Wie viel Gramm Trüffel pro Portion Pasta: Mengen, Tipps und Rezeptvarianten

Trüffelpasta ist eine echte Delikatesse unter den Pastagerichten. Schon der Gedanke daran macht hungrig. Mit diesem einfachen, aber edlen Rezept kommt das Aroma von frischem Trüffel perfekt zur Geltung: cremig, intensiv und einfach köstlich.

Wieviel Trüffel pro Person?

Du kannst mit ca. 10 Gramm Trüffel pro Person rechnen. Wenn du besonders intensiven Geschmack möchtest, kannst du bis zu 15 Gramm nutzen. 10 g Trüffel reicht ggf. auch für eine zweite Mahlzeit. Die Kilopreise für Trüffel liegen zwischen 300 Euro (für schwarze Sommertrüffel) bis zu 9.000 Euro (für weiße Alba-Trüffel). Daher versteht sich auch von selbst, dass Trüffel am besten so frisch wie möglich verarbeitet werden sollten.

Warum diese Menge?

  • Trüffel schmeckt sehr intensiv, daher reicht eine kleine Menge, um das Aroma zu tragen.
  • Je mehr Oberfläche etwas hat, umso besser kann der Geschmack auf Saucen übergehen. Trüffelspäne sind perfekt um den Geschmack herauszukitzeln aus der feinen Knolle.
  • Weiße Trüffel haben einen intensiveren Geschmack; diese solltest du daher sparsamer einsetzen und nur frisch über die angerichtete Pasta hobeln.

Welche Trüffel wählen?

Es gibt sowohl weißen als auch schwarzen Trüffel. Ersterer ist besonders edel und passt wunderbar zu Nudeln. Alternativ kannst du auch etwas günstigeren Sommertrüffel nutzen. Sommertrüffel hat eine schwarze Hülle, ist innen hell. Wintertrüffel wiederum ist auch von innen dunkel und hat eine feine helle Maserung. Im Gegensatz zum Sommertrüffel, hält der Wintertrüffel länger seinen Geschmack - zum Beispiel auch, wenn er erhitzt wird. Wintertrüffel ist dadurch auch wesentlich teurer.

Zutaten, die gut mit Trüffel harmonieren

Grundsätzlich fetthaltige Zutaten wie Sahne, Käse, Butter oder auch Eigelb passen unheimlich gut zu Trüffeln und, oh Wunder, genau dies findet ihr in unserer Trüffelpasta wieder. Ein wenig frischer Trüffel, etwas wirklich gute Trüffelbutter, Parmesan und natürlich Nudeln. Das ist es auch schon fast gewesen.

  • Parmesan: Für dieses Rezept ist ein hochwertiger Parmigiano Reggiano unerlässlich. Echter Parmesan sollte mindestens 24 Monate gereift sein.
  • Trüffelbutter: Verleiht der Sauce ihren charakteristischen Geschmack und sollte von bester Qualität sein.
  • Weißwein: Ein trockener Chardonnay oder Sauvignon Blanc eignet sich hervorragend, da diese Weine eine ausgewogene Säure und fruchtige Noten mitbringen.

Werkzeug: Hobel und Reibe

In jedem Fall solltest du bei der Zubereitung einen Trüffelhobel verwenden. So gelingen die Scheiben gleichmäßig dick und entfalten ihr Aroma perfekt. Der Microplane Trüffel-Profi 2in1 bietet genau zwei Dinge, die es für Trüffel braucht. Zum einen einen stufenlos verstellbaren Hobel mit einer unglaublich scharfen Klinge und zum anderen die bewährte feine Microplane Klinge. Eine photo-geätzte Reibe, welche raisermesserscharf ist und dazu noch extrem langlebig. Diese ist perfekt für Trüffelspäne.

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Trüffelhobel und frische Trüffel auf einer Reibe

Grundprinzipien der Zubereitung

Die Nudeln werden nach Packungsanweisung al dente gekocht. In der Zwischenzeit kannst Du Dich im die Sauce für die Trüffel-Pasta kümmern. Dazu erhitzt Du 150 g gute Butter bei mittlerer Hitze in einem Topf oder einer Pfanne. Wenn die Butter geschmolzen ist, gibst Du die Sahne dazu. Dann kommt der geriebene Parmesan zur Sauce und wird bei niedriger bis mittlerer Hitze geschmolzen. Kurz bevor Deine Pasta fertig ist, nimmst Du eine kleine Menge Pastawasser ab. Außerdem hobelst Du rund ⅔ des frischen schwarzen Trüffels direkt in die Sauce.

Hinweis: Wenn Du weißen Trüffel verwenden möchtest, dann diesen bitte nicht in die Sauce hobeln, sondern nur frisch über die angerichtete Pasta.

