Fair Schweizer Bio Alpenmilch Schokolade: Herstellung und Besonderheiten
Schweizer Schokolade zeichnet sich durch die sorgfältige Auswahl bester Zutaten aus, die nach höchsten Qualitätsstandards der Hersteller in der Schweiz zu feinster Schokolademasse verarbeitet werden. Die Auswahl, die Kontrolle und das Mischen der Zutaten. Die drei Grundmassen Dunkel, Milch und Weiss sind der Ausgangspunkt für alle Schokolade-Varietäten. Kakaomasse, Kakaobutter und Zucker sind die Zutaten zur Herstellung der Grundmasse für die dunkle Schokolade. Fügt man Milchpulver oder Kondensmilch hinzu, entsteht die Grundmasse für Milchschokolade. Der weissen Schokolade hingegen fehlt die dunkle Kakaomasse.
Herstellungsschritte: von der Grundmasse zur Alpenmilchschokolade
Nach dem Mischen werden die Grundmassen zerkleinert und mit Walzen und Mühlen mehrfach bis zum Erreichen der gewünschten Feinheit verfeinert. Das Zerkleinern und Verfeinern der Masse. Durch Erwärmen und stundenlanges Rühren, das sogenannte “Conchieren”, wird die Schokolademasse veredelt. Das Conchieren oder ähnliche Verfahren zur Veredelung der Schokolademasse. Damit wurde die Schokolade cremig und zartschmelzend. Heute übernehmen hochentwickelte technische Anlagen die Ausführung dieser Verfahrensschritte.
Qualitätsmerkmale guter Schweizer Schokolade
Die Schweizer Schokoladehersteller setzen sich hohe Qualitätsansprüche. Man erkennt die Qualität einer Schokolade unter anderem dann, wenn man ein Stück abbricht: Der Bruch ist hart, knackend, die Bruchkanten sauber, die Bruchflächen bröckeln nicht ab. Auch die Nase spürt die Qualität auf: Der Duft einer feinen Schokolade ist voll und rund. Auf der Zunge merkt man es dann deutlich: Gute Schokolade schmilzt “butterweich”, klebt weder pappig am Gaumen noch fühlt sie sich sandig an.
Bio- und Fairtrade-Zutaten: Milch, Kakao und Zucker
Bei der Schokolade sind wir eine echte Pionierin. Bereits vor 30 Jahren haben wir die weltweit erste Bio und Fairtrade zertifizierte Schokolade lanciert. Bis heute verbindet unsere Schokolade auf einzigartige Weise Premium-Schokoladengenuss mit Vertrauen - Vertrauen, dass nur erlesenste Bio Zutaten ohne Zusatzstoffe verwendet werden. Für unsere feinste Schweizer Bio Schokolade setzen wir ausnahmslos auf natürliche Rohstoffe. Anstelle von Sojalezithin verwenden wir hochwertige Bio Kakaobutter aus unserer eigenen Schweizer Kakaoverarbeitung nur für Bio. So ist unsere Schokolade garantiert frei von Gentechnik und besticht durch ihr köstliches Aroma.
Unsere Schweizer Premium-Schokolade enthält statt Weisszucker ausschliesslich SYRAMENA® Rohrzucker und SUCANAT® Vollrohrzucker. Die Rezepturen werden mit echter Bourbon Vanille aus Madagaskar veredelt. Alle unsere Schokoladen (Tafeln und Truffes) werden in der Schweiz produziert. Sie sind nach EU Bio Verordnung zertifiziert und können zusätzlich mit Fairtrade Zertifizierung (physische Rückverfolgbarkeit) bezogen werden.
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Faire Beschaffung und Rückverfolgbarkeit des Kakaos
Für die Herstellung der erlesenen Schokoladenprodukte wird ausschließlich fair gehandelter Kakao aus nachhaltigem Anbau verwendet. Dieser Kakao ist bis zu den Ursprungskooperativen in der Dominikanischen Republik rückverfolgbar. Fairtrade hat sich zum Ziel gesetzt, die Lebensbedingungen von Kleinbauern in Entwicklungs- und Schwellenländern zu verbessern. Durch die Fairtrade-Prämie werden Investitionen in soziale Projekte und in produktivitäts- und qualitätssteigernde Maßnahmen ermöglicht sowie Trainings und Weiterbildungen angeboten.
Für uns ist es wesentlich, dass die für uns produzierenden Kakao-, Zucker- und Vanille-Kleinbauern einen angemessenen Preis für ihre Produkte erhalten. Für die Kleinbäuerinnen und Kleinbauern sind die Fair Trade Prämien ein wichtiger Zusatzverdienst. Zudem investieren die Kooperativen diese Mittel in gemeinschaftliche Projekte, sei es zum Beispiel in Bildung und Gesundheit oder auch in die Optimierung der landwirtschaftlichen Infrastruktur. Die gesamte Produktionskette ist frei von Kinderarbeit.
