Rezept für Crêpes mit Puderzucker: Hauchdünne französische Pfannkuchen wie auf der Kirmes
Egal, ob mit Marmelade oder Schokocreme, Crêpes kommen immer gut an! So köstlich die gekauften Crêpes auch sind, haben sie doch ihren Preis. Um gleich einen ganzen Teller voll zubereiten zu können, habe ich ein einfaches Crêpes-Rezept für zu Hause entwickelt, sehr nah am französischen Original.
Mit meinem Crêpes Grundrezept könnt ihr künftig auch daheim perfekte Crêpes wie auf der Kirmes zaubern. Die Zubereitung ist alles andere als ein Hexenwerk. Grundsätzlich ähnelt sie der des deutschen Pfannkuchen-Grundrezepts. Der Hauptunterschied liegt sicher darin, dass Crêpes sehr dünn sind, da sie aus einem sehr viel flüssigeren Teig bestehen.
Zutaten für Crêpes mit Puderzucker
Was meine Crêpes-Rezept so besonders macht, ist seine Einfachheit: wenige Zutaten, die perfekt miteinander harmonieren. Der wunderbare Geschmack im Crêpes-Rezept kommt von geschmolzener Butter im Teig.
- ▢ 5 Eier - Größe M
- ▢ 375 ml Vollmilch
- ▢ 200 g Mehl - Type 405
- ▢ 125 ml Mineralwasser - sprudelig
- ▢ 50 g Butter
- ▢ 2 EL Puderzucker
- ▢ 1 Prise Salz
- ▢ 1/2 TL Pflanzenöl - zum Braten
- ▢ Zimtzucker, Marmelade, Haselnusscreme - nach Belieben
Ob ihr das Crêpes Rezept süß macht oder eher neutral, spielt keine große Rolle. Wir geben immer maximal 1-2 Esslöffel Zucker in den Teig. Die restliche Süße kommt von den mehr oder weniger üppigen Füllungen oder Toppings 😉 .
Schritt-für-Schritt-Anleitung: Teig und Ausbacken
Die französischen sehr dünnen Crêpes kannst du auch auf einer ganz flachen Crêpes Platte ausbacken. In Frankreich und bei den Profis am Crêpe-Stand werden Crêpes klassisch auf großen Gusseisenplatten gebacken - zu Hause muss das aber nicht sein.
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- Zuerst die 50 g Butter in einem kleinen Topf langsam schmelzen und bereitstellen.
- Dann vermengst du in einer Rührschüssel 200 g Mehl mit 2 EL Puderzucker sowie 1 Prise Salz.
- Die 5 Eier separat in einer kleinen Schüssel aufschlagen und die Eimasse mit dem Schneebesen oder den Quirlen eines Handrührgeräts mit dem Mehl-Zucker-Salz-Gemisch zu einem glatten Teig verrühren.
- Anschließend rührst du 375 ml Milch und 125 ml Sprudel-Wasser nach und nach unter den Teig.
- Zum Schluss rührst du die flüssige Butter unter und lässt den Teig abgedeckt 15 Minuten quellen.
- Den Teig mit Folie bedeckt 30-60 Minuten ruhen lassen. Noch einmal kurz durchrühren.
- Eine flache (Crêpes-)Pfanne erhitzen und mit etwas Butterschmalz bzw. Öl bepinseln.
- Einen Schöpflöffel Teig in die Mitte der Pfanne geben und mithilfe eines Teigverteilers oder durch Hin- und Herschwenken dünn in der Pfanne verteilen.
- Etwa 1 Minute backen. Wenn der Crêpe leicht gebräunt ist, wendest du ihn mit einem Pfannenwender und lässt ihn etwa 30 bis 60 Sekunden ausbacken.
- Wichtig: Für jeden weiteren Crêpe den Teig mit der Schöpfkelle verrühren, weil sich sonst die Butterflöckchen oben und am Schüsselrand absetzen.
Die Pfanne etwas schwenken, so daß der gesamte Pfannenboden von einer dünnen Schicht Crepes-Teig bedeckt ist. Wenn die Unterseite gegart ist und der Crêpe wendbar, mithilfe eines Pfannenwenders (am besten aus Kunststoff, damit Ihr euch die Pfanne nicht zerkratzt) wenden und die andere Seite auch fertig backen.
Perfekte Crêpes wie vom Stand: Ausrüstung und Pfanne
Am allerbesten werden französische Crêpes, wenn ihr sie in einer traditionellen gusseisernen Pfanne backt. Inzwischen gibt es natürlich auch Pfannen mit Antihaftbeschichtung, für die man weniger Fett benötigt. Der typische Teigverteiler (aus Holz oder Kunststoff) ist erfahrungsgemäß hilfreich.
