Lindt Goldhase: Geschichte, Herstellung und Rechtsstreit um die goldene Folie

So gut wie jeder kennt ihn: Den ikonischen goldenen Schokoladenhasen mit der roten Schleife des Schweizer Chcolatiers Lindt & Sprüngli. So füllt die gemeinhin nur “Lindt-Hase” oder “Gold-Hase” genannte Süßigkeit alle Jahre wieder in der Osterzeit die Supermarktregale.

Ursprung und Firmengeschichte, die zum Goldhasen führte

Alles begann mit der Eröffnung von David Sprünglis kleinem Süßwarenladen in Zürich. Dank Sprünglis Unternehmergeist und Leidenschaft wuchs das Geschäft schnell. Schon bald war Sprüngli ein bekannter Name unter den Schokoladenherstellern. 1845: Früher Erfolg - in einer kleinen Konditorei in der Marktgasse in der Zürcher Altstadt stellten David Sprüngli und sein Sohn Rudolf Sprüngli-Ammann die erste feste Schokoladentafel im deutschsprachigen Teil der Schweiz her. Das Produkt war sofort ein Erfolg.

Rodolphe Lindt, der Sohn eines Berner Apothekers, hatte 1879 in Bern eine kleine Konditorei eröffnet. Kurz danach, im Jahr 1879, produzierte die Schokoladenfirma Rod. Lindt & Söhne nur harte, bittere Schokolade. Doch Lindt ließ sich nicht beirren und experimentierte weiter, bis er an einem Freitagabend nach monatelangen Tests seine Fabrik verließ, ohne die Conchiermaschine auszuschalten. Die Maschine rührte die ganze Nacht und das ganze Wochenende über weiter. Die Schokolade, die Lindt schließlich am Montag vorfand, war köstlich zart und schmeckte wie nie zuvor.

Das Geheimnis dieser cremigen Schokolade lag im von ihm entwickelten Conchierprozess, der durch die gleichmäßige Kombination von Kakaomasse und Kakaobutter mit anderen Zutaten wie Zucker und Milch über einen längeren Zeitraum hinweg eine fein schmelzende Textur erzeugte. Lindts Conchier-Technik kreierte eine „schmelzende Schokolade", die so fein und geschmacksintensiv war, dass ihr niemand widerstehen konnte. Dies war der Beginn einer Schokoladenrevolution.

Als Lindt 1879 auf das Geheimnis stieß, welches die Schweiz als erstklassigen Schokoladenhersteller international bekannt machen sollte, wurde auch Sprüngli darauf aufmerksam. Ihr Treffen 1899 mündete in die perfekte Partnerschaft: die Geburtsstunde von Lindt & Sprüngli.

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Die Entstehung des Goldhasen

Die Geschichte besagt, dass die junge Tochter eines Maître Chocolatier zu Ostern einen Hasen im langen Gras entdeckte, als die Familie gerade einen traditionellen Osterbrunch abhielt. Aufgeregt fragte sie, ob sie nach draußen gehen könne, um mit dem Tierchen zu spielen. Ihr Vater überlegte lange, wie er sie aufmuntern könnte, und kam auf eine glänzende Idee. Er beschloss, einen Hasen zu anzufertigen, damit sie ihren kleinen Freund immer finden konnte: Der Lindt GOLDHASE war geboren.

Im Jahr 1952 erschien der Lindt GOLDHASE zum ersten Mal in den Regalen. Inspiriert von seiner Tochter schuf ein Lindt Maître Chocolatier einen Hasen aus Schokolade. Er wickelte ihn in Goldfolie ein, um ihn zum Leuchten zu bringen, und band ihm ein rotes Band mit einer kleinen Glocke um den Hals, damit er nie verloren gehen würde. Heute ist der Lindt GOLDHASE ein Osterklassiker und zeigt jedem, dass der Frühling vor der Tür steht.

