Waffeln mit Sojamehl: Rezept, Zubereitung und alle Tricks für fluffige, vegane Waffeln
Vegane Waffeln, ob zum Frühstück oder Kaffee, schmecken Groß und Klein. Schließlich kann sich (fast) keiner dem Duft frischgebackener Waffeln entziehen. Das tolle an heißen Waffeln: Jeder kann sie nach seinem eigenen Geschmack belegen und verputzen.
Auf der Suche nach dem besten Rezept für vegane Waffeln? Diese Waffeln werden wunderbar weich, bleiben fluffig und schmecken einfach köstlich. Ich mag sie besonders gerne mit einem leckeren Kompott und etwas veganer Schlagsahne.
Grundlegende Hinweise zu Waffeleisen, Fett und Antihaft
Hast Du ein Waffeleisen mit Beschichtung oder ohne? Je nachdem kannst Du es mit mehr Fett im Teig oder mit Einfetten des Waffeleisens probieren. Bei mir funktioniert es gut, wenn man die Waffeln einfach eine Weile ungestört drin lässt und das Eisen erst befüllt, wenn es heiß ist.
Dann lag es vielleicht daran, dass ich mit der Rama bio eine Margarine mit nur 60 statt den üblichen 80% Fett verwendet habe. Verwendet ein Waffeleisen mit ordentlich “Power” (meines hat 1200 Watt), dann bleiben euch die Waffeln nicht kleben.
Basis-Rezept: Waffeln mit Sojamehl (vegan)
Eins, zwei, drei - so gelingen Waffeln ganz ohne Ei! Zunächst in einer Schüssel Sojamehl oder Leinsamen mit 2 EL Wasser verrühren und etwas stehen lassen. Die halbe Vanilleschote mit einem Messer halbieren und das Vanillemark herauskratzen. Am besten gelingt das, wenn Sie ein Brotbrettchen als Unterlage verwenden und das Mark vom Brett in die Schüssel kratzen, in der der Teig angerührt wird.
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Das Mehl in eine separate Schüssel sieben. Zucker, Salz und Backpulver dazugeben und miteinander vermischen. Jetzt nach und nach das Öl, den Pflanzendrink, das Mineralwasser und das Sojamehl-/Leinsamengemisch hinzugeben und mit einem Handmixer kräftig durchrühren. Anschließend 20 Minuten quellen lassen.
Das Waffeleisen erhitzen und die Backfläche mit etwas Öl oder Margarine auspinseln. Den Teig vorm Backen noch einmal verquirlen. Mit einer großen Suppenkelle den Teig in die Mitte des Waffeleisens geben, das Eisen schließen und die Waffeln goldbraun backen.
Alternatives, detailliertes Mengen-Rezept mit Sojamehl und Lecithin
- 500 g Mehl
- 150 g Zucker
- 2 EL, gehäuft Sojamehl
- 2 EL, gehäuft Speisestärke
- 1 EL Backpulver
- 1 TL Salz
- 2 EL Sojalecithin
- 6 EL Öl, neutrales z. B. Sonnenblumenöl
- 500 ml Sojamilch (Sojadrink) mit Vanillegeschmack
- 150 ml Mineralwasser
- etwas Kokosöl zum Einfetten
Zubereitung: Die trockenen Zutaten vermischen, die Sojamilch und das Sonnenblumenöl nach und nach hinzugeben und zu einem klümpchenfreien Teig verarbeiten. Anschließend das Mineralwasser unterrühren (nicht mixen) und den Teig ca. eine Stunde ruhen lassen. Noch einmal kurz durchrühren und dann können die Waffeln auch schon gebacken werden!
Das Waffeleisen vorheizen und leicht mit Kokosöl einfetten. Bei diesem Rezept reicht wirklich ganz wenig Fett. Pro Waffel braucht es ca. 4 Minuten auf mittlerer Stufe, aber das ist ja von Gerät zu Gerät verschieden!
