Apfel iPhone Torte Rezept
Dieses Rezept beschreibt Schritt für Schritt, wie Sie aus einem klassischen Apfelkuchen eine aufwendige iPhone-Torte mit Fondant-Dekor herstellen können. Die Anleitung umfasst Kuchenboden, Creme, Fondant-Überzug, Icons und Detailarbeit, sowie ergänzende Hinweise zu klassischen Apple-Pie- oder Mürbeteig-Varianten für Apfelfüllungen.
Zutaten für den großen iPhone-Kuchen (ca. 20 Personen)
- 3 Pck. Puddingpulver (Bourbon-Vanille)
- 450 g Butter
- 450 g Zucker
- 6 Eier
- 3 Prisen Salz
- 750 g Mehl
- 9 TL, gestr. Backpulver
- 15 EL Milch
- 1,5 kg Äpfel, klein geschnitten
- Öl, geschmacksneutral, zum Einfetten
- Semmelbrösel zum Ausstreuen
Für die Creme:
- 1 Pck. Sahnesteif (San-apart, 125 g)
- 1 Ei
- 250 g Butter, zimmerwarm
- 2 EL Vanillezucker
- 200 ml wasser-kaltes
Für die Dekoration (Fondant-Arbeiten):
- 2 kg weißer Fondant (Rollfondant)
- 500 g schwarzer Fondant (Rollfondant), nach Bedarf
- Speisestärke / Bäckerstärke zum Ausrollen
- Fondant-Kleber oder hochprozentiger Alkohol
- Lebensmittelfarbe (Pastenfarbe) nach Wahl zum Anfärben des Fondants
- Lebensmittelfarbstifte nach Wahl zum Bemalen des Fondants
Backform und Vorbereitung
Ein tiefes Backblech mit Backpapier auslegen und auf die gesamte Größe des Blechs einen Backrahmen legen. Bei Bedarf das Backpapier mithilfe von Küchengarn um den Backrahmen fixieren, damit später kein Teig unter dem Rahmen austritt. Dann den Rand des Backrahmens mit neutralem Öl einstreichen und mit Semmelbröseln ausstreuen. Den Backofen auf 180 Grad Celsius (Umluft) vorheizen.
Teig und Kuchen backen
Die Butter kurz in der Mikrowelle erwärmen, bis sie rührfähig wird. Danach die Butter mit dem Zucker und dem Salz verquirlen. Dann die Eier hinzugeben und alles gut schaumig schlagen. Jetzt das Backpulver sowie das Puddingpulver vorsichtig unterrühren. Danach das Mehl portionsweise dazugeben und verrühren. Wenn der Teig fester wird, die Milch mit hinein geben. Alles kurz miteinander verrühren. Zum Schluss die vorbereiteten Apfelstückchen in die Teigmasse geben und unterheben.
Den fertigen Teig in den Backrahmen füllen und glattstreichen. Der Kuchen nun bei 180 Grad Umluft für ca. 45 Minuten backen, bis er eine goldbraune Oberfläche hat und beim Einstechen mit einem Holzstäbchen keine Krümel mehr hängen bleiben. Den noch heißen Kuchen auf ein Kuchengitter ziehen, den Backrahmen vorsichtig mit einem Messer vom Kuchen ablösen und entfernen. Danach sollte der Kuchen vollständig abkühlen, bevor er weiterverarbeitet wird.
Creme zubereiten und Kuchen formen
Aus der zimmerwarmen Butter und dem Vanillezucker eine geschmeidige Masse rühren. Dann das Ei unterrühren. Zuletzt das Wasser sowie das San-apart dazugeben und alles zu einer homogenen Masse verrühren.
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Den abgekühlten Kuchen auf eine Arbeitsplatte ziehen und nach den gewünschten Maßen zurechtschneiden: hier 41,5 cm mal 21 cm mit abgerundeten Ecken. Ist die Kuchenlänge nicht ausreichend, einfach ein entsprechend zugeschnittenes Stück aus dem Kuchenrest mithilfe der hergestellten Creme ankleben. Dann die Oberfläche sowie die Seiten des Kuchens dünn mit der Creme einstreichen und dabei kleinere Unebenheiten ausgleichen. Nun sollte der Kuchen ca. eine Stunde im Kühlschrank ruhen, damit die Creme fest werden kann.
Dekoration mit Fondant: Display, Icons und Details
In der Zwischenzeit kann mit der Vorbereitung für die Dekoration begonnen werden. Die gewünschten Icons druckt man sich am besten in der gleichen Größe aus, in der man sie auf dem Kuchen verwenden möchte: hier 3 cm mal 3 cm. Eine Schablone aus Pappe sorgt dafür, dass alle Icons nachher dieselbe Größe und Form haben. Nun färbt man ca. walnussgroße Stücke des weißen Fondants mit den Pastenfarben in den jeweiligen Grundfarben der gewählten Icons an. Dann wird der Fondant ca. 3 mm dick ausgerollt und mithilfe der Schablone und eines scharfen Messers ausgeschnitten. Um die Details aufzumalen, kann man die Lebensmittelfarbstifte verwenden. Auch die Knöpfe des iPhones können so bereits vorbereitet werden.