Historische Abbildung: Früher Lindt Goldhase in goldener Folie

Herstellungsprozess des Lindt Goldhasen

Den besonderen und cremig schokoladigen Geschmack verdankt die LINDT Schokolade den LINDT Maîtres Chocolatiers: Ihre prüfenden Blicke, ihre erstklassigen Geschmackssinne, ihre Kenntnisse aller Finessen und Raffinessen der Kakaoverarbeitung und des Schokoladenverkaufs runden den Geschmack der Lindt Schokolade erst ab. Ihre Leidenschaft wird in jedem Stück LINDT Schokolade spürbar!

Als Erstes werden fein gemahlene Kakaobohnen mit anderen Zutaten in der Conche zu zartschmelzender Schokolade verarbeitet. Die flüssige Schokolade wird in die zwei Hälften der Hasenform gegossen. Nun heißt es abwarten und geduldig bleiben: Denn die Schokoladenmasse braucht seine Zeit, bis sie vollständig ausgekühlt ist.

Für das Prachtstück, den 1kg-Goldhasen von Lindt, rühren die Maîtres Chocolatiers feinstens vermahlenen Kakao mit anderen guten Zutaten in der berühmten Conche zu zarter Chocolade: Chocolat fondant, wie sie Rodolphe Lindt 1879 erfunden hat. Zunächst gießt man die flüssige Schokolade in eine Hälfte der Hasenform. Die andere Seite des Hasenkörpers wird sorgfältig darauf gelegt und die Form fest verschlossen.

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In einem ausgeklügelten Verfahren wird die Hasenform so lange vorsichtig gedreht und gewendet, bis sich die Chocolade gleichmäßig verteilt hat. Anschließend kühlt die Masse in der sich weiterhin drehenden Form langsam ab, bis sie völlig erstarrt ist. Dieses Herstellungsverfahren dauert für jeden einzelnen Goldhasen rund 45 Minuten.

Regelmäßig wird ein Hase aus der Produktion geholt und von speziell geschulten Maîtres Chocolatiers begutachtet. Ist die Schokolade gleichmäßig verteilt? Hat sie einen schönen Glanz und bricht sie mit einem deutlichen Knacken? Sind die strengen Qualitätsprüfungen überstanden, ist es Zeit für die goldene Hülle.

Jeder fertige Schokoladenhase bekommt anschließend von den Maîtres Chocolatiers eine Goldfolie umgelegt, welche so lange poliert wird, bis keine Fältchen mehr zu sehen sind. Hier ist das ganze Geschick der Lindt-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter gefragt: Mit flinken Händen und gekonnten Griffen legen sie die goldene Folie um jeden einzelnen Hasen und streichen ihn mit Glacéhandschuhen sorgfältig glatt. Anschließend wird die Folie liebevoll poliert, damit keine Fältchen zurückbleiben. Man sieht also schon, wie viel Handarbeit, Liebe und Leidenschaft in der Herstellung steckt.

Infografik: Produktionsschritte vom Conchieren bis zur Folienverpackung

Rohstoffe, Qualität und Nachhaltigkeit

Die wichtigste Zutat für die Herstellung unserer feinschmelzenden Lindt Schokolade ist Kakao. Bei Lindt wird zur Herstellung unserer Schokolade eine geheime Mischung aus den besten Kakaosorten ausgewählt. Besonders wichtig ist hier der hochwertige Edelkakao. Die Kakaobohnen werden anschließend geröstet und gemahlen. Durch das Rösten erhalten sie ihr einzigartiges Aroma.

LINDT legt großen Wert auf Ethik- und Nachhaltigkeitsstandards, sowohl in der Beschaffung als auch in der Verarbeitung zu hochwertiger Schokolade bis hin zum Verzehr. Der gerechte Umgang mit dem eigenen Personal und den Partnern sind für LINDT genauso wichtig, wie der Umgang mit der Natur und den Ressourcen. Nur wenn diese Dinge Hand in Hand gehen, ist der Erfolg des Schweizer Unternehmens gesichert. 2008: Lindt & Sprüngli Farming Program - seit 2008 ist das Landwirtschaftsprogramm von Lindt & Sprüngli Ausdruck dieses Engagements für Nachhaltigkeit. 2013: Lindt Cocoa Foundation - die Lindt Cocoa Foundation wurde im Jahr 2013 gegründet, um das soziale und ökologische Umfeld rund um die Schokoladenproduktion zu schützen.

