Die besten Alternativen zu Kokosöl in Schokolade und Schokoglasur

Schokoglasur mit Kokosfett ist ein echter Klassiker in der deutschen Backkunst. Sie sorgt für einen zarten Schmelz, eine seidige Oberfläche und ein wunderbar glänzendes Finish auf Kuchen, Torten und Plätzchen. Doch was tun, wenn kein Kokosfett zur Hand ist oder wenn der Geschmack nicht zu jedem Gebäck passt? In diesem Artikel findest du die besten Alternativen zu Kokosöl in Schokolade, viele praktische Tipps sowie erprobte Rezepte für verschiedene Glasuren.

Vergleich der Fettstoffe für Schokoladenglasur

Warum Kokosfett in Schokolade?

Mit dem enthaltenen Kokosfett lässt sich die Glasur super auftragen, glänzt und wird schön schnittfest. Die fertige Schokoglasur mit Kokosfett reicht aus, um einen Kuchen oder eine Torte mit einem Durchmesser von 26 cm zu glasieren. Glasur mit Kokosfett ist der deutsche Klassiker unter den Schokoglasuren. Sie hat einen feinen Geschmack und schmilzt förmlich im Mund. Palmin® Kokosfett ist der Geheimtipp für Glasuren, denn es setzt die Schnittfähigkeit von Glasuren herauf und gibt ihnen zusätzlichen Glanz. Unsere Schokoglasur mit Kokosfett ist die perfekte Grundlage für die verschiedensten Toppings, die dein Gebäck nicht nur hübsch aussehen, sondern auch noch leckerer schmecken lassen.

Kokosfett und Palmin - Unterschiede und Besonderheiten

Palmin (gehärtet) ist gemischt mit Palmfett (aus der Ölpalme gewonnen), Kokosfett ist Fett (Öl) aus der Kokosnuss. Kokosfett ist kaltgepresstes, hochwertigeres, wohlschmeckendes Fett, das bei Zimmertemperatur flüssig wird, allerdings durch den Kokosgeschmack nicht zu allen Gerichten passend. Palmfett ist heißgepresst bzw. gekocht und geschmacksneutral, wird zum Braten und Frittieren verwendet.

Nur die kleinen Päckchen z. B. von Palmin sind schon vorgeformt, dass man in kleineren Mengen Fett abbrechen kann. Im Handel findest du das meist bei den Backzutaten im Block - alternativ geht auch ein anderes hoch erhitzbares Pflanzenfett. Oft wird das auch schlicht als Fritierfett deklariert, gibt’s häufig von der Hausmarke in langen 1 kg-Blöcken.

Palmin, Kokosfett und andere Fette als Backzutaten

Warum eine Alternative zu Kokosöl suchen?

Der Kokosgeschmack passt nicht zu allen Rezepten und manche möchten das restliche Kokosfett nach der Verwendung nicht monatelang lagern. Ich bei einem Rezept heute auf die Zutat Kokosfett gestoßen. Ich möchte Brownie-Rauten backen, die mit einer Schokoladenglasur verziert werden. Im Rezept ist Kokosfett als Glasurzugabe angegeben, aber ich möchte nicht wieder den Rest monatelang im Kühlschrank liegen haben, denn ich stehe nicht so sehr darauf.

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Manche Bäcker berichten: Ich bin auch nicht so der Fan von Plattenfett. Ich breche das Fett, wenn ich es gekauft habe, gleich in die einzelnen Stücke, wickle sie in ein Stück Klarsichtfolie und friere sie in einer Dose oder einem Gefrierbeutel ein.

Butter als Alternative für Kokosöl in Schokolade

Kann ich das Kokosfett auch einfach durch Butter ersetzen? Schokoglasur mit Butter hat prima geklappt. Grundsätzlich kannst du weiche Schokoglasur mit Kakao, Schokolade oder Kuvertüre machen. Der Unterschied hierbei besteht im Grad der Süße und der Konsistenz. Schokoglasur mit Butter: 150 g Schokolade, oder dunkle Kuvertüre und 125 g Butter. Erwärme die gehackte Schokolade mit der Butter im Wasserbad und rühre so lange um, bis die Glasur glänzt und die Schokolade komplett geschmolzen ist.

Wenn, dann würde ich unbedingt geklärte Butter verwenden. Schokoglasur mit Butter bringt einen besonders feinen Schmelz.

Rezept - Schokoglasur mit Butter

  • 150 g Schokolade oder dunkle Kuvertüre
  • 125 g Butter

Butter und Schokolade im Wasserbad schmelzen, solange rühren bis alles glänzt und eine homogene Masse entstanden ist. Die noch warme Glasur auf das abgekühlte Gebäck geben und im Kühlschrank fest werden lassen.

