Rezepte und Verwendung von Kakaobutter in Keksen
Kakaobutter ist ein Produkt aus der Kakaobohne und ein wahrer Alleskönner, denn auch in der Kosmetik, Pharmazie und anderen Bereichen ist sie ein begehrter Inhaltsstoff. Kakaobutter ist ein natürliches Produkt, das aus Kakaobohnen gewonnen wird. Diese werden geröstet und anschließend gewalzt, wodurch Kakaomasse entsteht - der Rohstoff für die Schokoladenproduktion. Durch die Weiterverarbeitung der Kakaomasse mittels einer Fettpresse werden zwei weitere Komponenten gewonnen. Zum einen ergibt sich Kakaobutter, zum anderen bleibt ein „Rest“ zurück, der sogenannte Kakaopresskuchen.
Eigenschaften und Varianten von Kakaobutter
Für die Verwendung in der Küche wird Kakaobutter in verschiedenen Varianten angeboten. Es gibt sie in Blockform, zu Chips verarbeitet oder seit kurzer Zeit sogar in Pulverform. Das Pulver wird derzeit hauptsächlich als Spezialprodukt für die Gastronomie produziert, ist aber aufgrund seiner kinderleichten Verarbeitungsmethode (zu bratende Produkte, z. B. ... ) besonders interessant. Wird Kakaobutter nach der Herstellung nicht weiter verarbeitet, behält sie das ihr eigene Kakaoaroma. Um aber den ursprünglichen Geschmack von Lebensmitteln zu erhalten, gibt es auch Kakaobutter, der das spezielle Kakaoaroma entzogen wurde. Dies geschieht oftmals mit natürlichen Methoden.
Warum Kakaobutter in der Keks- und Backküche nützlich ist
In welcher Variante Kakaobutter auch immer zum Einsatz kommt - die Handhabung in der Küche ist sehr einfach. Zum Braten eignet sie sich hervorragend, da sie bereits bei 30 °C zu schmelzen beginnt. Hier kommt noch ein weiterer Vorteil gegenüber anderen Bratfetten zum Tragen: Man braucht vergleichsweise wenig Kakaobutter zum Braten, was sich positiv auf den Cholesterinspiegel auswirken kann. Vor allem die Pulverform bietet durch die leichte Dosierbarkeit Vorteile. Im Bereich der Confiserie ist Kakaobutter ein unverzichtbarer Bestandteil vieler Pralinen und Schokoladen. Zum Schluss noch ein Tipp für alle Veganer: Kakaobutter ist ein wunderbarer Ersatz für die oftmals in vielen Rezepten verwendete „normale“ Butter.
Allgemeine Küchen-Tipps im Umgang mit Kakaoprodukten
- CauCawa Kakaoprodukte enthalten keinen Zucker.
- Kakaomasse und Kakaobutter immer im Wasserbad schmelzen, nicht direkt am Herd.
- Wenn du die Kakaomasse etwas zerkleinerst, schmilzt die Masse schneller.
- Kakaobohnen und Kakaonibs schmelzen nicht bei Erwärmung.
- Prinzipiell kannst du CauCawa-Produkte wie Kakaoprodukte benutzen, die du schon kennst, z. B. gib statt Schokoraspel die herrliche Kakaomasse hinzu und süße nach Geschmack.
- Du kannst auch mit Kakaobutter einfach „normale“ Butter oder andere Fette ersetzen.
Kakaobutter zum Verflüssigen von Schokolade und Kuvertüre
Und natürlich eignet sie sich auch bestens für die Herstellung von Schokolade, Pralinen und Konfekt. Wer Torten oder Gebäck mit Schokolade verzieren möchte, kann die dazu benötigte Kuvertüre mit Kakaobutter ganz leicht verflüssigen: einfach etwas Kakaobutter in einem Topf erwärmen und die Kuvertüre darin schmelzen. So lässt sich auch Schokolade oder Kuvertüre verflüssigen, die anschließend in einem Schokobrunnen sprudeln soll oder in den Fonduetopf kommt.
