Backmasse für Torten: Rezepte, Tipps und Tricks für perfekte Ergebnisse
Die Hochzeitstorte ist ein süßes Highlight und eine altbewährte Tradition. Doch oft ist es nicht leicht, den richtigen Konditor zu finden. Viele Hobbybäcker übernehmen dann selbst das Backen, um dem Brautpaar unter die Arme zu greifen. Wer seine Hochzeitstorte selber backen möchte, sollte Erfahrung, Geduld und vor allem Zeit mitbringen. Dieses Wissen und Können lässt sich aber auch wunderbar für andere Torten und Kuchen nutzen. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Leitfaden für die Herstellung von Backmassen, insbesondere für Torten, und gibt wertvolle Tipps für ein gelungenes Backerlebnis.
Mandelmasse: Ein vielseitiges Grundrezept
Mandelmasse ist eine wichtige Zutat für viele traditionelle Gebäcke und Süßspeisen. In Schweden wird sie beispielsweise für Semlor benötigt. Glücklicherweise lässt sich Mandelmasse einfach selbst herstellen.
Zutaten:
- Gemahlene Mandeln (geschält)
- Zucker
- Puderzucker (optional)
- Wasser, Milch oder Sahne
Zubereitung:
- Gemahlene Mandeln und Zucker vermischen.
- So viel Wasser dazugeben, bis die Masse eine zähe, relativ feste Konsistenz hat (ähnlich Mürbeteig). Ein Mixer kann hilfreich sein, da die Masse sehr klebrig ist.
Tipps zur Mandelmasse:
- In Schweden kann man Mandelmasse fertig kaufen.
- Die Konsistenz sollte wie Mürbeteig sein.
- Ein Mixer erleichtert die Zubereitung aufgrund der Klebrigkeit.
Die perfekte Hochzeitstorte selber backen: Eine Herausforderung
Das Backen einer Hochzeitstorte ist eine verantwortungsvolle Aufgabe, die sorgfältige Planung erfordert. Das Rezept und die Geschmacksrichtungen sollten mit dem Brautpaar abgestimmt werden, und etwaige Ernährungseinschränkungen müssen berücksichtigt werden.
Planung und Vorbereitung:
- Geschmacksrichtungen: Berücksichtigen Sie die Vorlieben der Hochzeitsgäste (Schokolade, Erdbeeren, ohne Creme usw.).
- Essensvorlieben: Fragen Sie nach vegetarischen oder veganen Optionen.
- Tortengröße: Schätzen Sie die benötigten Portionen ab und rechnen Sie das Rezept gegebenenfalls um. Im Netz sind hierfür diverse Umrechnungstabellen zu finden. Zwischen den Stockwerken sollte jedenfalls beim Durchmesser immer ein Unterschied von mindestens 5 cm eingehalten werden, damit es ästhetisch ansprechend aussieht. Natürlich ändert sich auch die Backzeit, wenn Ihr die Backmasse erhöht oder verringert. Damit Ihr euch mit der Tortengröße nicht völlig übernehmt, lasst sie lieber etwas kleiner und macht stattdessen noch einen Sweet Table dazu.
- Probebacken: Backen Sie die Torte vorher zur Probe, um sicherzustellen, dass das Rezept gelingt und der Geschmack überzeugt. Viele Rezepte sind viel zu süß und damit fast ungenießbar. Ihr könnt dann einen neuen Versuch mit weniger Zucker starten. Oft ist es einfach auch so, dass das Rezept sehr lecker klingt, aber das Ergebnis dann leider nicht so gut schmeckt. Ihr wollt als Hochzeitstorte sicherlich eine gelungene Köstlichkeit präsentieren. Manche Teige oder Cremen wollen einem einfach nicht so recht gelingen, auch wenn sich oft nicht rausfinden lässt, warum eigentlich. Es ist jedenfalls besser, ihr stellt das vorher fest und könnt auf eine Alternative umsteigen. Manche Torten sind aufgrund der Creme sehr üppig, was bedeutet, dass die meisten Hochzeitsgäste davon eher nur ein kleines Stück essen werden. Das gibt euch ein wertvolles Gefühl für die Mengenplanung.Manchmal müssen vielleicht sogar die Temperatur- und Zeitangaben aus dem Rezept angepasst werden. Beim Probebacken findet Ihr nämlich auch heraus, welche Leistung Euer Backofen erbringen kann. Achtet also genau darauf, wieviele Minuten der Teig im Rohr ist.
