Einfacher Apfelkuchen aus der Springform: Ein Rezept für jeden Anlass

Kaum beginnt der September, steigt die Lust auf Apfelkuchen. Und dieser einfache Apfelkuchen aus der Springform mit Rührteig ist ein Rezept, das schnell zubereitet ist und mit wenigen Zutaten gelingt, die man meistens im Haus hat. Ob für den Sonntagskaffee, als Seelentröster an regnerischen Tagen oder einfach nur so: Ein Apfelkuchen geht immer.

Apfelkuchen - Ein Klassiker durch das ganze Jahr

Apfelkuchen und Herbst gehören einfach zusammen. Sobald die ersten Äpfel reif sind, gibt es den ersten Apfelkuchen. Es gibt viele verschiedene Rezepte für Apfelkuchen, aber dieser hier ist besonders einfach und schnell zubereitet. Der Kuchen erinnert an einen großen Apfelpfannkuchen, er ist innen wunderbar saftig und außen leicht karamellisiert und duftet nach Zimt und Butter.

Die Wahl der richtigen Äpfel

Nicht jede Apfelsorte eignet sich gleich gut zum Backen. Wichtig ist, dass man einen Apfel wählt, der beim Backen nicht zerfällt. Am besten säuerliche Sorten wie Elstar, Boskop oder Braeburn verwenden. Diese bringen eine angenehme Frische und verhindern, dass der Kuchen zu süß wird. Der fruchtig-aromatische Boskop, der süß-säuerliche Jonagold oder der saftig-knackige Braeburn eignen sich sehr gut.

Das einfache Apfelkuchen Rezept

Dieser Apfelkuchen ist ganz einfach, denn die gewürfelten Apfelstückchen werden unter den Rührteig gehoben und dann kommt die ganze Masse in eine gefettete und bemehlte Springform. Der Teig an sich ist ein einfacher Rührteig ohne Schnickschnack, soll heißen: Die meisten von Euch werden alle Zutaten im Haus haben.

Zutaten:

  • 1,2 kg Äpfel (z. B. Boskop, Jonagold, Elstar oder Braeburn)
  • 160 g weiche Butter
  • 150 g Zucker (oder je nach Geschmack und Apfelsorte anpassen)
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 3 Eier (Größe M)
  • 270 g Mehl (Weizenmehl Typ 405)
  • 3 TL Backpulver
  • 50 g gehackte Mandeln (optional)
  • 4 EL Milch (oder Joghurt für mehr Saftigkeit)
  • Zimt und Zucker für die Kruste
  • Etwas Butter und Mehl für die Springform

Zubereitung:

  1. Vorbereitung: Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Den Boden der Springform (26 cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen und den Rand einfetten und mit Mehl bestäuben.
  2. Äpfel vorbereiten: Die Äpfel schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und in Würfel oder Stücke schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden.
  3. Rührteig zubereiten: Butter, Zucker und Vanillezucker mit dem Schneebesen des Mixers oder der Küchenmaschine cremig aufschlagen. Die Eier nacheinander unterschlagen.
  4. Trockene Zutaten mischen: Mehl, Backpulver und die gehackten Mandeln (falls verwendet) mischen und abwechselnd mit der Milch (oder Joghurt) zur Butter-Ei-Mischung geben. Nur kurz rühren, bis ein glatter Teig entsteht.
  5. Äpfel unterheben: Die Apfelstücke vorsichtig unter den Teig heben, bis sie gleichmäßig verteilt sind.
  6. Backen: Den Teig in die vorbereitete Springform geben und glattstreichen. Zucker und Zimt mischen und gleichmäßig über den Teig streuen.
  7. Backzeit: Den Apfelkuchen im vorgeheizten Backofen ca. 45-55 Minuten backen, bis er goldbraun ist. Gegen Ende der Backzeit eine Stäbchenprobe machen. Durch die vielen Äpfel bleibt er sehr feucht, daher lieber etwas länger backen. Falls er zu dunkel wird, einfach für den Rest der Backzeit mit Alufolie abdecken.
  8. Abkühlen lassen: Den Kuchen zuerst kurz in der Form stehen lassen, dann vorsichtig den Rand lösen und ihn auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Tipps und Variationen für den perfekten Apfelkuchen

  • Zimt-Zucker-Kruste: Für eine extra knusprige und karamellisierte Kruste etwas braunen Zucker unter den Zimt-Zucker mischen. Achte darauf, dass kein Zimt-Zucker an den Rand kommt - sonst karamellisiert er und klebt fest.
  • Saftigkeit: Für noch mehr Saftigkeit etwas Joghurt oder Apfelmus in den Teig geben.
  • Nüsse: Gehackte Walnüsse oder Haselnüsse verleihen dem Kuchen eine nussige Note.
  • Gewürze: Ein Teelöffel Zimt oder etwas Vanillemark im Teig sorgen für ein feines Aroma.
  • Andere Früchte: Zur Apfelsaison kann man auch Pflaumenstücke unter den Teig mischen.
  • Streusel: Für einen Apfelkuchen mit Streuseln einfach ein Streuselrezept zubereiten und vor dem Backen über den Teig geben.
  • Pudding: Für einen besonders saftigen Apfelkuchen etwas Vanillepuddingpulver (zum Kochen) in den Teig geben.

Aufbewahrung und Haltbarkeit

Nach dem Abkühlen unter einer Kuchenglocke oder in einer luftdichten Dose aufbewahren. Bei Zimmertemperatur hält er 2-3 Tage und bleibt durch die Äpfel schön saftig. Im Kühlschrank verlängert sich die Haltbarkeit auf etwa 5 Tage. Lauwarm schmeckt er besonders gut. Man kann den Kuchen auch einfrieren. Lass den Apfelkuchen komplett auskühlen, schneide ihn in Stücke und verpacke ihn luftdicht. So kannst du ihn für 3 Monate einfrieren.

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