Kurze Varianten und Ergänzungen

  • Mit Eigelb: Zwiebel schälen und fein würfeln. Die benötigten Eigelbe trennen. Parmesan in eine Schale reiben und mit Sahne und den Eigelben vermischen. Sobald die Schalotten mit der Trüffelbutter nicht mehr heiß sind, direkt hier unterrühren.
  • Mit Pancetta: Pancetta würfeln, mit Schalotten und Knoblauch in Olivenöl anbraten - ergibt eine herzhaftere Variante.
  • Vegan: Es gibt Rezepte, die die Komponenten durch vegane Alternativen ersetzen: vegane Butter, vegane Sahne und veganen Parmesan.
Cremefarbene Trüffelpasta auf tiefem Teller, garniert mit gehobeltem Trüffel

Rezeptvorschlag: Trüffel-Pasta für 2 Personen (mit Mengen)

Zutat Menge
Pasta (z.B. Tagliatelle, Linguine oder Spaghetti) 250 g
Frischer Trüffel 20 g (ca. 10 g pro Person)
Butter 150 g
Sahne 100-200 ml (je nach Rezeptvariante)
Parmesan 100-150 g gerieben
Zwiebel / Schalotten 1 kleine, fein gewürfelt
Weißwein (optional) Schuss zum Ablöschen
Salz, Pfeffer nach Geschmack

Zubereitungsschritte (kompakt)

  1. Die Nudeln nach Packungsanleitung al dente kochen. Kurz vor Ende etwas Pastawasser abnehmen.
  2. Butter in einer Pfanne schmelzen, Zwiebeln/Schalotten goldbraun anschwitzen und mit Weißwein ablöschen; Weißwein 3 Minuten einreduzieren lassen.
  3. Sahne hinzufügen, Parmesan unterrühren und die Sauce leicht einköcheln lassen, bis sie cremig ist.
  4. Rund 2/3 des Trüffels in feine Scheiben hobeln und in die Sauce geben (bei weißem Trüffel nur frisch toppen).
  5. Die Pasta abgießen, in die Sauce geben und gut schwenken; bei Bedarf 1-3 EL Nudelwasser hinzugeben, bis gewünschte Cremigkeit erreicht ist.
  6. Pasta auf Tellern anrichten und den restlichen Trüffel frisch darüber hobeln.
Zubereitung einer klassischen Trüffel-Pasta - Schritt-für-Schritt

Weinempfehlung

Ich bevorzuge einen nicht zu kräftigen Rotwein. Beispielsweise einen ganz leicht gekühlten Pinot Noir oder Beaujolais. Der Wein sollte nicht zu viele Ecken und Kanten und auch nicht zu viele Tannine haben - denn diese können das zarte Trüffelaroma leicht überdecken. Und falls es doch lieber ein Weißwein sein soll, dann achte darauf, dass er nicht zu viel Säure hat.

Weitere Tipps und Hinweise

  • Wenn Du frischen Trüffel verwendest, dann verzichte bitte auf Trüffelöl, aromatisierte Trüffelbutter oder ähnliche synthetische Aromen, da diese das frische Aroma überdecken können.
  • Trüffel am besten so frisch wie möglich verarbeiten; die beliebtesten Trüffel-Gerichte sind Trüffel-Pasta, Trüffelrisotto oder Spinat mit Wachtelei und frisch gehobeltem Trüffel.
  • Schwarze Trüffel können gern etwas erhitzt werden - idealerweise in Butter - dann geben sie jede Menge Aroma ab.
  • Für eine wirklich gelungene Trüffelpasta beginne die Qualitätssicherung bereits bei der Auswahl der Zutaten: gute Pasta (Hartweizengrieß, idealerweise italienisch), hochwertige Butter, reifer Parmesan und frischer Trüffel.

Was tun bei kleinem Budget?

In größeren Städten gibt es aktuell frischen Trüffel auf dem Markt zu kaufen. Wenn du dazu keine Gelegenheit hast, kannst du zum Beispiel von der Premium-Rewe-Marke Trüffel im Glas hernehmen. Eine kleine Portion Sommertrüffel kostet dort knapp 5 Euro. Trüffelbutter oder Trüffelöl ist die günstigste Variante. Für die Nudeln würde ich die Produkte aber nicht empfehlen, da beides meistens keinen echten Trüffel, sondern nur Aromen enthält.

Serviervorschläge

Die fertige Trüffelpasta auf einem Teller anrichten und mit etwas extra Parmesan toppen. Als krönenden Abschluss hobelst Du noch den restlichen Trüffel über Deine Trüffel-Pasta. Dazu passen leichte Rotweine oder gehaltvolle, nicht zu säurebetonte Weiße.

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Wenn du diese Trüffelpasta probiert hast wird du genau verstehen wieso. Man kann sie wirklich nicht besser machen und dabei ist das Ganze so, so einfach. Diese Trüffelpasta ist nicht weniger als die beste Trüffelpasta, die ihr jemals essen werdet. Sie ist wunderbar cremig, vollmundig, schmeckt lecker aber nicht übertrieben nach Trüffel und sie ist auch noch so so einfach selber zu machen.

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