Brennwert, Kalorien und Nährwerte von Schokolade: Detaillierte Tabelle und Erklärung
Schokolade und Kalorien sind in unseren Köpfen oft direkt miteinander verbunden. Liebt sie nicht, die Schokolade? Kalorien verputzt. Geht es nicht in erster Linie darum, was in der Schokolade steckt? Wie viel Kalorien eine Schokolade tatsächlich hat wird durch die in ihr enthaltenen Bestandteile bestimmt.
Schokolade ist ein Genussnahrungsmittel, das aus Kakaomasse und Zucker hergestellt wird. Zur besseren Übersicht haben wir dir die einzelnen Lebensmittel in Kategorien sortiert. Die Anzahl an Kalorien der Schokolade variiert je nach Sorte und Kakaoanteil deutlich. Der hohe Energiegehalt ergibt sich vor allem aus dem Fettanteil der Kakaobutter sowie dem Zuckeranteil. Auch der Gehalt an Kohlenhydraten ist hoch, wobei der größte Anteil auf Zucker entfällt.
Was steckt in Schokolade? Hauptbestandteile und Einfluss auf den Brennwert
Wie viel Kalorien eine Schokolade tatsächlich hat wird durch die in ihr enthaltenen Bestandteile bestimmt. Pflanzenfett ✓ sowie Wasser ✓ Vanille ✓ Vanillin ✓ Sojalecithin aber auch Pflanzenfett ✓ in sich. Hinaus entscheiden weitere Bestandteile in der Schokolade maßgeblich über die definitive Kalorienanzahl in unserem Gaumenschmaus. Die Süßmacher stammen nicht aus dem Kakao, sondern werden der Grundmasse zugesetzt.
Die meisten Kalorien in der Schokolade stammen aus Fett und aus Zuckern. Diese stellen entsprechend auch den größten Teil der Kohlenhydrate, die die Kalorientabelle für Schokoladenerzeugnisse listet. Schokolade liefert überwiegend gesättigte Fette, die sowohl aus bei der Herstellung teilweise verwendeten Milch als auch aus der Kakaomasse selbst stammen.
Unterschiede zwischen Sorten: Vollmilch, Zartbitter, Weiß
Der größte Unterschied unter den drei Sorten ist der enthaltene Zucker bzw. das Fett. Zartbitter-Schokolade und die Edelbitter-Schokolade zählt gesünder sein, weil sie mehr Kakao und weniger Zucker beinhaltet. Zartbitter-Schokolade, die einen Kakaoanteil von mindestens 50% hat, schlägt mit ca. Dunkle Schokolade, die mit fettarmen Kakaо bzw. "nur" 390 Kalorien haben. Weiße Schokolade. Die Vollmilch-Schokoladen enthalten zu mindestens 30% Kakao, gesetzlich vorgeschrieben sind 25%.
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Dunkle Schokolade beziehungsweise Bitterschokolade ca. Vollmilchschokolade ca. Weiße Schokolade ca. Bei dem Vergleich handelt es sich natürlich nur um circa-Werte. Andere Werte haben als die eines weiteren Erzeugers. Dunkle Schokolade richtet sich nach dem Entölungsgrad des Kakaopulvers und dem zugesetzten Zucker. Einer Schokolade, die zu 100% aus Kakao besteht, muss nicht zwangsläufig Zucker zugesetzt werden. Einer Schokolade ohne Zucker steht der pure Geschmack der Kakaobohne im Vordergrund.
Brennwert und Kalorien: Zahlen und Rechengründe
Der Körper bezieht seine Energie vor allem aus drei Gruppen von Nährstoffen: Kohlenhydraten, Eiweißen (Proteinen) und Fetten. Sie werden auch als Makronährstoffe bezeichnet, da sie in großen Mengen in der Ernährung enthalten sind. Die Energie in Lebensmitteln wird auch als Brennwert bezeichnet und in den Einheiten Kalorie oder Joule gemessen.
