Lebkuchen einfrieren: Tipps und ausführliche Anleitung zur Aufbewahrung
Lebkuchen bleiben lange frisch, wenn sie trocken, kühl und möglichst luftdicht gelagert werden. Damit Sie lange in den Genuss des weihnachtlichen Gewürzkuchens kommen, zeigen wir Ihnen, wie Sie Lebkuchen richtig aufbewahren, wie Sie Lebkuchen einfrieren können und was Sie beim Auftauen beachten sollten.
Warum richtige Lagerung wichtig ist
Aus dem hohen Zuckeranteil und der nur geringfügigen Zugabe von Wasser, Milch, Fett und Roggenmehl ergibt sich seine eher trockene Beschaffenheit, die ihn wiederum lang haltbar macht. Wenn Sie Lebkuchen richtig lagern, haben sie besonders lange etwas von dem leckeren Gebäck. Bei korrekter Lagerung halten sich Lebkuchen für etwa drei bis vier Monate, idealerweise bei ca. (Temperaturangabe fehlt im Text).
Grundregeln zur Aufbewahrung von Lebkuchen
- Lebkuchen bleiben lange frisch, wenn Sie sie trocken, kühl und möglichst luftdicht lagern.
- Für die Aufbewahrung von Lebkuchen eignen sich Blechdosen am besten.
- Um Lebkuchen aufzubewahren, benötigen Sie im besten Fall luftdicht verschließbare Blechdosen, welche Sie mit Pergamentpapier auslegen.
- Bei selbst gebackenen Lebkuchen sollten Sie darauf achten, dass diese vollständig ausgekühlt sind.
Aufbewahrungstipps für selbst gebackenen Lebkuchen
Frisch gebackener Lebkuchen kommt fluffig und duftend aus dem Ofen. Nach dem Abkühlen ist er wunderbar weich. Damit er seine Konsistenz behält und nicht hart wird, sollten Sie ihn gleich nach dem Abkühlen in das Aufbewahrungsgefäß legen, und zwar umlegt und getrennt mit Lagen aus Pergamentpapier oder Backpapier.
Die Dose zunächst nur leicht verschließen, damit sich das Aroma entfalten kann. Verschließen Sie die Dose eine Woche lang nur leicht, sodass noch Luft hineinkommt und lagern Sie die Kekse bei 16°C bis 18°C.
Apfeltrick und andere Feuchtigkeitsgeber
Für weiche Konsistenz helfen Apfelhälften oder Orangenschalen (alle zwei Tage austauschen). Für die Lagerung können Sie eine Apfelhälfte oder gewaschene Orangenschalen dazulegen (bitte alle zwei Tage auswechseln!), diese verleihen dem Gebäck Feuchtigkeit und zusätzliches Aroma. Probieren Sie es außerdem mit dem Apfeltrick und legen Sie ein Apfelstück mit in die Dose auf das Pergamentpapier, welches Feuchtigkeit und Aroma an die Kekse abgibt. Alternativ eignen sich auch unbehandelte Zitronen-, Mandarinen- oder Orangenschale sowie eine Brotscheibe. Um Schimmelbildung zu verhindern, tauschen Sie das Obststück, die Schale oder das Brot mindestens alle zwei Tage aus.
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Unterschiede bei Lebkuchen-Sorten und Lagerung
Grundsätzlich wird beim Lebkuchen-backen in zwei verschiedene Arten unterschieden: braune Lebkuchen, aus denen Sie beispielsweise Pfeffernüsse oder verschiedene Formgebäcke herstellen können, sowie Oblatenlebkuchen. Bei beiden Varianten wird der Teig zwar auf eine dünne Oblate gesetzt und dann gebacken, doch bestehen essenzielle Unterschiede. Elisen- bzw. Oblatenlebkuchen benötigt hingegen um die 20-25 Minuten, brauner Lebkuchen benötigt etwa 10-15 Minuten.
Wenn Sie keine Lust haben, erst mehrere Tage auf Ihre Gebäckstücke zu warten, dann backen Sie am besten Elisenlebkuchen. Dieser kommt bereits weich und fluffig aus dem Ofen, sodass Sie ihn Ihren Freunden und Verwandten direkt servieren können.
Lebkuchen einfrieren - ja oder nein?
Lebkuchenteig einfrieren ist nicht ratsam, er kann allerdings über mehrere Monate kühl gelagert werden. Wenn Sie Lebkuchen aufbewahren möchten, können Sie die fertig gebackenen Lebkuchen auch grundsätzlich in Gefrierbeuteln einfrieren. Sie sollten beim Auftauen allerdings schonend vorgehen, damit der Teig weich und saftig bleibt.
Welche Lebkuchen eignen sich zum Einfrieren?
Besonders gut einfrieren lassen sich "trockene" Backwaren ohne empfindliche Cremefüllungen - Kekse, Lebkuchen und viele Rührteig- oder Biskuitböden. Gebäck mit Sahne, frischen Cremes oder Gelatine ist weniger geeignet.
