Besser Schlafen mit Honig: Wirkung und Tipps für eine erholsame Nacht

Hin und wieder hat jeder mal Probleme mit dem Einschlafen. Ungefähr 40 Prozent der Menschen in Deutschland kennen das Gefühl, unruhig im Bett zu liegen und nicht zur Ruhe zu kommen. Für diese Momente werden allerhand Hausmittel angepriesen. Eines davon ist die heiße Milch mit Honig, ein Getränk, das seit Generationen als Einschlafhilfe gilt. Aber was steckt wirklich dahinter? Hilft Honig tatsächlich beim Schlafen, und wenn ja, wie? Dieser Artikel beleuchtet die Wirkung von Honig auf den Schlaf, gibt wissenschaftliche Einblicke und stellt weitere natürliche Methoden für eine bessere Nachtruhe vor.

Heiße Milch mit Honig: Ein Klassiker auf dem Prüfstand

Heiße Milch mit Honig, der Garant für ein wohliges Gefühl. Tatsächlich wird das Getränk auch gerne als Einschlafhilfe zubereitet. Die schlaffördernde Wirkung von Milch mit Honig kannten schon unsere Großmütter. Die in Milch und Honig enthaltene Substanz namens Tryptophan sowie der im Honig enthaltene Zucker fördern die Bildung der Stoffe Serotonin und Melatonin im Gehirn. Das Serotonin ist für die Schlaf-Wach-Regulation des Menschen verantwortlich und Melatonin hat eine schlaffördernde Wirkung.

Die Wissenschaft hinter dem Hausmittel

Das Protein der Milch enthält eine Vielzahl an Aminosäuren, unter anderem die essentielle Aminosäure Tryptophan. Tryptophan kann vom Körper in Serotonin umgewandelt werden, daraus wiederum wird das Schlafhormon Melatonin gebildet. Serotonin ist Ihnen vielleicht als „Glückshormon“ bekannt, beeinflusst es aber auch unser Schlaf-Wach-Verhalten. Studien haben gezeigt, dass bei gesunden sowie Personen mit Schlafstörungen, die Gabe von Tryptophan den Serotoninspiegel erhöht und sich die Einschlafzeit verkürzt. Sie gehen jedoch auch davon aus, dass dazu 1 g oder mehr Tryptophan notwendig sind, um diesen Effekt zu erzielen. Mit einem Glas Milch (250 ml) ist es also nicht getan. Hierfür wären größere Mengen von bis zu 10 Gläsern nötig.

Die Sache mit dem Tryptophan ist nicht ganz so einfach. Nehmen wir viel auf, heißt das nicht automatisch das Tryptophan direkt an den Zielort - das Gehirn - gelang. Andere, in der Milch enthaltene Aminosäuren konkurrieren um die Bindestelle des Transporters und machen es dem Tryptophan schwer „anzudocken“. Hier kommt der Honig ins Spiel, er fungiert als Art Türsteher und sorgt dafür, dass Tryptophan das Gehirn besser erreichen kann. Durch die im Honig enthaltenen Kohlenhydrate wird Insulin ausgeschüttet. Die mit Tryptophan konkurrierenden Aminosäuren aus der Milch gelangen dadurch eher in die Muskulatur. Infolge ist der Weg frei für Tryptophan.

Die psychologische Komponente

Aber warum fühlt man sich nach einem warmen Glas Milch mit Honig doch einfach besser und es gelingt einem schneller einzuschlafen? Und hier sind wir in der Psychologie angelangt. Allein der Glaube an die Wirkung hilft uns beim Einschlafen. Zusätzlich wirkt die Wärme entspannend und gibt uns ein gutes Gefühl. Dazu kommt, dass die warme Milch mit Honig auch oft mit positiven Erinnerungen verbunden ist. Waren es doch oft Mama oder Papa die das heiße Getränk ans Bett brachten und somit eine gewisse Geborgenheit mitbrachten. Letztendlich ist es aber egal auf welche Weise die Milch mit Honig uns das Einschlafen erleichtert, solange es hilft!

