Falafel-Waffeln: Ein knusprig-herzhaftes Rezept für den Waffeleisen

Falafel-Waffeln sind eine innovative und köstliche Variante des beliebten orientalischen Gerichts. Statt in der Pfanne gebraten oder frittiert, werden die Falafel hier raffiniert im Waffeleisen gebacken. Das Ergebnis sind knusprige, aromatische Waffeln, die sich vielseitig kombinieren lassen. Dieses Rezept kombiniert traditionelle Falafel-Aromen mit der ungewöhnlichen Textur einer Waffel und bietet eine spannende Alternative zu klassischen Falafel-Rezepten.

Einführung

Dieses Rezept ist ideal für alle, die Falafel lieben, aber eine fettarme und unkomplizierte Zubereitungsmethode suchen. Die Falafel-Waffeln sind nicht nur lecker, sondern auch eine tolle Möglichkeit, Kinder an gesunde und pflanzliche Ernährung heranzuführen. Sie können als Hauptgericht, Beilage oder Snack serviert werden und sind sowohl warm als auch kalt ein Genuss. Ob glutenfrei oder vegan, die Falafel-Waffeln sind eine tolle Alternative zu klassischen Falafel. Super lecker und ganz einfach gemacht. Außerdem eignen sie sich auch super zum Einfrieren.

Zutaten und Vorbereitung

Um Falafel-Waffeln zuzubereiten, benötigen Sie folgende Zutaten:

Für den Teig:

  • 1 Zwiebel, klein
  • 1 Knoblauchzehe
  • 300 g Kichererbsen (aus der Dose oder selbst gekocht)
  • 1 Bund Petersilie
  • 4 Stiele Koriander (optional)
  • 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
  • 0,5 TL Kardamom, gemahlen
  • 50 ml Olivenöl
  • 2 EL Mehl (Type 405) oder Kichererbsenmehl für eine glutenfreie Variante
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Ei (Größe M) oder ein veganer Ei-Ersatz
  • Salz und Pfeffer zum Abschmecken
  • Ca. 150 ml Kichererbsenflüssigkeit (Aquafaba), falls Kichererbsen aus der Dose verwendet werden

Für den Joghurt-Minz-Dip:

  • 0,5 Bund Minze
  • 0,5 Zitrone
  • 2 EL Olivenöl
  • 150 g Joghurt (3,5 % Fett) oder eine vegane Joghurtalternative
  • Salz und Pfeffer zum Abschmecken

Vor der Zubereitung sollten die Minze und Petersilie abgespült und getrocknet werden. Die Minze und die Hälfte der Petersilienblätter abzupfen und hacken. Den Knoblauch klein würfeln. Für den Dip Joghurt, Kräuter und Knoblauch verrühren und mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken und kalt stellen.

Zubereitungsschritte

  1. Teig vorbereiten: Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Kichererbsen in einem Sieb kalt abspülen und gut abtropfen lassen. Wer Kichererbsen aus der Dose verwendet, sollte ca. 150 ml der Kichererbsenflüssigkeit (Aquafaba) auffangen. Die Blätter der restlichen Petersilie abzupfen und grob hacken.
  2. Teig mixen: Kichererbsen, Zwiebel, Knoblauch, Petersilie, Eier, Kreuzkümmel und 200 ml Wasser in einem Mixer oder mit dem Stabmixer fein pürieren. Alternativ können die Kichererbsen auch mit einer Küchenmaschine zusammen mit der Kichererbsenflüssigkeit, den Gewürzen und Olivenöl fein gemixt werden.
  3. Teig verfeinern: Das Püree in eine Schüssel geben und mit Zitronensaft und Mehl mit den Quirlen des Handrührers zu einem glatten Waffelteig verrühren. Alternativ können Mehl, Backpulver und Ei unter die Kichererbsenmischung gerührt werden. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Dip zubereiten: Für den Dip die Minze waschen, trocken schütteln und die Blätter fein hacken. Die Zitrone waschen, abtrocknen und den Saft auspressen. Minze mit Olivenöl, Joghurt und Zitronensaft vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Waffeln backen: Das Waffeleisen erhitzen und mit etwas Sprühöl einfetten. Teig portionsweise in das Waffeleisen geben und in etwa 3-4 Minuten zu goldgelben Waffeln ausbacken. Wer die Falafel-Waffeln vegan zubereiten möchte, kann einen Ei-Ersatz verwenden und eine vegane Joghurtalternative für den Dip wählen.
  6. Servieren: Die fertigen Falafel-Waffeln mit dem Joghurt-Minz-Dip servieren.