Wenn umgangssprachlich von Kalorien oder Joule die Rede ist, sind damit eigentlich Kilokalorien (1000 Kalorien) oder Kilojoule (1000 Joule) gemeint. Kohlenhydrate: 4 kcal pro Gramm (17 kJ pro Gramm). Eiweiße: 4 kcal pro Gramm (17 kJ pro Gramm). Fette: 9 kcal pro Gramm (38 kJ pro Gramm). Alkohol: 7 kcal pro Gramm (29 kJ pro Gramm). Ballaststoffe: 2 kcal pro Gramm (8 kJ pro Gramm).
Diese Angaben sind Durchschnittswerte. Wie viel Energie der Körper aus den Inhaltsstoffen eines Lebensmittels tatsächlich verwerten kann, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die Energiemenge, die der Körper aus einem Lebensmittel gewinnen kann, entspricht dem physiologischen Brennwert. Sie ist etwas geringer als der physikalische Brennwert.
Nährwerte und Kalorien pro Schokoladensorte (circa-Werte)
Zur besseren Übersicht hier die ungefähren Kalorienangaben pro 100 Gramm:
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| Schokoladensorte | Kalorien pro 100 g (ca.) |
|---|---|
| Vollmilchschokolade | 530-560 kcal |
| Zartbitterschokolade (70% Kakao) | 500-550 kcal |
| Weiße Schokolade | 550-580 kcal |
| Zartbitter (85% Kakao) | 480-520 kcal |
| Diät-Schokolade (zuckerreduziert) | 400-450 kcal |
| Beispiel: Schokolade, Alpenmilch | 543 kcal |
| Beispiel: Schokolade, weiß | 541 kcal |
| Beispiel: Zartbitter / edelbitter | 517 kcal |
All diese Nährwerte lassen die Schokolade zunächst als ungesunden Snack erscheinen. Bei dem Vergleich handelt es sich natürlich nur um circa-Werte. Andere Werte haben als die eines weiteren Erzeugers. So kann dunkle Schokolade auch schon mal 617 Kalorien beinhalten.
Fett- und Zuckeranteile: Beispiele aus Produktangaben
Haselnüsse und Aroma. minderwertigem Butterreinfett. Befindet sich 55g Zucker und 35g Fett. Andere Tafeln enthalten ca. 58g (auch 58%) 23 Stück Würfelzucker auf eine Tafel Schokolade. Alpenmilchschokolade bzw. Alpenvollmilchschokolade 58g bzw. 100g, Fett hingegen findet sich in den beiden Tafeln zu 29g bzw. Die Vollmilch-Schokoladen enthalten zu mindestens 30% Kakao, gesetzlich vorgeschrieben sind 25%.
Im Buch mit Nährwerttabellen finden wir die folgenden Daten zur Schokolade. Laut dieser Tabelle enthalten 100g Schokolade 32g Fett und einen Energiewert von 2142 kJ. Der Ernährungsexperte sagt: "Die Fette geben ihr die Energie zum Leben". Wenn Jessica 100g Schokolade isst, kommt dann ihre gesamte Energie (2142 kJ) von den 32 g Fett?
Schokolade und Gesundheit: Positive Effekte, Einschränkungen
Dennoch liefert Schokolade auch wertvolle Nährstoffe. Der enthaltene Kakao ist eine Quelle für Mineralstoffe wie Magnesium, Eisen, Kalium und Zink. Diese sind besonders wichtig für Nervenfunktion, Blutbildung und Immunsystem. Darüber hinaus enthält Kakao natürliche Antioxidantien, darunter Flavanole, die sich positiv auf die Gefäßgesundheit auswirken können.
Die im Kakao enthaltenen Flavanole sind dafür verantwortlich. Pflanzenstoffe halten die Gefäße geschmeidig und senken den Blutdruck. Verbesserte Durchblutung. Von Bitterschokolade sinkt das Risiko für einen Herzanfall oder Schlaganfall bis zu 40%. Kakaoanteil desto größer der Effekt. Diabetes Erkrankten soll verbessert werden. Anti-Aging-Effekt nachgesagt. Schön macht Schokolade also auch noch.