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Rein wissenschaftlich gesehen, ist die Menge der schlaffördernden Aminosäure Tryptophan, die ein Glas Milch enthält zu gering, um einen Effekt auf das Einschlafen zu haben. ABER: Psychologisch gesehen kann sich das süße Heißgetränk durchaus positiv auf unseren Schlaf auswirken. Der Glaube spielt hier eine große Rolle. Und am Ende ist es doch wichtig, dass es hilft und schmeckt!

Honig: Mehr als nur ein Süßungsmittel

Honig besteht laut der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) zu etwa 85 % aus den Einfachzuckern Fructose und Glucose. Zudem besitzt er ein saures Milieu mit einem pH-Wert zwischen 3 und 4, das vielen Keimen und Bakterien das Überleben schwer macht. Doch ist Honig wirklich so gesund, wie ihm oft nachgesagt wird? Honig ist als altbewährtes Hausmittel bekannt: Der Bienensaft lindert Halsschmerzen, stärkt das Immunsystem, pflegt die Haut und sorgt für glänzendes Haar.

Die gesundheitlichen Vorteile von Honig

Honig kann Wunden heilen: Schon seit der Antike vertrauen Menschen auf Honig, um Wunden zu säubern und zu heilen. Und tatsächlich belegen Studien, wie von Dr. Dorothee Igelbrink von der Universität Greifswald, die Wirkung: Die hohe Zuckerkonzentration entzieht Bakterien osmotisch Wasser, während die enthaltenen Säuren Keime hemmen und die Wunde sauber halten. Die antibakterielle Wirkung hängt jedoch stark von der Honigsorte ab. Laut DGKH wirkt Honig aus Teebaum- oder Koniferenblüten besonders gut. Auch Manuka-Honig aus Neuseeland ist laut Dr. Igelbrink wirksam. Von herkömmlichem Honig aus dem Supermarkt wird von der DGKH hingegen abgeraten.

Honig kann beim Abnehmen helfen: Klingt paradox, ist aber wissenschaftlich belegt: Eine österreichische Studie zeigte, dass Honig tatsächlich beim Abnehmen helfen kann. Von den 50 Teilnehmer und Teilnehmerinnen nahmen fast die Hälfte ohne Diät an Gewicht ab. Warum? Honig kann laut den Forschern Heißhunger auf Süßes stillen, ohne dabei ein suchtähnliches Verhalten auszulösen.

Honig kann Schmerzen und Krämpfe lindern: Die österreichische Studie fand zudem Hinweise darauf, dass Honig eine schmerzlindernde Wirkung haben kann. Dank seines Tryptophan-Gehalts und dem dadurch angeregten Insulinausstoß kann die Serotoninbildung im Gehirn gefördert werden, was die Schmerzempfindung senken könnte. In der Studie halbierte sich die Zahl der Untersuchten mit regelmäßigen Kopfschmerzen. Auch Wadenkrämpfe traten bei jenen, die täglich mindestens drei Esslöffel Honig zu sich nahmen, deutlich seltener auf. Das könne laut Forschern daran liegen, dass Honig nicht nur Magnesium, sondern auch die Vitamine B1, B2 und B6 enthält, die eine Magnesiumaufnahme im Darm fördern. Besonders für ältere Menschen, die häufiger unter Magnesiummangel leiden, kann das eine natürliche Unterstützung sein.

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Honig kann die Verdauung stärken: Dieselbe österreichische Studie zeigt, dass Honig präbiotische Substanzen enthält, die eine gesunde Darmflora fördern und aufbauen können. Honig hat unzählige gesundheitsfördernde Wirkungen auf Wunden, Gewicht, Schmerzen und die Verdauung.

Honig als Schlafhelfer: Die Studienlage

Die österreichische Studie zeigt, dass Honig durchaus Einfluss auf den Schlaf haben kann. Während einer achtwöchigen Honigeinnahme berichteten deutlich mehr Probanden von einer Verbesserung ihres Schlafes: 43 von 50 Teilnehmern bewerteten ihre Schlafqualität mit „sehr gut“ oder „gut“, im Vergleich zu nur 31 Personen zu Beginn der Studie. Laut der Studie könnte dies am Blutzuckerspiegel liegen: Je niedriger der Blutzuckerspiegel, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, nachts aufzuwachen. Besonders in Kombination mit warmer Milch wird Honig oft als effektiv empfunden. Laut der AOK enthält Milch nicht nur das Schlafhormon Melatonin, sondern auch die Aminosäure Tryptophan. Beide können dazu beitragen, die Schlafqualität zu verbessern. Zusätzlich wirkt die Wärme der Milch beruhigend und entspannend, was den Einschlafprozess weiter fördern kann.

