Donauwelle Rezept: Ein Klassiker in runder Form – auch ohne Schokolade ein Genuss

Die Donauwelle, ein beliebter Kuchenklassiker, erfreut sich großer Beliebtheit. Dieser Artikel präsentiert eine Variante des Rezepts, die speziell für eine Springform angepasst ist und zeigt, wie man diesen Kuchen auch ohne Schokolade genießen kann.

Einleitung

Viele kennen das Problem: Ein ganzes Blech Kuchen ist für eine kleine Familie oft zu viel. Dieses Rezept bietet eine Lösung für alle, die eine kleinere Variante der Donauwelle bevorzugen. Es ist ideal für den Sonntagnachmittag am Kaffeetisch und lässt sich leicht in einer Springform zubereiten.

Die Basis: Ein saftiger Marmorkuchen

Die Grundlage für die Donauwelle bildet ein schmackhafter Marmorkuchen. Dieser Rührkuchen ist einfach zuzubereiten und bildet die perfekte Basis für den Belag.

Zutaten für den Marmorkuchen

  • 200 g Butter
  • 200 g Zucker
  • 5 Eier
  • 300 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 3 EL Kakaopulver
  • Etwas Milch

Zubereitung des Marmorkuchens

  1. Butter und Zucker schaumig rühren.
  2. Die Eier einzeln unterrühren.
  3. Mehl und Backpulver vermischen und unterheben.
  4. Zwei Drittel des Teiges in die Springform geben.
  5. Den restlichen Teig mit Kakaopulver und etwas Milch verrühren und auf den hellen Teig geben.

Fruchtige Füllung: Kirschen als Highlight

Kirschen sind ein wesentlicher Bestandteil der Donauwelle. Hier kann man je nach Vorliebe zwischen Schattenmorellen oder anderen Kirschsorten wählen. Wichtig ist, dass die Kirschen gut abgetropft sind, bevor sie auf dem Teig verteilt werden.

Zutaten für die Kirschfüllung

  • Ein großes Glas Schattenmorellen (oder ein kleines Glas, je nach Wunsch)

Vorbereitung der Kirschen

  1. Kirschen aus dem Glas nehmen und gut abtropfen lassen.

Anordnung der Kirschen

Die abgetropften Kirschen werden einzeln in den dunklen und hellen Teig gedrückt. Es ist wichtig, die Kirschen gleichmäßig zu verteilen, damit jede Kuchenecke etwas von der Fruchtigkeit abbekommt.

Lesen Sie auch: Donauwelle Rezept: Schritt für Schritt Anleitung

Die Creme: Pudding-Buttercreme ohne Kompromisse

Die klassische Donauwelle zeichnet sich durch eine köstliche Pudding-Buttercreme aus. Dieses Rezept verwendet eine Variante ohne Puddingpulver, die geschmacklich überzeugt.

Zutaten für die Pudding-Buttercreme

  • 500 ml Milch
  • 1 Pkt. Puddingpulver Vanille (oder Speisestärke)
  • 2 EL Zucker
  • 250 g Butter (zimmerwarm)

Zubereitung des Puddings

  1. Milch in einem Topf erhitzen.
  2. Puddingpulver (oder Speisestärke) mit etwas Milch und Zucker anrühren.
  3. Sobald die Milch kocht, das angerührte Puddingpulver hinzufügen und unter Rühren eindicken lassen.
  4. Den Pudding in eine Schüssel umfüllen und mit Frischhaltefolie abdecken, um Hautbildung zu vermeiden.
  5. Den Pudding vollständig abkühlen lassen.

Zubereitung der Buttercreme

  1. Weiche Butter in der Küchenmaschine hell und schaumig schlagen.
  2. Den abgekühlten Pudding esslöffelweise unterrühren, bis eine homogene Creme entsteht.

Backen und Abkühlen

Der Kuchen wird bei 175-180 °C Ober-Unterhitze für ca. 30 Minuten gebacken. Nach dem Backen sollte er vollständig abkühlen, bevor die Buttercreme aufgetragen wird.

Backen

  1. Die Springform in den vorgeheizten Backofen schieben.
  2. Den Kuchen ca. 30 Minuten backen.
  3. Stäbchenprobe machen, um sicherzustellen, dass der Kuchen durchgebacken ist.

Abkühlen

Den Kuchen nach dem Backen aus dem Ofen nehmen und vollständig abkühlen lassen. Dies kann beschleunigt werden, indem man den Kuchen auf den Balkon oder die Terrasse stellt (außer im Sommer).

Vollendung: Glasur und Wellenmuster

Traditionell wird die Donauwelle mit einer Schokoladenglasur überzogen. In diesem Rezept wird jedoch darauf verzichtet, um eine Variante ohne Schokolade zu präsentieren. Wer dennoch nicht auf Schokolade verzichten möchte, kann eine Kuchenglasur nach Packungsanleitung erwärmen und auf dem Kuchen verteilen.

Optionale Schokoladenglasur

  • Kuchenglasur nach Packungsanleitung

Zubereitung der Glasur

  1. Kuchenglasur im Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen.
  2. Die flüssige Glasur über die Buttercreme geben und glatt streichen.

Das Wellenmuster

Das charakteristische Wellenmuster entsteht, indem man mit einer Gabel oder einem Tortenkamm Linien in die noch weiche Glasur zieht. Alternativ kann man die Glasur auch einfach glatt streichen.

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Tipps und Tricks für die perfekte Donauwelle

  • Teigkonsistenz: Der Teig sollte nicht zu luftig sein, damit die Kirschen nicht absinken.
  • Puddingtemperatur: Pudding und Butter müssen die gleiche Temperatur haben, um eine gelingsichere Buttercreme zu erhalten.
  • Abkühlen: Der Kuchen sollte vollständig abgekühlt sein, bevor die Buttercreme aufgetragen wird.
  • Geduld: Die Donauwelle benötigt Zeit zum Abkühlen und Festwerden. Am besten stellt man sie für 1-2 Stunden oder länger in den Kühlschrank.

Variationen und Anpassungen

Die Donauwelle lässt sich vielseitig variieren. Anstelle von Kirschen können auch andere Früchte wie Himbeeren oder Mandarinen verwendet werden. Für eine vegane Variante können Eier und Milch durch entsprechende Alternativen ersetzt werden.

Vegane Donauwelle

  • Eier durch Ei-Ersatz-Pulver und Mineralwasser mit Kohlensäure ersetzen.
  • Milch durch Vanille-Sojamilch ersetzen.
  • Butter durch vegane Butter ersetzen.

Aufbewahrung und Haltbarkeit

Die Donauwelle kann im Kühlschrank aufbewahrt werden und hält sich dort einige Tage. Sie lässt sich auch gut einfrieren. Dazu den Kuchen in Stücke teilen und einzeln verpackt einfrieren. So können einzelne Portionen bei Bedarf aufgetaut werden.

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