Buchstaben-Schokolade bei REWE: Sortiment, Hersteller und Sicherheitsinformationen

Schokolade gehört zu den liebsten Naschereien zahlreicher Haushalte. Etwa 9,2 Kilogramm werden im Jahr pro Person vernascht. Ob Pralinen, Schokobonbons, gefüllte Tafeln oder schöne Schokoladenfiguren - eines haben alle gemeinsam: Sie bestehen zu einem großen Teil aus Kakaobohnen und werden in einem mehrstufigen Prozess zu den leckeren Naschereien verarbeitet.

Was ist Buchstaben-Schokolade und wie passt sie ins REWE-Sortiment?

Die leckeren Tafeln gibt es in allerlei Varianten, verschiedenen Formen und mit zahlreichen Zusätzen wie Rosinen, Früchten oder Mandeln. Schokolade mit Joghurtfüllung, Nussstückchen oder doch lieber Nugat? Die Buchstaben- oder Buchstabentafeln sind eine von vielen Formen, in die Schokolade gegossen wird und die besonders bei Kindern beliebt sind. Im REWE-Sortiment finden sich neben klassischen Tafeln auch Produktvarianten der Eigenmarke „Ja!“ sowie Artikel von Drittanbietern und spezialisierten Herstellern.

Buchstaben-Schokolade im Supermarktregal

Hersteller und Marken: Wer produziert Buchstaben- und Kinder-Schokoladen?

Im Handel sind verschiedene Qualitäten von Schokolade verfügbar, die anhand ihrer Zusammensetzungen klassifiziert werden. Bei REWE sind dabei sowohl Eigenmarken als auch Produkte externer Hersteller vertreten. Ein prominentes Beispiel aus dem Konzernumfeld ist die Rewe-Eigenmarke „Ja!“, die eine breite Palette an Süßwaren anbietet. Daneben führen REWE-Filialen Schokoladen größerer Hersteller und spezialisierter Produzenten, die unterschiedliche Rezepturen (z. B. Vollmilch, Zartbitter, weiße Schokolade oder kakaofreie Alternativen) bereitstellen.

REWE-Eigenmarke „Ja!“ und Zutatenalternativen

Was sich eher seltener verändert sind die Namen der altbekannten Produkte. Genau das ist nun aber bei einem der größten Supermarkt-Ketten Deutschlands passiert. Wie zunächst die Verbraucherzentrale Hamburg in einem Posting in den Sozialen Medien erklärte, wurde das Produkt einfach umbenannt. Stattdessen heißen die Süßigkeit der Marke „Ja!“ jetzt „Süße Tatzen“. Das hat einen Grund: Die Kekse beinhalten ab sofort „Schokolade“ ohne Kakao. Also ein Schokoladenimitat. Auf der Verpackung ist nun in kleingedruckten Buchstaben zu lesen, dass die Süßigkeit „mit kakaofreier Schokoladenalternative“ hergestellt wird, laut Rewe mit gemahlenen Sonnenblumenkernen.

Da die Verpackung, die Schriftarten und die Farben gleich sind, könnte die Änderung des Produktnamens aber für Verwirrung sorgen. Ähnlich wie bei veganen oder vegetarischen Alternativen zu fleisch- oder milchhaltigen Produkten gibt es hier deutliche Regeln. Ein veganer „Lachs“ darf beispielsweise nicht unter dem Namen „Lachs“ verkauft werden. Das Portal lebensmittelklarheit.de kritisiert die Umstellung und die nicht klare Kennzeichnung der Änderung des Produktes.

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Zusammensetzung: Woraus besteht Schokolade und welche Zutaten sind üblich?

Unabhängig vom auserwählten Geschmack besteht die Basis jeder Schokolade aus flüssiger Kakaomasse. Diese Masse wird durch das Mahlen von Kakaobohnen gewonnen, die zuvor geröstet, gebrochen und geschält wurden.

  • Häufig ist auf der Liste der Inhaltsstoffe zusätzlich Kakaobutter, auch Kakaofett genannt, aufgeführt. Kakaobutter entsteht durch das Pressen von Kakaomasse.
  • Hinzu kommen Milch- oder Sahnepulver und Zucker. Im Rahmen der Herstellung von Schokolade wird Milchpulver Frischmilch vorgezogen, da frische Milcherzeugnisse einen hohen Wasseranteil besitzen.
  • Für das richtige Aroma sorgen je nach Sorte, Hersteller und Zusammensetzung Würzstoffe wie Vanille oder Zimt. Mandeln oder auch Nüsse runden den Geschmack ab.
  • Damit die Schokoladenmasse im Rahmen der Produktion fließfähiger ist, werden innerhalb Deutschlands hauptsächlich Soja-Lecithine genutzt. Diese dienen als Emulgator.

