Nährwerte und Kalorien von Diät-Schokolade im Vergleich zu normaler Schokolade

Schokolade - eine unwiderstehliche Versuchung! Doch wie viele Kalorien stecken eigentlich in einer Tafel Schokolade? Und wie wirken sich die unterschiedlichen Sorten auf die Kalorienbilanz aus? Die Kalorienzahl von Schokolade hängt von der Sorte und den Zutaten ab.

Woraus besteht Schokolade und wie beeinflusst das die Nährwerte?

Die heutige Schokolade besteht aus Kakaomasse in Pulverform, Kakaobutter, Milchpulver und Zucker. Außerdem kommen bei der Fertigung noch Wasser und meist Vanille oder Vanillin dazu. Bei der weißen Schokolade wird auf die Kakaomasse verzichtet und bei der dunklen Bitterschokolade auf das Milchpulver. Schokolade besteht aus Kakaomasse, Kakaobutter, Milchpulver und Zucker. Die Süßmacher stammen nicht aus dem Kakao, sondern werden der Grundmasse zugesetzt.

Die meisten Kalorien in der Schokolade stammen aus Fett und aus Zuckern. Diese stellen entsprechend auch den größten Teil der Kohlenhydrate, die die Kalorientabelle für Schokoladenerzeugnisse listet. Schokolade liefert überwiegend gesättigte Fette, die sowohl aus bei der Herstellung teilweise verwendeten Milch als auch aus der Kakaomasse selbst stammen. Einige Schokoladenprodukte enthalten auch etwas Eiweiß, allerdings selten mehr als 5 %. Vitamine und Mineralstoffe spielen in dieser Kategorie kaum eine Rolle.

Kalorien- und Nährwertunterschiede: Vollmilch, Zartbitter/Dunkel und Weiß

Der größte Unterschied unter den drei Sorten ist der enthaltene Zucker bzw. das Fett. Vollmilchschokolade: ca. Zartbitterschokolade: ca. Weiße Schokolade: ca. Die genauen Werte können je nach Hersteller und Rezeptur variieren.

Die wenigsten Kalorien hat die Bitterschokolade mit rund 480 Kalorien pro 100-Gramm-Tafel. Dunkle Schokolade bzw. Bitterschokolade ca. Zartbitter-Schokolade, die einen Kakaoanteil von mindestens 50% hat, schlägt mit ca. Schokolade - eine unwiderstehliche Versuchung! Doch wie viele Kalorien stecken eigentlich in einer Tafel Schokolade? Bei dem Vergleich handelt es sich natürlich nur um circa-Werte.

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Eine 100-Gramm-Tafel Milchschokolade bringt es auf 56 Gramm Zucker, das entspricht 22,5 Zuckerwürfeln! Und enthält 526 Kalorien. Die Vollmilch-Schokoladen enthalten zu mindestens 30% Kakao, gesetzlich vorgeschrieben sind 25%. Die Vollmilch-Schokoladen enthalten zu mindestens 30% Kakao, gesetzlich vorgeschrieben sind 25%.

Zucker- und Fettgehalte in Zahlen

Der Vergleich brachte es ans Licht: In 100 Gramm dunkler Schokolade stecken 26 Gramm Zucker - durchschnittlich. Manche Produkte bestehen fast zur Hälfte aus Zucker. Ganz schön gewaltig, wenn man bedenkt, dass Gesundheitsexperten täglich nicht mehr als 25 bis 50 Gramm Zucker empfehlen. Bei der weißen Schokolade wird auf die Kakaomasse verzichtet und bei der dunklen Bitterschokolade auf das Milchpulver.

Kalorientabelle und Nährwerttabelle listen für Zartbitterschokolade, die 70-85% Kakao enthält, einen gesättigten Fettanteil von 34 g pro 100 g. Hinter diesem Spitzenreiter folgen hinsichtlich der Nährwerte für gesättigtes Fett die Blockschokolade, dunkle Schokolade mit 60-69% Kakao und die weiße Schokolade.

Diät-Schokolade: Was bedeutet das und wie unterscheidet sie sich?

Wer dunkle Schokolade mit wenig Zucker bevorzugt, findet diese bei den Bitterschokoladen ab 90 Prozent Kakaoanteil. Einer Schokolade, die zu 100% aus Kakao besteht, muss nicht zwangsläufig Zucker zugesetzt werden. Einer Schokolade ohne Zucker steht der pure Geschmack der Kakaobohne im Vordergrund. Die Kakaomasse ist nicht entölt bzw. Schokoladen, die mit stark entöltem Kakaopulver hergestellt wird.

Ein hoher Kakaoanteil bedeutet zwar weniger Zucker, kann aber durch den Fettgehalt des Kakaos die Kalorienzahl kaum senken. Ja - Schokolade ist energiereich, was bei übermäßigem Verzehr zu Gewichtszunahme führen kann. Bei dunkler Schokolade richtet sich der Kaloriengehalt nach dem Entölungsgrad des Kakaopulvers und dem zugesetzten Zucker.

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Dunkle Schokoladentafel und Zusammensetzung (Kakao, Zucker, Fett)

Diät-Schokolade versus zuckerreduzierte Varianten

Eine Schokolade ohne Zucker steht der pure Geschmack der Kakaobohne im Vordergrund. Schokolade mit hohem Zuckergehalt hat in der Regel mehr Kalorien als Varianten mit weniger Zucker. Die meisten Süßigkeiten stecken voller Kalorien, Zucker und hochverarbeiteten Inhaltsstoffen. Sie sollten mit Bedacht und in kleinen Mengen konsumiert werden.

