Gin Trüffel Pralinen Rezept Zubereitung: Intensiver Gin-Geschmack trifft dunkle Schokolade
Mystisch wie der Schwarzwald sind auch diese Gin-Pralinen. Dunkel und grün wie ein märchenhafter Wald, aber auch kupferglänzend wie die Schätze, welche es dort zu entdecken gibt. Herausgekommen sind tief-schokoladige Pralinen mit intensiven Aromen nach Fichtennadeln, Gewürzen und Gin. Bestimmt sind diese Gin-Pralinen nichts für die ganz Süßen unter euch, aber für die Liebhaber von intensiven, aromatischen und kräftigen Pralinen, sind sie bestimmt eine Versuchung und passen wunderbar in die Weihnachtszeit - auch als süßes Geschenk aus der eigenen Küche.
Auswahl der Geschmacksnote und Zutaten
Neben Wacholderbeeren und von Hand gepflückten Fichtennadeln aus dem Schwarzwald enthält dieser Gin auch Lavendel, Ingwer, sonnengereifte Zitronen und Orangen, aber auch Piment und Zimt. Die Kombination aus dunkler Schokolade (70 %) und dem Gin mit Fichtennadeln schafft ein unverwechselbares Aroma, das sich durch eine cremige Ganache fortsetzt.
Für die Pralinen eignen sich hochwertige dunkle Kuvertüre, Sahne, Glukosesirup, Zucker und der Gin. Ergänzende Dekorationen wie Limettenabrieb oder besondere Formen runden das Geschmackserlebnis ab. Die Zubereitung ist insbesondere für Liebhaber intensiver Aromen geeignet und eignet sich gut als festliche Geschenkidee.
Schritte der Zubereitung
- Schritt 2: Dunkle Kuvertüre temperieren (Herstellervorgabe beachten: 45-50/28/31-32) und mithilfe eines Spritzbeutels in die Form füllen. Mit dem Schokoladenspachtel gegen die Form klopfen, damit Luftbläschen an die Oberfläche steigen. Form umdrehen, damit die Kuvertüre aus der Form fließen kann. Mit dem Spachtel erneut gegen die Form klopfen, um dünne Hohlkörper zu erzeugen. Die Form schließlich mit dem Schokoladenspachtel sauber abziehen, sodass saubere Ränder entstehen.
- Schritt 3: Sahne mit Glukosesirup und Zucker einmal aufkochen lassen und in 2-3 Portionen über die zerkleinerte Kuvertüre gießen. Gut rühren (ohne Luft einzuarbeiten) bis eine glänzende Ganache/Emulsion entsteht. Den Gin unterrühren, bis sich alles gut verbunden hat.
- Schritt 4: Für 15 Minuten kühl stellen und die Pralinen mit temperierter Kuvertüre verschließen.
- Schritt 5: Die Pralinenform für 10 Minuten bei ca. 16 °C stehen lassen, bis die Kuvertüre nicht mehr an den Fingern klebt. Nach dem Abkühlen die Pralinen ggf. aus der Form lösen und weiter verarbeiten.
Empfehlung & Haltbarkeit: Nach 12 bis 24 Stunden können die Pralinen genossen werden. Diese Rezeptbausteine ergeben eine aromatische Komposition aus Gin, Fichtennadeln und Gewürzen, die besonders zu Weihnachten gut passt.
Weitere Varianten und Ergänzungen
Es finden sich im Text weitere Rezeptschnipsel und Inspirationen rund um Trüffel, Ganache-Varianten und verschiedene Füllungen. Brombeer-Gin-Pralinen, Mandarinen-Ganache sowie verschiedene Schokoladenarten werden beschrieben, ebenso wie Garnierungen mit Goldflitter oder Limettenabrieb. Die Zubereitung variiert je nach Geschmacksrichtung und verwendeter Schokolade (weiße, dunkle oder Zartbitter).
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Für Fortgeschrittene: Eine Pralinengabel und ein Gitter erleichtern das Arbeiten mit Pralinen. Trüffel bezeichnet hier Kugeln oder Würfel aus Schokolade mit einer Füllung aus Schokolade, Sahne und Aromaten wie Kaffee, Vanille oder Whisky. Die Beliebtheit der Gin-Trüffel erhöht sich durch Variationen mit Gin-Tonic-Wasser, Limette und Tonic Water.
Weitere Rezeptideen und Geschichten rund um Pralinen
Es gibt Rezepte mit Brombeere und Gin, Mandarine und Mandarinengeist, sowie klassische Trüffelvarianten mit Kaffee oder Vanille. Die Pralinenkultur reicht bis ins 17. Jahrhundert zurück, als französische und deutsche Einflüsse die Kindheit der modernen Pralinenprägung prägten.
Pralinen selber machen ist einfacher, als es oft klingt: Grundlegende Komponenten sind hochwertige Schokolade, Sahne und Fett sowie ergänzende Aromen nach Geschmack. Für Anfänger eignen sich einfache Varianten mit weniger exakten Temperierregeln und leichter Haltbarkeit.
Tipps und Tricks
- Temperieren der Schokolade ist entscheidend für die glatte Textur und spätere Haltbarkeit.
- Ganache-Dichte sollte teigig, aber formbar sein, damit Kugeln leicht zu rollen sind.
- Für eine gleichmäßige Optik können Hohlkugeln mit einer dünnen Schicht temperierter Kuvertüre verschlossen werden.
- Pralinen sollten kühl gelagert werden, idealerweise im Kühlschrank in einer gut verschlossenen Dose.
Ausgewählte Zubereitungsabschnitte im Überblick
| Schritte | Hinweise |
|---|---|
| Temperieren | Kuvertüre 45-50°C, Abkühlung auf 28°C, Final 31-32°C |
| Ganache | Sahne, Glukosesirup, Zucker erhitzen, über Schokolade, Gin zufügen |
| Formen | Hohlkörper füllen, Luftblasen entfernen, Ränder glätten |
| Verschließen | Kuvertüre als Deckschicht verwenden |
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