- Zeitplan: Legen Sie einen Zeitplan für das Backen zurecht und planen Sie Zeit für mögliche Missgeschicke ein. Am besten rechnet Ihr je nach Aufwand der Torte für die Vorbereitungen 2-4 Tage ein. Tag 4: Frische Zutaten (z.B. Beeren, Blumen) besorgen. Die einzelnen Ebenen jeder für sich mit Creme und Früchten fertig zusammensetzen. Mögliche Dekoration bereits anbringen. Tag 5 - Hochzeitstag: Je nach Transportmethode, entweder alle Stockwerke zusammensetzen oder in einzelne Transportboxen packen.
Optik und Design:
- Inspiration: Recherchieren Sie online und sammeln Sie Bilder von Stilen und Hochzeitstorten, die Ihnen gefallen.
- Überzug: Wählen Sie den passenden Überzug (Fondant, Buttercreme usw.) und berücksichtigen Sie, dass Sahne das Fondant auflösen würde. Dazwischen wird eine sogenannte Ganage - ähnlich einer Schokoladenglasur - oder eine Buttercreme benötigt. All das hat natürlich Auswirkungen auf den Geschmack und muss zusammenpassen.
- Dekoration: Planen Sie die Dekoration im Voraus und berücksichtigen Sie den Schwierigkeitsgrad. Es ist sicherlich verlockend, sich mit tollen Bildern aus dem Internet direkt in die Planung der Tortendekoration zu stürzen. Viel wichtiger ist es aber, vorher anhand einiger Basics abzuklären, ob es überhaupt möglich ist, die Hochzeitstorte selber zu backen, zu lagern, zu kühlen und zu transportieren! Das ist alles nicht so easy, wie man vielleicht denkt.
Notwendige Ausrüstung:
Für das Backen einer mehrstöckigen Hochzeitstorte braucht Ihr noch etwas mehr Ausrüstung als man normalerweise Zuhause hat.
- Cake Boards: Diese Bretter dienen als Unterlage für jede Tortenebene und müssen exakt die gleiche Größe wie die Backform haben. Ihr könnt euch das vorstellen wie ein Brett auf dem jede einzelne Tortenebene aufliegt. Das Biskuit alleine wäre zum Stabeln nicht stabil genug. Das bedeutet das Cake Board muss exakt dieselbe Größe haben wie die betreffende Backform und die fertige Torte. Achtung: Überprüft das vorher unbedingt genau.
- Stäbe: Diese werden in die Torte gesteckt, um die einzelnen Stockwerke zu stabilisieren. Für das Zusammenbauen der einzelnen Stockwerke benötigt ihr Cake Boards und Stäbe. Die Stäbe werden an verschiedenen Stellen in die fertige Torte gesteckt und bündig abgeschnitten. Somit ist es möglich das nächste, kleinere Stockwerk oben drauf zu setzen, ohne dass die Ebene darunter gequetscht wird. Als Stäbe verwendet ihr am besten Cake Pop Stäbchen.
- Drehbarer Tortenteller: Unverzichtbar zum einfachen und effizienten Einstreichen und Verzieren. Egal, ob Hochzeits- oder Geburtstagstorte - wer seine Torte schön und effizient einstreichen oder verzieren möchte, benötigt unbedingt einen drehbaren Tortenteller.
