Die perfekte weiße Glasur bei Zimtsternen: Tipps und Tricks, damit sie blendend bleibt
Zimtsterne sind ein unverzichtbares Highlight der Weihnachtszeit und gehören zu den anspruchsvollsten Klassikern auf dem Plätzchenteller. Ihr einzigartiges Aroma, die saftig-weiche Textur und die charakteristische weiße Glasur machen sie zu einem Geheimtipp für Genießer. Doch wie bleibt die Glasur der Zimtsterne wirklich weiß - so wie bei den gekauften Varianten? In diesem Artikel erhältst du zahlreiche praktische Tipps, Tricks und ausführliche Anleitungen für das perfekte Gelingen und ein attraktives Aussehen deiner Zimtsterne.
Warum wird die Glasur manchmal zu dunkel?
Eine strahlend weiße Glasur ist das Markenzeichen echter Zimtsterne. Leider wird beim Backen der schöne weiße Zuckerguss aus Puderzucker und Eischnee oft zu dunkel. Die Hauptursache dafür ist zu hohe Backtemperatur oder zu lange Backzeit. Die Glasur, die eigentlich aus Baiser besteht, sollte getrocknet und nicht gebräunt werden.
Ein weiterer Faktor ist die Temperatur des Backofens: Zimtsterne werden bei niedriger Temperatur gebacken - ideal sind 100 Grad Umluft oder 120 Grad Ober-/Unterhitze. Der Vorteil bei Umluft ist, dass man zwei Bleche gleichzeitig backen kann.
Als Trick kann man während des Backens ein weiteres Backblech über die Zimtsterne legen, sodass die Hitze von oben abgemildert wird, oder die Sterne nach kurzer Backzeit mit Backpapier oder Alufolie abdecken. So bleibt die Glasur hell und glatt.
Mein Tipp: Ich backe die Zimtsterne immer 15 Minuten bei 120 Grad und dann nochmal etwa 10 Minuten bei 100 Grad - oder etwas länger, solange die Glasur weiß bleibt und nicht bräunt.
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Die beste Glasurmethode - Schritt für Schritt
Ich habe lange nach der idealen Glasurmethode gesucht. Zunächst hatte ich die Sterne ausgestochen und danach die Eiweißglasur auf die Sterne gestrichen - das war mühsam und wenig gleichmäßig. Seit einigen Jahren streiche ich die Glasur direkt auf die Teigplatte und steche danach die Sterne aus. Das ist für mich die beste Glasurmethode bei den Zimtsternen.
Das Ergebnis: ein schöner, gleichmäßiger Belag und scharfe ausgestochene Kanten an den Sternen. Zudem geht es deutlich schneller. Die Masse kann immer wieder zusammen geknetet und neu ausgerollt werden. Gebt einfach immer wieder etwas Puderzucker oder gemahlene Mandeln zur Masse dazu.
Für eine gleichmäßige Glasur ohne Risse empfiehlt es sich, die Glasur mit einem Silikon-Backpinsel von innen nach außen auf die Plätzchen zu streichen. Tipp: Rum sorgt für bessere Streichbarkeit der Masse und eine zusätzliche Geschmackskomponente.
Der Ausstecher wird immer wieder in Wasser getaucht, damit ihr schöne Kanten bekommt. Die ausgestochenen Sterne werden vorsichtig mit einem Messer von der Arbeitsfläche gelöst und auf das Backblech gelegt.
Hilfreich ist die Verwendung von einem Ausrollstab mit Abstandsringen, so rollt ihr den Teig immer gleichmäßig aus (ca. 5-8 mm dick). Damit der Teig beim Ausstechen nicht am Ausstecher hängen bleibt, taucht ihn zwischendurch in kaltes Wasser oder Puderzucker.
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Ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Eiweiß mit Salz schaumig schlagen, anschließend Puderzucker portionsweise unterheben, bis die Masse steif ist.
- Ca. 6 EL der Eier-Salz-Zucker-Masse abnehmen und separat aufbewahren (das wird später die Glasur).
- Zimt, Mandeln und eventuell Haselnüsse vorsichtig unterkneten, bis der Teig fast nicht mehr klebt.
- Teig mindestens eine halbe Stunde bis zwei Stunden kühlen.
- Teig auf mit Puderzucker bestreuter Arbeitsfläche 0,5-0,8 cm dick ausrollen, dabei Frischhaltefolie oder Bienenwachstuch zwischen Teig und Nudelholz verwenden.
- Sterne ausstechen, Ausstecher zwischendurch in Wasser oder Puderzucker tauchen.
- Masse erneut verkneten und weiter ausstechen, bis der Teig aufgebraucht ist.
- Die zur Seite gestellte Eischnee-Masse mit Rum verrühren und mit Backpinsel auf die Sterne streichen.
- Im Backofen bei 120 °C ca. 20-24 Minuten backen, evtl. mit Alufolie abdecken, damit die Glasur weiß bleibt.
- Ausgekühlt in einer geschlossenen Dose lagern.
