Herstellung und Inhaltsstoffe von Cornflakes mit Honig

Cornflakes gehören seit über 100 Jahren zu den beliebtesten Frühstücksprodukten weltweit und wurden ursprünglich von den Brüdern Kellogg erfunden. Bei der Suche nach einem gesunden Lebensmittel haben die Brüder Kellogg gegen Ende des 18. Jahrhunderts durch Zufall die Cornflakes erfunden. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts arbeiteten die Brüder John Harvey und William Keith Kellogg an einem Sanatorium im US-Staat Michigan. Sie hatten versehentlich über Nacht gekochten Mais stehen gelassen. Die Cornflakes waren nicht gleich ein Renner. Der Durchbruch gelang erst, als die Brüder "ihre" Flakes mit Zucker und Malz verfeinerten. Nach dem großen Erfolg in den Vereinigten Staaten wurden die Cornflakes etwa um 1915 in Kanada eingeführt, später in Australien, im Vereinigten Königreich und von dort aus in Kontinentaleuropa.

Historische Darstellung der Cornflakes-Erfindung durch die Kellogg-Brüder

Cornflakes ([ˈkɔrnfleːks], engl. corn „Mais“ und flakes „Flocken“) sind Frühstücksflocken aus gekochtem, breitgewalztem und anschließend getrocknetem Mais, meist mit Zucker und weiteren Zutaten. Sie werden üblicherweise mit Milch oder Fruchtsäften verzehrt oder sind manchmal Teil von Müsli. Flakes stellen in vielen Haushalten einen wichtigen Bestandteil des Frühstücks dar. Sie schmecken köstlich zusammen mit Milch, Joghurt und frischen Früchten oder weiterverarbeitet zu Cornflakesplätzchen. Besonders Cornflakes mit Honig erfreuen sich großer Beliebtheit, da sie eine angenehme, feine Süße aufweisen. Damit die Kleinen auch noch Spaß dran haben, gibt's die Maisflocken in verschiedenen Geschmacksrichtungen - auch im Bioladen: Da sind die klassischen, meist mit Honig oder Vollrohrzucker gesüßten Flakes, mal verfeinert mit Nüssen, mal mit Schokolade.

Herstellung von Cornflakes mit Honig

Das Walzverfahren (Kochverfahren)

Im traditionellen Walzverfahren wird das Korn gekocht, je nach Geschmack entweder nur mit etwas Salz oder gesüßt, zum Beispiel mit Honig oder Zucker. Die Maiskörner werden zerkleinert. Die Maiskornteilchen werden dann gekocht, bis sie weich sind. Je nach Rezept geben manche Hersteller zum Schluss Maismalz und Meersalz hinzu. Die weichen Körner beziehungsweise die entstandene Grütze werden anschließend ausgewalzt, getrocknet und geröstet. Die Flakes besitzen danach noch eine Restfeuchte von 2-4 % und sind besonders knusprig.

Produktionsprozess von Cornflakes - Walz- und Kochverfahren

Bei Vollkorn-Cornflakes, wie sie beispielsweise von der Davert Mühle angeboten werden, wird das ganze Maiskorn mit Keimling verarbeitet. Ansonsten wird der Keimling entfernt. Flakes der Spielberger Mühle werden grundsätzlich nur im traditionellen Walzverfahren hergestellt. Im Geschmack seien gewalzte Cornflakes den extrudierten überlegen, meint Produktmanagerin bei Martin Evers Christine Stuhlmann.

Das Extruder-Verfahren

Weit weniger aufwendig und mittlerweile weitverbreitet ist das Extruder-Verfahren. Die Maiskörner werden zu Maismehl vermahlen. Der Maiskeim muss für dieses Verfahren entfernt werden, da er zu viel Fett enthält. Mit Wasser vermischt kommt der gemahlene Mais in den Extruder, eine Art geschlossenem Fleischwolf. Durch großen Druck und Hitze wird die Maisstärke aufgebrochen und verkleistert, dann durch Matrizen herausgedrückt. Hierbei wird aus Mehl, Wasser und gegebenenfalls weiteren Zutaten ein Teig hergestellt, der bei 120-140° Celsius und 14-50 bar Druck gekocht wird. Für Cornflakes werden Bällchen herausgedrückt, die dann gewalzt, getrocknet und geröstet werden.

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Im Gegensatz zum Walzverfahren wird bei Extruderware die Stärkestruktur auseinander gerissen. Extrudierte Flakes sind in der Regel größer als gewalzte. Im Biss sind extrudierte Cornflakes zäher und im Geschmack schwächer. Der eigentliche Grund dafür ist das Verfahren, nach dem die Maisflocken hergestellt werden.

