Asbach Schokolade bei REWE: Sortiment, Zusammensetzung und Besonderheiten

Schokolade gehört zu den liebsten Naschereien zahlreicher Haushalte. Etwa 9,2 Kilogramm werden im Jahr pro Person vernascht. Ob Pralinen, Schokobonbons, gefüllte Tafeln oder schöne Schokoladenfiguren - eines haben alle gemeinsam: Sie bestehen zu einem großen Teil aus Kakaobohnen und werden in einem mehrstufigen Prozess zu den leckeren Naschereien verarbeitet.

Überblick: Was ist Asbach Schokolade und wie passt sie ins REWE Sortiment?

Natürlich kannst du Schokolade auch ganz bequem beim REWE Lieferservice bestellen. Bei REWE gibt es mittlerweile verschiedene vegane Schokoladen-Sorten im Sortiment. Dabei handelt es sich entweder um dunkle Sorten wie Zartbitter oder um Sorten, die pflanzliche Alternativen zur Milch enthalten.

Im Handel werden Schokoladentafeln meistens als Vollmilch-, Zart-, Halbbitter- oder Bitterschokolade verkauft. Entscheidend für die Unterteilung ist der Kakaoanteil, der in den Tafeln enthalten ist und die grundlegende Zusammensetzung der Schokoladenmasse. Tafeln mit hohem Kakaoanteil sind bitterer, jene mit höherem Zuckeranteil süßer und die mit einem vermehrten Milchanteil weicher und cremiger.

Asbach Schokolade Regal im Supermarkt

Woraus besteht Schokolade? Grundlagen, die auch für Asbach-Produkte gelten

Unabhängig vom auserwählten Geschmack besteht die Basis jeder Schokolade aus flüssiger Kakaomasse. Diese Masse wird durch das Mahlen von Kakaobohnen gewonnen, die zuvor geröstet, gebrochen und geschält wurden. Häufig ist auf der Liste der Inhaltsstoffe zusätzlich Kakaobutter, auch Kakaofett genannt, aufgeführt. Kakaobutter entsteht durch das Pressen von Kakaomasse - zum Beispiel, wenn man aus dieser Masse Kakaopulver herstellen möchte. Die Masse wird dann mithilfe sogenannter Fettpressen in zwei Bestandteile getrennt: Fett (Kakaobutter) und Pressrückstände (Kakaopresskuchen). Letzteres wird für die Herstellung von Kakaopulver benötigt.

Hinzu kommen Milch- oder Sahnepulver und Zucker. Im Rahmen der Herstellung von Schokolade wird Milchpulver Frischmilch vorgezogen, da frische Milcherzeugnisse einen hohen Wasseranteil besitzen. Für das richtige Aroma sorgen je nach Sorte, Hersteller und Zusammensetzung Würzstoffe wie Vanille oder Zimt. Mandeln oder auch Nüsse runden den Geschmack ab.

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Damit die Schokoladenmasse im Rahmen der Produktion fließfähiger ist, werden innerhalb Deutschlands hauptsächlich Soja-Lezithine genutzt. Diese dienen als Emulgator. Farb- und Konservierungsstoffe dürfen nicht zur Schokolade hinzugegeben werden.

Besonderheit: Alkoholische Füllungen wie Asbach-Praliné

Flüssig gefüllte Pralinen, zum Beispiel mit alkoholischer Füllung, können mit der Zeit austrocknen. Die Böden der Pralinen sinken dann ab. Wer Schokolade oder Pralinen über längere Zeiträume aufbewahren möchte, sollte darauf achten, dass sie keinen Fremdgerüchen, Temperaturschwankungen und keiner Wärme ausgesetzt sind.

Qualitätskriterien: Wie erkennt man hochwertige Schokolade?

Hochwertige Schokolade erkennst du in der Regel direkt am Äußeren - besitzt die Tafel einen seidigen Glanz, kannst du dich auf eine gute Qualität freuen. Beim Abbrechen eines Stückchens sollte die Bruchkante nicht bröckeln, sondern sauber zurückbleiben. Lässt du die Schokolade auf der Zunge zergehen, sollte diese weich schmelzen, nicht am Gaumen kleben oder sich sandig anfühlen. Treffen die genannten Punkte zu, handelt es sich um eine hochwertige Schokolade.

