Rezepte für Gebäck mit Puderzucker als Hauptzutat: Traumstücke und mehr
Zartes Buttergebäck mit Puderzucker überzogen - so lieben wir das Weihnachtsgebäck. Die Traumstücke sind eines der beliebtesten Weihnachtskekse auf meinem Blog. Dies ist auch kein Wunder, denn das zarte Buttergebäck schmeckt absolut köstlich und schaut dazu mit der Puderzuckerschicht noch ganz zauberhaft aus.
Warum Puderzucker für Weihnachtsgebäck so beliebt ist
Nach dem Backen, wenn sie abgekühlt sind, wird das Buttergebäck in Puderzucker gewälzt und bekommt dadurch seinen ganz besonderen Charme. Für den besonderen Zauber werden die Traumstücke abschließend in Puderzucker gewälzt. Erst wenn die kleinen Kekse fast abgekühlt sind, diese im Puderzucker rundherum wälzen.
Traumstücke: das Rezept in einzelnen Schritten
Die Traumstücke sind bereits seit vielen Jahren online und haben nach wie vor unglaublich viele Klicks. Es spielt praktisch keine Rolle, in welchem sozialen Netzwerk ich ein Bild der Traumstücke teile. Ich bekomme unendlich viele Rückmeldungen und Reaktionen auf das Rezept - gefühlt hat jeder die Traumstücke schon einmal gebacken oder plant es in diesem Jahr zu tun.
Butter - verwende am besten kalte Butter, die du in kleine Würfel schneidest und sie mit den restlichen Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verarbeitest. Eier - du benötigst tatsächlich nur das Eigelb - überlege dir am besten bereits vorher, was du mit dem Eiweiß backen kannst. Wenn du nicht genug Zeit hast, kannst du das Eiweiß auch ca. 3 Tage im Kühlschrank aufbewahren oder einfrieren. Vanillezucker - für den wunderbaren Vanillegeschmack solltest du mit Vanillezucker nicht geizen.
Trenne zunächst die Eier - du benötigst nur das Eigelb für die Traumstücke. Gib nun das Eigelb mit der gewürfelten Butter, Zucker, Vanillezucker und Mehl in eine Rührschüssel und verarbeite die Zutaten zu einem geschmeidigen Teig. Dazu eignet sich bei einer Küchenmaschine* ein Flachrührer oder ein Knethaken. Um einen besonders geschmeidigen Teig zu erhalten, kannst du zum Schluss mit den Händen weiter kneten.
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Teile den Teig in 3 Portionen, forme ihn zu Kugeln und lege diese in Frischhaltefolie gewickelt für ca. in den Kühlschrank. Anschließend aus dem Teig ca. 1-2 cm dicke Würste formen, diese mit dem Messer/Teigschaberkarte* in 2-3 cm breite Stücke schneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Die kleinen Teigstücke gehen nicht weiter auf, es muss somit kein großer Abstand eingehalten werden. Backe die Traumstücke bei 180 Grad Ober-/Unterhitze für 12-15 Minuten und lasse sie anschließend auf einem Kuchengitter abkühlen.
Bewahre die Traumstücke in einer Keksdose* auf, so halten diese sich ca. und bleiben lange frisch. Um den Teig zu kühlen, wickle ich ihn in Frischhaltefolie. Tipp einer Leserin (habe ich selbst noch nicht versucht) “Die gekühlten Teigrollen auf ein Backofengitter legen und mit einem breiten Messer oder Pfannenwender einfach durchdrücken.
Kurze Variante des Grundrezepts (Mürbeteig)
Für ein einfaches Grundrezept Zucker, Butter und Mehl im Verhältnis 1-2-3 verkneten, also 100 Gramm Zucker, 200 Gramm Butter und 300 Gramm Mehl. Wer keine Küchenmaschine hat, kann alle Zutaten auf der Arbeitsplatte mit einem großen Messer klein hacken und dann möglichst rasch verkneten.
