Rezept für den durchsichtigen Kuchen: Raindrop Cake – Transparent, zart und erstaunlich kalorienarm
Da läuft einem das Wasser im Munde zusammen: Unser Regentropfenkuchen sieht nicht nur ungewöhnlich lecker aus, sondern begeistert mit einer Konsistenz, die im wahrsten Sinne des Wortes auf der Zunge zergeht. Kein Wunder, dass der Trendkuchen aus New York in aller Munde ist. Rezept bewerten. 2.2 von 5 Sternen. Für den Zuckersirup Rohrrohrzucker und Kristallzucker in einen Topf geben. 150 ml Wasser hinzugeben und unter Rühren aufkochen. Unter regelmäßigem Rühren bei geringer Hitze für 15-20 Minuten einkochen lassen, bis ein Sirup entstanden ist. Für den Raindrop Cake das Mineralwasser in einem Topf aufkochen. Agar-Agar hinzugeben und 2 Minuten sprudelnd kochen lassen. Topf von der Herdplatte ziehen, Hitze abschalten. Ggf. entstandenen Schaum abschöpfen. Vor dem Servieren das Sojamehl in einer beschichteten Pfanne ohne Öl 1-2 Minuten anrösten. Raindrop Cake auf vorgekühlte Teller stürzen. Mit geröstetem Sojamehl und Zuckersirup anrichten.
Begeistert vom Rezept? Ausgefallener Kuchentrend aus New York: Raindrop-Cake-Rezept. Davon haben alle Kuchenliebhaber:innen bislang nur träumen können: Diese süße Köstlichkeit verspricht Kuchengenuss (fast) ohne Kalorien. Kein Wunder, dass der Trendkuchen aus New York Genießer:innen in der ganzen Welt erobert und auch hierzulande immer mehr Fans begeistert. Doch was genau verbirgt sich eigentlich hinter dem angesagten Regentropfenkuchen, der vom traditionellen Wasserkuchen aus Japan inspiriert wurde und aussieht wie ein riesiger Wassertropfen?
Nun, genau genommen handelt es sich gar nicht um einen Kuchen, da er weder aus Teig gemacht noch gebacken wird. Auch Schlagsahne, Schokostreusel & Co. sucht man auf der Zutatenliste: Wie unser Raindrop-Cake-Rezept verrät, besteht die trendige Süßspeise in erster Linie aus - na? - richtig: Wasser (das durch Zugabe des pflanzlichen Geliermittels Agar-Agar eine festere Konsistenz annimmt). Was nicht nur das Aussehen erklärt, sondern auch den kalorienarmen Genuss. Auch wenn der Water Drop Cake als Null-Kalorien-Kuchen gehypt und gefeiert wird: Komplett kalorienfrei ist er nicht. Denn um dem Raindrop Cake Geschmack und Süße zu verleihen, wird er vor dem Servieren mit Zuckersirup beträufelt und mit frisch angeröstetem Sojamehl bestreut.
Wenn du möchtest, kannst du den Riesentropfen natürlich noch mit weiteren aromatischen Leckereien garnieren. Essbare Blüten und/oder frische Beeren zum Beispiel sind glutenfrei und vegan wie der "Kuchen" selbst, sehen sehr dekorativ aus und verleihen der transparenten Masse fröhlich-bunte Farbtupfer. Als Black Beauty präsentiert sich hingegen unser schwarzes Sesam-Eis, das ebenfalls eine Kostprobe wert ist. Jetzt Raindrop Cake und weitere Rezepte für Kuchen probieren.
Beim Genießen solltest du dir allerdings auch nicht allzu viel Zeit lassen: Wenn der Regentropfenkuchen aus dem Kühlschrank kommt, löst er sich innerhalb von etwa 30 bis 40 Minuten in seine Bestandteile auf. Macht aber nichts: Schließlich ist die Süßspeise so lecker, dass sie ohnehin in Nullkommanix aufgegessen ist. Zumal man ja auch mit bestem Gewissen gleich zwei oder drei Stücke davon genießen kann. Nicht nur als kalorienarme Kuchenalternative, sondern auch als locker-leichtes Dessert nach einem üppigen Mahl.
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Ebenso unwiderstehlich, aber etwas kalorienreicher präsentieren sich unsere anderen originellen Kuchentrends: Der Matcha Cake beispielsweise wird - wie der Name schon vermuten lässt - mit Matchapulver gebacken. Das übrigens genau wie der Wasserkuchen ursprünglich aus Japan kommt, wo es als Heilpflanze verehrt und für die Zubereitung von Grüntee genutzt wird. Mit kohlesäurehaltigem statt mit stillem Mineralwasser, wie beim Raindrop-Cake, wird der Sprudelkuchen gebacken. Vielleicht möchtest du ihn mal testen! Wer neben der Konsistenz von Wasser auch die der Wolken liebt, sollte unbedingt unseren Angel Cake probieren: Der Engelskuchen aus den USA ist so weich wie ein Wölkchen und erhält durch Schlagsahne und Kokosraspel seine wolkenweiße Farbe.