Wie gut die Qualität einer Schokolade letztendlich ist, wird von vielen Faktoren bestimmt. Einer dieser Faktoren ist die Auswahl der genutzten Kakaobohnen, die für die weitere Herstellung verwendet werden. Man unterscheidet dabei zwischen Edel- und Konsumkakao. Während Edelkakao zusätzlich zum charakteristischen Kakaogeschmack feine Aromanoten besitzt, beschränkt sich der Geschmack von Konsumkakao nahezu ausschließlich auf das Kakaoaroma.

Ein hoher Anteil an Edelkakao spricht deshalb für eine Schokolade mit hoher Qualität. Je höher der Konsumkakao-Anteil, desto weniger hochwertig ist die Schokolade. Hochwertige Schokolade weist zudem einen höheren Milchfettanteil im genutzten Milch- oder Sahnepulver auf. Magermilchpulver wird hingegen häufiger bei günstigeren Konsumschokoladen genutzt, ebenso wie ein hoher Anteil an Zucker.

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Rechtliche Vorgaben und Kennzeichnungen

Um den Zuckeranteil in Schokolade zu regulieren, sieht in Deutschland die sogenannte Kakaoverordnung (KakaoV) eine Höchstmenge an zugegebenen Zucker vor. Im Rahmen der Kakaoverordnung sind noch weitere Qualitätsmerkmale und -maßstäbe benannt, wie die Anteile an Milchfett, Kakaobutter oder Kakaobestandteilen der Trockenmasse. Wie groß der Kakaobestandteil der Gesamtkakaotrockenmasse letztendlich ist, muss für den Verbraucher ersichtlich auf der Verpackung vermerkt sein. Die meisten Schokoladensorten tragen deshalb Schriftzüge mit Anmerkungen wie: „Kakaoanteil: mindestens 50 %“.

Sorten und Produktvarianten - was du bei Asbach und ähnlichen Marken im REWE finden kannst

Schokolade mit Joghurtfüllung, Nussstückchen oder doch lieber Nugat? Die leckeren Tafeln gibt es in allerlei Varianten, verschiedenen Formen und mit zahlreichen Zusätzen wie Rosinen, Früchten oder Mandeln. Auch den Möglichkeiten für Füllungen sind nahezu keine Grenzen gesetzt: Marzipan, Krokant, Fondant, Trüffel, Nugat, Fruchtcremes oder auch feurig scharfe Chili-Füllungen.

Grundlegend gilt für alle Schokoladensorten: Sie müssen mindestens 25 % Schokolade enthalten, ansonsten handelt es sich dabei lediglich um „schokoladenüberzogene Zuckerware“.

Schokoladentyp Mindestkakao-/Merkmal Typische Verwendung
Vollmilchschokolade Mindestkakaoanteil von 30 %, hoher Milchfettanteil Tafeln, Pralinen, Kinderprodukte
Zartbitter / Halbbitter Mind. 50 % Kakaoanteil Tafeln, Füllungen, Desserts
Bitterschokolade Mind. 60 % Kakaoanteil Feine Tafeln, Gourmetprodukte
Weiße Schokolade Keine Kakaofeststoffe, mind. 20 % Kakaobutter Konfekt, Dekor
Kuvertüre Hoher Kakaobuttergehalt (mind. 31 %) Backen, Glasuren
Blockschokolade Mehr als 35 % Kakaomasse Backen, industrielle Verarbeitung
Verschiedene Schokoladensorten und Kuvertüre

Spezialformen: Noisette, Mokkaschokolade, Luftschokolade

Wer Mokkaschokolade kauft, den erwartet ein harmonisches Aroma aus Schokolade und Kaffeenote. Erreicht wird dies durch das Hinzufügen von Kaffeepulver oder Mokkapaste während des Herstellungsprozesses. Beliebt ist unter anderem auch Noisette-Schokolade, die auch als Gianduia-Schokolade bekannt ist. Gianduia bezeichnet die in Turin erfundene Form des dunklen Nugats. Als Noisette-Schokolade angebotene Tafeln müssen zwischen 20 % und 40 % fein gemahlene Haselnüsse enthalten. Sind weitere ganze oder gehackte Nussarten enthalten, kann eine Noisette-Schokolade auch bis zu 60 % Nüsse enthalten. In den Tafeln muss eine Gesamttrockenmasse von 32 % und mindestens 8 % entölte Kakaotrockenmasse verarbeitet sein.

