Die zauberhafte Welt der Wichteltüren, Zubehör und köstliche Keksrezepte
Einführung in die Welt der Wichtel
Wer eine Wichteltür erblickt, spürt die Magie, die in solch kleinen Dingen liegt. Es scheint möglich, dass winzige Wesen unsere Welt heimlich, leise und voller liebevoller Überraschungen mitgestalten. Besonders in der dunkleren Jahreszeit erwachen die Wichteltüren zum Leben und laden dazu ein, in die Fantasie einzutauchen.
Ursprung und Geschichte der Wichteltüren
Die Idee der Wichteltüren, auch "Nissedør" genannt, stammt aus Skandinavien. Dort existieren seit Jahrhunderten Geschichten über die "Nisser" - kleine Hausgeister oder Wichtel, die in Scheunen und Häusern leben und den Menschen helfen, solange sie gut behandelt werden. Diese Tradition ist besonders in Dänemark, Norwegen und Schweden fest etabliert. Die Nisse sind beschützende Wesen, die sich um das Wohl der Familie kümmern, das Vieh versorgen und das Haus beschützen.
In moderner Zeit haben diese Legenden eine neue Gestalt angenommen: Man glaubt, dass die Wichtel zu Weihnachten oder in der Adventszeit bei den Menschen einziehen, und zwar durch eine magische kleine Tür, die irgendwo im Haus erscheint - meist an einer Wand in Bodennähe. Diese Tür ist der Eingang zur Wichtelwelt: Man sieht sie, aber hindurchgehen können nur die Wichtel selbst. Von dort aus treten sie Nacht für Nacht heraus, um kleine Schabernacke zu treiben oder liebevolle Überraschungen zu hinterlassen.
Warum Wichteltüren heute so beliebt sind
In unserer hektischen, digital dominierten Welt wächst die Sehnsucht nach kleinen Alltagsmomenten voller Magie, Handgemachtem und echter Verbindung. Die Wichteltür bringt genau das: einen Anker für Kreativität, Gemeinschaft und Fantasie.
Vor allem Familien lieben die Wichteltür-Tradition, weil sie eine spielerische Möglichkeit bietet, die Adventszeit oder den Jahreswechsel bewusster zu erleben. Anstatt nur auf das große Fest hinzuarbeiten, entstehen viele kleine, zauberhafte Momente - etwa, wenn der Wichtel einen Brief hinterlässt, einen Mini-Schlitten baut oder die Milch im Kühlschrank rosa färbt. Kinder (und oft auch Erwachsene!) fiebern jeden Morgen darauf hin, was der Wichtel wohl diesmal angestellt hat.
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Doch Wichteltüren sind längst nicht mehr nur ein weihnachtliches Phänomen. Auch zu anderen Jahreszeiten, etwa im Frühling oder Sommer, ziehen immer mehr Wichtel ein und erzählen ihre Geschichten: vom Pflanzen kleiner Blumengärten bis hin zum Feiern winziger Sommerfeste.
Die Wichteltür gestalten - Ein DIY voller Herz
Das Schöne an Wichteltüren ist: Jeder kann sie nach eigenen Vorstellungen gestalten. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, der Fantasie freien Lauf zu lassen - ganz gleich, ob du eine aufwendig bemalte Mini-Tür aus Holz wählst, eine Papier- oder Kartonvariante selbst bastelst oder vielleicht sogar eine kleine Landschaft drumherum erschaffst.
Geschichten und Rituale rund um die Wichteltür
Neben der reinen Deko ist vor allem das Erzählen von Geschichten rund um den Wichtel ein fester Bestandteil der Tradition. Viele Familien geben ihrem Wichtel einen Namen - etwa Emil, Maja oder Finn - und erzählen, woher er kommt und was seine Aufgaben sind. Manchmal veranstaltet der Wichtel auch kleine "Missionen": etwa Aufgaben wie das Basteln eines Sterns, das Backen von Plätzchen oder das Schmücken eines Miniatur-Weihnachtsbaums.
Diese Rituale schaffen nicht nur Vorfreude, sondern auch wertvolle Erinnerungen - und stärken ganz nebenbei Fantasie, Kreativität und Familienzusammenhalt.
