KitKat ohne Waffel? Hintergrundinformationen zur Füllung und dem Recycling der Riegel
„Have a break - have a KitKat“ - diesen langjährigen Werbeslogan zum beliebten KitKat‑Schokoriegel haben wohl die meisten von uns noch in den Ohren. Genau wie das Knacken, das beim Trennen der beiden Riegel ertönt, kurz bevor man in die mit Schokolade überzogene Waffel beißt. Aber wetten, Sie sind überrascht, wenn Sie erfahren, woraus diese Füllung wirklich besteht?
Was sagt Nestlé offiziell zur KitKat‑Füllung?
Eigentlich wird KitKat als «Knusperwaffel in Milchschokolade» verkauft. Laut Nestlé sind KitKats mit einer Knusperwaffel gefüllt. Die Beschreibung des Schoko‑Riegels sollte dies eigentlich logisch machen, doch so einfach ist es nicht.
Die überraschende Praxis: KitKat in KitKat
Dass der Inhalt von KitKats gar keine Knusperwaffeln sind, wissen die wenigsten. Statt bei der Herstellung zerbrochene KitKats wegzuwerfen, werden sie zerkleinert, um Zucker ergänzt und zur Füllung eines neuen Riegels - quasi KitKat in KitKat. Bei der Produktion gehen nämlich immer wieder Riegel kaputt oder entsprechen nicht der Norm. Diese werden nicht etwa weggeworfen. Der Hersteller Nestlé zerkleinert die nicht verkaufstauglichen Riegel und verwendet sie als Füllung für neue KitKats. In KitKats stecken also einfach KitKats.
Quellen und Geschichtliches zur Enthüllung
Schon im Jahr 2015 zeigte KitKat‑Hersteller Nestlé selbst in der BBC‑Dokumentationsserie „Inside the Factory“, dass das Unternehmen bei der Herstellung kaputtgegangene KitKats sammelt und als Waffelfüllung wiederverwertet. Die Reportage hat in der Fabrik im englischen York eine der Grundzutaten enthüllt. Die Füllung der Schokoriegel besteht aus fehlerhaft produzierten alten KitKat‑Schokoriegeln von Nestlé, welche während der Produktion zerbrochen sind.
Wie «Daily Star» berichtet, ist diese Information schon länger bekannt. Doch mit einem Video des YouTubers Zack D. Films erhält die Recycling‑Methode neuen Aufmerksamkeit. Vor einigen Monaten hat YouTuber Zack D. Films die ungewöhnliche Füllung noch einmal in einem Video aufgegriffen. Zack D. Films beginnt sein Video mit den Worten: «Habt ihr euch schonmal gefragt, was in einem KitKat drin ist?» Im Video wird offenbart, worum es sich eigentlich handelt.
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Warum macht Nestlé das so? Ökologie, Wirtschaftlichkeit und Qualität
Dadurch bleiben bei der Produktion der Süßigkeit kaum Reste über. Es entsteht weniger Abfall, und der Schokoriegel wird gewissermaßen "recycelt". Besonders die Produzenten des Beitrages zeigten sich begeistert davon, dass Nestlé so ökologisch vorgehe und ihre Ressourcen nicht verschwende. KitKat betreibt Recycling.
2.028 Millionen Aufrufe bekam das YouTube‑Video und jede Menge Reaktionen der KitKat‑Fans: „Sie haben das Recycling auf die nächste Stufe gebracht“, kommentierte ein User. Ein anderer schrieb: „Mehr KitKat in meinem KitKat, ich sehe das als absoluten Gewinn.“
Offene Fragen und Diskussionen
In den Kommentaren häuft sich die Frage, woraus denn das allererste KitKat gemacht wurde. Eine Frage eines Followers bleibt aber unbeantwortet: Wenn die KitKat‑Füllung aus KitKats besteht - woraus bestand dann die Füllung des ersten KitKats? Da stellt sich die Frage, woraus der erste KitKat‑Riegel bestand.
