Rezept für einfache selbstgemachte Kekse: Vielfältige Ideen und Tipps
Das Backen von Keksen gehört zu den schönsten Küchenmomenten. Nicht nur zu Weihnachten können herrliche Kekse gebacken werden, auch im Frühling, zu Ostern oder im Sommer gibt es viele Gelegenheiten. Die meisten Kekse, Cookies und Plätzchen brauchen nur wenige Zutaten, die man eigentlich immer im Haus hat. Naschkatzen aufgepasst: In dieser Anleitung findest du die besten Rezepte und Ideen für einfache selbstgemachte Kekse - von klassischen Mürbteig-Plätzchen, American Cookies bis zu Käsekuchen-Keksen und Keksvarianten ohne Ei.
Grundlagen: Welche Zutaten braucht man für Kekse?
Aus Mehl, Butter und Zucker, manchmal auch Milch und Eiern, Vanille und anderen Aromen entstehen knackige Köstlichkeiten. Neben klassischen Mehlsorten aus Weizen oder Dinkel kann man Kekse auch aus Hafermehl oder Haferflocken backen - dann sind sie glutenfrei.
Low carb und somit kohlenhydratarm werden Cookies mit Nussmehlen. Mandelmehl oder Kokosmehl etwa haben einen leckeren Eigengeschmack und sorgen für Low Carb-Genuss.
Das Geheimnis eines guten Keksteiges ist die Butter. Diese sollte kalt sein, damit die Masse möglichst mürbe wird und knusprig ausbackt. Für diesen Zweck kann man fertigen Keksteig auch für einige Minuten oder sogar Stunden in den Kühlschrank legen.
Ein weiterer entscheidender Punkt an guten Keksen ist die richtige Menge Zucker. Ob weißer oder brauner Zucker, die süßen Kristalle der Raffinade karamellisieren in der Ofenhitze und schenken dem Gebäck herrliche Süße und Biss. Dennoch empfehle ich, nicht zu viel Zucker beim Keksebacken zu verwenden. Schließlich kommen oft noch weitere Zutaten wie Schokolade, Streusel, Rosinen oder ähnliches hinzu.
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Schürze umbinden: Besonders, wenn kleine Kinder mitmachen, empfehle ich die richtige „Schutzausrüstung”.
Utensilien für die Keksbäckerei
- Rührschüssel
- Handrührgerät mit Knethaken
- Nudelholz
- Backblech und Backpapier
- Teigausstecher oder Messer
- Frischhaltedose für den Teig
Rezept 1: Einfache Mürbteigkekse - Der Klassiker zum Ausstechen
Zutaten:
- 220 g Weizenmehl (Type 405)
- 100 g Zucker
- 1 Pck. Vanillinzucker
- 1 Prise Salz
- 120 g kalte Butter
- 1 Ei (Größe M)
Zubereitung:
- Mehl, Zucker, Vanillinzucker und Salz in einer Schüssel mischen. Kalte Butter in Stücke schneiden und zusammen mit dem Ei zugeben.
- Zügig mit den Händen oder dem Knethaken des Handrührgerätes zu einem glatten Teig kneten. Teig flachdrücken, in eine Frischhaltedose geben und mindestens 30 Minuten kaltstellen.
- Ein Blech mit Backpapier auslegen, Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (Umluft: 160 Grad) vorheizen. Arbeitsfläche bemehlen und Teig etwa 5 mm dick ausrollen. Mit beliebigen Keks-Ausstecherformen ausstechen.
- Kekse im vorgeheizten Ofen ca. 7-10 Minuten backen. Vollständig auskühlen lassen.
Für Zuckerguss und Dekoration:
- 2 EL Zitronensaft
- 6 EL Puderzucker
- Verschiedener Zuckerdekor
- Puderzucker und Zitronensaft miteinander verrühren und mit einem Teelöffel auf den Plätzchen verteilen. Abschließend mit buntem Zuckerdekor verzieren. Guss fest werden lassen.
- Falls du auf den Zuckerguss verzichten möchtest: Alternativ kannst du die Plätzchen auch vor dem Backen mit Eigelb bestreichen und direkt mit Zuckerdekor bestreuen. So bekommen die Plätzchen die klassisch goldene Farbe.
Rezept 2: Amerikanische Cookies - Knusprig und variabel
| Zutat | Menge |
|---|---|
| Butter (zimmerwarm) | 125 g |
| Zucker | 175 g |
| Salz | eine Prise |
| Vanillezucker | 1 Pck. |
| Ei (Gr. M) | 1 |
| Mehl | 200 g |
| Backpulver | 1 TL |
Zubereitung:
- Butter, Zucker, eine Prise Salz und Vanillezucker mit den Schneebesen des Handmixers cremig rühren. Ei unterrühren.
- Mehl und Backpulver mischen und unter die Butter-Zucker-Ei-Mischung rühren.
- Mit einem Esslöffel oder Eisportionierer je 9 Kugeln vom Teig abstechen und mit etwas Abstand auf zwei mit Backpapier ausgelegte Backbleche setzen.