- Tortenständer: Wählen Sie rechtzeitig den passenden Tortenständer aus. Ihr müsst auch rechtzeitig daran denken, welchen Tortenständer ihr für eure Torte verwenden wollt.
- Tortenmesser und Schneidehilfe: Für gleichmäßiges Durchschneiden der Tortenböden. Die Tortenböden gehören absolut exakt und gleichmäßig durchgeschnitten. Klingt logisch, ist aber gar nicht so leicht. Es geht schneller als man denkt, dass man plötzlich doch schief schneidet. Zum Glück gibt es einige Küchenhelferlein, mit denen Ihr diese Herausforderung sicher super meistern werdet. Ein Tortenschneider ist ein Drahtgestell. Ihr stellt es auf eine bestimmte Höhe ein und könnt somit den Tortenboden gleichmäßig durchschneiden. Es ist aber ein anderes Schneiden als mit einem Messer, daher verwendet manche lieber ein großes Tortenmesser. Achtet beim Kauf darauf, dass es länger ist als der Durchmesser eurer größten Backform, sonst klappt es mit dem sauberen Schneiden nicht. Es gibt Schneidhilfen aus Kunsstoff, die man vorne und hin am Messer anbringt, um die eingestellte Höhe beizubehalten. Es gibt auch Metallringe zu diesem Zweck. Wenn man da allerdings unbewusst etwa zu viel Druck mit der Messerspitze ausübt, gibt das Metall bereits leicht nach und das reicht aus um ordentlich schief zu geraten. Ihr seht also schon, sogar das Schneiden der Tortenböden wird eine gewisse Übung erfordern.
- Tortenretter: Ein großer Tortenheber, um die Tortenböden sicher zu transportieren. Was ihr unbedingt ebenfalls noch benötigt, ist ein sogenannter Tortenretter. Diesen könnt ihr euch wie einen riesigen Tortenheber vorstellen, nur dass darauf ein gesamter großer Tortenboden Platz hat.
- Glasurspatel: Zum perfekten Verstreichen von Cremes, Ganache und Glasur. Glasurspatel in verschiedenen Größen sind sehr zu empfehlen, weil ihr damit Cremen, Ganage und Glasur perfekt verstreichen könnt. Messer lassen sich zur Not auch verwenden. Allerdings werde ihr mit der Spitze ein schönes Ergebnis immer wieder ruinieren. Der vordere Teil eines Glasurspatels hingegen ist abgerundet. Achtet auch darauf, dass ihr abgewinkelt Spatel verwendet. Das ist in vielen Anwendungsfällen deutlich praktischer.
Kühlung und Transport:
- Kühlmöglichkeiten: Stellen Sie sicher, dass genügend Platz zum Kühlen der Torte vorhanden ist. Nicht zu unterschätzen ist die Frage des Kühlens und des Transportes der Hochzeitstorte. Habt ihr genügend Platz und Ausstattung für das Kühlen der Torte? Zuhause ist ein Kühlschrank selten groß genug bzw. müssen die einzelnen Tortenebenen oft aufgeteilt werden zur Lagerung.
- Tortenboxen: Verwenden Sie Tortenboxen, um die einzelnen Ebenen sicher zu stapeln und lagern. Und selbst wenn ihr die einzelnen Ebenen nicht sofort zusammenstellt, braucht ihr unbedingt adäquate Tortenboxen, um die verschiedenen Ebenen sicher und platzsparend stapeln und lagern zu können.
- Transport: Transportieren Sie die gekühlten Ebenen einzeln verpackt und setzen Sie die Torte erst vor Ort zusammen. Am besten lässt sich eine Hochzeitstorte dann transportieren, wenn Ihr die gekühlten Ebenen einzeln verpackt und die Torte erst vor Ort zusammensetzt. Bedenkt, dass die Torte auch während der Fahrt gekühlt werden muss. Die Klimaanlage alleine reicht im Auto dafür nicht aus. Habt ihr genügend Kühlboxen/Kühltaschen, die ihr euch gegebenenfalls von Freunden oder Verwandten ausleihen könnt? Und sind diese groß genug? Ihr solltet unbedingt mit eurer Location für die Hochzeitsfeier abklären, welche Kühlmöglichkeiten es vor Ort gibt und diese fix für euch reservieren.