Nachhaltigkeit und Achtsamkeit bei der Wichtelwelt
Gerade weil die Wichteltür eine so emotionale Bedeutung hat, achten viele darauf, sie nachhaltig und bewusst zu gestalten. Naturmaterialien, recyceltes Papier, handgemachte Accessoires und bewusstes Basteln stehen im Vordergrund. Eine Wichtelwelt braucht keine Massenproduktion oder aufwendige Käufe - sie lebt von den kleinen, selbstgemachten Details und der Liebe, die in jede Figur, jede Tür und jede Geschichte einfließt.
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Das bewusste Basteln, Planen und Erzählen schafft Entschleunigung und zeigt, wie viel Freude in den kleinen Dingen liegt - eine Haltung, die in unserer schnellen Welt besonders wertvoll ist.
Wichtel Zubehör und Ideen
- Mit Miniatur-Materialien eine Szene unter dem Motto "der Wichtel hat gebacken" gestalten. Wenn Sie noch ein wenig Mehlstaub verteilen, wirkt es täuschend echt.
- Gekaufte oder selbst gebackene Kekse in das Einmachglas legen und dekorativ mit einem Schleifenband verzieren. Den Brief und das Rezept von Tomte herunterladen und ausschneiden. Zu dem Keksglas legen. Die Kinder werden sich riesig freuen über den Brief und über den Keksback-Tag, der dann folgen kann. Um die Zeit zu verkürzen, können sie schon mal die Kekse von Tomte naschen.
- Am ersten Tag finden die Kinder etwas vor der Wichteltür, das sie verzaubern können. Hierbei streuen sie etwas Zauberglitzer über das zu verzaubernde Objekt. Das kann etwas Süßes sein, etwas zu essen wie Obst oder sogar kleine Dinge. Als Zauberglitzer kann man wunderbar glitzernden Puderzucker aus der Backabteilung verwenden, da dieser essbar und umweltfreundlich ist. Fülle diesen beispielsweise in ein kleines Fläschchen oder Ähnliches und stelle es dazu.
- Eine weitere zauberhafte Idee ist, ein Bild, das sich über Nacht in echte Plätzchen verwandelt, an der Wichteltür geschehen zu lassen. Der Wichtel legt für die Kinder kleine Bilder vor die Tür, die maßgetreu die Motive der Mini-Plätzchen abbilden. Am Abend dürfen die Kinder dann etwas Zauberglitzer darüber streuen und gespannt sein, was passiert. In der Nacht werden dann die Mini-Plätzchen genau auf die Motive gelegt, damit es so aussieht als hätten sie sich verzaubert.
Köstliche Keksrezepte für die Wichtelzeit
Motivplätzchen
Motivplätzchen sind genial zum Naschen und Dekorieren und ganz leicht zu machen! Ob zu Ostern, Weihnachten, Motto-Geburtstag oder Familienfeier - Motivkekse passen einfach immer und über das ganze Jahr hinweg! Was du neben der Motividee dafür brauchst ist vor allem ein guter Teig, der sich leicht verarbeiten lässt und einer späteren Verzierung stand hält ohne an Konsistenz oder Geschmack einzubüßen. Den Teig ca. Den Teig ca. 0,7 cm dick ausrollen, gewünschte Formen ausstechen und die Kekse bei ca. 180° Umluft ca. Schon fertig!
Lotus Biscoff Kekse
Weihnachten und Wichtel gehören einfach zusammen. Genauso wie Weihnachten und Plätzchen backen zusammen gehören. Weil uns beides so wichtig ist, haben wir das Eine mit dem Anderen vereint. Biscoff-was? Ja, Biscoff - kennst du den roten Keks, der immer zum Kaffee gereicht wird? Das sind die Lotus Biscoff-Kekse. Und Lotus hat daraus sogar eine Creme gemacht - also eine Plätzchencreme. Ist das nicht mega? Die Creme schmeckt lecker karamellig und hat einen Hauch von Spekulatius. Hört sich gut an? Ist es auch! Das Schöne an dem Rezept ist auch, dass mann die leckeren Kekse zu jeder Jahreszeit backen und essen kann. Einfach einen anderen Ausstecher verwenden und schon hast du immer Kekse, die perfekt zur Jahreszeit oder zum Anlass passen.
