Marabou Schokolade Salzlakritz: Inhaltsstoffe und Herkunft

Du kannst dich nicht zwischen Schokolade und Lakritz entscheiden? Mit der Marabou Black Saltlakrits musst du das auch nicht! Das Besondere an dieser Sorte ist das Spiel der Gegensätze: Die cremige Süße der Vollmilchschokolade trifft auf die herbe Würze und die prickelnde Salzigkeit des Lakritzes. Die kleinen, knackigen Stückchen im Inneren sorgen für einen aufregenden Crunch und setzen bei jedem Biss eine neue aromatische Note frei.

Inhaltsstoffe (Angaben je 100 g)

Angaben für eine Portionsgrösse von 100g.

Zutat / Hinweis Angabe
Zutaten Zucker, Kakaobutter, Kakaomasse, SÜSSMOLKENPULVER (MILCH), MAGERMILCHPULVER, BUTTERREINFETT, Molkenerzeugnis (MILCH), Emulgator (SOJALECITHIN), Aroma.
Kakaoanteil Kakao: 30% mindestens.
Allergene Enthält Milch, Soja. Kann Spuren von Nüssen und Weizen enthalten. Dieses Produkt enthält Gluten. Dieses Produkt enthält Laktose.
Tierische Bestandteile Dieses Produkt enthält Bestandteile tierischen Ursprungs.
Fettsäuren (Beispiel) Gesättigte Fettsäuren 1,3 g (Angabe aus Datensatz)

Technologische und ernährungsphysiologische Hinweise

Lecithin gehört als natürlicher fettähnlicher Stoff zur Gruppe der Phospholipide.

Wegen seines bipolaren Aufbaus ist Lecithin ein wichtiger Baustein der Zellwände.

Besonders Knochenmark, Nervengewebe, Herz und Leber sind reich an Lecithinen.

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Die Stoffe beeinflussen darüber hinaus den Transport von Fetten und Cholesterin im Blut und wirken als Bestandteil der Gallenflüssigkeit an der Fettverdauung mit.

Lecithin ermöglicht als Emulgator, dass sich Fett- und Wasser-Phasen eines Lebensmittels nicht trennen.

Als Mehlbehandlungsmittel verbessert es die Knet- und Formeigenschaften von Teigen und verlangsamt das Altbackenwerden von Gebäck.

In Margarine sorgt Lecithin dafür, dass sie in der Pfanne nicht spritzt.

Als Antioxidationsmittel schützt die Fette zudem vor den verderbenden Einflüssen des Sauerstoffs.

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Lecithin wird überwiegend aus Sojabohnen gewonnen. Auch Sonnenblumen, Raps, Erdnüssen, Mais und Eigelb können Rohstoffe sein.

Das so gewonnene natürliche Lecithin kann ebenso in Lebensmitteln eingesetzt werden, wie die Lecithine, die durch chemische Modifikation daraus gewonnen werden.

Die chemisch modifizierten Lecithine werden auf besondere technologische Anforderungen zugeschnitten und erweitern so das Anwendungsgebiet des Stoffes deutlich.

So ist etwa Lysolecithin besonders hitzestabil, während andere Modifikationen die Emulgatoreigenschaften des Lecithins verbessern.

Verträglichkeit, Unverträglichkeiten und Ernährungsformen

Gluten ist ein Klebereiweiß, das in vielen Getreidesorten wie Weizen, Dinkel, Roggen und Hafer vorkommt.

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Mais, Reis, Buchweizen und Hirse sind hingegen glutenfrei.

Die Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit ist eine Autoimmunerkrankung, die zu einer chronischen Erkrankung der Dünndarmschleimhaut auf Grund einer Überempfindlichkeit gegen Bestandteile von Gluten führt.

Laktose, auch Milchzucker, ist ein Zweifachzucker aus Glukose und Galaktose, der unter anderem in Kuhmilch, Schafsmilch, Ziegenmilch und Stutenmilch vorkommt.

Laktose ist auch Bestandteil aller Produkte, die aus Milch hergestellt werden, wie Käse, Joghurt, Buttermilch oder Sahne.

Bei der Laktose-Intoleranz (Milchzucker-Unverträglichkeit) liegt ein Mangel des Enzyms Laktase vor.

Infolgedessen kann die Laktose im Dünndarm nicht gespalten und verdaut werden, so dass der Milchzucker unverdaut in den Dickdarm gelangt.

Dies führt zu Symptomen wie Völlegefühl, Bauchkrämpfen, Blähungen und Durchfall nach dem Genuss von Milch und Milchprodukten.

Veganismus ist eine Lebens- und Ernährungsweise. Dabei wird auf den Konsum von Produkten verzichtet, die tierischen Ursprungs sind oder Bestandteile tierischen Ursprungs beinhalten.

Dieses Produkt kann Bestandteile von toten Tieren enthalten. Auf Grund von fehlenden, widersprüchlichen oder unverständlichen Daten ist keine definitive Einschätzung möglich.