- Dekoration: Stellen Sie die Tortendekorationen weitestgehend vorab fertig. Wir können euch nur empfehlen, die Tortendekorationen weitestgehend vorab bereits fertigzustellen, damit maximal nur noch frische Blütendekoration hinzugefügt werden muss. Am Hochzeitstag selbst verfliegt die Zeit.
Alternativen zur klassischen Hochzeitstorte:
- Fondant-Torte: Erfordert Übung im Umgang mit Fondant. Wer eine Hochzeitstorte mit Fondant machen möchte, sollte jedenfalls schon etwas Übung mit der Zuckermasse haben. Auf Youtube gibt es tolle Anleitungen, wie Ihr das Fondant am besten überzieht. Dabei ist jedenfalls wichtig, dass Ihr die Torte vorher fondanttauglich macht. Wie weiter oben bereits erwähnt, darf Fondant nicht mit feuchten Cremen und Sahne in Berührung kommen. Daher muss die gesamte Hochzeitstorte erst mit einer Buttercreme oder eine Ganage (Schokoglasur) eingestrichen werden. Erst dann kann man die Torte mit Fondant überziehen.
- Naked Cake: Wirkt natürlich, erfordert aber Geschick beim Formen und Verzieren. Wenn Ihr lieber auf das süße Fondant verzichten möchtet, könnt Ihr Euch auf einen trendigen Naked Cake festlegen. Diese Variante wirkt viel natürlicher, erfordert aber nicht unbedingt weniger Geschick beim Formen und Verzieren, da Problemstellen viel schneller sichtbar werden. Die Böden und die einzelnen Schichten sollten nämlich schön gleichmäßig geschnitten werden. Der Teig sollte kompakt sein, ansonsten brechen bei der kleinsten Berührung Ecken heraus, was absolut nicht schön aussieht. Naked Cakes sehen richtig toll aus, wenn die hervorquellende Creme oder Sahne leicht verstrichen wird.
- Minimalist Cake: Einfachere Verzierungen, ideal für Hobbybäcker. Für alle jene, die keine gelernten Konditoren bzw. Tortenkünstler sind, werden die kunstvollen Tortenverzierungen, die man auf Pinterest & Co findet, eine Herausforderung sein. Wie gut, dass der Trend auch immer mehr in Richtung „Minimalist Cakes“ geht.
- Cupcake-Torte: Weniger stressig als eine mehrstöckige Torte. Wer die Hochzeitstorte selber backen möchte, hat es mit einer Cupcake-Torte wesentlicher einfacher und damit auch stressfreier als mit einer mehrstöckige Torte. Eine Cupcake Torte ist eine Etagere mit vielen kleinen Kuchenstücken, Cupcakes, Donuts oder Cookies. Bei dieser Variante wird nur an der Spitze eine normale einstöckige Torte hergestellt und der Rest besteht aus vielen kleinen Küchlein.
- Kuchenbuffet: Bieten Sie eine Vielfalt an Kuchen nach Familienrezept an. Wer sagt, dass eine Hochzeitstorte unbedingt ein Stocktorte sein muss? Ihr könnt auf der Hochzeit auch einfach ein Kuchenbuffet mit vielen verschiedenen Kuchen, Gugelhupf oder Blechkuchen nach Familienrezept anbieten, die kunstvoll nebeneinander drapiert und dekoriert werden. Da weiß man dann wenigstens, dass es garantiert jedem schmecken wird.Der Sweet Table kann dann beispielsweise mit „Omas Kuchenbuffet“ beschriftet werden. Auch auf Cake-Topper und sonstigen Klimbim müsst Ihr dabei nicht verzichten.
