Das perfekte Rezept für Kekse mit Rumrosinen: Tipps, Varianten und Schritt-für-Schritt-Anleitung
Kekse mit Rumrosinen sind eine herrlich aromatische Backkreation, die sowohl zur Adventszeit als auch das ganze Jahr über begeistert. Die Kombination aus saftigen Rosinen, die in aromatischem Rum eingelegt werden, und feiner, buttriger Teig sorgt für ein Geschmackserlebnis, das in Erinnerungen schwelgen lässt und gleichzeitig modern interpretiert werden kann. In diesem umfassenden Artikel findest du eine detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitung samt Variationsmöglichkeiten und Spezialtipps, die dir bei der Zubereitung dieser beliebten Plätzchen helfen.
Rumrosinen: Das Geheimnis für besonderen Geschmack
Rosinen mit Rum zu vermischen und über Nacht ziehen zu lassen, ist das Geheimnis für das intensive Aroma dieser Kekse. Die Rosinen werden so wunderbar saftig und bekommen eine extra Portion Aroma. Wer Zeit sparen möchte, kann für die Express Variante alles kurz in die Mikrowelle stellen, bis der Rum heiß ist. Rumrosinen sollten generell öfter zum Einsatz kommen, denn zusammen mit dem Rum sind sie geschmacklich ein toller Vorbote für die Adventszeit. In Christstollen machen sie sich ja auch hervorragend.
Empfohlene Mengen zum Einlegen:
- 100 g Rosinen
- 2 bis 5 EL (ca. 60ml) dunkler Rum
Es müssen nicht genau 60 ml sein, sondern nur soviel, dass die Rosinen bedeckt sind.
Zutaten für klassische Rumrosinen-Kekse
- 300 g Weizenmehl
- ½ gestrichener TL Backpulver
- 125 g Zucker
- 1 Packung geriebene Orangenschale (oder ¼ TL Abrieb von Bio-Orange)
- 150 g weiche Butter oder Margarine
- 1 Ei (Größe M)
- 100 g Rumrosinen (Rosinen, in Rum eingelegt)
- Optional: 30 g Kokosraspeln
- Optional: Prise Salz
Für die Glasur:
- 100 g Puderzucker
- etwa 2 EL Rum oder Wasser
Schritt-für-Schritt-Anleitung: Mürbeteig mit Rumrosinen
1. Vorbereitung
- Rosinen in Rum einweichen (mindestens 1 Stunde, idealerweise über Nacht).
- Backblech mit Backpapier belegen, den Backofen vorheizen: Ober- und Unterhitze auf 180 °C, oder Umluft auf 160 °C.
2. Mürbeteig herstellen
Mehl mit Backpulver in einer Rührschüssel mischen. Übrige Zutaten - außer die Rumrosinen - hinzufügen und alles mit einem Mixer (Knethaken) kurz auf niedrigster, dann auf höchster Stufe zu einem Teig verarbeiten. Die rumgetränkten Rosinen vorsichtig unterkneten. Den Teig halbieren und jede Hälfte zu einer etwa 45 cm langen Rolle formen. Jede Rolle mit einem scharfen Messer in 1 cm dicke Scheiben schneiden.
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3. Kekse formen und backen
Die Portionen zu Kugeln formen, mit ca. 5 cm Abstand aufs Blech legen und leicht plattdrücken. Jedes Keksstück bekommt so die perfekte Konsistenz: außen leicht knusprig, innen fluffig, buttrig und weich. Bei diesen Keksen schmeckt man den Sirup heraus, was ich sehr spannend finde. Die Ränder sollten Farbe bekommen, die Mitte der Cookies sollte aber noch etwas weich sein. Nach dem Backen auf dem Blech abkühlen lassen, bis man die Kekse bewegen kann, dann auf ein Kuchengitter komplett abkühlen lassen.
Glasur als Extra: Rum oder Wasser?
Für den Guss 100 g Puderzucker mit etwa 2 EL Rum oder Wasser verrühren und die abgekühlten Kekse damit bestreichen. Der Guss sorgt für das Extra an Süße und Aroma.
Varianten und Kombinationsmöglichkeiten
- Kekse mit Mandeln verfeinern: gemahlene Mandeln unter den Teig mischen.
- Apfelvariante: feine Apfelwürfel und Zimt ergänzen für die weichen Apfelkekse mit Mandeln und Rumrosinen, außen leicht knusprig und innen fluffig.
- Kokoskekse: 30 g Kokosraspeln in den Teig geben für eine exotische Note.
- Vanille: ½ TL Vanilleextrakt macht den Geschmack runder.
| Variante | Zusatz | Geschmackserlebnis |
|---|---|---|
| Mandel | 50 g gemahlene Mandeln | buttrig, nussig |
| Apfel | 1-2 kleine Äpfel, Zimt | fruchtig, winterlich |
| Kokos | 30 g Kokosraspeln | exotisch, saftig |
| Extra Rum | Guss mit Rum | intensiv, aromatisch |
Tipps für perfekte Rumrosinen-Kekse
- Die Kühlzeit wie im Rezept angegeben ist wirklich notwendig - ist der Teig nicht kalt genug, bevor er auf das Blech kommt, werden euch die Cookies sehr auseinander laufen.
- Die Butter schmelzen und etwas abkühlen lassen; so gelingt der Teig besonders weich.
- Mürbeteig kann gut eingefroren werden und so auf Vorrat vorbereitet werden.
- Die Kekse sind nicht sehr süß und halten sich eine Weile - ideal zum Vorbereiten.
Rumrosinen-Kekse zur Weihnachtszeit und darüber hinaus
Rumrosinen-Kekse gehören ab sofort zum Standard Repertoire zur Weihnachtszeit. Der Rum selbst wird die Plätzchenteller im Sturm erobern, da bin ich mir sicher. Auf meinem Keksteller sind sie definitiv angekommen. Wer Rum genauso mag wie ich, wird diese Kekse lieben - und auch als Rosinen-Gegner lässt man sie sich in dieser Backkreation gerne gefallen.
Häufige Fragen und Tricks
- Kann man Rumrosinen ersetzen? Ja - mit Weinbrandrosinen oder mit Orangensaft für eine alkoholfreie Variante.
- Wie macht man den Teig besonders saftig? Mit extra weicher Butter und etwas Milch, optional Haferflocken.
- Warum sich die Rumrosinen im Teig manchmal auf der Oberfläche sammeln: Nur ausreichend kühlteig verwenden, damit die Rosinen gleichmäßig verteilt bleiben.
Kommentar eines Rosinen-Gegners:
„Sind da Rosinen drin?!“ - Diese Frage begegnet jedem, der gerne Kekse und Kuchen mit Rosinen bäckt. Doch die Rumrosinen-Kekse machen sich geschmacklich so gut, dass selbst Skeptiker neugierig werden.
Zusätzliche Rezepte und Inspiration
- Backen: Einfacher Rührkuchen ala Oma
- Weihnachten: Rosinenbrötchen
- Baiser-Rhabarber-Kuchen
- Marmeladen-Streusel-Kuchen
- Rosinen-Butterkuchen mit Schmanddecke
- Kuchen/Gebäck - Zitronen-Blechkuchen
Die urige Kombination von Rum und Rosinen ist vielseitig einsetzbar: Ob beim Kuchen, in Keksen, als Bestandteil feiner Pralinen oder im Dessert - der klassische Geschmack bleibt immer beliebt.
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