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Markt, Verbreitung und Bekanntheit

Der goldene Lindt-Hase wird bereits seit dem Jahre 1952 auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland in goldener Verpackung und seit 1994 im auch heute noch verwendeten Goldton angeboten. In den letzten 30 Jahren wurden in Deutschland mehr als eine halbe Milliarde Stück dieser Goldhasen verkauft. Er ist der mit Abstand meistverkaufte Schoko-Osterhase Deutschlands. Der Marktanteil betrug in Deutschland bereits im Jahr 2017 über 40 Prozent.

Auch hat ein entsprechendes demoskopisches Gutachten ergeben, dass die Süßigkeit hohe Bekanntheit im relevanten Marktsegment genießt (über 70 Prozent der Befragten konnten eine entsprechende Zuordnung vornehmen). Jeder kennt ihn: den LINDT Goldhasen. Seit 1898 residiert die Firma Lindt & Sprüngli, wie sie offiziell heißt, an dieser Adresse. 30 000 Tonnen Schokolade verlassen pro Jahr das Firmengelände. 1000 Mitarbeiter sind im Einsatz. Zumindest wenn Hochsaison ist, also wenn die Weihnachts- oder Osterproduktion läuft.

Lindt Werbeaufsteller: Goldhase im Osterregal

Rechtsstreit um die goldene Folie: Markenrechtliche Auseinandersetzungen

Aber nicht nur Süßigkeitenliebhaber und Einzelhändler beschäftigen sich mit der Schweizer Leckerei - sie ist nunmehr auch beim Bundesgerichtshof (Az. I ZR 139/20) angekommen. Hintergrund ist ein Markenstreit mit einem Konkurrenten, der ebenfalls goldene Schokoladenhasen anbietet. Dies will Lindt mit der Begründung untersagen lassen, am Gold des Lindt-Hasen bestehe Markenschutz. Mit einem endgültigen Urteil wird in Kürze gerechnet.

Obwohl Lindt die goldene Farbe des Hasen nicht als abstrakte Farbmarke ins Register hat eintragen lassen (kein formeller Markenschutz durch Registrierung), ist die Firma der Auffassung, der Farbton genieße gleichwohl kennzeichenrechtlichen Schutz durch Benutzung, weil er Verkehrsgeltung erlangt habe. Lindt & Sprüngli ist im hiesigen Fall der Meinung, ihr stehe an der Farbe Gold ihrer Schokoladenhasen-Verpackung eine derartige Benutzungsmarke zu, da sie wegen der eingangs genannten Fakten Verkehrsgeltung bei den an Ostersüßigkeiten Interessierten erlangt habe.

Zu beachten ist hier, dass nicht nur gängige und im Markengesetz genannte Formen von Zeichen kennzeichenrechtlichen Schutz genießen, sondern gem. Deshalb können auch Farben - für sich genommen - grundsätzlich geschützte Markenformen sein. Zu nennen sind hier beispielsweise das “Langenscheidt-Gelb” (abstrakte Farbmarke durch Verkehrsgeltung; BGH, Urteil v. 18.09.2014, Az. I ZR 228/12), das “Sparkassen-Rot” (BGH, Urteil v. 23.09.2015, Az. I ZR 78/14) oder das “Telekom-Magenta”.

Im Jahr 2018 hat ein Konkurrent von Lindt & Sprüngli ebenfalls einen goldenen Schokoladenosterhasen in Deutschland auf den Markt gebracht. Das Landgericht schloss sich der Argumentation der Klägerin im Ergebnis an und gab der Klage statt. Vor allem die von der Klägerin vorgelegten Beweismittel zu Umsatzzahlen, Absatz und Bekanntheit des Lindt-Hasen konnten die Kammer überzeugen.