Farb- und Konservierungsstoffe dürfen nicht zur Schokolade hinzugegeben werden. Bei kakaofreien Schokoladenalternativen werden andere Rohstoffe wie gemahlene Sonnenblumenkerne verwendet.

Qualitätsstufen, Kennzeichnung und gesetzliche Vorgaben

Die Kakaoverordnung und weitere Regelungen legen fest, welche Qualitätsmerkmale eine Schokolade erfüllen muss und welche Bezeichnungen zulässig sind. Je nach Anteil von Kakaomasse, Kakaobutter und Milchtrockenmasse werden verschiedene Begriffe wie Milchschokolade, Schokolade, Magermilchschokolade oder Bitterschokolade verwendet.

Um die Bezeichnung „Edelschokolade“ an seine Schokoladen vergeben zu dürfen, müssen Hersteller mindestens 40 % der Kakaomasse aus Edelkakaosorten gewinnen. Edelkakaosorten sind im Internationalen Kakao-Übereinkommen festgehalten.

Unterschiede bei Zutaten und Geschmack

Hochwertige Schokolade erkennst du in der Regel direkt am Äußeren - besitzt die Tafel einen seidigen Glanz, kannst du dich auf eine gute Qualität freuen. Beim Abbrechen eines Stückchens sollte die Bruchkante nicht bröckeln, sondern sauber zurückbleiben. Lässt du die Schokolade auf der Zunge zergehen, sollte diese weich schmelzen, nicht am Gaumen kleben oder sich sandig anfühlen.

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Sicherheit und Rückrufe: Beispiele aus dem REWE-Sortiment

Rückrufe gehören leider immer wieder zur Praxis im Lebensmittelsektor. Der Rewe-Rückruf reiht sich in eine lange Liste ein. Denn immer wieder verstoßen Produkte gegen Hygienestandards oder sind sogar gesundheitsschädlich und deshalb von Lebensmittel-Rückrufen betroffen.

Erstmeldung vom 25.04.2020: In der betroffenen Schokolade des Herstellers Cacao de Bourgogne der Rewe-Eigenmarke Ja! könnte Plastik enthalten sein. Der französische Hersteller ließ die Nuss-Schokolade zurückrufen. Ein Gesundheitsrisiko und damit einhergehende Verletzungsgefahr sei nicht ausgeschlossen!

Update vom Dienstag, 28.04.2020: Laut dem Vertriebsleiter des Herstellers "Cacao de Bourgogne" sind Rewe-Filialen in Bayern, Hessen und Baden-Württemberg von dem vorsorglichen Rückruf der Nuss-Schokolade der Rewe-Eigenmarke „Ja!“ betroffen. Es gab einen Bruchvorfall in der Anlage, der erst später bei einer Routinekontrolle bemerkt wurde. Dadurch könnten schwarze Kunststoffteile (ca. 7 mm) in einige Packungen gelangt sein.

Produkt Inhalt Mindesthaltbarkeitsdatum Chargennummer EAN
Ja! Ganze Nuss / Edelvollmilchschokolade 100 g 04.12.2020 2006442827 4 388860 606201

„Eine Charge entspricht ca. 50.000 Tafeln, der größere Teil davon wurde bereits im Zentrallager gesperrt und ist nicht in den Einzelhandel gelangt“, teilte der Vertriebsleiter Deutschland mit. Verbrauchern wird deshalb dringend abgeraten, das betroffene Produkt zu verzehren. Rewe hat das Produkt umgehend aus dem Verkauf genommen. Kunden können das bereits gekaufte Produkt zurückgeben.

Vorsorglicher Rückruf von Schokolade im Supermarkt

Warum Rückrufe wichtig sind

Rückrufe schützen Verbraucher vor gesundheitlichen Risiken und eventuellen Verletungen durch Fremdkörper wie Metall, Glasscherben, Glassplitter, Holz- und Kunststoffsplitter. Da es keine Eingrenzung der betroffenen Filialen gab, waren offensichtlich alle REWE-Märkte in Deutschland von diesem Rückruf betroffen.