Tree-to-Bar und Bean-to-Bar: direkte Verbindungen zu Produzenten
Aus meiner Sicht ist das Tree-to-Bar-Konzept - insofern alle entscheidenden Kriterien erfüllt werden - am fairsten. Tree-to-Bar heißt aber auch, dass ausländische Unternehmer, die meist aus Europa kommen, in Kakaoländer auswandern. Im Idealfall haben die Kakaobauern eine eigene Produktionsstätte, in der sie selbst ihre Endprodukte herstellen. Im Vergleich zum direkt eingekauften Kakao verbleibt auf diese Weise noch deutlich mehr Gewinn bei den Erzeugern. Methoden oder beziehen im partnerschaftlichen Verhältnis ökologische Kakaobohnen von den ansässigen Bauern.
Auch Einheimische wie der schon erwähnte Shaheen Cassam Chenai auf Madagaskar oder Pacari-Gründer Santiago Peralta in Ecuador arbeiten erfolgreich nach den gleichen Prinzipien. Weitere vorbildlich geführte Tree-to-Bar-Unternehmungen gibt es auf der Insel Madagaskar, und das sogar zwei von dieser Sorte. Die Plant-for-the-Planet Service GmbH hat ihren Sitz in Deutschland und ist eine Tochterfirma der Plant-for-the-Planet Stiftung. Die Kakao für unsere Bio und Fair Trade Schokoladen stammt aus der Dominikanischen Republik, Peru, Panama und Madagaskar.
Spezifika von Bio Alpenmilchschokolade
Bei der Produktion von Vollmilchschokolade spielt die Milch eine zentrale Rolle. Hauptzutat der bio und fair Produkte ist natürlich unsere Bio-Milch von den 500 Naturland-Höfen in unserer Genossenschaft. Für uns als Genossenschaftsmolkerei schon: Unseren 1.600 Landwirtefamilien - und Eigentümern der Genossenschaft - einen fairen Milchpreis auszubezahlen, ist unser erklärtes Ziel. Faire Milchpreise sichern die Existenz unserer bäuerlichen Familienbetriebe. Nur so bleibt unsere kleinstrukturierte Landwirtschaft im Alpenraum erhalten.
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Bereits seit 2010 sind wir Naturland fair zertifiziert - und waren damit die erste Molkerei Deutschlands, die diese faire Zertifizierung erhalten hat! Dabei bauen wir unser Naturland fair zertifiziertes Sortiment kontinuierlich aus: Mittlerweile sind 36 Bio-Produkte fair zertifiziert. Das Sortiment reicht von der Bio-Alpenmilch, über Joghurts und Butter bis hin zur Bio-Schokomilch. Auch das gesamte laktosefreie Bio-Sortiment ist fair zertifiziert.
Tierwohl, Zutatenqualität und Siegel
Bei Produkten mit Bio-Siegel ist der Auslauf im Freien für Milchkühe vorgeschrieben. Zudem zeichnen sich die Bio-Schokoladen in der Stichprobe durch einen hohen Kakaoanteil von 33 bis 38 Prozent aus. Gleichzeitig verzichten die Hersteller auf zugesetztes Aroma. Beim biologischen Anbau der Kakaopflanzen werden keine Pestizide eingesetzt. Verwenden Sie beim Einkauf von Schokolade Bio-Schokolade mit Fairtrade Siegel bevorzugen.
Nachhaltigkeit, Umwelt und Klimaschutz
Kakaoplantagen sind oft von Problemen wie Abholzung und Biodiversitätsverlust betroffen. Klimaschutz braucht Bäume. In Mexiko renaturieren wir degradierte Waldflächen mit einheimischen Baumarten, um die Biodiversität zu schützen, die Bodenqualität zu verbessern und lokale Gemeinschaften zu unterstützen. In Nordghana arbeiten wir mit lokalen Gemeinschaften - insbesondere mit Frauen, zusammen, um degradierte Flächen wiederherzustellen und die Klimawiderstandsfähigkeit zu stärken.
Du möchtest uns unterstützen? Jeder Gute Riegel unterstützt den Waldschutz und hilft dabei, die Abholzung in den tropischen Regionen zu bekämpfen. Bis zu 30 Prozent der Ausgangsstoffe können ohne FSC-Zertifikat sein, müssen dann aber dem sogenannten Controlled Wood Standard genügen oder aus Altstoffrecycling (Post-consumer) stammen. Vergeben wird das Label für 5 Jahre. Umfassende und regelmäßige Kontrollen machen das Label glaubwürdig.