Sobald die Creme am Kuchen fest geworden ist, kann man ihn in Vorbereitung auf den Fondantüberzug ein zweites Mal einstreichen und beiseite stellen. 1 kg des weißen Fondants nun kurz per Hand weichkneten und auf einer mit Bäckerstärke bestreuten glatten Fläche möglichst rechteckig ausrollen. Der Fondant sollte mindestens folgende Maße aufweisen: doppelte Höhe des Kuchens + Länge mal doppelte Höhe des Kuchens + die Breite, z.B. 2 x 5 cm Höhe + 41,5 cm Länge mal 2 x 5 cm Höhe + 21 cm Breite. Daraus ergibt sich eine benötigte Fondantfläche von mindestens 51,5 cm mal 31 cm. Hat man die richtige Größe erreicht, rollt man den Fondant mithilfe des Rollstabes auf und rollt ihn vorsichtig über dem Kuchen wieder ab. Danach die Oberfläche mit einem Glätter behutsam andrücken und glätten. Dann die Kanten mit den Handflächen modellieren und den Fondant an die Seiten des Kuchens andrücken. Überschüssigen Fondant abschneiden und die Seiten mit dem Glätter nacharbeiten.
Jetzt die Fläche für das Display (hier: 18 cm mal 32 cm) auf dem überzogenen Kuchen mit einem scharfen Messer herauslösen. Das klappt am besten mit einer vorbereiteten Schablone. Diese wird auf den Kuchen aufgelegt, der Rand mit dem Messer nachgezogen und dann der weiße Fondant aus der Mitte vorsichtig wieder abgelöst. Danach wird aus dem schwarzen Fondant auf dieselbe Weise ein Display ausgeschnitten und in die vorbereitete Stelle eingepasst. Ebenso verfährt man mit den fertigen Icons. Zum Schluss werden noch die Details auf das Display sowie das iPhone aufgemalt und die benötigten Knöpfe mithilfe des Klebers angebracht.
Tipps zur Fondantarbeit und Farben
- Zum Ausrollen Speisestärke oder Bäckerstärke verwenden, damit der Fondant nicht klebt.
- Fondant-Kleber oder hochprozentiger Alkohol eignet sich, um kleine Fondanttücke wie Icons und Knöpfe zu fixieren.
- Lebensmittelfarben in Pastenform sind ideal, um gleichmäßige und kräftige Farben zu erzielen.
- Lebensmittelfarbstifte nutzen, um feine Details präzise aufzumalen.
Alternativen: Apple Pie und Mürbeteig-Varianten
Dieses Apple Pie Rezept bringt mir jedes Mal nebst duftender Küche & knusprigem Mürbeteig mit Obst-Tartegenuss einen großen Ohrwurm in den Alltag: “bye-bye, Miss American Pie” nämlich. Es gab schon Tage, an denen der Ohrwurm definitiv länger anhielt als es der Pie überlebte. Solltet ihr also Tipps haben, wie man Ohrwürmer schnell los wird, immer her damit.
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Immer, wenn ich hier Mürbeteig-Rezepte zeige, schreibe ich es tausendfach und habe schon Bange, es könnte euch nerven, aber: dieser Teig ist ein überaus kaltblütiges Geschöpf. Sehr kalte Butter, mega kaltes Wasser, wer mit Hand knetet am besten eiskalte Händchen und das ganze wenn möglich zwischendurch immer mal im Kühlschrank parken sind das A und O. Wird die Butter weich, verklebt der Teig und wird nicht “flaky” und knusprig. Am besten lässt sich der Pie-Teig mit einem sogenannten Food Processor mit Schneideeinsatz verarbeiten, und zwar förmlich in Sekundenschnelle. Auf keinen Fall bitte mit den Rührbesen des Handmixers arbeiten.
Wer keinen Food Processor besitzt und per Hand arbeitet, verzwirbelt die super kalte Butter am besten zwischen den Fingern mit dem Mehl, bis die Butter nur noch erbsengroß ist, bevor flüssige Zutaten dazu kommen. Ab dann am besten nicht kneten sondern das ganze eher immer wieder zu einer Teigkugel zusammenpressen. In den Teigdeckel obenauf unbedingt vor dem Backen kreuzförmig vier ca. 3 cm lange tiefe Schnitte mit dem Messer einritzen, damit der Dampf entweichen kann. Die Form sollte im Durchmesser nicht größer als 23 oder 24 cm sein. Zum einen reicht die Teigmenge sonst nicht, zum anderen hätte man zu wenige Äpfel und das ganze wird flach wie eine Flunder.
