Saftige Bananenmuffins ohne Ei und Zucker: Ein Rezept für Jedermann

Bananenmuffins sind eine köstliche und vielseitige Leckerei, die sich ideal zur Resteverwertung überreifer Bananen eignet. Dieses Rezept verzichtet auf raffinierten Zucker und Eier, wodurch die Muffins zu einer gesünderen Option werden, die auch für Babys und Allergiker geeignet ist. Ob als schnelles Frühstück, gesunder Snack oder süße Leckerei für zwischendurch - diese Muffins sind im Handumdrehen zubereitet und lassen sich nach Belieben variieren.

Warum Bananenmuffins ohne Zucker und Ei?

Herkömmliche Muffins enthalten oft große Mengen an Zucker, was sich negativ auf die Gesundheit auswirken kann. Zudem sind sie nicht für Menschen mit Ei-Allergien oder für Veganer geeignet. Dieses Rezept bietet eine gesunde Alternative, die ohne zusätzliche Süßungsmittel auskommt, da die Bananen von Natur aus eine angenehme Süße verleihen. Außerdem werden keine Eier benötigt, was das Rezept auch für Veganer interessant macht.

Die Zutaten: Eine einfache Liste

Die Zutaten für diese Bananenmuffins sind leicht erhältlich und oft schon im Vorratsschrank vorhanden. Hier ist eine Übersicht:

  • 200 g Mehl (Weizenmehl 405er oder 550er, Dinkelmehl oder eine glutenfreie Alternative)
  • 100 g Haferflocken (fein gemahlen für eine bessere Konsistenz)
  • 2 EL Backpulver
  • 1 EL Natron
  • 2-3 sehr reife Bananen (je brauner, desto süßer und saftiger)
  • 1 Prise Salz
  • 60 g Öl (Sonnenblumenöl oder ein anderes neutrales Öl)
  • 120g Zucker oder Zuckerersatz (optional, je nach gewünschter Süße)
  • Evtl. gehackte Haselnüsse, Schokostückchen, Rosinen oder andere Extras nach Wahl
  • Optional: Tiefgekühlte Himbeeren für eine fruchtige Note
  • Optional: Zimt und Vanille für mehr Geschmack
  • Optional: Zitronensaft

Zubereitung: Schritt für Schritt zum Genuss

Die Zubereitung der Bananenmuffins ist denkbar einfach und nimmt nicht viel Zeit in Anspruch.

  1. Vorbereitung: Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen oder eine Silikonbackform bereitstellen. Silikonbackformen vor dem ersten Gebrauch ausgasen lassen.
  2. Bananen vorbereiten: Die Bananen schälen und in einer Schüssel mit einer Gabel zu einem Brei zerdrücken. Der Brei darf ruhig noch etwas stückig sein.
  3. Feuchte Zutaten mischen: Öl, Zucker (oder Zuckerersatz) und Salz zu den zerdrückten Bananen geben und gut verrühren, bis eine homogene Masse entsteht.
  4. Trockene Zutaten mischen: Mehl, Haferflocken, Backpulver und Natron in einer separaten Schüssel vermischen.
  5. Zutaten vereinen: Die trockenen Zutaten zu den feuchten Zutaten geben und nur so lange rühren, bis alle Zutaten feucht sind. Nicht zu lange rühren, da die Muffins sonst nicht so fluffig werden.
  6. Extras hinzufügen: Wer mag, kann jetzt noch gehackte Nüsse, Schokostückchen, Himbeeren oder andere gewünschte Zutaten unter den Teig heben.
  7. Förmchen füllen: Den Teig gleichmäßig auf die Muffinförmchen verteilen.
  8. Backen: Die Muffins im vorgeheizten Ofen ca. 25 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. Stäbchenprobe machen: Bleibt kein Teig am Holzstäbchen kleben, sind die Muffins fertig.
  9. Abkühlen lassen: Die Muffins aus dem Ofen nehmen und kurz im Blech abkühlen lassen, bevor sie aus den Förmchen gelöst und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen.

Tipps und Tricks für perfekte Bananenmuffins

  • Reife Bananen: Verwenden Sie überreife Bananen mit braunen Stellen. Je reifer die Bananen, desto süßer und saftiger werden die Muffins.
  • Nicht zu lange rühren: Rühren Sie den Teig nur so lange, bis die Zutaten vermischt sind. Übermäßiges Rühren führt zu zähen Muffins.
  • Muffinförmchen: Verwenden Sie Papierförmchen oder eine Silikonbackform, um das Herauslösen der Muffins zu erleichtern.
  • Variationen: Experimentieren Sie mit verschiedenen Zutaten wie Schokostückchen, Nüssen, Trockenfrüchten oder Gewürzen, um den Geschmack der Muffins zu variieren.
  • Zuckerersatz: Wenn Sie auf Zucker verzichten möchten, können Sie Alternativen wie Apfelmark, Ahornsirup, Kokosblütenzucker oder Datteln verwenden.
  • Mini-Muffins: Backen Sie die Muffins in einer Mini-Muffinform, um kleine Kuchenpralinen zu erhalten.
  • Vegane Variante: Ersetzen Sie eventuell enthaltene tierische Produkte wie Joghurt durch eine pflanzliche Alternative wie Sojajoghurt.

Aufbewahrung und Haltbarkeit

Die Bananenmuffins bleiben 2-3 Tage frisch und saftig, wenn sie gut abgedeckt bei Zimmertemperatur aufbewahrt werden. Sie lassen sich auch problemlos einfrieren und bei Bedarf wieder auftauen. Im Tiefkühler sind sie bis zu drei Monate haltbar.

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Variationen für jeden Geschmack

Dieses Grundrezept für Bananenmuffins ohne Ei und Zucker lässt sich vielfältig variieren und an die eigenen Vorlieben anpassen. Hier sind einige Ideen:

  • Schoko-Bananenmuffins: Gehackte Zartbitter- oder Vollmilchschokolade unter den Teig heben.
  • Nussige Bananenmuffins: Gehackte Haselnüsse, Walnüsse oder Mandeln hinzufügen.
  • Fruchtige Bananenmuffins: Frische oder gefrorene Beeren, wie Himbeeren oder Blaubeeren, unter den Teig mischen.
  • Gewürzmuffins: Zimt, Vanille oder andere Gewürze wie Muskatnuss oder Kardamom hinzufügen.
  • Vegane Bananenmuffins: Stellen Sie sicher, dass alle Zutaten vegan sind, und verwenden Sie gegebenenfalls pflanzliche Alternativen für Milchprodukte.
  • Bananen-Haferflocken-Muffins: Ersetzen Sie einen Teil des Mehls durch Haferflocken, um die Muffins noch nahrhafter zu machen.
  • Bananenmuffins mit Erdnussbutter-Topping: Nach dem Backen ein Topping aus veganer Erdnussbutter und Kakaonibs auftragen.

Sind Bananenmuffins ohne Zucker wirklich gesund?

Bananenmuffins ohne Zucker sind eine gesündere Alternative zu herkömmlichen Muffins, da sie keinen raffinierten Zucker enthalten. Sie sind reich an Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen, insbesondere wenn Vollkornmehl oder Haferflocken verwendet werden. Allerdings sollte man auch bei zuckerfreien Muffins auf die Menge achten, da sie immer noch Kohlenhydrate enthalten.

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