick wird, noch 1 Minute unter Rühren weiterköcheln lassen.
- Die Masse in die vorbereitete Form leeren, die Form einige Male auf die Arbeitsfläche klopfen und leicht rütteln, damit Luftbläschen reduziert werden und die Oberfläche glatt wird.
- Für 20 Minuten abkühlen lassen und danach für mindestens 2 Stunden (oder über Nacht) zugedeckt in den Kühlschrank stellen, damit die Masse fest wird.
- Haupia entweder stürzen oder direkt in der Form in ca. Würfel schneiden und servieren. Sollte sich nach dem Stürzen eine Ölschicht auf der Oberfläche befinden, diese mit Küchenpapier abtupfen.
Mangosoße (für 4 Förmchen)
- 1/2 reife Mango (ca. 100 g Fruchtfleisch) schälen, Fruchtfleisch entfernen und in grobe Stücke schneiden.
- 30 g Zucker und 30 g Wasser in einem kleinen Topf zu einem Sirup aufkochen, dann die Mangowürfel zugeben und kurz im Sirup dünsten.
- Anschließend die Mischung in einen Rührbecher geben und mit einem Pürierstab fein pürieren.
- Nach Belieben die Mangosoße auf dem Kokospudding verteilen und mit Kokosraspeln bestreuen.
Praktische Hinweise und Varianten
- Die Kokosmilch in der Dose gut schütteln, damit sich feste und flüssige Teile verbinden. Alternativ Kokosmilch selbst herstellen.
- Wer einen komplett veganen Pudding möchte, ersetzt Milch durch Kokosmilch und nutzt Maisstärke als Bindemittel.
- Für eine festere Konsistenz (Haupia) die aufgekochte Kokosmilch-Stärke-Masse in einer größeren, flachen Form auskühlen lassen; zu hohe Formen führen zu Rissbildung.
- Als Süßungsmittel kann Kokossirup oder Agavendicksaft verwendet werden. Kokossirup intensiviert den Kokosgeschmack.
- Chia-Samen sind eine kalte, no-cook-Alternative: Kokosmilch mit Chia mischen und mindestens zwei Stunden quellen lassen.
- Der Pudding lässt sich sehr gut einen Tag im Voraus zubereiten.
Tabelle: Schnellüberblick Zubereitungsvarianten
| Variante | Bindemittel | Textur | Zeit |
|---|---|---|---|
| Klassischer Pudding | Puddingpulver | cremig, löffelbar | 20-30 Min. inkl. Kühlen |
| Stärke-Pudding | Maisstärke | glatt, schnittfest möglich | 30-180 Min. (inkl. Kühlzeit) |
| Haupia | Maisstärke | schnittfest, würfelförmig | 2 Std.-über Nacht |
| Chia-Variante | Chia-Samen | puddingähnlich, körnig | min. 2 Std. Quellzeit |
Serviervorschläge
- Pur gekühlt als kleine Würfel (Haupia) servieren - traditionell auf Hawaii.
- Mit Mangopüree oder Beerensauce anrichten.
- Mit gerösteten Kokosraspeln, gehackten Nüssen oder Dr. Oetker Dekor-Herzen und -Blüten verzieren (für besondere Anlässe).
- Für Grillpartys: Bananen-Kokos-Pudding mit frischer Kokosnuss und Ananas kombinieren.
Viel Freude beim Nachmachen - dieses Kokospudding-Rezept lädt zum Experimentieren ein: von extra cremig bis schnittfest, immer mit intensivem Kokosaroma und vielfältigen Garniermöglichkeiten.
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