Fertiger Plätzchenteig im Kühlregal bei REWE: Sortiment, Anwendung und Tipps
In der Vorweihnachtszeit boomt die heimische Backstube, doch nicht jeder hat Zeit und Muse, Plätzchenteig selbst herzustellen. Fertiger Plätzchenteig aus dem Kühlregal bietet dafür eine praktische Lösung: schnell, unkompliziert und stets gelingsicher liefert er die perfekte Basis für köstliche Plätzchen. Das REWE Sortiment hält hierfür unterschiedliche Teigsorten bereit - von klassischem Mürbeteig bis hin zu Lebkuchen- und Rührteigen. Im Folgenden erfährst du alles über die Anwendung, die große Auswahl im Kühlregal, die Haltbarkeit sowie hilfreiche Backtipps zum Umgang mit Plätzchenteig.
Das REWE Sortiment an fertigem Plätzchenteig
Wer die Rezepte für die wichtigsten Grundteige kennt, dem sind köstliche Plätzchen und weihnachtliche Kuchen garantiert. Jedoch greifen viele gern auf fertige Teige zurück, um Zeit zu sparen und trotzdem Abwechslung und Genuss zu erleben. Im Kühlregal von REWE findet man daher neben dem Mürbeteig häufig auch Lebkuchenteig, Rührteig und Hefeteig.
Der Mürbeteig bleibt der beliebteste Klassiker und eignet sich perfekt für das Ausstechen und Formen verschiedenster Plätzchen, da die Kekse schön knusprig werden und - richtig gelagert - einige Wochen frisch bleiben. Für Abwechslung sorgen Lebkuchenteige sowie verschiedene Rührteige mit klassischen weihnachtlichen Gewürzen.
| Plätzchenteig-Sorte | Einsatzbereich | Haltbarkeit (im Kühlschrank) |
|---|---|---|
| Mürbeteig | Ausstechkekse, Tarte-Böden | 1-2 Tage |
| Lebkuchenteig | Lebkuchen, Gewürzkuchen | 1-2 Tage |
| Rührteig | Blechkuchen, Muffins | Bis zu 2 Tage |
| Hefeteig | Christstollen, Hefegebäck | 1 Tag |
Anwendung von fertigem Plätzchenteig aus dem Kühlregal
Der Plätzchenteig gelingt an sich ganz leicht, du solltest jedoch ein paar Dinge beachten: Das Verhältnis Butter zu Mehl sollte 1:2 sein, sprich, du nimmst die doppelte Menge Mehl. Teig gut mit den Knethaken des Handrührgeräts oder der Küchenmaschine kneten. Damit er sich gut ausrollen lässt, solltest du ihn einige Zeit in den Kühlschrank stellen.
Wer seine Lieben an Weihnachten mit klassischen Plätzchen zum Ausstechen überraschen möchte, sollte Zeit mitbringen. Der Teig muss vor der Verarbeitung immer in den Kühlschrank.
Lesen Sie auch: Fertige Pistaziencreme Rezepte
Die Dauer kommt ein bisschen auf die weitere Verarbeitung an. Rechne mindestens mit 30 Minuten. Ein kleiner Tipp: Du kannst den Teig auch ins Gefrierfach legen, wenn es schneller gehen soll. Hier reichen 20 Minuten aus.
Hol immer nur kleine Portionen Teig aus dem Kühlschrank und verarbeite sie zügig.
Richtige Teigverarbeitung & Backtipps
- Der Teig sollte 3-5 mm dick ausgerollt werden - es gibt zwar sehr dünne Plätzchen, aber die meisten gelingen bei dieser Dicke besonders schön.
- Klebrigen Plätzchenteig kennen die meisten. Du kannst noch etwas Mehl hinzufügen, wenn du das Gefühl hast, dass der Teig zu feucht ist. Rolle den Teig lieber zwischen Frischhaltefolie aus.
- Auch das Gegenteil kann passieren - ist der Teig zu trocken, einfach einige Tropfen Wasser oder Milch zugeben.
- Damit Plätzchen gleichmäßig backen, sollten ähnliche Größen und Dicken ausgewählt werden.
Teig, der ohne Kühlen sofort verarbeitet werden kann
Genauso lecker, aber schneller zubereitet als Kekse aus Mürbeteig, sind Plätzchen, die nicht ausgestochen, sondern als Häufchen aufs Backblech gesetzt werden. Dazu gehören zum Beispiel Haferflockenkekse oder Chocolate Chip Cookies. Auch Makronen können ohne Wartezeit verarbeitet werden.
