Rezept für Kekse mit Aprikosenfüllung
Heute gibt es ein Rezept, das es erst vor ein paar Jahren in das große Repertoire an Weihnachtsplätzchen meiner Mom geschafft hat. Aprikosenküsse. Jedes Jahr im November packt meine Mutter früher oder später der Weihnachtsbackwahn. Zugegeben, meist früher als später und wenn sie erstmal am Backen ist, dann gibt es kein Halten mehr. Wenn ich schon zu Beginn des Novembers die ersten Plätzchen meiner Mom auf Instagram zeige, dann werde ich häufiger mal gefragt, wie lange die Teilchen denn halten und ob die bis Weihnachten noch gut seien. Nun, zunächst ist zu sagen, dass sich Weihnachtsplätzchen richtig aufbewahrt durchaus einige Wochen halten. Wir bewahren sie immer in Keksdosen auf und legen zwischen die einzelnen Schichten immer Backpapier oder ähnliches.
Zutaten (für mehrere Bleche / ca. 40-60 Kekse abhängig von Größe)
- 75 g weiche Butter
- 75 g Zucker
- 1 Ei
- 200 g Mehl
- 1 TL Backpulver
- 100 g Aprikosenmarmelade
- etwas Puderzucker zum Bestäuben
Alternative Grundmassen und Varianten (aus dem Material)
Butter und Zucker mit den Quirlen des Handrührers schaumig rühren. Kondensmilch zugeben und unterrühren. Mehl sieben, mit dem Backpulver mischen, zugeben und unterrühren. Alle Zutaten für den Teig gut miteinander vermengen. Es entsteht ein weicher Teig. Diesen Teig nun mindestens 1 Stunde kaltstellen. Den Teig zu einer Kugel formen und mindestens 1 Stunde Teig kalt stellen.
Vorbereitung
Den Backofen auf 160 °C Umluft (180 °C Ober- / Unterhitze) vorheizen. Backbleche mit Backpapier belegen. Auf leicht bemehlter Arbeitsfläche 5 mm dick auswellen und Kreise (mit Wellenrand) in einer Größe von ca. 4 cm ausstechen. Mit einem runden Ausstecher mit Wellenrand (Ø etwa 5 cm) Plätzchen ausstechen, auf das vorbereitete Backblech legen und in die Hälfte mit Hilfe eines Kochlöffelstiels "Augen" stechen sowie mit einem Messer einen "Mund" schneiden. In die Hälfte der Kreise einen kleinen Kreis stechen. Diese Kreise werden das Oberteil.
Herstellung der klassischen Hilda-/Aprikosenkekse
- Anschließend kleine Portionen vom Teig abstechen und zu Kugeln formen. Die Kugeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und zwischen den Kugeln etwas Abstand lassen. Mit einem Kochlöffelstiel kleine Vertiefungen in die Kugeln drücken.
- Die Plätzchen nun mit dem Eigelb bestreichen und die Vertiefungen mit Aprikosenmarmelade füllen. Sofern die Marmelade ein klein wenig zu fest ist, um sie vernünftig zu portionieren, kann man sie zuvor ganz leicht erwärmen, dann wird sie flüssiger und einfacher zu verarbeiten.
- Die Plätzchen nun ca. 10 - 12 Minuten backen. Auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech bei 220 Grad (Umluft ca. 190 Grad) etwa 8-10 Minuten backen. Auf einem mit Backpapier belegtes Backblech geben und ca. 10 Minuten backen.
- Die Plätzchen auskühlen lassen und den geschlossenen Kreis mit der Aprikosenmarmelade bestreichen. Nun die Oberteile auf die Füllung setzen. Später die Marmelade leicht erwärmen, die gesichtslosen Kekse damit bestreichen, dann die "Gesichter" auflegen und leicht andrücken.
- Nach Belieben mit Puderzucker bestreuen.
Variante: Aprikosenkekse mit gehackten Aprikosen oder Trockenfrüchten
Die Aprikosen hacken und zusammen mit dem Rest unterkneten. Ca. 110 g getrocknete Aprikosen und Datteln grob zerkleinern. Saft der Orange auspressen, mit Milch auf insgesamt 200 ml Flüssigkeit auffüllen und über die zerkleinerten Trockenfrüchte gießen. Aprikosenstücke und Schokochips vorsichtig unter den Teig heben. Je ca. 2 TL von dem Plätzchenteig mit den Händen erst zu Kugeln formen, dann etwas flach drücken und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen.
Backzeiten und Temperaturen - Übersicht
| Rezepttyp | Temperatur | Backzeit |
|---|---|---|
| Mürbeteig-Kekse (Hilda-Style) | 220 °C (Umluft ca. 190 °C) | 8-12 Minuten |
| Kugelkekse mit Vertiefung | 160 °C (Ober-/Unterhitze 180 °C) | 10-12 Minuten |
| Doppelkekse / Ausgestochen | 180 °C Ober-/Unterhitze | ca. 10 Minuten |
Finish: Verzierung und Haltbarkeit
Die Plätzchen nun dünn mit Konfitüre bestreichen und mit jeweils 1 Aprikosenstreifen garnieren. Trocknen lassen. Die Kekse halten sich in Blechdosen zwischen Lagen von Backpapier kühl und trocken aufbewahrt ca. 2 Wochen. Früher hat man gerne einen Apfelschnitz mit in die Keksdose gelegt, das machen wir zuhause schon lange nicht mehr. Man tat das, damit die Plätzchen weich werden oder bleiben. Aber oftmals verringerte das die Haltbarkeit des Gebäcks, zudem nahm es gerne einen komischen Apfelgeschmack an.
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Tipps & Tricks
- Sofern die Marmelade zu fest ist, vorher leicht erwärmen, dann wird sie flüssiger und einfacher zu verarbeiten.
- Ist keine entsprechende Ausstechform zur Hand, einfach ein passendes Glas wählen.
- Statt Kokosraspel können auch gemahlene Nüsse, insb. Haselnüsse oder Mandeln, verwendet werden.
- Wir bewahren sie immer in Keksdosen auf und legen zwischen die einzelnen Schichten immer Backpapier oder ähnliches.
Serviervorschlag
Die leckeren und weichen Aprikosenküsse müssen mittlerweile jedes Jahr mit in die Dose. Hilda Kekse gefüllt mit Aprikosenmarmelade sind ein einfacher und leckerer Mürbeteig Keks mit Aprikosenfüllung. Und natürlich werden die Rezepte auch wieder bei Pinterest gepinnt!!
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