Bei dieser speziellen Form der Schokolade handelt es sich um Tafeln, in die beim Herstellungsprozess gezielt Luft eingeblasen wird - eigentlich wird der Lufteinschluss in Tafelschokolade eher vermieden. Dank der kleinen Luftbläschen ist die Schokolade, die auch als Aero-Schokolade bekannt ist, besonders cremig, locker und leicht.

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Haltbarkeit, Lagerung und Erscheinungsbild

Wer Schokolade oder Pralinen über längere Zeiträume aufbewahren möchte, sollte darauf achten, dass sie keinen Fremdgerüchen, Temperaturschwankungen und keiner Wärme ausgesetzt sind. Steigen die Temperaturen, bewahrst du sie bestenfalls in kühlen Räumen oder im Kühlschrank auf. Das ist nicht nur an heißen Sommertagen empfehlenswert, sondern auch im Winter, wenn im Haus viel geheizt wird.

Hin und wieder bildet sich auf Schokoladentafeln ein weißlicher Belag. Viele gehen davon aus, dass dies ein Zeichen für abgelaufen Haltbarkeit ist - viel eher ist es jedoch ein Zeichen dafür, dass die Schokolade falsch gelagert wurde. Ist die Schokolade hohen Temperaturen ausgesetzt, kristallisiert das Fett der Kakaobutter und bildet den sogenannten Fettreif auf der Oberfläche. Dieser ist vollkommen unbedenklich und schmälert weder die Haltbarkeit noch den Geschmack der Tafel Schokolade.

Inhaltsstoffe und Kontroversen

Alle Regelungen bezüglich Zusammensetzung, Herstellungsmerkmalen und der Verpackung von Schokolade sind innerhalb Deutschlands in der sogenannten „Verordnung über Kakao- und Schokoladenerzeugnisse“ festgehalten. Während es früher - ähnlich wie bei Bier - ein Reinheitsgebot für Schokolade gab, wurde dies 2001 gekippt. Das bedeutet, dass in Schokoladentafeln bis zu 5 % andere Pflanzenfette beigemischt werden dürfen - dazu zählen Fette wie Sheanussöl, Palmöl oder Illipe. Die Verwendung von Palmöl wird zum Beispiel häufig kritisiert, da für den Anbau Regenwälder gerodet werden und somit Lebensraum von bedrohten Tierarten zerstört wird.

Zudem ist es in einigen EU-Ländern erlaubt, Getreidemahlerzeugnisse oder Stärke zur Schokolade hinzuzufügen - in Deutschland ist dies jedoch mit Ausnahme weniger Fälle untersagt. Es ist also durchaus empfehlenswert, beim Kauf einer Schokoladentafel einen Blick auf die Inhaltsstoffe zu werfen.

Nährwerte und Kalorien

Der Kaloriengehalt einer 100-Gramm-Tafel liegt zwischen 500 und 600 kcal. Je dunkler die Schokolade, desto weniger Zucker ist in der Regel enthalten. Weniger Kalorien hat sie dadurch aber nicht zwingend.

Herstellungsprozess von Schokolade: Vom Kakaobohne zur Tafel

Qualitätshinweise auf Verpackungen

Auf einigen Verpackungen von Schokoladentafeln findet man Bezeichnungen wie „Feine Milchschokolade“ oder „Edelschokolade“. Das sind spezielle Qualitätshinweise, die Hersteller nur nutzen dürfen, wenn ihre gefertigte Schokolade die Voraussetzungen erfüllt. Eine Schokolade oder Milchschokolade ist „fein“, wenn diese insgesamt 43 % Gesamttrockenmasse besitzt, die wiederum mindestens 26 % Kakaobutter enthält. Bei Vollmilchschokolade weichen die Werte leicht ab. Hier müssen es 30 % Gesamtkakaotrockenmasse sein, 18 % Milchtrockenmasse mit 4,5 % Milchfett und maximal 50 % Zuckeranteil.

Um die Bezeichnung „Edelschokolade“ an ihre Schokoladen vergeben zu dürfen, müssen Hersteller mindestens 40 % der Kakaomasse aus Edelkakaosorten gewinnen. Edelkakaosorten sind im Internationalen Kakao-Übereinkommen (International Cacao Agreement) festgehalten und stammen beispielsweise aus anerkannten Anbaugebieten in Venezuela, Samoa, Ecuador oder Trinidad.

Etiketten und Qualitätsangaben auf Schokoladenverpackungen

Appetit bekommen?

Natürlich kannst du Schokolade auch ganz bequem beim REWE Lieferservice bestellen.

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