Heinz Hoenig und Honig in Blankenburg: Lebensort, Engagement und regionale Spezialitäten
Blankenburg im Harz ist nicht nur ein malerischer Ort, sondern auch Wohnsitz des bekannten Schauspielers Heinz Hoenig, der hier mit seiner Familie lebt und sich intensiv für Kinder und Jugendliche engagiert. Zudem ist Blankenburg ein Zentrum für hochwertige regionale Produkte, wie den typischen Harzer Honig und Streuobstwiesen, die durch lokale Vereine erhalten werden. In dieser ausführlichen Artikel erfahren Sie mehr über Heinz Hoenig, sein soziales und künstlerisches Projekt „Scheune 86“, das Leben seiner Familie und die Besonderheiten der Honigherstellung in Blankenburg.
Heinz Hoenig: Schauspieler und Lebensort Blankenburg
Der Schauspieler Heinz Hoenig wohnt mittlerweile in Blankenburg, um nahe an seinem Herzensprojekt zu sein. Sein Lebensweg ist bemerkenswert: Hoenig ist 1951 in Oberbayern geboren und wuchs in Harlingerode (Landkreis Goslar) auf. Seit Mitte der 1970er Jahre hat er in mehr als 150 Filmen mitgespielt, unter anderem wurde er 1981 als Funker im Film „Das Boot“ bekannt.
Im vergangenen Jahr nahm der Schauspieler, als Kakadu verkleidet, an der ProSieben-Show „The Masked Singer“ teil.
Die Familie lebt in Blankenburg im Harz, wo Hoenig ein Theater- und Musikprojekt für Kinder und Jugendliche ins Leben gerufen hat.
Familie Hoenig in Blankenburg
Der Fernsehschauspieler Heinz Hoenig und seine Frau Annika Kärsten-Hoenig sind Eltern geworden. „Es ist ein Junge. Es ist ein Wunschkind“, zitierte die Zeitschrift „Frau im Spiegel“ am Samstag den 69-Jährigen. Seine Frau Annika (35) habe eine Tochter mit in die Ehe gebracht, hieß es weiter.
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Hoenig hat laut „Frau im Spiegel“ bereits zwei erwachsene Kinder aus einer früheren Ehe. Weihnachten ist normalerweise die Zeit, in der Kinder zu ihren Eltern nach Hause kommen. Die Situation bei Schauspieler Heinz Hoenig sieht hingegen anders aus. Denn nun hat der TV-Star endgültig mit seinen beiden älteren Kindern abgeschlossen. "Ich sage hier ganz ehrlich: Lukas und Paula sind raus aus dem Geschäft, aus meinem Leben. Die machen ihr eigenes Ding", heißt es in einem Interview mit bunte.de. "Keiner hat sich gemeldet und Ende! Wer mit mir nicht im Regen tanzt, der braucht auch bei Sonnenschein nicht da zu sein. Wir konzentrieren uns nur noch auf die positiven Dinge in unserem Leben", so Hoenig.
Aktuell erholt sich der Schauspieler nach langem Krankenhausaufenthalt in einer Berliner Klinik und kurzzeitigem Koma zu Hause in Blankenburg. Er wird von seiner Ehefrau gepflegt und wartet darauf, dass sich sein Zustand stabilisiert.
Soziales Engagement: Projekt „Scheune 86“
Heinz Hoenig setzt sich viel und gerne für Benachteiligte ein - „daran ist meine Mutter schuld. Sie hat immer allen geholfen. Und mein Vater hat allen etwas gebaut. Es war nun einmal die Zeit, in der keiner was hatte“. Seit mittlerweile 16 Jahren engagiert sich Hoenig für Kinder. Er gründete etwa die Initiative „Heinz der Stier“, die traumatisierte Kinder und Jugendliche nach Mallorca und in den Westharz einlädt.
Sein neuestes Projekt soll im Ostharz beheimatet sein. Nach einem Jahr Suche fiel die Wahl des gebürtigen Harlingeröders auf einen Harzer Ort. In der künftigen „Scheune 86“ in Blankenburg sollen Kinder und Jugendliche Theater spielen und verschiedene Handwerke kennenlernen. Zielgruppen sind nicht nur Kinder und Jugendliche mit Traumata, die unvergessene Momente erleben sollen. Die „Scheune 86“ ist offen für alle: Kindergarten- und Schulkinder, Gruppen von Organisationen und Ausflügler.
Die Blankenburger Mönchemühle: Standort des Projekts
Annika Kärsten ist die Leiterin des Theatervereins - und seit kurzem seine Verlobte. Sie kannte den richtigen Standort für die „Scheune 86“: die Blankenburger Mönchemühle am Goldbach. Hier steht bereits eine Flach-Scheune auf einem mehr als zwei Hektar großen Areal. Sie soll, so der Plan, im Frühjahr 2019 ein neues Dach bekommen. Zudem müssen die Bungalows aus DDR-Zeiten abgerissen und entsorgt werden, da sie Asbest enthalten.
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Hoenig beschreibt: Er und seine Crew wollen „Theater-Inhalte auf die Bühne kippen“, und aus diesen „Inszenierungs-Vorschlägen“ sollen die Kinder etwas Eigenes machen. „Wir spielen nicht Frau Holle nach. Die Kinder schreiben die Texte.“ Zudem würden sie Kostüme nähen und lernen, sich selber zu schminken.