Den Teig zu einer Kugel formen und etwa eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen, anschließend auf einer bemehlten Arbeitsplatte ausrollen und Plätzchen ausstechen. Bei 200 bis 220 Grad (Ober-/Unterhitze) etwa 10 Minuten backen, bis die Plätzchen goldbraun werden. Den Backofen auf 180°C Unter- und Oberhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen. Den Teig auf bemehlter Arbeitsfläche ca. 3 mm dünn auswellen. Sterne ausstechen und auf das Backblech legen. Im Backofen 10-12 Minuten goldbraun backen. Die Plätzchen dann vorsichtig auf ein Kuchengitter setzen und auskühlen lassen.
Variationen mit Puderzucker
Die Traumstücke sind super lecker nach Vanille und sind somit das perfekte Weihnachtsgebäck. Sie sind gar nicht so trocken wie sie vermutlich im ersten Moment den Anschein erwecken. Stattdessen sind die Traumstücke ganz zartes Buttergebäck und erinnern mich an Vanillekipferl, sind aber um Welten unkomplizierter zu backen.
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Wie du weisst, waren diese Traumstücke vor 4 Jahren erst der Anfang. Seitdem habe ich 4 weitere leckere Geschmacksrichtungen gebacken. Nachdem die Traumstücke so lecker sind und zu dem vermutlich beliebtesten Rezepten neben den Butterwölkchen gehören, habe ich nun auch ein Video dazu für dich.
Vanillekipferl-ähnliche Variante
Der feine Mürbeteig eignet sich auch für Vanillekipferl. Zu den Grundzutaten noch 50 Gramm gemahlene Nüsse und 2 Tütchen Vanillezucker hinzufügen - wer mag, gibt noch 1 Ei und 1 Prise Salz dazu. Zügig verarbeiten und ebenfalls im Kühlschrank ruhen lassen. Auf einer bemehlten Fläche den Teig zu Rollen von etwa 2 Zentimeter Durchmesser verarbeiten, in 5 cm lange Stücke schneiden und zu Halbmonden formen. Bei 180 Grad 10-15 Minuten backen, bis die Enden hellbraun sind. Erst wenn die kleinen Kekse fast abgekühlt sind, diese im Puderzucker rundherum wälzen.
Zimtsterne und Makronen: nussige Varianten mit Puderzucker
Für Zimtsterne: 1 Eiweiß steif schlagen und 100 Gramm Puderzucker nach und nach dazugeben, dabei weiter schlagen. 350 Gramm gemahlene Mandeln sowie 1 bis 2 Esslöffel Zimt unterheben und vermengen. Anschließend etwa 1 Zentimeter dick ausrollen, Sterne ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Die Form jedes Mal in Puderzucker tauchen, damit der Teig nicht festklebt. Zum Bepinseln der Sterne weißen Guss zubereiten: Dafür 1 Eiweiß steif schlagen und 100 Gramm Puderzucker portionsweise unterschlagen. Bei 100 Grad Umluft etwa 15 Minuten backen.
Makronen sind einfach gemacht, sehr dekorativ und lassen sich gut variieren. Basis ist eine Baisermasse aus Eiweiß, Zucker und Vanillezucker. 4 Eiweiß steif schlagen, 150 Gramm Zucker oder Puderzucker und 1 Päckchen Vanillezucker portionsweise dazugeben und weiter schlagen. Abschließend 300 Gramm gemahlene Mandeln, Hasel- oder Walnüsse oder Kokosraspeln kurz unterheben. Mit einem Spritzbeutel mit großer Tülle auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech spritzen. Oder mit Hilfe von zwei kleinen Löffeln Häufchen formen. Nach Belieben mit einer Nuss verzieren. Bei 170 Grad (Ober-/Unterhitze) 10 bis 12 Minuten backen.
Weitere Ideen rund ums Puderzucker-Gebäck
Schnell gemacht ohne Backen und auf dem Plätzchenteller schön anzusehen sind selbst gemachte Schoko-Crossies und ganze Nüsse oder Nusssplitter, die mit Schokolade überzogen sind. Für die Schoko-Crossies jeweils 60 Gramm Cornflakes und gehackte Mandeln miteinander vermischen. 200 Gramm Kuvertüre fein hacken oder raspeln und im Wasserbad schmelzen. Nach Geschmack mit Chili, Vanille oder Zimt verfeinern. Die flüssige Schokolade zu den Flakes und Mandeln geben und gut vermengen. Mit Hilfe von zwei Teelöffeln Häufchen auf Backpapier setzen. Statt Mandeln kann man gehackte Erd- oder Haselnüsse zu den Cornflakes geben. Selbst gemacht schmecken sie einfach am besten.