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- Schmelze die Schokolade und gebe sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech oder Tablett.
- Zerbreche Plätzchen oder Kekse (je trockener und knuspriger sie sind, desto besser!) in nicht zu kleine Stücke und streue sie über die geschmolzene Schokolade.
- Falte die Masse mit einem Teigschaber wieder und wieder zusammen, bis die Keksstückchen mit Schokolade überzogen sind. Dann flach auf dem Blech verteilen. Das Ganze im Kühlschrank fest werden lassen.
Das Schwierigste an diesem Rezept? Kekse plus Butter. Klingt ein bisschen over-the-top? Ist es auch! Und gerade deshalb so unglaublich gut.
Keks-Butter: Rezept und Verwendung
Keks-Butter eignet sich hervorragend zum Bestreichen von Apfelstückchen oder zum Aufpeppen von Backwaren: Ob Toast, Waffeln oder Pfannkuchen, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
- Für die Herstellung von Keks-Butter am besten eine Küchenmaschine verwenden, alternativ kannst du die Kekse in einem Gefrierbeutel mit einem Nudelholz zerbröseln.
- Anschließend in einer Schüssel mit geschmolzener Butter, Sahne und Zucker gut verrühren. Für je 500 g Kekskrümel werden circa 80 ml Sahne, 2 EL brauner Zucker und 1 EL geschmolzene Butter benötigt. Sobald die Masse schön glatt aussieht, ist die Keks-Butter fertig.
- In einem Schraubverschlussglas im Kühlschrank aufbewahren und zeitnah aufessen.
Ice-Cream-Sandwiches mit Keksen
Du hast schon Kekse im Gefrierschrank? Sehr gut. Falls nicht, ist das der erste Schritt beim Zubereiten deiner Ice-Cream-Sandwiches. Um ein perfektes Ergebnis zu erzielen, empfehlen wir dir, vorab testweise Gebäck einzufrieren. So kannst du sicher gehen, dass Cookies und Co. als gefrorenes Dessert auch wirklich schmecken. Erfahrungsgemäß eignen sich zähe oder knusprige Kekse mit niedrigem Feuchtigkeitsanteil am besten.
- Je zwei Kekse, die ungefähr gleich groß sind und dadurch gut aufeinander passen, nebeneinander auf die Arbeitsfläche legen. Sie bilden die Basis, also die “Sandwich-Scheiben”.
- Abhängig davon, wie groß deine Kekse sind, kannst du sie jetzt dick mit Eiscreme nach Wahl bestreichen (das klappt am besten bei kleinen Plätzchen) oder alternativ eine Eiskugel formen und darauf geben. Manche Eissorten lassen sich sogar in Scheiben schneiden, mit denen du dein “Sandwich” belegen kannst.
- Dann den zweiten Keks vorsichtig als Deckel andrücken. Schon sind die kleinen Köstlichkeiten fertig.
- Solltest du sie noch verzieren wollen, die Sandwiches aus Cookies und Ice Cream jetzt bis zur Hälfte in geschmolzene Schokolade tauchen und danach rasch mit Streuseln oder Ähnlichem verzieren. Die Schokolade fest werden lassen.
- Zum Schluss jedes Mini-Sandwich einzeln in Haushaltsfolie einschlagen. So kannst du dir sicher sein, dass sie später nicht aneinander festfrieren.
Keksbrösel als Kuchenboden
Gönne deinem Kuchen eine spannende geschmackliche Note, indem du Keksreste für den Boden verwendest.
- Die Cookies in eine Küchenmaschine geben und fein zerkleinern. Auch hier kann, wie schon bei der Keks-Butter oben, als Alternative ein Nudelholz zum Zerbröseln verwendet werden. Sollten die Kekse nicht trocken genug sein, kurz im Ofen anrösten, bis sie so trocken sind, dass sie sich leicht zerkrümeln lassen.
- Im Anschluss die Brösel mit geschmolzener Butter vermischen (Für 750 g Kekskrümel werden circa 5 EL Butter benötigt) und kurz ruhen lassen.