Der handwerkliche Umgang (ohne Handy) mit dem Schmiedehammer sowie der Kontakt zwischen Menschen zwischen 8 und 86 Jahren sollen der Schlüssel sein, Kindern neuen Mut, Selbstbestätigung und Selbstbewusstsein zu geben.
Es sei wichtig, die Kinder vom „Knöpfchendrücken“ am Computer und dem Mobiltelefon wegzubekommen, erklärt Hoenig. „Das zermürbt den Menschen, macht ihn abhängig.“ In Abstimmung mit Pädagogen dürfen die Teilnehmer nur eine halbe Stunde am Tag moderne Kommunikationstechnik zu nutzen.
Finanzierung und weitere Pläne
Doch zunächst muss das Gelände gekauft werden, noch in diesem Jahr. Hoenig sagt, er benötige 600.000 Euro. Die Sponsorensuche laufe bereits, unter anderem seien bei einer Firmengala Spender gefunden worden. Das ganze Projekt in Blankenburg dürfte mit 2,5 Millionen Euro zu Buche schlagen, schätzt Hoenig.
Weitere Ideen will er an der Mönchemühle umsetzen. Island-Pferde sollen herumlaufen, und er will einen Wikingerzaun bauen. Was das genau ist, soll eine Überraschung werden.
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Hoenig wird von der Stadt Blankenburg unterstützt. Unterstützung gab es bei einer Versteigerung künstlerisch gestalteter Stiere, von denen fünf ersteigert wurden. Bürgermeister Breithaupt erstand ein Exemplar für 400 Euro.
Während die Scheune entsteht, soll ein großes Zelt als Ersatz dienen - damit das Projekt möglichst schnell starten kann.
Honig aus Blankenburg: Regionales Qualitätssiegel „Typisch Harz“
Blankenburg gilt als Heimat verschiedener regionaler Spezialitäten, darunter der berühmte Gebirgshonig. Das Sammelgebiet der Blankenburger Bienen reicht vom oberen Bodetal, über die Rappbodetalsperre und Vorsperre Königshütte bis zum Blauen See nahe Rübeland.
Für den gelernten Baumwart lag es nahe, auch seinen Honig und seine Bienenprodukte, darunter Bienenwachs, Propolis und das Gelée Royal, mit der Regionalmarke auszeichnen zu lassen. Nach positiver Prüfung seines Antrags durch die „Typisch Harz“-Expertenkommission hat Andreas Lehmberg, stellvertretender Geschäftsführer des HTV, die offizielle Zertifizierungsurkunde an den Imker übergeben.
Regionale Besonderheiten und Schutzmaßnahmen
Es wird nach eingehender Prüfung von einer Expertenkommission des Harzer Tourismusverbandes verliehen. Das Siegel „Typisch Harz“ erhalten Produkte von besonderer Qualität und Regionalität, die nach traditionellen Rezepten bzw. Verfahren im Harz hergestellt werden.
Wertvoll. Übrigens sind im Harz einige Hundert Quadratkilometer für den Honigbienenflug der Imker komplett gesperrt oder die Bienenhaltung ist hier nur unter der Einhaltung hoher Auflagen möglich. Auch dies trägt dazu bei, dass der leckere "Echter Harzer Gebirgshonig" so selten ist.
Hier steht bereits eine Flach-Scheune auf einem mehr als zwei Hektar großen Areal. Auch immer reichlich Honig, sodass die Menge Gebirgshonig, die sie uns abgeben können, überschaubar ist. Wenn alle das ganze Jahr soviel Gutes tun, dann haben sie sich für den Winter auch Honig verdient.
Tabelle: Honigproduktion in Blankenburg und Umgebung
| Imkerei | Bienenvölker | Sammelgebiet | Produkte | Qualitätssiegel |
|---|---|---|---|---|
| Stephan Koppelin | 8 | Bodetal, Rappbodetalsperre, Blauer See, Michaelstein | Honig, Bienenwachs, Propolis, Gelée Royal | Typisch Harz |
| Harzkristall Glasmanufaktur | - | Harz | Glasprodukte | Typisch Harz |
Streuobstwiesen und alte Traditionen in Blankenburg
Und dann haben wir noch ein Herzensprojekt. Streuobstwiesen. In unserer Kindheit gab es sie überall. Feldraine und Wiesen mit Streuobst. Heute? Baumschule gerodet. Damit stirbt eine alte Tradition. Wertvolle Sorten wie die Blankenburger Knorpelkirsche (Züchter Severin ca. 1870) verschwinden.
Am 4. Oktober 2020 war es soweit. Liebhaber des Streuobstes haben den ersten gemeinnützigen Nordharzer Streuobstwiesenverein gegründet. Förderverein tätig, Gründungsmitglieder und im erweiterten Vorstand des Vereins aktiv. Übrigens stehen unsere Bienen von Anfang an in einem alten Streuobwiesengebiet.
Blankenburg: Kontaktdaten und zusätzliche Informationen
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Hoenig (li.) mit seiner Lebensgefährtin, Annika Kärsten, die Blankenburgs Theaterverein leitet, und Schlagersänger Enrico Scheffler aus Aschersleben.
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