Amerikanischer Schokoladenkuchen „Death by Chocolate“ – Das ultimative Rezept
Death by chocolate - sagt der Name nicht alles? Dies ist zweifellos der schokoladigste Schokoladenkuchen aller Zeiten und begeistert durch seine Kombination aus intensiver Schokolade im Teig, feiner Ganache-Füllung und -Topping. Er eignet sich wunderbar fürs gemütliche Kaffeetrinken oder Geburtstagsfeiern. Ihr könnt den Kuchen gut schon am Vortag zubereiten und auch einfrieren. In den USA ist „Death by Chocolate“ laut Wikipedia sogar eine geschützte Warenbezeichnung einer Restaurantkette. Interessanterweise gibt es sehr unterschiedliche Definitionen, und auch die Urheberschaft ist umstritten.
Zum einen sagt Koch und Kochbuchautor Marcel Desaulniers, er habe im Trellis Restaurant in Williamsburg, Virginia, in den frühen 80ern ein entsprechendes Dessert kreiert. 1992 brachte er dann tatsächlich ein Buch mit dem Namen „Death by Chocolate“ und vielen dekadenten Schokoladenrezepten heraus. Allerdings will auch der französische Patissier Claude Koerble, der im Les Anges Restaurant in Los Angeles arbeitete, einen Schokoladenkuchen mit dem Namen „la Mort au Chocolat“ („Death by Chocolate“) serviert haben - und zwar schon 1981. Den Titel „Death by Chocolate“ hat sich dann aber die Restaurantkette „Bennigan’s“ schützen lassen.
Die wichtigsten Schokoladen-Komponenten
Und was macht diesen Kuchen so besonders? Genau: Die Schokolade - und das gleich dreifach! Als Zartbitterschokolade und Kakao im Teig, als Ganache aus Zartbitterschokolade und Sahne als Topping. Trotz der nicht unerheblichen Zuckermenge im Teig ist der Kuchen nicht penetrant süß, dafür aber extrem schokoladig.
Unterschiedliche Varianten - und was einen klassischen „Death by Chocolate Cake“ ausmacht
Ich wollte mich inspirieren lassen, habe aber nicht den einen Original Death by Chocolate Kuchen gefunden, sondern sehr verschiedene Arten. „Mein“ deutscher Death by Chocolate Kuchen ist eine Art Mischung aus der Schokocremetorte, dem Schokoblechkuchen und dem 3-Zutaten-Schokokuchen. Der Teig erinnert an den von Brownies mit vergleichsweise wenig Mehl.
Achtung: Bei einem Kuchen namens „Tod durch Schokolade“ handelt es sich um keine leichte Angelegenheit. Rezepte, die für eine 23 cm kleine Backform um die 600g Zucker plus 750g Schokolade verlangen (teils sogar ganz ohne Mehl), finde ich dann doch etwas gruselig. Auch ohne diese Massen wird der Death by Chocolate Cake unglaublich köstlich, schokoladig, saftig und himmlisch 🙂 Eine tolle Alternative zum hellen Pendant, dem weißen Schokoladenkuchen, dem klassischen Schokoladenkuchen oder Nutella-Kuchen.
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Zutaten für einen echten „Death by Chocolate“-Kuchen
| Zutat | Menge |
|---|---|
| Zartbitterschokolade (Kuvertüre), gehackt | 160-300 g (je bitterer, desto besser) |
| Kakaopulver | 150 g |
| Butter | 190-250 g (weich oder kalt, je nach Rezeptteil) |
| Mehl, fein | 250-280 g |
| Zucker (braun & fein) | ca. 400-500 g (je nach Geschmack) |
| Eier, mittelgroß | 2-3 Stück |
| Backpulver/Natron | 1-1,5 TL je nach Rezept |
| Espresso oder starker Kaffee | 300 ml |
| Schlagsahne für die Ganache | 200-250 ml |
| Vanille (extrakt bzw. Aroma) | nach Geschmack |
| Kondensmilch (optional für Glasur) | 500 ml |
| Prise Salz | 1 |
| Puderzucker (zum Bestäuben) | nach Bedarf |
Die Zubereitung im Detail
- Backofen vorheizen, Form vorbereiten: Den Backofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze (bzw. je nach Rezept auf 125-180 Grad) vorheizen. Eine Springform (idealerweise 23-26 cm Durchmesser) fetten, mit Backpapier auslegen und mit etwas Mehl bestäuben.