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Die Auswirkungen der Antioxidantien werden jedoch durch die Zugabe von Milch bzw. sprich in der Vollmilchschokolade sind die positiven Effekte nicht nachweisbar. Wissenschaftlich lässt sich dies nicht untermauern. Schokolade macht glücklich; Serotonin. Vielleicht ist es auch nur der zarte Schmelz und der süße Geschmack auf der Zunge?
Praktische Hinweise: Portionen, Kennzeichnung und Kalorientabellen
Bei verpackten Lebensmitteln muss der Hersteller den Energiegehalt pro 100 Gramm oder 100 Milliliter angeben. Außerdem muss auf der Verpackung stehen, wie viel Fett, gesättigte Fettsäuren, Kohlenhydrate, Zucker, Eiweiß und Salz enthalten sind. Häufig wird zusätzlich angegeben, wie viele Kalorien eine Portion hat. Dann ist es sinnvoll, die Portionsgröße kritisch zu prüfen.
Wie bei allem im Leben gilt: Auf die Menge kommt es an. Schokolade. Wer seine Lebensmittel kennt und sie bewusst genießt, ist auf dem richtigen Weg. Die meisten Süßigkeiten stecken voller Kalorien, Zucker und hochverarbeiteten Inhaltsstoffen. Sie sollten mit Bedacht und in kleinen Mengen konsumiert werden.
Kalorientabellen als Orientierung
Eine Kalorientabelle zeigt, wie viel Energie in Lebensmitteln steckt. Kalorientabellen können eine Orientierung geben, welches Lebensmittel wie viel Energie liefert. Genau sind die Angaben jedoch nicht - auch weil Lebensmittel nicht immer gleich sind. Wenn Sie sich noch genauer mit Kalorien beschäftigen möchten und wissen wollen, wie viele Kilokalorien welches Nahrungsmittel hat, werfen Sie am besten einen Blick in die Kalorientabelle.
Praxisbeispiel und Anekdote
Ein Zeitungsartikel berichtete über eine 22-jährige Studentin namens Jessica, die sich von Schokolade ernährt. Sie behauptet, gesund zu bleiben und ihr Gewicht von 50 kg zu halten, obwohl sie jede Woche 90 Tafeln Schokolade isst und außer einer "richtigen Mahlzeit" alle fünf Tage keine anderen Nahrungsmittel zu sich nimmt. Ein Ernährungsexperte sagte dazu: "Es überrascht mich, dass jemand mit einem solchen Speiseplan überleben kann. Die Fette geben ihr die Energie zum Leben, aber sie hat keine ausgewogene Ernährung."
Es gibt einige Mineralien und Nährstoffe in der Schokolade, aber sie bekommt nicht annähernd genügend Vitamine. Wer jetzt denkt, dass man nur abnehmen kann, wenn man ständig und immer Kalorien zählt, der täuscht sich. Natürlich ist es gut, wenn man grob weiß, wie viele Kalorien man täglich zu sich nimmt. Wichtiger ist allerdings, sich die Nährstoffe der einzelnen Lebensmittel mal genauer anzuschauen.
Tipps zum verantwortungsvollen Genuss
- Bevorzugen Sie Zartbitter-Schokolade mit höherem Kakaoanteil, wenn Sie von positiven Effekten profitieren wollen.
- Achten Sie auf die Portionsgröße und die Angaben auf der Verpackung (kcal/100 g und pro Portion).
- Ersetzen Sie gelegentlich Schokolade durch kalorienärmeres Obst - also lieber drei Stückchen Obst als ein Stück Schokolade.
- Wenn Sie Kalorien zählen, prüfen Sie Nährwerttabellen und berücksichtigen Sie Fett- und Zuckeranteile.
Schokolade ist ein Genussmittel, das in Maßen genossen durchaus kleine positive Effekte auf Stimmung und Gesundheit haben kann. Wie bei allem im Leben gilt: Auf die Menge kommt es an.
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