Aronia Birnen Marmelade Rezept einfach: Schritt für Schritt zur köstlichen Marmelade
Die Aroniabeere ist eine echte Bereicherung für jede Küche - ihr herber Geschmack begeistert immer mehr Marmeladen-Fans, die gerne etwas Neues ausprobieren. Ob als Apfelbeere im eigenen Garten oder frisch vom Feld: Aronia lässt sich hervorragend mit Birne kombinieren. Mit diesem einfachen Rezept gelingen sowohl aromatische als auch gesunde Marmeladen, die wunderbar auf Brot, Pfannkuchen oder zu Wild und Käse passen.
Warum Aronia-Birnen-Marmelade?
Marmelade ist, egal in welcher Altersstufe, einer der beliebtesten Brotaufstriche zum Frühstück. Laut einer Studie essen nur 14% der Deutschen kaum bis gar keine Marmelade. 55% hingegen schmieren sich mehrmals pro Woche ein Marmeladenbrot und der durchschnittliche Jahresverbrauch liegt bei mehr als 2 Kilogramm pro Nase. Aronia-Marmelade passt gut zu Wildgerichten und Käse. Aber auch auf dem Brot oder Pfannkuchen macht sie sich gut. Aroniabeeren sind sehr gesund, da sie besonders viele sekundäre Pflanzenstoffe enthalten. Sie sollen u. a. positiv auf das Immunsystem wirken und bei Blasenentzündungen helfen. Die Beeren enthalten Eisen, Vitamin C, Folsäure und Zink.
Der Geschmack und die Vielseitigkeit
Die Aroniabeere schmeckt herb, deshalb schmeckt auch die Marmelade leicht herb, ähnlich wie Preiselbeermarmelade. Ihre Kombination mit Birnen ergibt eine harmonische, fruchtige Note und macht aus der Marmelade einen wahren Genuss. Beginnen Sie damit, die Birnen zu schälen, das Kerngehäuse der Früchte zu entfernen und diese anschließend in ca. 1 cm große Stücke zu schneiden. Tipp: Alternativ zu den Äpfeln passen auch Birnen oder Himbeeren gut in die Marmelade.
Zutaten für Aronia-Birnen-Marmelade
| Zutat | Menge |
|---|---|
| Aroniabeeren (frisch oder als Saft) | 600-800 g bzw. 1 l Saft |
| Birnen (vorbereitet, gewürfelt) | 300-400 g, ca. 2 Stück |
| Zitronensaft | 50 ml bzw. Limettensaft 10 g |
| Vanilleschote (Mark) | 1 Stück |
| Gelierzucker 2:1 | 500-600 g |
| Wasser oder Granatapfelsaft | 150-200 ml |
| Ingwer (optional) | ca. 12 g, 2 cm fein gerieben |
| Wo möglich: Wodka/Grappa, Amaretto oder Mandelaroma | 50 ml, nach Belieben |
Zubereitung Schritt für Schritt
- Aroniabeeren putzen, waschen und verlesen. In einen Topf geben.
- Birnen schälen, entkernen und zu den Beeren in den Topf geben.
- Das Mark einer Vanilleschote auskratzen und zusammen mit der Schote zu den Birnen und Beeren geben.
- Gelierzucker hinzufügen und alles gut umrühren.
- Mit Zitronensaft und falls gewünscht Ingwer verfeinern sowie bei Bedarf Granatapfelsaft statt Wasser nutzen.
- Die Marmeladenmixtur unter dauerndem Rühren für ca. sieben bis acht Minuten (je nach Rezept) zum Kochen bringen.
- Mit dem Stabmixer die Masse pürieren, das dauert etwa 2-10 Minuten, je nach gewünschter Konsistenz. Wer mag, kann das Mus durch ein Sieb oder die Passiermühle (Flotte Lotte) geben, um die kleinsten Kernstückchen herauszufiltern.
- Gelierprobe durchführen: Wenn die Marmelade anfängt zu gelieren, ggf. Wodka, Grappa oder Amaretto zugeben und nochmals 3 Minuten köcheln lassen.
- Desinfizieren Sie Ihre Marmeladengläser mit kochendem Wasser, stellen Sie sie auf ein feuchtes Tuch und befüllen Sie sie sofort mit der noch heißen Marmelade. Stellen Sie die Gläser fest verschlossen zum Abkühlen kopfüber auf ein Küchenhandtuch.
Verfeinerungstipps
- Für zusätzliche Geschmacksnoten fügen Sie noch einen halben Teelöffel Zimt und einen Schuss Amaretto mit hinzu (Statt Amaretto können Sie auch ein paar Tropfen Mandelaroma verwenden).
- Zur Verfeinerung kann man das pürierte Mus durchs Sieb geben, um die kleinsten Kernstückchen herauszufiltern. Diese Reste lassen sich im getrockneten Zustand als gesunde Zugabe zu Früchtetees nutzen.
- Anstelle von Wasser kann man auch Granatapfelsaft nehmen und damit die Marmelade kochen.
- Je nach persönlichem Geschmack kann man den Anteil von Birne oder Ingwer erhöhen.
Nährwerte und gesundheitliche Vorteile
Aroniabeeren enthalten Eisen, Vitamin C, Folsäure und Zink. Die sekundären Pflanzenstoffe wirken sich u. a. positiv auf das Immunsystem aus. Der durchschnittliche Schätzung für eine Portion, basierend auf den Zutaten dieses Rezepts, wird mit Unterstützung von KI berechnet. Um jedoch zuckerfrei von den Vorzügen zu profitieren, sollten Sie zu getrockneten Aroniabeeren oder Saft greifen.
Bewertung und Erfahrung
Gestern war ich auf einem Aroniabeerenfeld und habe heute das Rezept ausprobiert. Da wir sehr gerne Ingwer mögen, habe ich etwas mehr davon genommen und auch nicht so fein gerieben, sondern fein gehackt. Gelierprobe ist gelungen, Geschmackstest durch meinen Mann steht noch aus. Schmeckt wesentlich besser als gedacht. 2:1 Zucker reicht wirklich aus. Die Birnen und den Ingwer schmecke ich nicht so raus, vielleicht das nächste Mal von beidem mehr. Übrigens: Den Aroniastrauch hab ich in meinem Garten angepflanzt, jetzt nach 4 Jahren hab ich die erste große Ernte.
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Marmelade in der deutschen Frühstückskultur
Das ist kaum verwunderlich, denn fast jeder kann etwas mit Marmelade anfangen. Die klassischen Marmeladen, die sicher die meisten kennen und auch schon gegessen haben, sind Erdbeer-, Waldbeeren- und Kirschmarmelade. Doch eine gute Marmelade lässt sich aus den meisten Früchten herstellen. Wie ganz oben schon angesprochen, ist das Herstellen von Marmelade weder sehr zeitaufwändig, noch ist es sehr schwierig. Wir hoffen, wir konnten Ihnen helfen oder auch ermutigen, mal etwas Neues auszuprobieren. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und guten Appetit!
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