Gegen die landgerichtliche Entscheidung erhob der Beklagte Berufung zum Oberlandesgericht München. Er verteidigt seine - bereits in der ersten Instanz umfangreich vorgetragene - Auffassung, wonach die Voraussetzungen einer abstrakten Farbmarke als Benutzungsmarke im Falle des Goldhasen nicht vorliegen. Dieser Argumentation ist das Oberlandesgericht gefolgt. Zwar bestätigte auch das Oberlandesgericht hier zunächst einmal die grundsätzliche Erwägung, dass einer Farbe Markenschutz als Benutzungsmarke zukommen kann. Jedoch liegen im vorliegenden Fall die Voraussetzungen für die Verkehrsgeltung nicht vor.

Denn unter Bezugnahme der bisherigen Entscheidungen zu derartigen Farbbenutzungsmarken werde eine solche nur dann angenommen, wenn die in Rede stehende Farbe sozusagen als eine Art “Corporate Identity” oder “Hausfarbe” für eine Vielzahl von Produkten des betreffenden Unternehmens verwendet werde (wie das Magenta der Telekom oder das Gelb von Langenscheidt), nicht aber, wenn es lediglich um ein einziges Produkt (hier: der Lind-Hase) handele. Zumal biete die Klägerin auch andere Schokoladenosterhasen an - allerdings ohne die ikonische Goldfolie. Verkehrsgeltung für einen Farbton für eine bestimmte Form einer Ware werde daher nicht begründet, wenn die Zuordnung der Farbe zu einem bestimmten Unternehmen ausschließlich auf der erheblichen Bekanntheit des konkreten Produkts beruhe.

Lindt & Sprüngli hat Revision zum Bundesgerichtshof eingelegt, die das Oberlandesgericht in seinem Urteil ausdrücklich zugelassen hatte. Die mündliche Verhandlung fand bereits am 04.02.2021 statt. Interessant wird das in Kürze zu erwartende Urteil vor allen Dingen deshalb sein, weil es die Frage klären dürfte, welche grundlegenden Anforderungen an eine abstrakte Farbmarke in Form einer Benutzungsmarke zu stellen sind.

Gerichtssaal-Symbolbild: Markenstreit um Goldhase vor Gericht

Weitere juristische Entscheidungen und internationale Verfahren

In dem Hauswirth-Verfahren, das ist der Fall „Goldhase“ gegen „Prachthase“, hat es kürzlich eine Entscheidung gegeben. Das Handelsgericht Wien gab Lindt Recht. Hauswirth muss die Produktion seines in Goldfolie gewickelten und mit roter Schleife versehenen Schokoladenosterhasen einstellen. Das Gericht sieht tatsächlich eine Verwechslungsgefahr mit dem Goldhasen. Vom Tisch ist die Sache damit nicht. Denn das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, Hauswirth kann Rechtsmittel einlegen. Damit bleiben die Hasen auch erst einmal so in den Läden.

Bei der Konkurrenz sorgt das Lindt-Vorgehen für verbitterte Mienen. So sagt Stefanie Wehnert, Sprecherin von Riegelein: „Es ist bedauerlich, dass sich nur zwei Hersteller zur Wehr setzen und mit Lindt einen Rechtsstreit führen.“ Andere Hersteller hätten lieber klein beigegeben. Dabei sei die umstrittene Hasen-Form althergebracht. „Sie wurde schon in den Fünfzigern von vielen Produzenten angeboten. Von Lindt ebenso wie von Riegelein.“ Und Goldfolie sei damals die einzige mögliche Verpackung gewesen.

„Unser Ziel ist es nicht, die Existenz der Mitbewerber zu gefährden. Wir wollen auch kein Monopol auf Osterhasen. Die Schokohasen der anderen sollen sich einfach ausreichend unterscheiden“, sagt dagegen Adalbert Lechner, Geschäftsführer von Lindt Deutschland. Ein veränderter Farbton der Folie oder eine andere Schleife sollten es schon sein. Denn, wie Rechtsanwältin Gesine Hild erklärt: „Die Verbraucher schic­ken Schokohasen zu Lindt ein und wollen sie reklamieren. Dabei handelt es sich gar nicht um die Goldhasen.“

Markenanmeldung und aktuelle Rechtslage

Im Mai 2017 hatte sich Lindt die Farbmarke "gold (Pantone Premium Metallics coated 10126 C)" auch beim Deutschen Patent- und Markenamt für Schokohasen eintragen lassen. Heilemann hat die Löschung beantragt, dieses Verfahren lag zuletzt beim Bundespatentgericht. Zwischen 2002 und 2013 hatte Lindt schon einmal versucht, einem Konkurrenten einen Hasen in Goldfolie gerichtlich verbieten zu lassen, am Ende vergeblich. Damals ging es darum, ob der sitzende Hase mit rotem Halsband und Glöckchen insgesamt Markenschutz genießt.

Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hat am Donnerstag entschieden, dass der goldene Farbton besonderen Markenschutz genießt. Der Schweizer Hersteller habe nachgewiesen, dass weit mehr als die erforderlichen 50 Prozent der potenziellen Käufer das Gold mit Lindt verbänden. Damit habe sich die Farbe als sogenannte Benutzungsmarke durchgesetzt. Dass Lindt das Gold nicht als Hausfarbe für alle seine Produkte verwendet, spielt nach diesem Urteil keine Rolle - auch nicht, dass der Hase noch an anderen charakteristischen Merkmalen wie dem roten Halsband mit Glöckchen zu erkennen ist.

Diesmal hatte Lindt die schwäbische Confiserie Heilemann verklagt, die ebenfalls einen goldenen Schokohasen mit Halsband und Schleifchen im Sortiment hat. Ob Heilemann weiter ihren Hasen vertreiben darf, entschied das BGH noch nicht und gab den Fall zurück ans Oberlandesgericht München. Dort ist nun zu prüfen, ob Heilemann die Lindt-Marke tatsächlich verletzt, zum Beispiel weil zwischen beiden Hasen Verwechslungsgefahr besteht.

Bericht über BGH-Entscheidung zum Lindt Goldhasen

Diskussion und Kritik an der Rechtsauffassung

Kritisch erscheint in diesem Zusammenhang übrigens die Argumentation des Oberlandesgerichts München, wonach die besondere Bekanntheit des Gold-Hasen dafür spreche, dass der Verkehr andere goldene Schokohasen in anderer Form gerade nicht Lindt & Sprüngli zuordne. Hier wird dem Kennzeicheninhaber quasi die Bekanntheit des eigenen Produkts bei der Frage des Markenschutzes entgegengehalten. Ob diese Rechtsauffassung vorhält, kann man mit guten Gründen anzweifeln.

Der Goldhase heute: Marktposition und kulturelle Bedeutung

In mehr als vierzig Ländern der Welt ist ein Goldhase von Lindt dabei. Zu erkennen ist er am hell klingenden Glöckchen, das er um den Hals trägt. Für die Schokoladenliebhaber unter uns geht an LINDT kein Weg vorbei. Neben den Goldhasen gibt es eine große Auswahl an LINDOR Kugeln, Premium Pralinés, HELLO Riegeln oder EXCELLENCE Tafeln.

Heute ist Lindt & Sprüngli ein bekannter Name, der weltweit Glückseligkeit, Qualität und Schokoladengenuss signalisiert. Als weltweit führender Anbieter von Premium-Schokolade sind wir in mehr als 120 Ländern mit 11 Produktionsstandorten in der Schweiz, Europa und den USA etabliert.

Jahr / Ereignis Kurzbeschreibung
1879 Erfindung des Conchierens durch Rodolphe Lindt - Beginn der cremigen Schokolade
1899 Fusion Lindt und Sprüngli - Gründung Lindt & Sprüngli
1952 Erstes Erscheinen des Lindt GOLDHASEN in Goldfolie
1994 Einführung des heute verwendeten Goldtons
2017 Marktanteil in Deutschland über 40 %
2021 BGH-Entscheidung: goldener Farbton genießt besonderen Markenschutz (Fall zurückverwiesen)

Die Geschichte des Lindt Goldhasen vereint Firmengeschichte, handwerkliche Herstellung, Nachhaltigkeitsbemühungen und komplexe markenrechtliche Auseinandersetzungen. Der Goldhase bleibt damit nicht nur ein österliches Symbol, sondern auch Gegenstand juristischer, wirtschaftlicher und kultureller Debatten.

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