Die Produzenten und Konsumenten diskutieren zudem, ob die Methode als transparent genug gilt und welche Auswirkungen sie auf die Wahrnehmung der Produktqualität hat. Obwohl Nestlé die Praxis in der BBC‑Doku gezeigt und damit erklärt hat, wissen viele Konsumenten erst durch virale Videos oder Artikel davon.
KitKat: Fakten zur Marke und Herstellung
Kitkat, auch Kit Kat, nach eigener Schreibweise KitKat, ist ein von Nestlé vertriebener und seit 1975 auf dem deutschen Markt erhältlicher Schokoriegel mit Waffelfüllung. Der ursprüngliche Hersteller Rowntree’s wurde 1988 von Nestlé übernommen. Der Standard‑4‑Finger‑Riegel wiegt 41,5 g und enthält 3 g Eiweiß, 25 g Kohlenhydrate und 11,6 g Fett bei einem physiologischen Brennwert von 908 kJ.
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Die Füllung der Schokoriegel besteht aus Schokolade, die eine Waffel umhüllt. Doch eine wiederentdeckte BBC‑Dokumentation schockiert viele KitKat‑Fans: Die Reportage hat in der Fabrik im englischen York eine der Grundzutaten enthüllt. Die Füllung der Schokoriegel besteht aus fehlerhaft produzierten alten KitKat‑Schokoriegeln von Nestlé, welche während der Produktion zerbrochen sind.
Weitere Aspekte der Marke
- Im Juli 2012 kündigte Nestlé die Eröffnung eines eigenen Profils auf Instagram an.
- In den USA wird KitKat von der Hershey Company angeboten.
- Zunächst gab es 2022 ein veganes KitKat, das allerdings nach kurzer Zeit wieder aus dem Sortiment genommen wurde, da die Nachfrage nicht den Erwartungen entsprach.
- Zu Beginn des Jahres 2010 begann Greenpeace mit einer Kampagne gegen das Unternehmen Nestlé. In dieser wurde die Verwendung von Palmöl aus indonesischer Produktion kritisiert.
Recyclingpraxis versus Konsumentenerwartung
Besonders die Produzenten des BBC‑Beitrages zeigten sich begeistert davon, dass Nestlé so ökologisch vorgehe und ihre Ressourcen nicht verschwende. Für manche Konsumenten bleibt die Vorstellung, dass in einem KitKat „zerkleinerte KitKats“ stecken, ungewohnt oder irritierend. Andere sehen darin kein Problem: „Mehr KitKat in meinem KitKat, ich sehe das als absoluten Gewinn.“
Was bleibt offen?
Die Grundfrage nach dem allerersten KitKat bleibt in vielen Diskussionen bestehen: Woraus bestand die Füllung des ersten Riegels, bevor Recyclingverfahren etabliert waren? Ebenso bleibt die Frage, wie transparent Hersteller ihre Produktionsmethoden kommunizieren sollten, um Verbrauchervertrauen zu sichern.
Kurzübersicht: Wichtige Punkte
| Aspekt | Fakt |
|---|---|
| Offizielle Bezeichnung | „Knusperwaffel in Milchschokolade“ |
| Tatsächliche Praxis | Zerkleinerte, nicht verkaufstaugliche KitKats werden als Füllung verwendet |
| Bekannte Quellen | BBC „Inside the Factory“ (2015), Zack D. Films (YouTube), Medienberichte |
| Diskussion | Transparenz, Nachhaltigkeit, Konsumentenwahrnehmung |
Alle kennen ihn, viele lieben ihn, doch nur wenige wissen, woraus die Füllung des KitKat‑Schokoriegels besteht. Die Informationen aus Dokus und viralen Videos geben Einblick in einen Teil der Produktionspraxis und zeigen, wie Hersteller mit Produktionsresten umgehen.
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