Butter als Alternative zu Kokosöl in Schokoglasur

Weitere Alternativen zu Kokosöl: Sahne, Pflanzenöl und Kakaobutter

Sahne

Schokoglasur mit Sahne: 125 g Zartbitterschokolade, oder Kuvertüre und 125 g Sahne. Die Sahne in einem Topf leicht köcheln lassen und die gehackte Schokolade einrühren. Sahne und Schokolade (manchmal auch mit Buttergehalt) geben auch eine prima Füllung für Kuchen ab. So wird deine Glasur oder Füllung etwas luftiger.

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Warm auf den abgekühlten Kuchen geben oder als Füllung benutzen.

Pflanzenöle

Wenn du weiche Schokoglasur möchtest, benutze meine Rezepte mit Butter oder Kokosfett. Alternativ eignen sich auch andere Pflanzenöle wie Rapsöl. Gibt man ein hitzebeständiges Pflanzenöl zu Kuvertüre, kann man weiße oder dunkle Kuvertüre flüssiger machen. Wichtig ist, mit kleinen Mengen zu starten, weil sich der Schmelzpunkt und die Festigkeit der Glasur verändern können.

Kakaobutter

Die perfekte Alternative für viele Profis: Kakaobutter gibt es am Block oder als Chips, Palettes oder Dops. Sie ist ideal, weil sie den Schokoladengeschmack nicht verfälscht und beim Temperieren der Schokolade direkt eingeschmolzen werden kann. Für den perfekten Überzug auf Torten empfiehlt sich die Verwendung von Kakaobutter als Ersatz für Kokosöl.

Alternative Eigenschaften Empfohlene Verwendung
Butter Weicher Schmelz, milder Geschmack, glänzende Oberfläche Kuchen, Kekse, Torten
Sahne Glänzend, cremig, mild Füllungen, Überzüge
Rapsöl oder Sonnenblumenöl Neutral im Geschmack, macht Glasur flüssiger Für dünnen Überzug, zum Verarbeiten empfindlicher Schokolade
Palmfett/Palmin Geschmacksneutral, fest, langlebig Günstig, mehrere Verwendungen
Kakaobutter Reiner Schokoladengeschmack, ideal für Temperieren Besonders hochwertige Glasuren

Zubereitungstipps und Hinweise

Das Kochwasser soll nicht kochen, nur erhitzt werden, um die empfindliche Schokolade nicht zu überhitzen. Benutze das Intervall-Prinzip, wenn du die Mikrowelle verwendest: 30 Sekunden auf niedriger Wattzahl, umrühren und mit 10- bis 15-sekündigen Intervallen fortfahren. Die ideale Temperatur für die Verarbeitung dunkler Kuvertüre liegt bei 31-32 °C, für Vollmilchkuvertüre bei 30-31 °C und für weiße Kuvertüre bei rund 28-29 °C.

Gib die Glasur nun sofort löffelweise über Kuchen oder Torte. Wenn die Glasur mit dem Kokosfett schon erhärtet, wärme sie einfach noch einmal kurz auf. Die Ergebnisse unterscheiden sich kaum, wenn du Butter oder Pflanzenöl als Ersatz für Kokosfett verwendest. Mit dem richtigen Rezept und ausreichend Geduld erhältst du eine glänzende, schnittfeste Glasur.

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Zubereitung von Schokoladenglasur mit und ohne Kokosöl

Viele Rezepte und Einsatzmöglichkeiten

Weiche Schokoglasur auf 3 Arten, einfach erklärt. Egal, ob du sie auf Kuchen oder Torte streichst oder direkt in den Mund löffelst: Schokoglasur ist ein Genuss, der nie langweilig wird und jeden Kuchen krönt. Es gibt viele Kuchenrezepte, die die glasige Textur und den feinen Schmelz verschiedener Fette ideal nutzen - wie zum Beispiel folgende Klassiker:

  • Kalter Hund mit Butter-Kokosfett-Glasur
  • Erdbeeren mit Schokoglasur
  • Sandkuchen mit Schokostückchen und Schokoglasur
  • Marzipankuchen mit Schokoglasur
  • Kakaokuchen mit Schokoglasur

So gelingen abwechslungsreiche, kreative Dekorationen und Glasuren für jede Festtagstorte, von klassisch bis modern.

Motivbeispiel: Schokoglasur auf Kuchen mit verschiedenen Fettalternativen

Fazit: Alternative Zutaten erweitern den Glasurhorizont

Du kannst also problemlos Butter, Sahne, andere hochwertige Pflanzenöle wie Raps- oder Sonnenblumenöl, Palmfett oder Kakaobutter als Alternative zu Kokosöl in Schokoladenglasur verwenden. Am wichtigsten ist das richtige Mischungsverhältnis sowie die Sorgfalt beim Schmelzen und Auftragen, um eine glänzende, gleichmäßige Glasur zu erhalten. Probiere selbst verschiedene Rezepte aus und finde so deine perfekte Variante!

Infografik: Schokoglasur-Alternativen - Vor- und Nachteile

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