Zur „Not“ tun es aber auch eine normale große Pfanne und ein Wender zum Verteilen sowie Umdrehen. Viele glauben, man brauche dafür einen Crêpe Maker, doch normal beschichtete Pfannen oder gut eingebrannte Gusseisenpfannen funktionieren genauso gut. Achte darauf, dass die Pfanne gut in der Hand liegt und die Hitze gleichmäßig verteilt.
Fette eine Pfanne und erhitze sie auf mittlere Stufe. Gib den Teig mit einer kleinen Schöpfkelle hinein und verteile ihn, sodass der Boden dünn bedeckt ist. Backe den Crêpe dann kurz von der ersten Seite, wende ihn und backe ihn von der zweiten Seite leicht goldbraun fertig.
Warum Ruhezeit und wie der Teig klümpchenfrei gelingt
Warum sollte der Teig ruhen? Dadurch kann das Gluten im Mehl arbeiten und die Zutaten des Teigs verbinden sich besser. Auch Crêpe-Teig muss quellen, damit das Mehl die Flüssigkeit aufnehmen kann und der Teig homogen und elastisch wird.
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Wie gelingt Crêpes-Teig ohne Klümpchen? Wichtig ist zum einen, dass die Zutaten unter ständigem Rühren vermischt werden. Ich beginne mit Mehl und Milch, dann Butter und Eier.
Wenn der Teig dennoch Klümpchen hat, kann man ihn ganz einfach nochmal kurz glatt pürieren, in den Standmixer geben oder durch ein Sieb streichen. Manchmal wird auch dazu geraten, auf jeden Fall erst Eier mit Mehl zu vermischen, dann die Milch zuzugeben.
Falten, Formen und Servieren mit Puderzucker
Wie faltet man Crêpes? Einfach die Hälfte mit der Füllung bestreichen, dann die zweite (leere) Hälfte darüber klappen und den Halbkreis nochmal zu einem Viertel zusammenklappen. Rollen funktioniert natürlich auch.
Den Crêpe ca. 2 Minuten goldgelb backen und dann mit Hilfe eines Teigschabers wenden und nochmals ca. 1 Minute backen. Den Crêpe mit Zimtzucker bestreuen und zur Hälfte zusammenklappen. Nochmals mit Zimtzucker bestreuen und einklappen. Zuletzt mit Puderzucker bestäuben.
Crêpes werden wie Pfannkuchen und Pancakes aus einem flüssigen Teig in der Pfanne ausgebacken. Alle drei Varianten sind vom Grundprinzip sehr ähnlich und unterscheiden sich hauptsächlich in der Zubereitung und damit der Konsistenz.
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Tipps für Temperatur, Wenden und Dünne
- Der Crêpe-Teig wirkt zunächst vielleicht etwas dünnflüssig, das ist jedoch gewollt, denn so kann er sich beim Schwenken gleichmäßig bis zum Rand in der Pfanne verteilen.
- Ja! Zum Thema Flüssigkeit kannst du dir grundsätzlich merken: Je mehr Flüssigkeit du zum Rezept hinzugibst, desto dünner werden die Crêpes.
- Wie viel Teig nehme ich pro Crêpe? Bei meinem Gerät reicht eine Kelle mit ca. 150 ml Teig.
- Nach etwa zwei Minuten heißt es: bitte wenden.
- Und ich sage es gleich vorweg: Wie auch bei Pancakes ist der erste Crepe meistens eher nicht der schönste von allen.
- Gut einfetten: Wenn dein Crêpes-Maker oder deine Pfanne eine sehr gute Antihaft-Beschichtung hat, musst du nur zu Beginn einmal kurz einfetten.
Warmhalten, Aufbewahren und Haltbarkeit
Wie kann man Crêpes warm halten? Einfach im Backofen bei 60-80 Grad Ober- und Unterhitze. TIPP: Die Crêpes auf einem Teller im warmen Backofen (60 °C Umluft) warmhalten.
Wie lange sind Crêpes haltbar? Den ungebackenen Teig kann man 2 Tage abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren. Auch die fertigen Pfannkuchen halten sich einen Tag; frisch sind sie aber immer besser.
Aufbewahren: Fertige Crêpes ohne Füllung kannst du abgedeckt im Kühlschrank bis zu 3 Tage aufbewahren. Sollte der Teig in der Zwischenzeit andicken, kannst du ihn mit etwas Wasser oder Milch wieder flüssiger machen.
Crêpes-Toppings und klassische Puderzucker-Variante
Wenn du deine Crêpes lieber herzhaft magst, lässt du den Puderzucker einfach weg. Zimt und Zucker: Der absolute Klassiker - einfach, aber unschlagbar.
Marmelade, Konfitüre oder Fruchtmus: Besonders lecker mit Erdbeer-, Aprikosen-, oder Himbeermarmelade. Frische Früchte: Erdbeeren, Bananen oder Heidelbeeren bringen fruchtige Noten in die süßen Crêpes.
