Rezept: Waffeln mit Bratapfelkompott
Ein weihnachtlicher Klassiker: Vanille-Waffeln mit Bratapfelkompott verbinden saftige, aromatische Waffeln mit einem warmen, zimtigen Apfelkompott und sind perfektes Soulfood für Herbst und Winter. Die Kombination aus warmem Bratapfelaroma, Marzipan und knuspriger Waffel ergibt ein gemütliches Dessert oder süßes Frühstück.
Zutaten (für ca. 8-10 Waffeln)
- Für das Bratapfelkompott:
- 1-2 kg Äpfel (z. B. Braeburn)
- Saft von 1-2 Zitronen
- 100-150 ml Apfelsaft
- 1 Zimtstange
- 100-150 g Zucker (je nach Süße der Äpfel)
- 50-100 g Marzipan-Rohmasse
- 1 EL Butter zum Anbraten
- Für die Waffeln:
- 125 g Butter (weich)
- 50-80 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillinzucker oder Mark einer Vanilleschote
- 2 TL gemahlener Zimt
- 1 Prise Salz
- 3 Eier (Gr. M)
- 250 g Mehl
- 1 TL Backpulver
- ¼ l Milch
- etwas Öl zum Einfetten des Waffeleisens
- Puderzucker zum Bestäuben (optional)
Bratapfelkompott: Schritt-für-Schritt
1. Äpfel waschen, schälen, entkernen und in Würfel schneiden. Die Äpfel grob würfeln, mit Zitronensaft und Zucker in einem Topf mischen. Apfelsaft, Zimtstange und gegebenenfalls Zitronenschale zufügen, aufkochen und zugedeckt ca. 5-8 Minuten dünsten. Zwischendurch umrühren.
2. In 1 EL heißer Butter die Apfelwürfel unter Wenden anbraten. Marzipan reiben und in das Kompott rühren, weitere ca. 2 Minuten dünsten. Zimtstange entfernen und das Kompott auskühlen lassen.
Waffelteig: Schritt-für-Schritt
1. Butter, Zucker, Vanillinzucker, gemahlenen Zimt und 1 Prise Salz cremig rühren. Die Eier einzeln unterrühren.
2. Mehl mit Backpulver mischen und im Wechsel mit der Milch unter die Fett-Ei-Masse rühren, bis ein glatter Teig entsteht. Optional: einige kleine, rohe Apfelstücke oder etwas vom Bratapfelkompott unterrühren, das gibt Saftigkeit und Apfelaroma.
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3. Waffeleisen mit etwas Öl einstreichen und vorheizen. Nacheinander die Waffeln backen (ergibt ca. 8-10 Waffeln).
Anrichten und Serviervorschläge
Die fertigen Waffeln mit Bratapfelkompott anrichten und mit Puderzucker bestäuben. Als Ergänzung passen Sahne, Vanillesoße oder eine Kugel Vanilleeis hervorragend. Wer es knusprig mag, kann gehackte Mandeln oder Krokant darüber streuen.
Varianten und Tipps
- Für eine schnelle Variante das Apfelmus leicht anbraten statt Bratäpfel im Ofen zuzubereiten: das spart Zeit und liefert trotzdem gebratenen Geschmack.
- Wer möchte, kann dem Kompott Rosinen und gehackte Mandeln hinzufügen und mit etwas Whisky oder Sahne ablöschen (Whiskyäpfel).
- Für vegane Waffeln vegane Butter und pflanzliche Milch verwenden und die Eier durch 2 EL Leinsamen (in 6 EL Wasser gequollen) ersetzen.
- Reste lassen sich gut einfrieren: Waffeln luftdicht verpacken, bei Bedarf bei 180 °C 5-7 Minuten aufbacken.
- Aus dem Grundteig können auch rechteckige Waffeln oder Waffelberge/Törtchen geformt werden - ideal für Dessertplatten.
- Zimt-Zucker-Walzung nach dem Backen verleiht einen Churros-artigen Geschmack; dafür Zucker und Zimt mischen und die warmen Waffeln darin wenden.
Schnelle Bratapfel-Alternative (Pfannenversion)
Viertele die Äpfel, entkerne sie und schneide sie in Würfel. Brate sie mit braunem Zucker in einer Pfanne an, bis der Zucker karamellisiert. Gib etwas Zitronensaft dazu und stelle die Bratäpfel dann zur Seite. Diese Pfannenversion ist sehr schnell und passt hervorragend in den Waffelteig oder als warme Komponente zum Servieren.
Zubereitungsdauer und Schwierigkeitsgrad
Zubereitungszeit: ca. 60-90 Minuten (je nach Variante und ob Äpfel im Ofen geröstet werden). Niveau: ganz einfach.
Rezepttabellenübersicht (Mengenangaben)
| Komponente | Zutaten (g/ml) |
|---|---|
| Äpfel | 1-2 kg |
| Apfelsaft | 100-150 ml |
| Zucker | 100-150 g (Kompot), 50-80 g (Teig) |
| Marzipan | 50-100 g |
| Butter | 125 g (Teig) + 1 EL zum Anbraten |
| Mehl | 250 g |
| Milch | ¼ l |
| Eier | 3 Stück |
Weitere Hinweise
Das Mehl für den Teig sieben und beiseite stellen, wenn du besonders luftige Waffeln möchtest. Wer Vanillesoße mag, serviert die Waffeln damit - alternativ ist die Variante ohne Vanillesoße bei vielen Familien beliebt. Für intensiveren Bratapfelgeschmack mehr Kompott zubereiten; das hält sich im Kühlschrank und lässt sich gut wiederverwenden.
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