Variationen und Ergänzungen

  • Glutenfreie Variante: Für eine glutenfreie Variante kann anstelle von Weizenmehl Kichererbsenmehl verwendet werden.
  • Vegane Variante: Anstelle von Ei kann ein veganer Ei-Ersatz verwendet werden. Für den Dip eine vegane Joghurtalternative nutzen.
  • Weitere Zutaten: Je nach Geschmack können dem Teig weitere Zutaten wie geriebene Zucchini, Karotten oder gehackte Paprika hinzugefügt werden. Auch die Zugabe von etwas Chili sorgt für eine angenehme Schärfe.
  • Andere Dips: Anstelle des Joghurt-Minz-Dips können auch andere Dips wie Tahini-Sauce, Hummus oder eine vegane Frischkäsecreme serviert werden.

Tipps und Tricks

  • Konsistenz des Teigs: Der Teig sollte nicht zu flüssig sein, da die Waffeln sonst im Waffeleisen zerlaufen. Bei Bedarf etwas mehr Mehl hinzufügen.
  • Waffeleisen: Es empfiehlt sich, ein Waffeleisen mit Antihaftbeschichtung zu verwenden, um das Ankleben der Waffeln zu verhindern.
  • Backzeit: Die Backzeit kann je nach Waffeleisen variieren. Die Waffeln sollten goldgelb und knusprig sein.
  • Warmhalten: Die fertigen Waffeln können im Ofen bei niedriger Temperatur warmgehalten werden, bis alle Waffeln gebacken sind.

Servierempfehlungen

Die Falafel-Waffeln können auf vielfältige Weise serviert werden. Hier sind einige Ideen:

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  • Als Hauptgericht: Mit einem frischen Salat und verschiedenen Dips.
  • Als Beilage: Zu Suppen, Eintöpfen oder gegrilltem Gemüse.
  • Als Snack: Mit einem Dip nach Wahl.
  • Belegt: Mit veganer Frischkäsecreme und frischem Gemüse.
  • Als Falafel-Wrap: Als Fingerfood für ein Buffet.

Vorteile von selbstgemachten Falafel-Waffeln

  • Kontrolle über Zutaten: Bei der Zubereitung von Falafel-Waffeln zu Hause haben Sie die volle Kontrolle über die verwendeten Zutaten. Sie können frische, hochwertige und saisonale Produkte auswählen und auf unnötige Zusatzstoffe verzichten.
  • Anpassung an individuelle Bedürfnisse: Das Rezept kann leicht an individuelle Ernährungsbedürfnisse und Vorlieben angepasst werden. Ob glutenfrei, vegan, vegetarisch oder zuckerfrei - die Falafel-Waffeln lassen sich flexibel variieren.
  • Frische und Geschmack: Selbstgemachte Falafel-Waffeln schmecken einfach besser als gekaufte Produkte. Die frischen Kräuter und Gewürze entfalten ihr volles Aroma und sorgen für ein unvergleichliches Geschmackserlebnis.
  • Umweltfreundlich: Durch die Verwendung von getrockneten Kichererbsen und den Verzicht auf unnötige Verpackungen können Sie einen Beitrag zum Umweltschutz leisten.

Gesundheitliche Aspekte

Falafel-Waffeln sind nicht nur lecker, sondern auch gesund. Kichererbsen sind reich an Ballaststoffen, Proteinen und Mineralstoffen wie Eisen und Magnesium. Sie fördern die Verdauung, senken den Cholesterinspiegel und tragen zur Sättigung bei. Die frischen Kräuter liefern wertvolle Vitamine und Antioxidantien. Durch die Zubereitung im Waffeleisen wird zudem Fett eingespart, da die Waffeln nicht in Öl gebraten werden müssen.

Falafel-Waffeln für Kinder

Falafel-Waffeln sind eine tolle Möglichkeit, Kinder an gesunde und pflanzliche Ernährung heranzuführen. Die knusprige Textur und der milde Geschmack machen sie auch bei kleinen Feinschmeckern beliebt. Zudem können die Waffeln mit verschiedenen Gemüsesorten und Dips kombiniert werden, um den Kindern eine abwechslungsreiche und ausgewogene Mahlzeit zu bieten.

Lagerung und Aufbewahrung

Die fertigen Falafel-Waffeln können im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb von 2-3 Tagen verzehrt werden. Sie eignen sich auch gut zum Einfrieren. Dazu die Waffeln nach dem Abkühlen in einem Gefrierbeutel oder einer Dose verstauen und bei Bedarf auftauen. Die aufgetauten Waffeln können im Backofen, Toaster oder in der Mikrowelle aufgewärmt werden.

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