Grundrezepte für Tortenböden und Füllungen
Biskuitboden:
Ein Klassiker für Torten, der sich gut schneiden und füllen lässt.
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Zutaten:
- Eier
- Zucker
- Salz
- Mehl
- Kakaopulver (optional für dunklen Boden)
- Flüssige Butter
Zubereitung:
- Eier, Zucker und Salz über dem heißen Wasserbad warm schlagen (ca. 40 Grad).
- Anschließend in einer Küchenmaschine oder Rührschüssel 5 bis 8 Minuten dicklich cremig aufschlagen.
- Mehl über die Eiermasse sieben und vorsichtig unterheben. Für dunklen Tortenboden 1-2 EL Kakaopulver über Masse sieben und unterheben.
- Flüssige Butter dazugeben und vorsichtig unterrühren.
- Den Boden einer Springform (28 cm Durchmesser) mit Backpapier belegen und den Springformrand einspannen.
- Die Biskuitmasse in die Springform füllen, glatt streichen und im vorgeheizten Backofen bei 190 °C (E-Herd) 40-45 Minuten backen.
- Anschließend auskühlen lassen. Den ausgekühlten Boden mit einem Messer vom Springformrand lösen und aus der Form lösen. Den Boden mit einem großen dünnen Sägemesser durchschneiden. Das Sägemesser sollter länger sein als der Durchmesser des Biskuitbodens. Zunächst am Rand entlang schneiden, dann durch die Mitte schneiden.
Mohnback:
Eine einfache Füllung für Kuchen und Gebäck.
Zutaten:
- Milch
- Gemahlener Zimt
- Vanillezucker
- Zitronenabrieb
- Zucker
- Quetschmohn
Zubereitung:
- Milch mit Zimt, Vanillinzucker und Zitronenabrieb in einem kleinen Topf zum Kochen bringen.
- Zucker und Quetschmohn in die kochende Milch rühren und bei niedriger Temperatur unter Rühren circa 2 Minuten einköcheln lassen.
- Topf von dem Herd ziehen und 5 Minuten ziehen lassen.
- Füllung in eine Schüssel umfüllen und wie gewohnt weiterverarbeiten.
Tipps zum Mohnback:
- Alternativ kann Blaumohn verwendet werden, der jedoch vorher gemahlen werden muss.
- Das selbst hergestellte Mohnback kann perfekt für Mohnkuchen mit Streuseln eingesetzt werden.
Modellier- und Dekormassen für Torten
Schön überzogene Torten und detailliert geformte Figuren lassen Kuchen und Torten zu einem besonderen Blickfang werden. Das Verzieren wird mit passenden Modellier- und Dekormassen ganz leicht. Fondant, Marzipan oder Blütenpasten in verschiedenen Farben eignen sich ebenso wie Roll- und Modellierschokolade in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen hervorragend.
Marzipan:
- Marzipan-Rohmasse M0: Enthält 57 % Mandeln und eignet sich für Füllungen, zum Backen im Teig, als Schicht in Torten, zum Formen von Marzipankartoffeln und zum Füllen von Pralinen. Oder Sie decken mit dem glutenfreien, laktosefreien und veganen Marzipan Torten ein und formen Tortenfiguren.
- Angewirktes Marzipan: Ist fertig verknetet und eignet sich ideal zum Eindecken für Torten oder für Marzipanfiguren. Da es weniger klebt lässt es sich sehr einfach verarbeiten.
Fondant:
- Elastischer Rollfondant PREMIUM PLUS: Ist weniger süß, gut zu verarbeiten und einfach auszurollen. Er lässt sich außerdem für filigrane Arbeiten verwenden, da er extra elastisch konzipiert ist. Entsprechend ist er der perfekte Anfänger-Fondant. Unser bester Fondant enthält keine Konservierungsstoffe, Emulgatoren, Aromen oder tierische Zutaten und ist gelatinefrei. Er ist glutenfrei, laktosefrei, vegan und somit auch vegetarisch. Das verwendete Pflanzenfett ist ungehärtet. Mit 500 g dünn ausgerolltem Fondant decken Sie spielend zwei Torten mit einem Durchmesser zwischen 18 und 22 cm oder eine Torte mit einem Durchmesser von 30 cm ein.