Praktische Hinweise für Verbraucherinnen und Verbraucher
Achten Sie beim Einkauf von Schokolade auf Qualität und schauen Sie auf die Herkunft und Produktionsweise. Wenn Sie Wert auf faire Produktionsbedingungen beim Kakaoanbau und eine tierwohlorientierte Milchwirtschaft legen, sollten Sie zu Vollmilchschokoladen mit Bio- und Fairtrade-Siegel greifen. Bei Genussartikeln wie Schokolade gilt: Lieber weniger und dafür besser. Greifen Sie zu hochwertigen Bio-Produkten und Schokolade mit höherem Kakaoanteil.
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Beim Schokoladegenuss sollte Qualität und nicht Quantität im Vordergrund stehen. Eine tägliche Menge von 20 bis 40 Gramm - ein paar Stücke bzw. eine Rippe - können Sie ohne schlechtes Gewissen genießen. Nehmen Sie sich Zeit, lassen Sie ein Stück Schokolade langsam im Mund schmelzen. Schokolade am besten bei konstanter Lagertemperatur zwischen 12°C und 18 °C an einem trockenen Ort aufbewahren, da sonst leicht Fett- und Zuckerreif entstehen kann. Achten Sie zudem auf eine luft- und lichtdichte Lagerung. Am besten in der Originalverpackung aufheben, um einer Oxidation vorzubeugen und so werden auch die Aromen geschützt.
Tipps zur Produktwahl
- Bevorzugen Sie Bio-Schokolade mit dem Fairtrade-Gütesiegel, denn beim biologischen Anbau der Kakaopflanzen werden keine Pestizide eingesetzt.
- Achten Sie auf einen höheren Kakaoanteil: Bitterschokoladen - ab 60% Kakaoanteil - enthalten mehr gesundheitsfördernde sekundäre Pflanzenstoffe.
- Schauen Sie auf die Rückverfolgbarkeit des Kakaos und auf Engagements wie Tree-to-Bar oder Bean-to-Bar.
- Bevorzugen Sie Hersteller, die auf Palmöl verzichten oder heimische Ersatzöle verwenden.
Beispiele und Markenpraxis
Die Kakao für unsere Bio und Fair Trade Schokoladen stammt aus der Dominikanischen Republik, Peru, Panama und Madagaskar. Von unserem direkten Draht zu den Produzenten in den Anbauregionen profitieren auch unsere Kunden. In den letzten Jahren begleiteten wir unsere Kunden bei der Entwicklung von zuckerreduzierter, zuckerfreier und veganer Bio Schokolade. Bei bestehenden Rezepturen sind Grossauflagen kein Muss, denn wir bieten auch für kleine Mengen attraktive Konditionen an.
AMARRÚ - Unsere Schokoladen-Eigenmarke AMARRÚ hat ihren Namen vom Regenbogen-Gott der Inkas. Die hochwertigen Kakaobohnen stammen aus Fairtrade Kooperativen der Dominikanischen Republik und Perus. Der hochwertige, karibische Bio Kakao stammt ausschliesslich aus Fairtrade Kooperativen der Dominikanischen Republik und Panama. Hochwertiges Bio Milchpulver aus der Schweiz bildet mit Kakao, Rohrzucker und gemahlenen Haselnüssen die Grundlage der feinen AMARRÚ Milchschokolade.
Engagement für Transparenz und Qualität
Nur ein paar Schokoladenanbieter unserer Stichprobe erfüllen strenge Kriterien beim Kakaoanbau und haben sich in der Vergangenheit einen besonders guten Ruf erarbeitet. Das Fairtrade-Siegel sichert Arbeiterinnen und Arbeitern im Kakaoanbau zwar bessere Arbeitsbedingungen und Kakaopreise über dem Weltmarktpreis zu, doch diese sind nicht unbedingt existenzsichernd. Trotzdem bietet das Siegel mehr verlässliche Kriterien als ungelabelte Produkte und ist daher grundsätzlich die bessere Wahl.
| Aspekt | Merkmal |
|---|---|
| Grundmasse | Dunkel, Milch, Weiss |
| Wesentliche Zutaten | Kakaomasse, Kakaobutter, Zucker, Milchpulver (bei Milchschokolade) |
| Wesentliche Verarbeitung | Zerkleinern, Walzen, Conchieren |
| Zertifizierungen | EU-Bio, Fairtrade, Naturland fair, FSC (Verpackung) |
| Lagerung | 12-18 °C, trocken, lichtgeschützt |
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