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Einfach und lecker sind auch Kekse aus Sonnenblumenkernen, gehackten Mandeln, Kürbiskernen oder Sesam, auch miteinander kombiniert. Plätzchen nach dem Backen vollständig abkühlen lassen. Damit sie schön knusprig bleiben, in gut schließenden Blechdosen oder Plastikbehältern aufbewahren, bei mehreren Sorten am besten getrennt. Nur ähnliche Plätzchen, etwa aus Mürbeteig, zusammen aufbewahren.
Lebkuchen- und Honigvarianten
250 Gramm Honig, je 120 Gramm Butter und weißen oder braunen Zucker sowie 2 Esslöffel Lebkuchen-Gewürz unter Rühren erwärmen und den Zucker auflösen. Abkühlen lassen und 1 Ei unterrühren. 1 Teelöffel Backnatron oder Pottasche hinzufügen - sie machen den Teig schön locker. Nach Belieben mit Kardamom oder Kakaopulver verfeinern. 500 Gramm Roggen- oder Weizenmehl unter die Honigmasse geben und zu einem glatten Teig verkneten. Anschließend den Teig 0,5 Zentimeter dick ausrollen, Kreise oder Figuren ausstechen und auf einem mit Backpapier belegten Blech bei 180 Grad (Ober-/Unterhitze) etwa 10 Minuten backen. Das abgekühlte Gebäck mit ein paar Apfelschnitzen in Blechdosen geben und verschließen.
Praktische Tipps für das Backen mit Puderzucker
- Das Mehl mit dem Puderzucker, Salz und Vanillezucker auf die Arbeitsfläche häufen. Das Ei in die Mitte geben, die klein geschnittene Butter rundherum verteilen. Alles mit einem Messer oder der Teigkarte durchhacken, dann mit den Händen rasch zu einem glatten Teig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und ca. 30 Minuten kalt stellen.
- Die Form jedes Mal in Puderzucker tauchen, damit der Teig nicht festklebt.
- Die gekühlten Teigrollen auf ein Backofengitter legen und mit einem breiten Messer oder Pfannenwender einfach durchdrücken (Tipp einer Leserin).
- Wenn du nicht genug Zeit hast, kannst du Eiweiß ca. 3 Tage im Kühlschrank aufbewahren oder einfrieren.
- Bewahre Plätzchen in gut schließenden Dosen auf, damit sie knusprig bleiben; bei mehreren Sorten am besten getrennt lagern.
Übersichtstabelle: Backzeiten und Temperaturen
| Plätzchensorte | Temperatur | Backzeit | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| Traumstücke (Buttergebäck) | 180°C Ober-/Unterhitze | 12-15 Min. | Rundherum in Puderzucker wälzen |
| Mürbeteig-Sterne | 180-200°C | 10-12 Min. | Teig 3 mm ausrollen, Form in Puderzucker tauchen |
| Vanillekipferl | 180°C | 10-15 Min. | Nach dem Backen in Puderzucker wälzen |
| Zimtsterne | 100°C Umluft (trocknen) | ca. 15 Min. | Mit Puderzucker-Guss bestreichen |
| Makronen | 170°C Ober-/Unterhitze | 10-12 Min. | Baisermasse mit Puderzucker möglich |
Es gibt tatsächlich kaum ein einfacheres Weihnachtsrezept hier auf meinem Blog. Wenn du also “noch” auf der Suche nach köstlichen Weihnachtskeksen für die Adventszeit bist, dann kann ich dir diese leckeren Traumstücke nur wärmstens ans Herz legen. Dazu bekomme ich über alle Plattformen immer wieder so extrem tolles Feedback und ich kann nur sagen “Alle lieben diese Traumstücke”.
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