Risse in der Glasur vermeiden
- Pinsel statt Spritztülle benutzen, um Luftblasen aus der Masse zu entfernen.
- Von innen nach außen pinseln.
- Sterne zum Bepinseln auf einen Pizzaschneider legen, so können sie während des Bestreichens gedreht werden.
- Glasur zügig und gleichmäßig verstreichen.
Das perfekte Rezept für saftige Zimtsterne mit weißer Glasur
Für beste Ergebnisse ist es wichtig, die Zutaten und Methoden präzise einzuhalten. Die Zutaten für Zimtsterne:
| Zutaten | Menge |
|---|---|
| Eiweiß | 2-4 (Raumtemperatur) |
| Salz | 1 Prise |
| Puderzucker | 150-250 g (gesiebt) |
| Zimt | 1,5-2 TL |
| Mandeln | 280-500 g (fein gemahlen, unblanchiert) |
| Haselnüsse | optional, Mischung nach Geschmack |
| Vanille-Essenz | ½ TL |
| Rum | 1 EL für die Glasur |
Tipps zu den Zutaten
- Zimt: Cassia-Zimt ist kräftiger, Ceylon-Zimt milder; für Kinder Ceylon-Zimt verwenden.
- Mandeln sehr fein mahlen, damit der Teig nicht bröselig wird.
- Puderzucker sieben, um Klümpchen zu vermeiden.
- Eiweiß bei Raumtemperatur aufschlagen, da es besser und stabiler gelingt.
Backen und Lagerung: Saftig & weich bleiben
Zimtsterne sollen nicht zu lange und nicht zu heiß gebacken werden. Sie werden im Grunde genommen nur “getrocknet” und sollen innen weich bleiben. Nach dem Backen härten sie erst aus.
Wichtig: Zimtsterne luftdicht aufbewahren, zum Beispiel in einer Plätzchendose oder einem gut verschlossenen Glasbehälter. Zwischen die Lagen Backpapier legen.
Bei der Lagerung können sie bis zu vier Wochen durchziehen - sie schmecken gegen Ende sogar noch besser. Ihr könnt die Kekse auch einfrieren. Aber achtet immer darauf, dass sie vor dem Einfrieren oder der Lagerung richtig abgekühlt sind.
Werden die Zimtsterne zu hart, legt ein kleines Stück Apfel oder eine halbe Scheibe Orange mit in die Keksdose, aber das Obst regelmäßig austauschen.
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Häufige Probleme und Lösungen
Teig klebt?
Einfach länger kühlen lassen oder etwas mehr Mandeln unterkneten. Für das Ausrollen den Teig zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie legen - damit klebt nichts am Untergrund. Falls die Sterne am Ausstecher hängen bleiben, zwischendurch in Wasser oder Puderzucker tauchen.
Teig bröselig?
Gib einen Teelöffel Wasser oder ein bisschen mehr Eiweiß dazu und knete vorsichtig nach. Sehr grob gemahlene Mandeln können den Teig bröselig machen. Nutze fein gemahlene Mandeln!
Glutenfreiheit
Zimtsterne sind von Natur aus glutenfrei, da sie ohne Mehl auskommen.
Eigelb übrig?
Für klassische Zimtsterne wird nur Eiweiß benötigt - das Eigelb kann für Eierlikör, Mousse au Chocolat oder andere Desserts genutzt werden!
Rezept-Varianten und weihnachtliche Inspiration
Du willst noch mehr Weihnachtsgebäck ausprobieren? Klassiker wie Kokosmakronen nach Omas Rezept, Vanillekipferl, Nussecken oder Lebkuchen-Cupcakes bieten weitere köstliche Alternativen.
Ob Haselnüsse oder Mandeln - beides möglich, und die Mischung liefert ein vollmundiges Aroma für die Zimtsterne. Wer möchte, kann sich für eine Sorte beschränken, zum Beispiel aus Allergiegründen.
FAQ: Zimtsterne Glasur - so bleibt sie weiß!
- Wie gelingt eine glatte, weiße Glasur? Niedrige Backtemperatur, kurze Backzeit, Masse gleichmäßig verstreichen, ggf. mit Backpapier abdecken!
- Wann sind die Zimtsterne fertig? Glasur sollte nicht mehr glänzen, aber noch hell sein; die Unterseite soll erkennbar gebacken sein, die Mitte noch weich.
- Wie lange halten Zimtsterne? Luftdicht aufbewahrt zwei bis drei Wochen.
- Kann man Zimtsterne einfrieren? Ja - sie vorher vollständig abkühlen lassen.
Produktempfehlungen und Hilfsmittel
- Ausrollstab mit Abstandshaltern
- Zimtsternausstecher
- Silikon-Backpinsel
- Pizzaschneider für das Drehen beim Glasieren
Mit all diesen Tipps und Tricks gelingt dir das Zimtsterne-Rezept mit weißer Glasur ganz entspannt und ohne Stress - für wunderschöne Plätzchen, die köstlich schmecken und auf jedem Weihnachtsteller glänzen!
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