Lebkuchen-, Rühr- und Hefeteig: Plätzchenvielfalt mit wenigen Handgriffen
- Lebkuchenteig: Gib beide Mehlsorten, die Eier und das Eigelb hinzu und verknete das Ganze zu einem Teig. Mische dann die Butter, das Natron und das Lebkuchengewürz unter und lass alles abgedeckt über Nacht im Kühlschrank ruhen. Rolle den Teig aus und stich kleine Lebkuchenmännchen aus. Backe die Lebkuchen im vorgeheizten Backofen nun bei 170°C 15-18 Minuten.
- Rührteig: Verrühre alle Zutaten mit einem Rührgerät zu einem gleichmäßigen Teig. Gib den Teig in eine weihnachtliche, beispielsweise eine Tannenbaum-Form, und backe den Teig bei 180°C für 25-45 Minuten. Die Dosierung von Zimt, Vanille und Zitronensaft kannst du ganz nach deinem Geschmack wählen.
- Hefeteig: Lass ihn für 60 Minuten ruhen, bring ihn in die gewünschte Form (z. B. als Stutenkerl) und backe ihn bei 175°C für 35-45 Minuten.
Kreativität beim Backen & Dekorieren
Die Verzierung von Keksen kennt kaum Grenzen. Klassisch können Kekse mit einem Puderzuckerguss überzogen und anschließend mit essbarer Deko verziert werden. Zudem gibt es Lebensmittelfarben für besonders farbenfrohe Kekse oder Kuvertüre sowie ein spezielles Icing, das man von Cupcakes kennt.
Kuvertüre sollte herkömmlicher Schokolade vorgezogen werden, wenn es um das Backen von Keksen und deren Verzierung geht. Da Kuvertüre einen höheren Anteil an Kakaobutter hat, kann man sie besser schmelzen und sie härtet hinterher auch besser aus als herkömmliche Schokolade.
Lesen Sie auch: Fertiger Tortenboden: Analyse und Bewertung
Haltbarkeit, Lagerung und kleine Pannenhilfe
Trockene Kekse ohne Füllung oder dergleichen sind gut verschlossen und gelagert ungefähr 3 bis 4 Wochen haltbar. Handelt es sich um Schaumgebäck oder sind die Kekse gefüllt (z. B. mit Creme oder Marmelade), sollten sie innerhalb einer Woche verzehrt werden.
Manchmal hat man zu viel Teig gemacht und die Kleinen haben nach einer Weile keine Lust mehr aufs Ausstechen. Du kannst den Plätzchenteig für 1-2 Tage abgedeckt in den Kühlschrank legen und dann weiter verarbeiten - luftdicht verschlossen kannst du Plätzchenteig sogar einfrieren.
Nachdem die gebackenen Kekse vollständig erkaltet sind, kannst du sie in geeigneten Keksdosen aufbewahren. Sind die Kekse besonders trocken und sollen es auch bleiben, dann sind Blechdosen gut geeignet. Für Kekse und Plätzchen, die gerne etwas mehr Feuchte haben dürfen, solltest du Kunststoffbehälter nutzen.
Falls Kekse einmal zu hart geworden sind, können sie zusammen mit einer Scheibe Apfel in eine geeignete Plastikdose gegeben werden. Der Apfel gibt seine Feuchtigkeit an die Kekse ab, wodurch sie wieder schön weich werden. Achte darauf, die Apfelscheibe regelmäßig zu kontrollieren, damit sie nicht schimmelt.
Kleiner Helfer: So gelingt der perfekte Keks
- Ob sie fertig sind, erkennst du meist daran, dass sie eine goldbraune Farbe annehmen.
- Die meisten Plätzchenrezepte geben eine Backzeit von 10 bis 20 Minuten an.
- Die Stäbchenprobe hilft, festzustellen, wann die Kekse fertig sind.
- Keksausstecher und Teigrolle sind praktisch, um Kekse nach Wunsch zu formen.
- Mehl Type 550 oder 480 eignet sich besonders gut, um Plätzchen aus Mürbteig oder Biskuit zu machen.
Lesen Sie auch: Waffelteig zubereiten leicht gemacht
tags: #fertiger #plätzchenteig #kühlregal #rewe #sortiment #anwendung