Honig-Diät: Abnehmen im Schlaf?

Klingt unglaublich, ist aber wahr: Ein Löffel Honig vor dem Schlafengehen kann dabei helfen, dass du abnimmst. Das behauptet der schottische Ernährungswissenschaftler und ehemalige Apotheker Mike McInnes in seinem Buch „Die Honig Diät“. Nach seinen Angaben sei es dank Honig möglich, innerhalb von einem Monat rund 6 Kilogramm an Gewicht zu verlieren. Das entspricht etwa einer Kleidergröße!

Bei der Honig-Diät werden alle Zuckervarianten durch Honig ausgetauscht. Zusätzlich sollen Abends vor dem Schlafengehen wahlweise ein bis zwei Esslöffel Honig oder ein Glas mit warmem Wasser, das mit Honig angereichert wird, zu sich genommen werden. Ein bis zwei Esslöffel jeden Abend vor dem Schlafengehen sollen laut Mike McInnes nicht nur für einen besseren Schlaf sorgen. Auch zu langfristigem Gewichtsverlust sollen sie führen und nebenbei sogar noch unsere Gesundheit unterstützen.

Die stabile Energiezufuhr zum Gehirn garantiert, dass die Fettverbrennung in deinem Körper während der Nacht auf Hochtouren läuft - so purzeln die Pfunde wie von selbst. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass du während des Tages die Aufnahme von Zucker, auch den versteckten Zuckerarten, so weit wie möglich reduzierst.

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Das Abnehmen unterstützt die süße Flüssigkeit auch deshalb, weil die Zuckermoleküle des Honigs im Gegensatz zu Molekülen von raffiniertem Zucker vom Körper besser abgebaut werden können. Doch Honig hilft nicht nur beim Abnehmen: Dem Nektar werden auch entgiftenden Fähigkeiten zugeschrieben. Durch Antioxidantien kann Honig Schadstoffe wie Bakterien, freie Radikale und sogar Parasiten im Körper binden und schließlich ausscheiden. Der goldene Saft kurbelt also unsere Fettverbrennung an und hat zusätzlich noch einen guten Einfluss auf unseren Magen-Darm-Trakt.

Honig am Abend: Ja oder Nein?

Oft wird empfohlen, Honig für einen Abnehmeffekt und gesundheitliche Benefits abends zu sich zu nehmen. Gerade über Nacht passiert besonders viel im Körper: Er verdaut und regeneriert sich, außerdem ist der Stoffwechsel am aktivsten. Nimmst du also vor dem Schlafen Honig zu dir, kann dieser die Verdauungs- und Heilungsprozesse wunderbar über Nacht unterstützen, ohne dass ständig neue Nahrung hinzugefügt wird und mit der Verdauung wieder von vorne begonnen werden muss. Außerdem wird dem Nektar nachgesagt, unseren Schlaf zu verbessern.

Auch wenn Honig besser bewertet wird als raffinierter Zucker, dürfen wir nicht vergessen, dass er trotzdem ein Produkt mit vergleichsweise hohem Zuckeranteil ist. Übermäßiger Verzehr wirkt sich also trotzdem negativ auf unsere Figur aus, und auch die Zähne können Schaden davon tragen. Ist Honig also überhaupt gesund? Ja, aber nur in Maßen.