Französische Sablés
Was ist das Geheimnis der französischen Küche? Butter, Butter und dazu noch ein bisschen Butter. Genau deshalb schmecken die kleinen, runden Sablés auch so umwerfend lecker. Das Buttergebäck aus feiner Sandmasse wird in Frankreich traditionell zum Kaffee gereicht, ist besonders zur Weihnachtszeit beliebt und zergeht auf der Zunge. Seine Ursprünge hat der Keks im französischen Sablé-sur-Sarthe, wo er wohl im Jahr 1670 zum ersten Mal das Licht des Ofens erblickte.
Rezept für gefüllte Wichtel-Butterkekse
Zutaten:
- 260 g Mehl
- 175 g Butter, weich
- 75 g Puderzucker
- 1 Pck. Vanillezucker
- 1 Eiweiß
- Salz
- Sarotti Zartbitterkuvertüre
- Lotus Biscoff Creme
Anleitung:
- Mehl mit zimmerwarmer Butter, Puderzucker, Vanillezucker und Salz in eine Rührschüssel geben und mit dem Knethaken zu einem sandigen Teig verkneten.
- Das Eiweiß dazugeben und verrühren. Kurz noch den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit den Händen verkneten. Der Teig sollte schön geschmeidig werden und nicht an der Arbeitsfläche oder den Händen kleben.
- Zu einem Ziegel formen und in Frischhaltefolie gepackt im Kühlschrank für ca. 1-2 Stunden (oder kürzer im Gefrierschrank) fest werden lassen.
- In der Zwischenzeit die Schokoladen-Füllung vorbereiten. Dazu die Sarotti Zartbitterkuvertüre im Wasserbad schmelzen.
- Die Lotus Biscoff Creme mit der geschmolzenen Kuvertüre verrühren.
- Ein Backpapier auf einem Schneidebrett auslegen und die Schokoladen-Masse darauf verteilen, ca. 2 mm dick. Im Kühlschrank abkühlen und fest werden lassen.
- Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
- Den gekühlten, festen Teig nochmal kurz durchkneten und auf der bemehlten Arbeitsfläche mit einem Teigroller ca. 2-3 mm dick ausrollen.
- Mit dem Präge-Ausstecher Wichtel von Städter die Wichtel ausstechen und auf das Backblech legen. Nochmal für ca. 10 Minuten in den Kühlschrank geben bis die Plätzchen wieder fester werden.
- Den Backofen auf 160 °C Umluft/Heißluft vorheizen.
- Die gekühlten Plätzchen für 10-12 Minuten backen bis sie leicht gebräunt sind. Abkühlen lassen.
- Den Ausstecher säubern und unter heißem Wasser erwärmen. Abtrocknen und aus der gekühlten Schokoladen-Masse Wichtel ausstechen.
- Auf der Oberseite eines Wichtel-Keks mit einem Messer etwas Biscoff Creme auftragen und die ausgestochene Schokoladen-Masse darauf legen.
- Auf die Unterseite eines anderen Wichtel-Keks ebenfalls Biscoff Creme auftragen und den Doppelkeks damit schließen.
Mini-Lebkuchenhäuschen ohne Backen
- Zutaten: Mini-Butterkekse, Schokolade oder Zuckerguss, Zuckerperlen, Mini-Marshmallows, Schokolinsen.
- Zubereitung: Zuerst erhitzt ihr die Schokolade oder rührt den Zuckerguss (schön dickfüssig mit wenig Zitronensaft) zusammen. Anschließend setzt ihr zwei Mini-Butterkekse mit der länglichen Seite auf den „Keksboden“ und lehnt sie an den oberen Kanten zusammen, so dass ein Dach entsteht. Diese Kante fixiert ihr ebenfalls noch einmal mit Schokolade oder Zuckerguss. Kleiner Tipp: Falls ihr ein richtiges Miniatur-Häuschen aus Keksteig backen möchtet, gibt es eine extra Plätzchen-Ausstechform für kleine Wichtelhäuschen.
Mini-Donuts für den Wichtel
Mini-Kekse für euren Wichtel
Da gibt es eine ganz tolle Auswahl, die ihr bereits in Miniaturgröße kaufen könnt. Oder ihr backt einen kleinen Weihnachtsgugelhupf für euren Weihnachtswichtel! Der kommt bestimmt auch sehr gut an.