Die Kalorienzahl von Schokolade hängt von der Sorte und den Zutaten ab. Die Hauptzutaten wie Zucker, Kakao, Milchpulver und Fett bestimmen die Kalorienmenge. Hinaus entscheiden weitere Bestandteile in der Schokolade maßgeblich über die definitive Kalorienanzahl in unserem Gaumenschmaus.

Gesundheitliche Aspekte: Flavanole, Blutdruck und Herzgesundheit

Dunkle Schokolade genießt den Ruf, gesünder als andere Sorten zu sein. Dunkle Schokolade sei gesünder, weil sie mehr Kakao und weniger Zucker enthält, liest man oft. Da ist tatsächlich etwas dran. Das hat u. a. eine Studie des Universitäts-Krankenhauses in Zürich ergeben. Italienische Forscher der Universität von Aquila kamen zu einem ähnlichen Ergebnis.

Die im Kakao enthaltenen Flavanole sind dafür verantwortlich. Pflanzenstoffe halten die Gefäße geschmeidig und senken den Blutdruck. Dunkle Schokolade kann, wie beschrieben, die Herzkranzgefäße weiten und die Durchblutung verbessern. Eine aktuelle Studie von Potsdamer Forschern hat gezeigt, dass der regelmäßige Verzehr von Schokolade das Risiko eines Herz- oder Schlaganfalls um bis zu 40 Prozent senken kann. Von Bitterschokolade sinkt das Risiko für einen Herzanfall oder Schlaganfall bis zu 40%.

Die Kehrseite des Schokoladen-Genusses sind ihr Fett- und Zuckergehalt. Die positiven Effekte werden jedoch durch die Zugabe von Milch teilweise abgeschwächt, sprich in der Vollmilchschokolade sind die positiven Effekte nicht nachweisbar. Die Wirkung hängt vom Kakaoanteil ab: Je größer der Kakaoanteil desto größer der Effekt.

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Herz-Kreislauf-Infografik: Flavanole in Kakao und Wirkung

Weitere Effekte und Mythen rund um Schokolade

Dass Schokolade die Laune beeinflusst und Menschen glücklich machen kann, ist einer der am weitesten verbreiteten Schokoladen-Mythen. Verantwortlich für die süßen Glücksgefühle soll Phenylethylamin sein, das in geringen Mengen in Schokolade enthalten ist. Nun gibt es leider zwei Probleme: Erstens ist die Konzentration des „Glücksboten“ Phenylethylamin in Schokolade sehr gering, in etwa so hoch wie in Käse. Und zweitens ist mittlerweile selbst die glücksfördernde Wirkung des durch Phenylethylamin möglicherweise freigesetzten Hormons Serotonin umstritten.

Streng wissenschaftlich betrachtet ist also kaum etwas dran an der Behauptung, Schokolade mache glücklich. Von Kindesbeinen an wird Schokolade bei uns mit positiven Gefühlen und Glück assoziiert. Also: Wer sich von Schokolade glücklich machen lassen will, bei dem kann es durchaus klappen.

Praktische Vergleichswerte und Kalorientabelle (Auszug)

Die Kalorientabelle listet die unterschiedlichsten Sorten: Es gibt Milch-, dunkle oder Zartbitter- und sogar weiße Schokolade. Die Nährwerttabelle stellt den meisten Schokoladeprodukten kein sehr günstiges Zeugnis aus. Schokolade hat meist viele Kalorien, aber kaum physiologische Nährwerte.

Produkt / Sorte Kalorien pro 100 g Zucker / Fett (ca.)
Milchschokolade (Tafel) ca. 526 kcal ca. 56 g Zucker, ~32 g Fett
Zartbitter / Bitterschokolade (70-85 % Kakao) ca. 480-517 kcal geringerer Zuckeranteil, gesättigtes Fett ~34 g
Weiße Schokolade ca. 540-541 kcal hoher Zucker- und Fettanteil (keine Kakaomasse)
Diät-/Zuckerfreie Schokolade (hoher Kakaoanteil) variabel, oft 390-617 kcal wenig oder kein Zucker, hoher Fettanteil durch Kakao

Zum Vergleich: Die Kalorienzahl einer einzigen Tafel Schokolade entspricht in etwa dem einer normalen Mittagsmahlzeit.

Tipps für bewussten Genuss

  • Auf den Kakaoanteil achten: Ein hoher Kakaoanteil bedeutet meist weniger Zucker.
  • Portionsgröße beachten: Auf die Menge kommt es an.
  • Diät- oder zuckerreduzierte Schokolade kann Zucker sparen, aber oft ist der Fettgehalt weiterhin hoch.
  • Schokolade in Maßen genießen: Sie liefert schnell Energie, aber nur kurzfristig.
  • Für nachhaltige Energie besser auf ballaststoffreiche Kost setzen.
Erklärung zu Kakaoanteil, Zucker- und Fettgehalt in Schokolade

Schokolade macht nicht nachweislich glücklich, da der Stoff Phenylethylamin nur in geringer Menge wirkt. Schokolade enthält sehr viele Kalorien, kann also durchaus dem Körper viel Power liefern - aber nur kurzfristig. Wer den Organismus nachhaltig mit Energie versorgen will, sollte daher besser auf ballaststoffreiche Kost setzen.

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