Industrielle Herstellung von Cornflakes im Extruder-Verfahren

Vergleich und Besonderheiten der Herstellungsverfahren

Merkmale Walzverfahren Extrusionsverfahren
Rohstoff Ganzes Korn (oder Teilkorn) Maismehl
Mit Honig süßbar? Ja Ja
Größe der Flakes entspricht Maiskorn größer & variabel
Konsistenz knusprig zäher
Geschmack intensiv schwächer
Herstellungskosten höher geringer
Bio-Qualität möglich? häufig seltener

Inhaltsstoffe von Cornflakes mit Honig

Die klassischen Zutaten von Cornflakes mit Honig bestehen aus Mais, Honig und eventuell weiteren Süßungsmitteln wie Zucker oder Malz. Cornflakes dürfen sich nur solche Knusperflocken nennen, die aus Mais hergestellt wurden. Neben Honig werden manchmal Nüsse, Schokolade oder verschiedene Aromen zugesetzt. In konventionellen Cornflakes sind aber viele Aromen enthalten. Der Geschmack reicht dann von zitronig bis butterig oder vanillig. Die Cornflakes schmecken dann zitronig, butterig oder vanillig, so Nagl. In der Bio-Branche sind gentechnisch veränderte Zutaten gänzlich verboten.

Im Unterschied zu konventionellen Produkten stammen die Zutaten für knusprige Bio-Flakes aus kontrolliert biologischem Anbau. Künstliche Aromen und Vitamine werden dort nicht verwendet. Ein weiterer Unterschied: Laut Bio-Verordnung darf im biologischen Landbau kein gentechnisch veränderter Mais ausgesät werden, erklärt Christian Strohmeyer, Qualitätsbeauftragter beim Bundesverband Naturkost und Naturwaren (BNN). Um auch eine "Verschmutzung" mit gentechnisch veränderten Mais auszuschließen, führen die Hersteller noch Tests durch.

Nährwert- und Zutatenübersicht Cornflakes mit Honig

Dieses Produkt enthält Bestandteile tierischen Ursprungs. Dazu zählen Lebensmittel und Kosmetika, die Inhaltsstoffe aus Milch, Ei und Honig enthalten. Veganer meiden daher Cornflakes mit Honig, da Honig ein tierisches Produkt ist. Dieses Produkt ist vegetarisch. Vegetarier essen deshalb neben pflanzlichen Nahrungsmitteln ausschließlich solche Produkte, die von lebenden Tieren stammen. Dazu zählen mitunter Milch, Eier und Honig. Gemieden werden hingegen Fleisch und Fisch, aber auch alle daraus hergestellten Produkte, wie z. B. Säfte, Joghurts oder Cornflakes mit Gelatine, Schmalz oder Käse mit tierischem Lab.

Gluten- und Laktosegehalt

Mais, Reis, Buchweizen und Hirse sind glutenfrei. Die Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit ist eine Autoimmunerkrankung, die zu einer chronischen Erkrankung der Dünndarmschleimhaut auf Grund einer Überempfindlichkeit gegen Bestandteile von Gluten führt. Dieses Produkt enthält Gluten. Die Einschätzung beruht auf der Analyse der Verpackungsangaben, die entweder aus Produktdatenbanken stammen und zum Teil von Nutzer:innen erfasst wurden. Relevant sind nur die Angaben auf der Etikette des Produktes.

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Dieses Produkt ist laktosefrei. Laktose, auch Milchzucker, ist ein Zweifachzucker aus Glukose und Galaktose, der unter anderem in Milch vorkommt. Laktose ist auch Bestandteil aller Produkte, die aus Milch hergestellt werden, wie Käse, Joghurt, Buttermilch oder Sahne. Bei der Laktose-Intoleranz (Milchzucker-Unverträglichkeit) liegt ein Mangel des Enzyms Laktase vor. Infolgedessen kann die Laktose im Dünndarm nicht gespalten und verdaut werden, so dass der Milchzucker unverdaut in den Dickdarm gelangt. Dies führt zu Symptomen wie Völlegefühl, Bauchkrämpfen, Blähungen und Durchfall nach dem Genuss von Milch und Milchprodukten.

Hinweise zur Lagerung und Verpackung

Verpackt werden die fertigen Cornflakes meist in recycelbaren Polypropylentüten. Ein Teil der Hersteller bietet ihre Produkte zusätzlich in Umkartons an. Cornflakes, die nur in Tüten verpackt sind, gehen leichter kaputt. Damit sie auch immer knusprig schmecken, sollten sie trocken und in einer Tüte oder einem geschlossenen Behälter lagern.

Genuss und Verwendungsmöglichkeiten

Neben der klassischen Version "Cornflakes mit Milch" kann man die Flocken auch mit Joghurt und Früchten essen oder einen Tupfer Schlagsahne drauf geben. Darüber hinaus kann man Cornflakes auch zum Verfeinern anderer Cerealien benutzen. Müsli und Frischkornbrei sind allerdings reicher an Nährstoffen als die knusprigen Getreideflakes. Cornflakes finden sich heute in nahezu jedem Supermarkt auf der ganzen Welt.

Vielfältige Verwendungsmöglichkeiten von Cornflakes mit Honig

Durch das Kochen sind die Cornflakes ein verarbeitetes Produkt, da darf man sich nichts vormachen.

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