Codecheck.info kann nicht für die Richtigkeit der Angaben garantieren.

Herkunft der Marke und Produktionskontext

Marabou ist Schwedens ganzer Stolz in Sachen Schokolade und gehört zu den stärksten Konsummarken des Landes.

Das Herzstück des Sortiments ist die klassische Mjölkchoklad (Vollmilchschokolade), die in den markanten gelben Tafeln verkauft wird.

In Schweden ist Marabou fast schon ein Synonym für „Pause“ oder „Belohnung“.

Marabou Schokolade Tafel und Salzlakritz Stückchen

Qualitäts- und Umweltsiegel im Kontext

Die Rainforest Alliance ist eine unabhängige Umweltorganisation mit Sitz in den USA.

Sie ist Mitglied im Sustainable Agriculture Network (SAN), das verschiedene Umweltorganisationen verbindet und einen Standard für nachhaltige Landwirtschaft entwickelt hat.

Ziel des Standards ist, landwirtschaftliche Betriebe dabei zu unterstützen, sich kontinuierlich in Richtung einer nachhaltigen Produktion zu entwickeln.

Um das Rainforest Alliance Certified-Zertifikat zu erhalten, müssen sich die Betriebe durch eine unabhängige, international anerkannte Organisation, die Sustainable Farm Certification International, überprüfen lassen.

Dabei handelt es sich um ein Tochterunternehmen der Rainforest Alliance. Sie zertifiziert nach den Richtlinien des Sustainable Agriculture Network-Standards (Standard des Netzwerks für nachhaltige Landwirtschaft, SAN).

Dabei wird jährlich vor Ort geprüft, ob die zehn Grundprinzipien des Standards eingehalten werden. Sie enthalten 99 einzelne Kriterien.

Dazu gehört unter anderen, dass chemische Mittel verringert eingesetzt werden, der Baumbestand auf Farmen erhalten oder erweitert wird, Wildtiere geschützt werden und für das Wohlergehen der Arbeiter und deren Familien, etwa durch Zugang zu Bildung und Gesundheitsvorsorge gesorgt wird.

Um zertifiziert zu werden, muss der Betrieb mindestens 50 Prozent der Kriterien eines jeden Prinzips und 80 Prozent aller Kriterien erfüllen.

15 sogenannte kritische Kriterien müssen auf jeden Fall erfüllt werden, zum Beispiel zur Rückverfolgbarkeit der Waren oder bestimmte soziale Bedingungen bei der Produktion.

Es handelt sich um ein Label, das zu ökologischen und sozialen Verbesserungen beim Anbau, bei der Verarbeitung und beim Handel von Nahrungsmitteln beiträgt.

Die Kriterien müssen allerdings nur zu einem Teil erfüllt werden, um das Label zu erhalten.

Auf Produkten darf das Label verwendet werden, wenn sie mindestens 30 Prozent zertifizierte Zutaten enthalten. Bei einem Anteil von 30 bis 90 Prozent muss der prozentuale Anteil zertifizierter Zutaten vermerkt sein.

Die Kriterien für die Vergabe des Labels werden von unabhängigen Stellen mitentwickelt, der Vergabeprozess ist transparent. Umfassende und regelmäßige Kontrollen machen das Label glaubwürdig.

Verstößt ein Labelnehmer gegen die Vergabekriterien des Labels, so werden ihm Sanktionen auferlegt.

Verpackung, Rücknahme und Marke "Der Grüne Punkt"

Labelinhaber ist die Der Grüne Punkt - Duales System Deutschland GmbH (DSD), ein privatwirtschaftliches Unternehmen, das wiederum der DSD - Duales System Holding GmbH & Co. KG angehört.

Die Holding bündelt alle unternehmerischen Aktivitäten des Grünen Punkts.

Das DSD ist eine Reaktion der Wirtschaft auf die Verpackungsverordnung von 1991.

Diese gibt vor, dass Verkaufsverpackungen durch Hersteller und Handel kostenlos zurückgenommen werden müssen.

Diese sind von der Rücknahmepflicht freigestellt, wenn sie sich an einem dem DSD entsprechenden System beteiligen.

Ziel des Labels ist, Verpackungsmaterialien wieder zu verwenden und so Rohstoffe einzusparen.

Gegen eine Gebühr übernimmt das DSD die Aufgabe der Sammlung, Sortierung und Verwertung der gebrauchten Verkaufsverpackungen. Diese Gebühr richtet sich nach Material, Gewicht, Volumen sowie der Stückzahl der Verpackungen.

Für die Nutzung des Symbols auf den Verpackungen muss eine zusätzliche Lizenzgebühr entrichtet werden.

Seit 2009 ist es nicht mehr Pflicht, das Symbol auf Verpackungen anzubringen. Er ist lediglich ein Symbol dafür, dass die entsprechende Verpackung über die Gelbe Tonne beziehungsweise den Gelben Sack entsorgt werden darf.

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