- Cookies nacheinander im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene (E-Herd: 175 °C/Umluft: 150 °C) ca. 10 Minuten backen, bis die Ränder goldbraun sind und die Mitte noch etwas weich ist.
- Cookies kurz auf dem Blech abkühlen lassen, dann samt Papier vom Blech ziehen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Tipp: So lassen sich Cookies aufpeppen
- Schokoladendrops oder Chocolate Chunks
- Nüsse (Walnüsse, Haselnüsse, Pecannüsse, Erdnüsse)
- Getrocknete Cranberries oder Mini-Marshmallows
- Weiche Karamellbonbons oder Streusel
Im einfachen Cookies-Grundrezept oben erklären wir dir, wie aus einfachen Zutaten wie Butter, Zucker, einem Ei, Mehl und Backpulver leckere Cookies entstehen. Das Tolle an dieser schlichten Version ist, dass du sie ganz einfach nach Geschmack abwandeln kannst, indem du Zutaten, die du liebst, unterknetest.
Aufbewahrung und Vorbereitungstipps:
- In einer luftdicht verschlossenen Keksdose kannst du die Cookies etwa 1 Woche aufbewahren.
- Du kannst den rohen Cookies-Teig im Ganzen in einen Gefrierbeutel füllen und einfrieren oder die rohen Teigbällchen portionsweise einfrieren.
- Den gefrorenen Teigblock vor dem Verwenden im Kühlschrank auftauen lassen, die gefrorenen Teigbällchen kannst du direkt in den Ofen schieben - rechne dann 2-3 Minuten mehr Backzeit ein.
Rezept 3: Butterkekse mit nur 3 Zutaten - Ohne Ei
Diese 3-Zutaten-Kekse ohne Ei sind wirklich wunderbar! Mehl, Zucker und Butter zu einem Teig verkneten, am besten erst mit der Küchenmaschine, dann nochmal kurz mit den Händen nacharbeiten. Der Teig erscheint erstmal bröselig, wird dann aber zu einer Art Streuseln und zuletzt schön homogen. Notfalls noch 1 TL Eiswasser zugeben.
Den Teig zu zwei Kugeln formen und diese ca. 30 Minuten in den Kühlschrank, gerne länger. Nach der Kühlzeit den Backofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Zwei Bleche mit Backpapier belegen. Die erste Teigkugel aus dem Kühlschrank und kurz Zimmertemperatur annehmen lassen. Mit der Hand leicht flachdrücken. Dann auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche oder noch besser zwischen Folie ausrollen. Ca. 30 Kekse (je nach Größe) nach Belieben ausstechen oder mit einem scharfen Messer in Rauten schneiden.
Kekse mit etwas Abstand auf das Blech geben und ca. 10-12 Minuten backen. Besonders hübsch sehen schnelle 3-Zutaten-Kekse ohne Ei mit kunterbunten Streuselchen aus - gerade, wenn man sie mit Kindern backt und vernascht.
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Rezept 4: Käsekuchen-Plätzchen - Der Kuchenklassiker als Keks
Diese schnellen Käsekuchen Plätzchen passen einfach immer. Für unsere schnellen Käsekuchen Plätzchen benötigt ihr nur eine Handvoll Zutaten, die ihr größtenteils vermutlich schon im Vorrat habt. Die Kekse erinnern geschmacklich an Käsekuchen und das Besondere ist die weiche Konsistenz! Frischkäse sorgt für die besonders cremige Note und den Käsekuchengeschmack! Zucker gibt die richtige Süße, Zitrone bringt einen frischen Geschmack. Optional für eine weihnachtliche Note: Eine Prise Zimt oder Spekulatiusgewürz in den Teig geben. Auch kleine Keks- oder Schokostückchen machen sich sehr gut.
Zutaten:
- 120 g Frischkäse
- 60 g weiche Butter
- 120 g Zucker
- 1 Pck. Vanillezucker
- 1 Ei
- 160 g Mehl
- 1 TL Backpulver
- 1 Prise Salz
- Schale einer halben Bio-Zitrone (abgerieben)
Zubereitung:
- Frischkäse, Butter und Zucker mit dem Schneebesen einer Küchenmaschine oder einem Handrührgerät 2-3 Minuten aufschlagen.
- Das Ei hinzufügen und nochmal kurz vermischen.
- Mehl und Backpulver mischen, Zitronenschale hinzufügen und nur solange verrühren, bis die Zutaten gut vermischt sind.
- Mit zwei Teelöffeln oder mit Hilfe eines kleinen Eisportionierers kleine Kugeln auf das Backblech geben, genug Abstand lassen. Bei 170 Grad Umluft ca. 10 Minuten backen.
- Die Plätzchen aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen. Mit etwas Puderzucker bestreuen.
Kreativität und Abwechslung beim Kekse backen
Probiert doch anstatt oder zusätzlich zur Zitrone auch mal Orangenschale aus! Wer mag, kann den Grundteig mit verschiedenen Zutaten kombinieren: Früchte, Nüsse, Gewürze & Schokolade vereinen sich zu neuen Keks-Kreationen.