Verführerischen Genuss wie aus dem Garten Eden bietet auch unser Naked Cake mit Beeren, Mascarpone, Sahne und Schokoladen-Ganache. Der vegane Raindrop Cake - auch als Mizu Shingen Mochi bekannt - ist ein durchsichtiger, geleeartiger "Wasser-Kuchen" aus nur vier Zutaten. Der Raindrop Cake besteht lediglich aus stillem Mineralwasser, Agar-Agar, geröstetem Sojamehl und Kokosblütensirup. Agar-Agar, ein pflanzliches Geliermittel aus Rotalgen, sorgt für die wackelige, glasklare Konsistenz - ganz ohne tierische Gelatine. Da der Raindrop Cake bei Raumtemperatur schnell zu zerfließen beginnt, sollte er möglichst kurz vor dem Servieren aus dem Kühlschrank geholt werden.
Für ein besonders edles Ergebnis eignen sich halbkugelförmige Silikonformen, aus denen sich der Kuchen leicht stürzen lässt. Zubereitung: Das Wasser aufkochen, Agar A gar einrühren und kurz köcheln lassen. Am besten frisch zubereitet und innerhalb weniger Stunden genießen - der Raindrop Cake beginnt bei Raumtemperatur schnell zu zerfließen. Im Kühlschrank abgedeckt hält er sich etwa 1 bis 2 Tage, verliert dabei aber an Festigkeit. Agar-Agar-Pulver gibt es bei dm, in Reformhäusern und in der Bioabteilung größerer Supermärkte. Der Raindrop Cake, auch Mizu Shingen Mochi genannt, ist ein japanischer Wasserkuchen, der als Trend aus New York um die Welt ging. Anders als klassische Kuchen besteht er fast nur aus stillem Mineralwasser und Agar Agar. Das Ergebnis ist eine durchsichtige, glibberige Kugel, die kaum nach etwas schmeckt.
Viele fragen sich, ob man so etwas wirklich Kuchen nennen darf. Übrigens habe ich beide Varianten ausprobiert: die klassische ohne Geschmack und eine mit Erdbeeren. Die Zubereitung ist einfacher, als man denkt, aber die Konsistenz will gelernt sein. Der häufigste Fehler beim Raindrop Cake ist die falsche Agar-Agar-Menge. Nimmst du zu wenig, wird die Masse nicht fest genug und zerfließt. Zu viel dagegen macht ihn gummiartig. Ich empfehle, die Mischung aus stillem Wasser und Agar Agar genau nach Rezept abzuwiegen und vor dem Abkühlen einmal kurz aufkochen zu lassen. Wer keine Lust auf die neutrale Version hat, kann auch Kokosblütensirup oder Fruchtsaft statt Wasser verwenden. Die Erdbeervariante mit pürierten Früchten ist besonders erfrischend. Übrig gebliebene Raindrop Cakes halten sich im Kühlschrank etwa einen Tag, werden aber mit der Zeit etwas fester. Am besten isst du sie direkt nach dem Stürzen.
Dieser Trend ist im Moment wortwörtlich in aller Munde: Der Raindrop Cake. Ein Kuchen, so zart wie ein Regentropfen. Der ursprüngliche Regentropfen-Kuchen ist in allen seinen Zutaten low, ohne und frei von. So schmeckt er aber leider auch: Low beziehungsweise frei von Geschmack. Optisch erinnert er uns eher an ein Brustimplantat als an einen feinen Kuchen, den man nachmittags zum cappuccino genießt. Dieses Rezept vereint das Beste aus zwei Welten: die saftige Frische von Zitronenkuchen und die luftige Süße von Baiser. Heraus kommt ein Zitronenkuchen mit Baiser!
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Das Besondere an diesem Kuchen ist jedoch die Krönung aus Baiser. Die Baisermasse wird aus steif geschlagenem Eiweiß und Zucker hergestellt und anschließend auf den gebackenen Zitronenkuchen aufgetragen. Beim Backen karamellisiert das Baiser leicht und bildet eine knusprige, goldene Kruste, die einen herrlichen Kontrast zur weichen Textur des Kuchens darstellt. Die Süße des Baisers harmoniert perfekt mit der Säure der Zitrone und verleiht dem Kuchen eine unwiderstehliche Balance. Für den Teig: 330 g Mehl Type 405, 180 g kalte Butter, 150 g Puderzucker, 1 Ei, 60 g Mandelmehl, getrocknete Erbsen oder Linsen zum Blindbacken. Für die durchsichtige Schicht: 4 Zitronen, 800 ml Wasser, 120 g Zucker, 36 g Gelatinepulver. Für das Baiser: 120 g feiner Zucker, 3 Eiweiß, 1 Prise Salz, 60 g Puderzucker.