Weitere Hausmittel und Tipps für besseren Schlaf

Neben der heißen Milch mit Honig gibt es noch weitere Hausmittel und Verhaltensweisen, die den Schlaf fördern können:

  • Lavendel- oder Baldrian-Tee: Sie beruhigen nachweislich die Nerven und bringen uns dadurch dem Schlaf einen Schritt näher. BAYERN 1 Pflanzenexpertin Karin Greiner empfiehlt neben den gängigen Lavendel- oder Baldrian-Tees auch noch eine Kombination aus Hopfen, Baldrian und Melisse. Denn diese drei Heilpflanzen ergänzen sich in ihrer Wirkung. Sie beruhigen, sind schlaffördernd und unterstützen einen ruhigen und entspannten Schlaf.
  • Haferflocken: Auch Haferflocken können den Schlaf fördern.
  • Verzicht auf anregende Substanzen: Karin Greiners Tipp: Vor dem Einschlafen auf Ingwer oder Rosmarin verzichten. Beides wirkt eher anregend. Von Alkohol als Einschlafhilfe wird grundsätzlich abgeraten. Wer unter Alkoholeinfluss zu Bett geht, schläft zwar gut ein, hat aber keinen erholsamen Schlaf, da der Körper statt zu ruhen den Alkohol abbaut, meint Prof. Dr. Zulley. Selbst, wenn es sich nur um einen sogenannten "Schlummertrunk" handelt ist davon eher Abstand zu nehmen. Denn wer täglich vor dem Zubettgehen ein Gläschen zu sich nimmt, kann schleichend süchtig werden, so Schlafforscher Zulley.
  • Rosenduft: Bei einer Traumstudie der Universitätsklinik Mannheim wurden die Probanden im Schlaf unterschiedlichen Düften ausgesetzt. Mit dem Ergebnis, dass die Versuchspersonen unter dem Einfluss von reinem Rosenduft die schönsten Träume hatten.
  • Bananenwasser: Im Internet kursiert ein Tee aus Banane und Zimt, der als das Wundermittel bei Schlaflosigkeit gilt. Hergestellt aus einer reifen Banane, die geschält für 10 Minuten in einen Liter kochendes Wasser kommt und mit Zimt verfeinert getrunken wird, soll das Bananenwasser wahre Wunder wirken. Wissenschaftlich belegt ist die Wirkung von Bananenwasser nicht.
  • Entspannung: Laut Prof.Dr. Jürgen Zulley ist Entspannung der Königsweg in den Schlaf. Wer abends noch einmal warm duscht, eine heiße Badewanne genießt oder sich mit einem Fußbad verwöhnt, hat gute Chancen auf schnelles Einschlafen. Der Körper wird warm, man entspannt sich und schlüpft schön aufgeheizt unter die Bettdecke.
  • Warme Füße: Tatsächlich sollen auch warme Füße im Bett helfen. Wer also Socken im Bett trägt, könnte schneller einschlafen.
  • Dunkles Schlafzimmer: Das Einschlafen gelingt besser in einem verdunkelten Schlafzimmer. Schlafzimmer verdunkeln führt zu besserem Schlaf. Wenn du abends schlecht einschlafen kannst und nachts immer wieder wach wirst, kann das damit zusammenhängen, dass dein Schafzimmer nicht richtig verdunkelt ist. Tageslicht oder künstliches Licht beeinträchtigt nämlich den natürlichen Schlaf.
  • Warmes Bad: Ein weiteres erprobtes Hausmittel zum Einschlafen ist ein warmes Bad, bevor du ins Bett gehst. Ein warmes Bad kann oftmals Wunder wirken.
  • Richtige Mahlzeit: Damit du besser einschläfst, solltest du deine letzte Mahlzeit vor 18.00 Uhr einnehmen. Allerdings gibt es auch einige Lebensmittel, die danach gegessen werden dürfen. Diese Lebensmittel fördern die Produktion von Melatonin, das können z.B. Datteln, Bananen und Nüsse sein. Außerdem sollte unbedingt jeglicher Koffeinkonsum in der zweiten Tageshälfte vermieden werden, weil Koffein allgemein anregend wirkt und verhindert, dass man schnell einschlafen kann. Das Koffein hemmt die Ausschüttung des Neurotransmitters Adenosin, was die Schlafqualität verschlechtert.
  • Warme Füße: Kalte Füße sind nicht gerade einschlaffördernd. Am besten probierst du aus, ob du besser schlafen kannst, wenn deine Füße warm sind. Die kalten Füße signalisieren nämlich dem Körper, dass eine Erfrierungsgefahr droht und der Körper deswegen nicht zur Ruhe kommen soll. Um deine Füße vor dem Schlafengehen zu erwärmen, kannst du diese entweder für einige Minuten in eiskaltes Wasser stellen, um die Durchblutung zu fördert, was die Füße in der Folge warm werden lässt.
  • Baldrian: Man kann Baldrian in Form von Tropfen oder Dragees kaufen. Dieses natürliche Beruhigungsmittel ist schon seit langer Zeit bekannt und es bringt die beste Nachtruhe.