Haselnusscreme oder Schokolade: Für Schoko-Fans ein Muss! Warm auf dem Crêpe verteilt, schmilzt sie leicht und sorgt für diesen unverwechselbaren Genussmoment. Zuletzt mit Puderzucker bestäuben.
Beispiel-Serviervorschlag
Ich starte den Tag zart mit diesem Rezept für Crêpes mit Haselnusscreme, Erdbeeren und Banane - und Liebe. Die Hälfte des Crêpe nun mit der Milka Haselnusscreme bestreichen. Erdbeerscheiben und Banane darauf verteilen und die nicht bestrichene Hälfte darüber klappen.
Historie und kleine Warenkunde
Crêpes sind eine der bekanntesten Spezialitäten Frankreichs und stammen ursprünglich aus der Bretagne, einer Region im Nordwesten des Landes. Schon im 13. Jahrhundert wurden dort dünne Pfannkuchen aus Buchweizenmehl gebacken - die sogenannten Galettes, die bis heute überwiegend herzhaft belegt werden.
Später kam das feine Weizenmehl dazu, das den Crêpes ihre zarte, elastische Textur verleiht und geschmacklich auch prima zu allen erdenklichen süßen Variationen passt. Der wunderbare Geschmack im Crêpes-Rezept kommt von geschmolzener Butter im Teig.
Häufige Fragen rund um Crêpes
- Wie gelingt Crêpes-Teig ohne Klümpchen? Ich beginne mit Mehl und Milch, dann Butter und Eier.
- Warum sollte der Teig ruhen? Dadurch kann das Gluten im Mehl arbeiten und die Zutaten des Teigs verbinden sich besser.
- Wie faltet man Crêpes? Rollen funktioniert natürlich auch.
- Wie kann man Crêpes warm halten? Einfach im Backofen bei 60-80 Grad Ober- und Unterhitze.
Alternative Zubereitungsschritte (kompakt)
- Gib das Mehl in eine große Schüssel und gib die Eier in die Mitte. Verrühre die Eier mit dem Mehl und nimm dabei immer mehr Mehl von außen nach innen auf.
- Gib die Milch nach und nach dazu und füge das Wasser hinzu, sobald sich alles verbunden hat.
- Rühre das Salz, den Zucker und die flüssige Butter kurz ein. Lasse den Teig dann abgedeckt für 30 Minuten ruhen.
- Fette eine Pfanne und erhitze sie auf mittlere Stufe. Gib den Teig mit einer kleinen Schöpfkelle hinein und verteile ihn, sodass der Boden dünn bedeckt ist.
- Backe den Crêpe dann kurz von der ersten Seite, wende ihn und backe ihn von der zweiten Seite leicht goldbraun fertig.
Portionen, Zeiten und kleine Praxis-Tipps
| Aspekt | Hinweis |
|---|---|
| Ruhezeit | Den Teig mit Folie bedeckt 30-60 Minuten ruhen lassen. |
| Hitze | Mittel bis Hoch erhitzen (bei mir ist das eine 7 von 9 Hitzestufen). |
| Wenden | Nach etwa zwei Minuten heißt es: bitte wenden. |
| Dünne | Crêpes sollen hauchdünn sein. |
| Warmhalten | Einfach im Backofen bei 60-80 Grad. |
| Süßen | Zuletzt mit Puderzucker bestäuben. |
Genussmomente wie auf dem Jahrmarkt
Wenn ich mit meiner Familie über Jahrmärkte oder Weihnachtsmärkte schlendere, führt kein Weg am Crêpes-Stand vorbei. Gerade auf Weihnachtsmärkten, auf der Kirmes, Kerwe oder bei Festen und Festivals sind gefüllte Crêpes ein Klassiker.
Mit wenigen Zutaten gelingen dir in jeder Pfanne hauchdünne, himmlische Eierkuchen. Einfaches Rezept für köstliche französische Pfannkuchen wie auf der Kirmes.
Servieren mit Puderzucker: Der klassische Abschluss
Den Teig mit einer Kelle in die Mitte der Pfanne geben und durch kreisende Bewegungen der Pfanne den Teig gleichmäßig verteilen. Dabei ist darauf zu achten, dass der Teig sehr dünn verteilt wird.
Den Crêpe ca. 2 Minuten goldgelb backen und dann mit Hilfe eines Teigschabers wenden und nochmals ca. 1 Minute backen. Zuletzt mit Puderzucker bestäuben. Auf diese Weise alle Crêpes backen.
Noch mehr Ideen für Naschkatzen
Egal, ob amerikanische Pancakes, Schokopfannkuchen, Galettes, Apfelpfannkuchen, die Low Carb Pancakes, klassischer Kaiserschmarrn, oder vegane Pancakes: Süßspeisen sind echtes Soulfood für die ganze Familie.
Und wenn euch das Frankreich-Fieber gepackt hat - dann probiert doch mal andere französische Klassiker wie Clafoutis, Crème brûlée oder Mousse au Chocolat. Viel Freude beim Crêpes selbermachen!
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