Außergewöhnliche Zutaten wie Matcha-Tee oder Tonkabohne, die Kombination mit Gewürzen wie Rosmarin sowie die Verwendung von alternativen Mehl- und Zuckersorten bieten eine neue Art des Keks-Genusses. Highlights wie Rosmarin-Zitronen-Shortbread oder Paranuss-Plätzchen mit Fleur de Sel und verlockender Feige lassen jedes Backherz höherschlagen.
Besonders Kinder lieben es, Mama beim Keksebacken zu helfen oder Plätzchen auszustechen und zu dekorieren. Die meisten Rezepte sind auch so einfach, dass schon kleine Hände mitmachen können.
Gerade in der festlichen Adventszeit kann man seine Backwerke herrlich verzieren. Neben klassischen Formen als Familie-Tradition kommen neue Ideen wie Kekse am Stiel, Pommes Kekse oder Käsekekse hinzu.
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Backtipps für perfekte Kekse
- Teig herstellen: Bereite den Teig nach Anleitung zu und lege ihn (je nach Rezept) für ein paar Stunden, am besten über Nacht, in den Kühlschrank, damit er gut durchkühlen kann und sich alle Zutaten verbinden.
- Backofen vorheizen: Optimalerweise sollten kalte Keksrohlinge auf die volle Hitze im Ofen stoßen und dort einen Temperaturschock erfahren. Dabei stockt die Oberfläche und die Kekse werden knusprig.
- Zucker in Maßen: „Versüße” deine Kekse nicht. Gesündere Zuckeralternativen sind Honig, Agavendicksaft und Dattelsirup.
- Backzeit: Die meisten Kekse brauchen aufgrund ihrer kleinen Größe nur ein paar Minuten im Ofen. Behalte die Backzeit immer gut im Blick.
- Kekse halten sich je nach Rezept einige Tage, am besten in einer Blechdose aufbewahren. So kann man sie gut vorbereiten und hat immer etwas Leckeres für spontanen Besuch.
Erweiterte Ideen: Schokoladenkekse und besondere Kreationen
Wer Schokolade liebt: Allerfeinste Schokoladen-Plätzchen, die auf der Zunge zergehen, sind ein Traum - mit Schokoladenkern und Kakaonibs besonders intensiv. Dazu gehören zum Beispiel die beliebten "Dark Chocolate Kisses." Für diese werden Mehl, Speisestärke, Zimt, Puderzucker, Kakaopulver und das Mark einer halben Vanilleschote vermischt, kalte Butter und Kakaobohnensplitter hinzugegeben und zu einem glatten Teig verknetet. Kleine Kekskugeln werden ausgestochen, gebacken und in die Mulde temperierte Zartbitterkuvertüre gegeben.
- Rosmarin-Zitronen-Shortbread
- Paranuss-Plätzchen mit Fleur de Sel und Feige
- Chai-Tee-Kekse für den Herbst
So entstehen Keks-Klassiker und neue Sorten für jede Saison: angefangen bei Frühlingskeksen mit Rhabarber, sommerlichen Plätzchen mit Lavendel oder Pfirsich bis hin zu Gewürzplätzchen für die Winterzeit.
Feiner Zuckerguss und Verzieren der Kekse
Lust auf ein bisschen mehr Farbe? Dann probier' mal einen Zuckerguss für Plätzchen: Einfach Puderzucker und Zitronensaft verrühren, auf die ausgekühlten Kekse streichen und mit buntem Zuckerdekor verzieren. Die Glasur fest werden lassen und nach Belieben dekorieren.
Zum Glasieren eignet sich unter anderem eine Zitronenglasur. Für diese 150g Staubzucker fein sieben, nach und nach mit 2 Esslöffel Zitronensaft zu einer Glasur verrühren.
Historisches: Ursprünge der Keks-Tradition
Die Wurzeln von Keksen zu Weihnachten gehen weit zurück. Der Handel brachte exotische Gewürze wie Zimt, Nelken, Muskat, Ingwer und Vanille, aus denen Stollen, Lebkuchen und feinstes Gebäck entstand. Es wird angenommen, dass die Weihnachtsbäckerei, wie wir sie heute kennen, sich in den mittelalterlichen Klöstern entwickelte. Noch ehe die Geburt Jesu Christi gefeiert wurde, feierte man die Wintersonnenwende vom 21. auf den 22. Dezember. Zu Zeiten des Christentums wurde die Tradition übernommen und aus dem Opferbrot wurde das „Weihnachtsbrot“ wie etwa der bekannte Christstollen.
Fazit: Kekse backen - Einfache Rezepte, viel Freude und Genuss
Kekse backen ist total einfach und macht viel Spaß - mit oder ohne Kinder. Tradition, neue Kreativität und viele schnelle und variantenreiche Rezepte sorgen das ganze Jahr über für Keks-Glück.
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