Feste Rituale

Eine perfekte Methode um schnell einzuschlafen gibt es nicht, die meisten Hausmitteln haben vor allem einen psychologischen Nutzen. Der Placebo-Effekt spielt bei dem Versuch, schnell und entspannt einzuschlafen, eine wichtige Rolle. Jeder, der Einschlafprobleme hat, muss deshalb eine perfekte Methode für sich selbst herausfinden, die am besten in den Schlaf wiegt. Man kann auch feste Rituale einführen, die beim Einschlafen helfen sollen. Das kann zum Beispiel lesen, ein kurzer Spaziergang oder ein Glas Milch sein. Damit programmiert man den Körper quasi auf Schlaf, weil er beispielsweise das Lesen mit der bevorstehenden Nachtruhe fest verbindet, und stellt sich somit entsprechend ein.

Moon Milk: Das moderne Upgrade

Früher war warme Milch mit Honig das beste Hausmittel, wenn man nicht einschlafen konnte. Die Moon Milk ist das moderne Upgrade. Warme Milch mit Honig ist ein echter Klassiker, wenn es um den abendlichen Schlaftrunk geht. Doch es geht noch effektiver: Die Moon Milk soll noch besser dabei helfen, zur Ruhe zu kommen und schneller ins Land der Träume zu verschwinden. Tatsächlich ist die Basis von Omas klassischer Milch mit Honig und die der Moon Milk ähnlich: Auch in das fast schon magisch klingende Getränk gehören Milch und Honig. Allerdings wird die Mondmilch auch noch mit Gewürzen und Zutaten aus der ayurvedischen Küche verfeinert. Das sind bei der Mondmilch Gewürze wie Zimt und Muskatnuss und etwa Kräuter, Pilze und Wurzeln wie Ashwagandha, Reishi, Rosenwurz und Ginseng. Sie helfen auf natürliche Weise dabei, sich zu entspannen und Stress zu reduzieren. Solche Zutaten werden auch Adaptogene genannt. Damit sind sie die perfekte Zutat für eine beruhigende und aromatische Moon Milk. Am Ende sind es viele Faktoren, die die Moon Milk zum idealen Schlaftrunk machen: Zum einen ist es die wohlige Wärme, die entspannt. Zudem enthält Milch Tryptophan, das im Körper in Melatonin umgewandelt wird und das als Schlafhormon bekannt ist. Dazu haben Gewürze wie Zimt und Muskat eine beruhigende Wirkung und helfen gegen Anspannung. In der traditionellen indischen Heilkunst ist die Verwendung von Gewürzen gegen Stress schon lange etabliert: Ayurveda setzt auf Adaptogene als natürliche Stresskiller und nutzt sie zur Wiederherstellung des Gleichgewichts im Körper. Und das auch ruhig regelmäßig: Denn das Trendgetränk soll den Organismus mithilfe der harmonisierend wirkenden Pflanzen sogar langfristig widerstandsfähiger für Stresssituationen machen.

Rezept für Moon Milk

Als Basis bei der Moon Milk ist normalerweise Kuhmilch vorgesehen.