- Blütenpaste: Zum feinen Modellieren von Blüten und filigranen Tortenfiguren. Diese glutenfreie, laktosefreie Modellierpaste mit pasteurisiertem Hühnereiweiß härtet vollständig aus. Sie enthält weder künstliche Konservierungsstoffe, Emulgatoren, Farbstoffe noch Aromen. Nach kurzem Kneten ist diese Gumpaste sehr geschmeidig und lässt sich gut dehnen. Dennoch sollten Sie schnell arbeiten und Reste sofort luftdicht verschließen, da die Fondantpaste schneller aushärtet.
Modellier- und Rollschokolade:
- Eine gelungene Kombination aus Schokoladengeschmack und Geschmeidigkeit, garantiert ohne Konservierungsstoffe. Sie können sie problemlos ausrollen und verarbeiten wie Marzipan oder Dekormasse. Decken Sie Sahne- und Cremetorten ein, modellieren Sie traumhafte Figuren oder stechen Sie wunderschöne Blüten damit aus. Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
- Verarbeitung: Erwärmen Sie die Modellierschokolade kurz in der Mikrowelle, je nach Menge zwischen 5 und 20 Sekunden bei 600 Watt. Oder kneten Sie die Masse mit den Händen, bis sie elastisch und formbar wird. Anschließend auf die gewünschte Stärke bzw. Größe ausrollen, am besten auf einer hauchdünnen Schicht von Süßem Schnee. Mit Modellierschokolade können Sie auch Sahne- und Cremetorten eindecken. Modellieren Sie Blüten oder Figuren oder stechen Sie Blüten, Blätter, Ornamente aus - ganz nach Ihrem Geschmack. Möchten Sie Farbe ins Spiel bringen, dann färben Sie die Modellierschokolade mit einer Farbpaste Ihrer Wahl.
- Tipps: Für das Eindecken einer Torte empfehlen wir eine Stärke von 3 bis 5 Millimetern, zum Ausstechen von Dekorationen 2 Millimeter. Als Ausstecher empfehlen sich z.B. unsere Herz- oder das Blüten-Ausstecher-Set . Ausgerollt auf Strukturfolie erhalten Sie wunderschöne Muster. Schminken Sie modellierte Figuren mit Lebensmittel-Faserschreibern . Figuren und Dekorationen werden mit temperierter Kuvertüre befestigt.
Teige und Massen: Grundlagen für perfektes Backen
Um feine Backwaren genießen zu können, setzen die Ölz Meisterbäcker höchste Ansprüche an die Qualität der Zutaten & Rohstoffe. Diese, in Verbindung mit erprobten und bewährten Rezepturen sowie jahrelanger Handwerkserfahrung, lassen die süßen Köstlichkeiten erst so richtig gut schmecken.
Was sind Teige?
Teige bestehen überwiegend aus Mehl und enthalten nur wenige oder gar keine Eier. Die Rohzutaten werden zu einem Teig geknetet und grundsätzlich mit Hefe gelockert. Im Gegensatz zu Massen lassen sich Teige formen. Das wohl bekannteste Beispiel für die Verwendung eines Teiges bei den Ölz Meisterbäckern sind wohl die handgeflochtenen Ölz Zöpfe.
Was sind Massen?
Massen enthalten meist einen hohen Anteil an Eiern und wenig bis gar kein Mehl. Massen werden gerührt oder aufgeschlagen und mittels Backtriebmitteln gelockert. Sie werden zum Backen in Backformen abgefüllt. Massen werden vor allem für Rührteige eingesetzt, die bei einem Kuchen, Muffin oder einer Roulade verwendet werden.