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Honigkuchenkekse
Zutaten:
- 125 g flüssigen Honig
- 50 g brauner Zucker
- 75 g Butter
- 2 Eiweiß (Gr. M)
- 1 TL Zimt
- 259 g Mehl
- 3 EL gemahlene Mandeln mit Haut
- 2 gestr. TL Backpulver
- Mehl für die Arbeitsplatte
- 500 g Puderzucker
- 3 Einwegspritzbeutel
Zubereitung:
- Honig, Zucker und Butter in einem kleinen Topf erwärmen, bis sich der Zucker gelöst hat. Vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen. 1 Eiweiß und Zimt unterrühren.
- Mehl, Mandeln und Backpulver mischen. Mit der Honigmischung zu einem Teig vermengen. Teig in Folie wickeln und ca. 1 Stunde kalt stellen.
- Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ca. 4 mm dünn ausrollen. Mit einem Keksausstecher kleine Wichtel ausstechen und auf drei mit Backpapier ausgelegtes Backbleche legen.
- Bleche nacheinander im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C/ Umluft: 175 °C/ Gas: s. Hersteller) 4 - 6 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
- Für die Glasur Puderzucker in eine Rührschüssel sieben. 40 ml Wasser und 1 Eiweiß hinzugeben und mit den Schneebesen des Handrührgerätes ca. 5 Minuten schlagen. Die Masse sollte nicht fließfähig sein sonder eher fest.
- Zuckermasse dritteln. Einen Teil orange einfärben, einen anderen Teil rot. Die drei Farben jeweils in einen Spritzbeutel geben und eine sehr kleine Ecke abschneiden.
- Mit den unterschiedlichen Glasuren die Umrisse von Mützen, Nasen und Bärten auf die Plätzchen malen. Umrisse ca. 5 Minuten trocknen lassen.
- Glasuren jeweils mit ein paar Tropfen Wasser zu einer zäh fließenden Glasur glatt rühren und Umrisse damit ausmalen.
- Plätzchen anschließend an einem trockenen warmen Ort ca.
Wichtel-Kekse
Zutaten:
- 250 g Weizenmehl
- 1 Msp. Dr. Oetker Original Backin
- 80 g Zucker
- 1 Pck. Dr. Oetker Bourbon Vanille-Zucker
- 125 g weiche Butter oder Margarine
- 1 Ei (Größe M)
- Etwa ½ Pck. Dr. Oetker Kuchenglasur Feinherb (etwa 75 g)
- Dr. Oetker The Taste of Christmas Winter Wonderland
Zubereitung:
- Mehl mit Backin in einer Rührschüssel mischen. Übrige Zutaten hinzufügen und alles mit einem Mixer (Knethaken) zunächst kurz auf niedrigster, dann auf höchster Stufe zu einem glatten Teig verarbeiten, anschließend zu einer Kugel formen.
- Backblech mit Backpapier belegen. Backofen vorheizen. (Ober- und Unterhitze: etwa 180 °C, Heißluft: etwa 160 °C)
- Den Teig auf leicht bemehlter Arbeitsfläche knapp ½ cm dick ausrollen.
- Für die Wichtel-Kekse zunächst Gesichter mit dem Blumenausstecher ausstechen und mit Abstand auf das Backblech legen.
- Anschließend mit dem runden Ausstecher 2 Taler überlappend ausstechen. Die äußeren Teile zu Mützen halbieren und oben an die "Blumen" andrücken. Dies so oft wiederholen, bis etwa 40 Wichtel ausgestochen sind. Aus dem übrigen Teig kleine Kugeln formen und als Nase mittig auf dem Gesicht andrücken.
- Die Wichtel-Kekse backen. (Einschub: Mitte, Backzeit: 11 - 13 Min.)
- Plätzchen mit dem Backpapier vom Backblech ziehen und auf einem Kuchenrost erkalten lassen.
- Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und vom Herd nehmen. Glasurbeutel hineinlegen und etwa 10 Min. darin liegen lassen. Beutel abtrocknen, kräftig durchkneten. Glasur im Beutel 10 Min. abkühlen lassen und nochmal durchkneten. Beutel aufschneiden und etwa die Hälfte in ein kleines Schälchen füllen.
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