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Tipps für Verbraucher: Was tun bei Verdacht oder Rückruf?

  1. Prüfe das Produktetikett: Kontrolliere Chargen-/Losnummern, EAN und Mindesthaltbarkeitsdatum.
  2. Verzehre verdächtige Produkte nicht und bewahre die Verpackung als Nachweis auf.
  3. Gib das Produkt in der Verkaufsstelle zurück - in der Regel erhältst du Ersatz oder Erstattung.
  4. Informiere dich auf offiziellen Seiten wie „Produktwarnung“ oder den Webseiten von Herstellern und Händlern über aktuelle Rückrufe.

Sortimentsvielfalt bei REWE: Von klassisch bis vegan

Bei REWE gibt es mittlerweile verschiedene vegane Schokoladen-Sorten im Sortiment. Dabei handelt es sich entweder um dunkle Sorten wie Zartbitter oder um Sorten, die pflanzliche Alternativen zur Milch enthalten. Die Produktvielfalt reicht weiter von Blockschokolade und Kuvertüre bis hin zu luftiger Aero-ähnlicher Schokolade, Mokkaschokolade oder Noisette/Gianduia-Varianten.

Verschiedene Schokoladensorten im Regal

Besondere Hinweise zu Kennzeichnung und Inhaltsstoffen

Es ist also durchaus empfehlenswert, beim Kauf einer Schokoladentafel einen Blick auf die Inhaltsstoffe zu werfen. Während früher ein nahezu starres Reinheitsgebot existierte, wurde seit 2001 die Regel gelockert, sodass bis zu 5 % andere Pflanzenfette beigemischt werden dürfen. Die Verwendung von Palmöl wird häufig kritisch gesehen.

Lagerung, Haltbarkeit und Qualitätserkennung

Wer Schokolade oder Pralinen über längere Zeiträume aufbewahren möchte, sollte darauf achten, dass sie keinen Fremdgerüchen, Temperaturschwankungen und keiner Wärme ausgesetzt sind. Steigen die Temperaturen, bewahrst du sie bestenfalls in kühlen Räumen oder im Kühlschrank auf. Ist das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten, hilft in der Regel ein Geruchs- und Geschmackstest. Häufig verliert die Schokolade lediglich an Aroma.

Weißer Film auf der Schokolade entsteht durch Fettreif: Ist die Schokolade hohen Temperaturen ausgesetzt, kristallisiert das Fett der Kakaobutter und bildet den sogenannten Fettreif auf der Oberfläche. Dieser ist vollkommen unbedenklich und schmälert weder die Haltbarkeit noch den Geschmack der Tafel Schokolade.

Wissenswertes: Kalorien, Geschichte und Herstellung

Der Kaloriengehalt einer 100-Gramm-Tafel liegt zwischen 500 und 600 kcal. Je dunkler die Schokolade, desto weniger Zucker ist in der Regel enthalten. Weniger Kalorien hat sie dadurch aber nicht zwingend.

Die Geschichte der Süßigkeit beginnt vor mehreren Jahrtausenden. Genauer gesagt zwischen 1.500 v. Chr. und 300 n. Chr., als die Olmeken - Lateinamerikas älteste Zivilisation - damit begannen, Trinkschokolade aus Kakaobohnen herzustellen. Die Hochkultur der Maya baute Kakao an und sah die Schokolade als Trank.

Herstellungsprozess von Tafelschokolade

Die Herstellung von Schokolade umfasst mehrere Schritte: Röstung der Bohnen, Brechen und Schälen, Mahlen zur Kakaomasse, Pressen zur Trennung von Kakaobutter und Pressrückständen, Zusammenmischen mit Milchpulver und Zucker sowie Conchieren und Temperieren, bevor die Masse in Formen gegossen wird - etwa in Buchstabenformen für Buchstaben-Schokolade.

Fazit: Worauf Verbraucher achten sollten

Beim Kauf von Buchstaben-Schokolade oder anderen Schokoladenprodukten im REWE-Sortiment gilt: Etikett prüfen, auf Zutaten und Kennzeichnungen achten (z. B. kakaofreie Alternativen), Qualitätsmerkmale wie Glanz und Bruchbild beachten und bei Hinweisen zu Rückrufen offizielle Informationen nutzen. Im Falle eines Rückrufs reagieren Händler meist schnell und bieten Umtausch oder Erstattung an.

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