Mürbeteig-Grundrezept (für Pie/ Tarte, ca. 23-24 cm)
| Zutat | Menge |
|---|---|
| Mehl | 350 g (plus etwas mehr zum Ausrollen) |
| Salz | 1 Prise |
| Zucker | 2 EL |
| Butter, sehr kalt | 250 g (Würfel, ca. 1 cm) |
| Eigelbe | 2 |
| Eiskaltes Wasser | nach Bedarf |
Zunächst den Mürbeteig zubereiten. Hierfür Mehl, Salz und Zucker in die Rührschüssel eines Foodprocessors mit Schneideeinsatz geben (wer keinen Foodprocessor hat, knetet per Hand, Erklärung folgt gleich in Schritt 2). Die sehr kalten Butterwürfel dazu geben und ein paar mal durch“blitzen”, bis die Butterstücke gut ins Mehl eingearbeitet und nur noch erbsengroß sind. Bitte nicht wild und lange rühren oder mixen, dann würde nur eine klebrige Masse entstehen. Jetzt Eigelbe sowie eiskaltes Wasser dazu geben und nur noch kurz einschneiden, bis der Teig Form annimmt und zusammengedrückt werden kann. Aus dem Gerät holen, halbieren und zunächst zu zwei Teigkugeln, dann flachen Ziegeln formen und in Frischhaltefolie gepackt ca. 1 Stunde in den Kühlschrank geben.
Füllungstipps und Apfelsorten
Bitte nicht erschrecken: Wenn man die Äpfel einfüllt, sieht das erst sehr viel aus. Aber sie kochen ja noch ein. Generell empfehlen sich Äpfel, die leicht säuerlich sind. Der Boskop ist toll, aber auch Elstar oder Gravensteiner eignen sich für Tartes und Pies. Ich persönlich verwende gerne verschiedene Apfelsorten gleichzeitig für eine bunte Aromenvielfalt. Beispielsweise gerade auch den Apfel von meinem eigenen Apfelbaum, von dem ich leider nicht weiß, welcher Apfel es ist.
Für klassische Pie-Füllungen (Beispielmengen): 1,20 kg säuerliche Äpfel, 1 Bio-Zitrone (Saft und Abrieb), 100 g brauner Zucker, ½ TL Kardamom, 1 TL Zimt. Äpfel schälen, entkernen und in schmale Spalten schneiden. Zitrone heiß abwaschen, trocken reiben und die Schale fein abreiben. Saft auspressen und zusammen mit dem Abrieb zu den Äpfeln geben. Zucker und Gewürze ebenfalls untermischen.
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Back- und Garzeiten, Aufbewahrung
Backofen auf 190°C Ober- und Unterhitze (Umluft: 160 Grad) vorheizen. Den Pie im unteren Drittel des vorgeheizten Backofens ca. 45 Minuten backen. Die Äpfel sollten schön blubbern und der Teigdeckel gebräunt sein. Die Versuchung ist groß, den Apple Pie noch warm anzuschneiden, am besten lässt man ihn aber abkühlen, lässt sich dann einfacher schneiden. Den Apple Pie luftdicht verpackt, am besten in einer Dose mit Deckel, im Kühlschrank lagern.
Praktische Hinweise und Equipment
- Food Processor mit Schneideeinsatz: Optional aber sehr hilfreich für Mürbeteig.
- Pie- oder tiefe Tarte-Form (23-24 cm) mit höherem Rand empfohlen.
- Backblech unter der Form: Ich schiebe die Form gerne auf einem Backblech (statt Backgitter) in den Ofen, es könnte immer mal etwas Apfelkaramell herausblubbern.
- Alufolie bereithalten für den Fall, dass der Pie zu stark bräunt.
Weitere Hinweise
Die Apfelfüllung kocht beim Backen noch ein und wird niedriger; deshalb nicht zu wenig Apfel verwenden, sonst wird die Tarte sehr flach. Aus dem übrigen Teig kann man dekorative Blätter ausschneiden und auf den Pie legen. Ein Eiweiß mit etwas Wasser verquirlen und auf den Pie-Deckel pinseln, dann mit etwas Zucker bestreuen.
Für die iPhone-Torte ist Geduld wichtig: Kuchen gut auskühlen lassen, Creme fest werden lassen, Fondant maßgenau ausrollen und nacharbeiten. Mit Sorgfalt bei den Icons und Details ergibt sich am Ende eine verblüffend realistische iPhone-Torte, die optisch beeindruckt und geschmacklich an klassischen Apple-Pie-Genuss erinnert.
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