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Es werden folgende Massen unterschieden:
- Rührmassen: Schwere oder gerührte Massen haben einen höheren Fettanteil als leichte Massen. Grundsätzlich gilt bei schweren Massen, dass diese immer gerührt werden.
- Biskuitmassen: Leichte und geschlagene Massen haben einen höheren Anteil an Eiern und kommen in der Regel mit wenig oder gar keinem Fett aus.
Alternativen für veganes Backen
Auch für das Backen bei veganer Ernährung gibt es zahlreiche Alternativen zu tierischen Produkten.
- Bio Natursauerteig: Eignet sich für Brot, Brötchen und Baguette. Er unterstützt Konsistenz, Geschmack und Haltbarkeit. Mehl, Natursauerteig, Hefe, Salz und etwas Wasser - mehr brauchen Sie nicht für ein leckeres Brot.
- Bio Trocken-Backhefe: Ist glutenfrei und vegan und keineswegs nur für Brot geeignet. Mit ihr lassen sich im Nu alle erdenklichen Kreationen auf Hefebasis backen. Ein Beutel reicht für 500 Gramm Mehl und entspricht einem halben Würfel frischer Hefe.
- VegEgg: Lockert und bindet jede Art von Teig ganz ohne Ei. Einfach mit etwas kaltem Wasser anrühren und zum Backen von Waffeln, Rührkuchen oder auch für Aufläufe verwenden.
- VegWhite: Ersetzt herkömmlichen Eischnee. 10 Gramm oder ein gehäufter EL ersetzen mit Wasser angerührt und steif geschlagen zwei Eiweiß in Gebäck, Nudeln oder Auflauf.
Natürliche Süßungsmittel und Geliermittel
Für viele Rezepte rund ums Backen und Einkochen dürfen natürliche Süßungsmittel und Geliermittel nicht fehlen.
- Reissirup: Das milde Süßungsmittel gibt es im Glas und in der praktischen Squeezer Flasche. Es lässt sich universell zum fructose- und glutenfreien Süßen beim Kochen und Backen einsetzen und überzeugt mit milder, dezent-nussiger Süße. Reissirup kann besonders gut als vegane Alternative zu Honig eingesetzt werden.
- Reismalz: Traditionelles Süßungsmittel aus Japan, das als eines der ältesten Süßungsmittel eine ideale Alternative zu Zucker bietet.
- Bio Agar Agar: Wird aus roten Meeresalgen gewonnen und ersetzt als Verdickungsmittel in Desserts oder auch Suppen äußerst effektiv Gelatine. So entsprechen 5 Gramm Agar Agar von ARCHE in Rezepten 6 Blatt Gelatine.
- Apfelpektin und Fruchtgel: Eignen sich für Fruchtaufstriche, mit denen vor allem Marmeladen besonders gut gelingen. Es besteht aus Stärke, Pfeilwurzel, Agar Agar und Pektin und ist geschmacksneutral.
Bindemittel für die perfekte Konsistenz
Eine entscheidende Rolle beim Kochen und Backen spielen Bindemittel - weniger beim Geschmack, aber dafür umso mehr bei der Konsistenz! Ob Pfeilwurzel oder Tapioka, die reine pflanzliche Stärke sorgt in unseren veganen Bindemitteln für den richtigen Halt. Da reihen sich nahtlos unser Johannisbrotkernmehl und das Guarkernmehl ein, das aus den kleinen Samen der Guarbohne gewonnen wird. Ein besonders edler Schatz unter unseren Bindemitteln ist übrigens Kuzu. Die Stärke aus der Kuzuwurzel wird für das ARCHE Kuzu noch heute auf traditionelle Art gewonnen, indem sie aus den zerkleinerten Wurzeln ausgewaschen, mehrfach gefiltert und an der Luft getrocknet wird. Das Ergebnis ist ein feines Bindemittel, das für sämige Konsistenz und leichten Glanz sorgt.
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