So frieren Sie Lebkuchen richtig ein
- Vollständig auskühlen lassen: Gebäck dafür zunächst vollständig auskühlen lassen.
- Portionieren: Größere Mengen in handliche Portionen teilen, so lassen sie sich kompakter verstauen und portionsweise auftauen.
- Luftdicht verpacken: Sorgfältig in Gefrierbeutel verpacken, möglichst wenig Luft einlassen und verschließen. Alternativ Alufolie, Frischhaltefolie oder Gefrierdosen verwenden. Wichtig ist jeweils möglichst wenig Luft mit einzufrieren.
- Einzelschichten trennen: Bei mehreren Lagen Backpapier zwischenlegen, um das Zusammenkleben zu verhindern.
- Beschriften: Datum auf die Verpackung schreiben, damit Sie den Überblick behalten.
Haltbarkeit im Gefrierfach
Zur Haltbarkeit: Nach dem Einfrieren sollte der Kuchen bzw. das Gebäck nach circa vier Monaten verzehrt werden. Dann verliert er sein Aroma und ist nicht mehr so schmackhaft.
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Lebkuchen richtig auftauen
Zum Auftauen sollten Sie etwas Zeit mitbringen. Kuchen, Kekse und Kleingebäck werden bei Raumtemperatur aufgetaut. Das dauert ca. 3-5 Stunden. Dabei ist es wichtig, Folie oder Beutel zu entfernen, bzw. den Deckel von Dosen zu öffnen, damit sich kein Kondenswasser bildet und das Gebäck nicht durchweicht. Beim Auftauen sollten Sie schonend vorgehen, damit der Teig weich und saftig bleibt. Extra-Tipp: Hefegebäck kurz vor dem Servieren für einige Sekunden in der Mikrowelle erhitzen, dann schmeckt es wie frisch gebacken.
Weitere Tipps für weichen, aromatischen Lebkuchen
- Die Dose für ein paar Tage nur leicht verschließen, damit sich das Aroma voll entfalten kann.
- Für Elisenlebkuchen empfehlen wir eine geringere Backtemperatur von etwa 140 °C.
- Lassen Sie braunen Lebkuchenteig über Nacht reifen - je mehr Zeit Sie haben, desto besser.
- Teig kneten ist wichtig, damit die Chemie stimmt: Nur durch ausreichendes - aber nicht übermäßiges - Kneten sorgen Sie beim Backen dafür, dass eine perfekte Glutenstruktur im Teig entsteht.
- Beim Dekorieren lassen sich Kuvertüre, Puderzucker oder die traditionelle Fadenzuckerglasur verwenden.
Fadenzuckerglasur herstellen
Vermischen Sie für diese 20 g Wasser und 100 g Rohrohrzucker. Kochen Sie die Mischung so lange auf, bis eine Temperatur von 109 °C erreicht ist. Ist die Glasur ausreichend erhitzt, können Sie sie einfach mit einem Pinsel auftragen.
Praktische Lager- und Einfrierübersicht
| Form | Beste Lagerung | Geeignet zum Einfrieren | Haltbarkeit bei richtiger Lagerung |
|---|---|---|---|
| Elisenlebkuchen | Blechdose, Pergamentpapier, leicht verschlossen, evtl. Apfelstück | Ja | mind. 2 Monate; bis zu 3-4 Monate |
| Braune Lebkuchen (Pfeffernüsse) | Blechdose, Pergamentpapier, Apfel- oder Schalentück | Ja | mind. 2 Monate; bis zu 3-4 Monate |
| Lebkuchenteig | Gekühlt lagern (Rohteig bis zu 4 Monate) | Teig einfrieren nicht empfohlen | Teig: mehrere Monate gekühlt; Gebäck: 3-4 Monate eingefroren |
Praktische Hinweise und Inspiration
Nicht ohne Grund liefern auch heute noch traditionelle Lebkuchenhersteller das Weihnachtsgebäck in Blechdosen. Die hübsch gestalteten Dosen verbreiten nicht nur nostalgischen Charme, sie sind auch perfekt für die Lagerung von Lebkuchen geeignet, da das Gebäck in ihnen luftdicht aufbewahrt wird. Tipp: Werfen Sie die leeren Dosen nicht weg, dann können Sie selbst gebackenen Lebkuchen später auch optimal darin lagern.
Natürlich können Sie selbst gebackenen Lebkuchen auch an Freunde, Nachbarn oder Kollegen verschenken, zum Beispiel unsere zuckersüßen Lebkuchenmänner oder Mandel-Lebkuchen. Die Aufbewahrung dürfte in diesem Fall kein Thema sein, denn die weihnachtliche Leckerei wird mit Sicherheit (und Genuss!) gleich vernascht.
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