Anmerkung: Bei diesem Rezept reißen die Waffeln endlich mal nicht auseinander, das ging mir bei vielen veganen Waffelrezepten so. Der Trick ist das Sojalecithin, welches eine wunderbare Bindung der Zutaten bewirkt.
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Fein abgestimmtes „Standard“-Rezept mit Mengenangaben
In einer Schüssel die trockenen Zutaten mischen: 300 g Mehl, 2 TL Backpulver (am besten Weinsteinbackpulver) = 8 g, 75 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker = 8 g, 0,125 TL Salz = 1 g. Die trockenen Zutaten gut miteinander vermischen. Die feuchten Zutaten zufügen: 450 g vegane Milch (= 450 ml), 30 g neutrales Öl (= 33 ml), 50 g Apfelmus. Den Teig kurz gut umrühren.
Das Waffeleisen auf mittlere Hitze einstellen und gut vorheizen. Mit etwas Öl einfetten. Jede Waffel ca. 3,5 Minuten backen. Bei mittlerer bis mittel-hoher Hitze. Das Waffeleisen immer langsam öffnen, damit die Waffel sich besser lösen kann und nicht in der Mitte durchreißt. Die Waffel braucht ca.
Alternative Grundmischung mit Mineralwasser
Die Zutaten für den Teig habt ihr mit großer Wahrscheinlichkeit schon zu Hause: Mehl, (Vanille-)Zucker, Backpulver, Hafermilch und neutrales Pflanzenöl. Damit die Waffeln besonders fluffig werden, kommt außerdem noch kohlensäurehaltiges Mineralwasser hinzu. Nach dem Verrühren könnt ihr dann auch schon direkt loslegen.
Vegane Waffeln - Zutaten: Für den Waffelteig: 300 g Weizenmehl (Type 405), 50 g brauner Zucker, 1 TL Backpulver, 8 g Vanillezucker, 200 ml pflanzliche Milch, 20 ml Pflanzenöl, 100 ml kohlensäurehaltiges Mineralwasser, Prise Salz. Außerdem: vegane Margarine zum Einfetten. Mehl, Zucker, Backpulver, Vanillezucker und Salz in einer großen Schüssel vermischen.
Backen wie ein Profi: Temperatur, Ruhezeiten, Antihaft
Das Waffeleisen vorheizen, mit veganer Butter einfetten (bei jeder Waffel wiederholen) und nun gebt ihr den Waffelteig in das Eisen. Schließt es und backt die veganen Waffeln so lange bis sie goldgelb sind. Bei meinem Eisen dauert das auf Stufe 4 (von 5) ca.
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Das Waffeleisen immer langsam öffnen, damit die Waffel sich besser lösen kann und nicht in der Mitte durchreißt. Bei mir funktioniert es gut, wenn man die Waffeln einfach eine Weile ungestört drin lässt und das Eisen erst befüllt, wenn es heiß ist.
Häufige Probleme und schnelle Lösungen
Ich habe heute die Waffeln ausprobiert, aber irgendwie hat es nicht so gut geklappt... bei mir ließen sich die Waffeln nicht aus dem Eisen lösen, die eine Hälfte klebte unten und die andere oben. Hast Du ein Waffeleisen mit Beschichtung oder ohne? Je nachdem kannst Du es mit mehr Fett im Teig oder mit Einfetten des Waffeleisens probieren.
Dann lag es vielleicht daran, dass ich mit der Rama bio eine Margarine mit nur 60 statt den üblichen 80% Fett verwendet habe. Also, ein zweiter Versuch folgt bestimmt, und bis dahin kann ich allen empfehlen, die das gleiche Problem haben wie ich: Den Teig einfach noch etwas mit Milch verdünnen, in die Pfanne schmeißen und Kaiserschmarren daraus machen.
Herzhaft: Waffeln mit Sojamilch, Frühlingszwiebeln und Räuchertofu
Waffeleisen vorheizen. Falls möglich auf eine Stufe für belgische Waffeln. Mehl, Backpulver, Salz und Pfeffer locker miteinander verrühren. Sojamilch, Rapsöl und Apfelessig dazugeben und mit dem Schneebesen zu einem gleichmäßigen Teig rühren, der etwas dicker sein sollte, als Pfannkuchenteig. Kurz beiseite stellen.
Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden, Räuchertofu klein würfeln. Zwiebeln, Räuchertofu und veganen Reibekäse unter den Waffelteig heben. Teig in das heiße, leicht eingefettete Waffeleisen geben und die Waffeln etwa 5-7 Minuten ausbacken. Fertige Waffeln aus dem Waffeleisen nehmen und heiß servieren.
Serviere die Waffeln beispielsweise mit Schnittlauch-Joghurt aus ein paar Esslöffeln veganem Joghurt, etwas frischem Schnittlauch und einer Prise Salz. Oder mit in etwas Sojasauce und Reisessig eingelegten Jalapeños. Oder Chiliöl, denn Chiliöl passt ohnehin überall drauf.
Toppings, Serviervorschläge und Aufbewahrung
Die gebackenen Waffeln einfach nach Herzenslust mit Puderzucker, Apfelmus, Eis oder Roter Grütze verfeinern. Ich liebe die Waffeln ganz klassisch mit Puderzucker und Kirschen, aber eurer Kreativität sind beim Topping natürlich keine Grenzen gesetzt. Ob Apfelmus, flüssige Schokolade oder veganer Schlagsahne - tobt euch aus!
Wer es lieber herzhafter mag, lässt den Zucker und das Vanillemark im Teig weg und ergänzt die Hälfte des Mehls durch Vollkornmehl. Tipp zum Aufbewahren: Sollten tatsächlich Waffeln übrig bleiben, können Sie diese einfrieren und später genießen. Einfach über Nacht auftauen lassen und kurz im Backofen aufbacken.
Mengen, Ertrag und Nährwert-Hinweise
Das Rezept ergab bei mir 14 Herzchenwaffeln. Im Ganzen hat es etwa 3500 Kcal, macht bei 14 Waffeln ca. 250 Kcal pro Stück ohne Belag. Durchschnittliche Bewertung: 4,3 von 5 Sternen von 5 Sternen (23 Bewertungen).
Tabellarische Übersicht wichtiger Basisrezepte
| Rezept | Trockene Zutaten | Flüssige Zutaten | Besonderheiten | Backzeit |
|---|---|---|---|---|
| Sojamehl-Basis | Mehl, Zucker, Salz, Backpulver | Öl, Pflanzendrink, Mineralwasser, Sojamehl/Leinsamen | 20 Min quellen | goldbraun |
| Mit Lecithin | 500 g Mehl, 150 g Zucker, Stärke, Backpulver, Salz, 2 EL Sojamehl | Sojamilch, 6 EL Öl, 150 ml Mineralwasser | 2 EL Sojalecithin für Bindung | ca. 4 Min |
| Fein abgestimmt | 300 g Mehl, 75 g Zucker, Backpulver, Vanillezucker, Salz | 450 ml vegane Milch, 33 ml Öl, 50 g Apfelmus | langsam öffnen | ca. 3,5 Min |
Stimmungsvolle Momente mit Waffeln
Zum ersten Mal habe ich sie für ein Straßenfest gemacht und alle Nachbarn waren begeistert. Und genau das wurde gestern von mir zelebriert. Erst ein Spaziergang durch die sonnige Winterlandschaft und anschließend herrlich duftende Waffeln. Dazu ein tiefroter, dampfender Hibiskustee.
Frisch gebackene Waffeln riechen für mich nach Wochenende, Gemütlichkeit und Feierlichkeiten. Ob Geburtstag, Brunch oder Elternabend - Waffeln braucht man einfach immer und immer wieder.
Bonus: Sauerteigstarter verwerten
Die Waffeln eignen sich auch prima, angesammelten Sauerteigstarter lecker zu verwerten. Einfach so viel Starter wie gewünscht abwiegen und mit Mehl und Flüssigkeit ergänzen. Auch Waffeln aus reinem Sauerteigstarter sind, wenn dieser nicht zu flüssig ist, möglich.
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