- Zu guter Letzt die Mischung in die Kuchenform drücken und kalt stellen.
Kakaobutter als Bratfett und Ersatz für Butter
Ein Rindersteak wird normalerweise in Butter oder Öl angebraten, klar. Aber es gibt auch ein anderes, natürliches und gesundes Fett, das in der Küche wegen seiner guten Eigenschaften hervorragend eingesetzt werden kann, nämlich Kakaobutter. Zum Braten eignet sie sich hervorragend, da sie bereits bei 30 °C zu schmelzen beginnt. Hier kommt noch ein weiterer Vorteil gegenüber anderen Bratfetten zum Tragen: Man braucht vergleichsweise wenig Kakaobutter zum Braten, was sich positiv auf den Cholesterinspiegel auswirken kann.
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Confiserie und Dekoration
Im Bereich der Confiserie ist Kakaobutter ein unverzichtbarer Bestandteil vieler Pralinen und Schokoladen. Und natürlich eignet sie sich auch bestens für die Herstellung von Schokolade, Pralinen und Konfekt. Wer Torten oder Gebäck mit Schokolade verzieren möchte, kann die dazu benötigte Kuvertüre mit Kakaobutter ganz leicht verflüssigen: einfach etwas Kakaobutter in einem Topf erwärmen und die Kuvertüre darin schmelzen.
Praktische Hinweise zur Verarbeitung
- Kakaomasse und Kakaobutter immer im Wasserbad schmelzen, nicht direkt am Herd.
- Wenn du die Kakaomasse etwas zerkleinerst, schmilzt die Masse schneller.
- Prinzipiell kannst du Kakaoprodukte wie Kakaoprodukte benutzen, die du schon kennst, z. B. gib statt Schokoraspel die herrliche Kakaomasse hinzu und süße nach Geschmack.
- Du kannst auch mit Kakaobutter einfach „normale“ Butter oder andere Fette ersetzen.
- Kakaopulver kannst du ebenfalls benutzen, wie du es gewohnt bist (z. B. für Trinkkakao). Mein Kakaopulver enthält jedoch keine Emulgatoren - am besten verwendest du einen Schneebesen, um das Pulver in Flüssigkeiten einzurühren.
Aufbewahrung und Haltbarkeit von Keksen mit Kakaobutter
Du hast gerade keine Zeit? Kein Problem. Cookies und Co. können im Gefrierschrank zwei, drei Monate aufbewahrt werden. Du hast schon Kekse im Gefrierschrank? Sehr gut. Falls nicht, ist das der erste Schritt beim Zubereiten deiner Ice-Cream-Sandwiches.
Tipps gegen zu harte oder zu weiche Plätzchen
Weihnachten ist vorüber, das neue Jahr hat begonnen und alles steht auf Anfang. Leider nein - denn bei jedem Betreten der Küche meldet sich das schlechte Gewissen: Was tun mit den letzten Plätzchen in der Keksdose? Die Zimtsterne sind zu hart, die Butterplätzchen zu weich. Und mal ganz ehrlich, sehen kann sie nach den Feiertagen auch keiner mehr. Glück gehabt! Denn endlich hast du die Gelegenheit, eines der folgenden Rezepte auszuprobieren, die Keksen, Cookies und Plätzchen ein neues Leben, neuen Geschmack und längere Haltbarkeit verleihen.
| Zweck | Verwendung von Kakaobutter | Praktischer Tipp |
|---|---|---|
| Verflüssigen von Kuvertüre | Etwas Kakaobutter erwärmen und Kuvertüre darin schmelzen | Wasserbad verwenden, nicht direkt erhitzen |
| Keks-Butter | Kekskrümel mit Sahne, Zucker und geschmolzener Butter | 500 g Kekskrümel → 80 ml Sahne, 2 EL brauner Zucker, 1 EL Butter |
| Kuchenboden | Kekskrümel mit geschmolzener Butter mischen | 750 g Krümel → ca. 5 EL Butter |
| Braten | Kakaobutter als Bratfett | Schmilzt bei 30 °C, sparsame Dosierung |
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