  • 200 ml Milch/Milchalternative
  • 1 TL Ashwagandha (und/oder andere Adaptogene)
  • Gewürze zum Verfeinern (z.B. Zimt, Muskatnuss)
  • Honig zum Süßen

Die Milch in einem kleinen Topf erhitzen. Aber Vorsicht: nicht kochen. Sonst gehen die wertvollen Inhaltsstoffe des Honigs verloren, wenn man ihn in zu heiße Milch gibt. Ashwagandha sowie die übrigen Gewürze hineingeben und den Topf vom Herd nehmen. Die Mischung in eine Tasse füllen und mit dem Honig verfeinern. Es gibt auch noch viele weitere Rezepte für die Moon Milk: Man kann sie etwa mit Vanille, Karamell, Rote-Beete und anderen Zutaten verfeinern. Das kann man je nach Geschmack für sich selbst entscheiden.

Innere und äußere Einflüsse auf den Schlaf

Nicht jedem fällt das Einschlafen leicht, immer mehr Menschen haben Probleme beim Einschlafen. Sie lassen Ihre Gedanken im Kopf kreisen und sie geben Ihnen keine Ruhe. Je länger sie jedoch nachdenken, umso schneller dreht sich die Gedankenspirale, und das Einschlafproblem wird immer größer. Wenn du am Tag gegen viel Stress ankämpfen musstest und wenn du dir wieder viele Sorgen gemacht hast, kannst du auch nachts Probleme mit dem Einschlafen bekommen. Du liegst dann oftmals im Bett und denkst über deine Ängste und Sorgen nach. Dazu kommt noch vielleicht die abendliche Tasse Kaffee oder schwarzem Tee und es ist fast vorprogrammiert, dass du gegen Einschlafprobleme kämpfen wirst müssen. Im Alter produziert der Körper immer weniger von dem Schlafhormon Melatonin, deswegen können die Schlafstörungen im fortgeschrittenen Alter häufig auftreten und die Schlafphasen in der Nacht verkürzen sich. So können die inneren Einflüsse schlafstörend sein, aber es gibt auch äußere Einflüsse, die dich am schnellen Einschlafen hindern. Jeder erlebt solche Zeiten, in denen man schlecht schläftoder nicht einschlafen kann. Am nächsten Morgen ist mandann oft unausgeschlafen und der gesamte Tag wird mandann gegen Müdigkeit und Unruhe kämpfen müssen.

Das Schlafzimmer als Wohlfühlort

Das mit der Wärme gilt aber nur für den Menschen selbst. Das Schlafzimmer sollte grundsätzlich nicht zu warm sein.

Alternative Kombination: Salz und Honig

Salz und Honig: eine komische Kombination. Ja! Sie haben richtig gelesen. Es scheint tatsächlich so, als könne diese unübliche Kombination, den nächtlichen Schlaf wirkungsvoll fördern. Wieso? Die Mischung von Honig und Salz ermöglicht es, dank seiner hormonregulierenden Eigenschaften, dem Körper und dem Geist, sich auf natürlichem Wege zu entspannen. Honig liefert nämlich dank seines hohen Glucoseanteils viel Energie und wirkt auf die Körperzellen reparierend. Das rosa Himalaya-Salz, insbesondere das aus biologischer Produktion, bringt eine Reihe positiver Eigenschaften mit sich: Beispielsweise die über 80 enthaltenen Mineralien, unter anderem Magnesium, das in der Lage ist, die Produktion von Kortisol, dem sog. Stresshormon, zu hemmen. Der im Honig enthaltene Zucker in Kombination mit den im rosa Salz enthaltenen Mineralien, stimulieren die natürliche Bildung von Serotonin, nämlich dem Hormon, das für den Schlaf-Wach-Rhythmus verantwortlich ist und dabei hilft, sich auf natürlichem Wege zu entspannen. Wie macht man das am besten? Jeden Abend, ca. Und nun können Sie sich endlich entspannen und großartig schlafen!

Die Bedeutung der richtigen Matratze

Träume, so süß wie Honig mit der richtigen Matratze Qualitativ hochwertiger Schlaf stärkt die kognitiven Fähigkeiten, das emotionale Gleichgewicht und fördert die Kreativität sowie das körperliche Wohlbefinden. Auch das Bettsystem spielt eine grundlegende Rolle, wenn es um Schlaf geht. Aus genau diesem Grund erforschen wir seit über 50 Jahren neueste Materialien sowie Technologien, um erholsamen Schlaf zu garantieren.

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