Verknete alle Teigzutaten miteinander, wickle den Teig dann in Frischhaltefolie ein und stelle ihn mindestens eine Stunde kalt. Rolle ihn dann rund aus (ca. 0,5 cm dick) und lege ihn in eine Tarteform. Schneide den über den Rand hinausragenden Teig mit einem Messer ab. Lege auf den Teig Backpapier und fülle die Tarteform mit Erbsen oder Linsen zum Blindbacken. Schiebe die Form bei 180 °C Ober- und Unterhitze für 45 Minuten in den Ofen. Lasse die Tarte nach dem Backen vollständig abkühlen. Entferne dann Erbsen bzw. Linsen und Backpapier. Verrühre Gelatine mit ca. 10 EL kaltem Wasser und lasse sie ca. 10 Minuten quellen. Presse den Saft aus den Zitronen in einen Topf mit Wasser und koche alles mit Zucker zusammen auf. Lasse dann die Mischung auf ca. 60 °C abkühlen. Gib nun die Gelatine hinzu und verrühre alles vorsichtig. Gieße alles nochmals durch ein feines Passiertuch und lasse es auf ca. 30 °C abkühlen. Fülle die Flüssigkeit in den abgekühlten Tarteboden. Stelle alles für 12 Stunden in den Kühlschrank. Tipp: Man kann die Zitrone auch durch 3-4 EL Ascorbinsäure ersetzen, so wird die Schicht noch klarer. Für das Baiser schlägst du Eiweiß und Salz steif auf. Lasse den Zucker während des Rührens einrieseln. Siebe dann Puderzucker und Speisestärke in die Eiweißmasse und hebe alles unter. Tipp: Mische 1 TL Stärkemehl unter. Verteile die Baisermasse auf der fest gewordenen, klaren Schicht in der Tarte. Brenne mit einem Bunsenbrenner den Eischnee vorsichtig an, sodass braune Spitzen entstehen. Sieht das nicht toll aus, wie das Baiser über dem Kuchenboden zu schweben scheint? Auf jeden Fall mal wieder ein Rezept zum Angeben, das den Gästen mit Sicherheit lange in Erinnerung bleibt.
Das ursprüngliche Gericht “Shingen Mochi“ ist nach Takeda Shingen benannt, einem japanischen Regionalfürsten und Kriegsherren aus dem 16. Jahrhundert. Es ist said, dass als Notproviant Reiskuchen mit Zucker in seine Kriege mitgenommen wurden. Die traditionelle Küche der Präfektur Yamanashi kannte schon Reiskuchen mit Sojabohnenmehl und Zuckersirup = Abekawa Mochi. Die Fusion verschiedener Küchenideen inspirierte auch eine österreichische Variante des Raindrop Cake. Die Brösel, die zu Marillenknödel serviert werden, sind eine perfekte Alternative zu Sojamehl. Der “Raindrop” selbst wird mit Wasser und Agar-Agar hergestellt; die richtige Menge ist entscheidend, da zu viel zu einer undurchsichtigen Masse führt, zu wenig lässt die Tropfen nicht fest werden.
Verschiedene Varianten und Serviervorschläge
Raindrop Cake kann roh belassen oder mit aromatisierten Sirup glasieren werden. Beliebte Garnituren sind Erdbeeren, Kokosblütensirup oder Fruchtsäfte. Für eine klare Optik eignen sich halbkugelförmige Silikonformen. Serviert wird optimal gekühlt, jedoch nicht zu lange, da die Tropfen bei Raumtemperatur rasch zerfließen.
Zusätzliche Ideen: Matcha-Cake, Angel Cake, Naked Cake oder ein Zitronen-Baiser-Kuchen - alle zeigen, wie man transparente Elemente stilvoll in die Dessertwelt integrieren kann. Wenn du den Raindrop Cake lieber mit einer österreichischen Note interpretieren willst, kannst du die Semmelbrösel durch butterige Semmelbrösel ersetzen und Marillenknödel-typische Begleiter verwenden.
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| Zutat | Menge | Hinweis |
|---|---|---|
| Wasser | je nach Rezept variiert | Kernbestandteil |
| Agar-Agar | je nach Menge | Geliermittel |
| Sojamehl, geröstet | nach Belieben | Alternative zu Gelatine |
| Zuckersirup | nach Bedarf | Zur Süße |
Dieser Trend erfordert Übung: Die richtige Agar-Menge bestimmt Festigkeit und Glasklarheit. Der Raindrop Cake bietet eine faszinierende Optik und eine überraschend dezente Geschmacksbasis - perfekt als Gesprächsstarter bei Dinnern oder besonderen Anlässen. Probiere verschiedene Varianten aus und entdecke, welche Version deinem Gaumen am besten gefällt.
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