- Schokoladenbasis schmelzen: Schokolade und Butter bei milder Hitze in einem Topf oder über dem Wasserbad schmelzen. Die Temperatur darf nicht zu hoch sein, weil Schokolade dann schnell gerinnt. Gegebenenfalls Espresso oder Kaffee hinzugeben und glattrühren. Die Masse lauwarm abkühlen lassen.
- Trockene Zutaten vermengen: Kakaopulver, Mehl, Backpulver und Natron durchsieben und mit einer Prise Salz vermengen.
- Eiermischung aufschlagen: Eier mit feinem (und braunem) Zucker, Vanillearoma und ggf. einer Prise Salz 4-5 Minuten richtig schaumig schlagen.
- Teig vollenden: Die geschmolzene, lauwarme Schokoladenbutter unter die Eiermischung rühren. Nun die Mehlmischung (mit Kakaopulver) und alternativ Buttermilch zugeben, kurz aber gründlich verrühren, so dass gerade so ein homogener, cremiger Teig entsteht.
- Backen: Die Masse in die vorbereitete Form geben und je nach Rezept 25 bis 60 Minuten backen. Achtet dabei auf die Stäbchenprobe: Der Kuchen sollte feucht bleiben, ggf. dürfen beim Mud Cake noch ein paar Krümel am Stäbchen haften. Die Böden kurz in den Formen ruhen lassen, dann aus der Form lösen und auskühlen lassen.
Die Ganache - Das cremige Schokotopping
Während der Kuchen im Ofen ist, die Schlagsahne in einem kleinen Topf erhitzen, aber nicht kochen. Die gehackte Zartbitterschokolade dazugeben und unter Rühren langsam schmelzen lassen. Die Creme ca. 15 Minuten andicken lassen und anschließend - falls sie noch zu weich ist - kurz ins Tiefkühlfach stellen. Die Ganache großzügig auf dem abgekühlten Kuchen verteilen, glattstreichen oder kreativ wellenförmig verstreichen.
Sollte das Rezept zusätzlich eine Butterganache vorsehen: Die Hälfte der Schokosahne mit Butter verrühren, bis sie geschmolzen ist, und als Füllung verwenden. Die restliche Ganache bildet das Topping.
Alternativen & Varianten
- Wer es besonders aromatisch möchte, kann einen Teil des Kaffees durch Whiskey ersetzen und damit einen feinen Erwachsenen-Touch zufügen.
- Statt einer großen Torte lassen sich auch kleine Formen (z.B. Muffinförmchen oder Auflaufförmchen) nutzen, für individuelle Schokokuchen mit flüssigem Kern, ähnlich wie Brownies.
- Besonders lecker schmeckt der Kuchen, wenn man dazu frische Früchte (Himbeeren, Heidelbeeren) mit halb aufgeschlagener Bailey’s-Sahne serviert.
Wichtige Hinweise & Tipps
- Bei der Schokolade auf Qualität und hohen Kakaoanteil achten - das macht den Unterschied in Geschmack und Konsistenz.
- Der Kuchen bleibt durch Buttermilch und geschmolzene Butter besonders saftig.
- Die Backzeit ist vom Ofen und der Form abhängig - lieber vorher prüfen.
- Der Kuchen sollte mäßig gesüßt sein, den intensiven Schokogeschmack aber klar in den Vordergrund stellen.
- Unbedingt Zeit fürs Auskühlen und Ziehen lassen der Ganache einplanen!
Nährwertangaben und Besonderheiten
Nährwerte pro Portion können variieren, standardisierte Angaben liegen bei diesem Rezept - je nach verwendeten Zutaten - meist nicht vor. Mit 4,5-4,6 von 5 Sternen schneiden diese Schokoladenkuchen jedoch bei Bewertungen regelmäßig sehr gut ab.
Servieren und Aufbewahrung
- Vorbereiten: Der Kuchen lässt sich gut am Vortag backen und bleibt auch nach ein bis zwei Tagen noch wunderbar feucht.
- Mit Puderzucker bestäuben: Nach Belieben mit Puderzucker bestreuen oder kreativ ausgarnieren.
- Mit Früchten oder Sahne servieren: Besonders köstlich schmeckt der Kuchen mit einem Klecks halb aufgeschlagener Sahne und frischen Beeren.
- Aufbewahrung & Haltbarkeit: Im Kühlschrank hält sich der Kuchen (luftdicht verpackt) mehrere Tage. Für längere Haltbarkeit lässt er sich einfrieren.
Ihr könnt von Schokolade nicht genug bekommen? Dann müsst ihr dieses Rezept für „Death by Chocolate“ unbedingt testen! Klar, extrem schokoladig. Und zwar sowohl der Kuchen selbst als auch das Topping, eine cremige Ganache.
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