Tapioca Dessert Rezept einfach und lecker
Dieses Dessert macht glücklich! Der wunderbar weiche, schlürfige Tapioka-Pudding mit Kokosmilch in Kombination mit dem fruchtig-säuerlichen Mango-Passionsfrucht-Salat - eine Sensation! Dieser Tapioka-Pudding mit Mango und Passionsfrucht ist der perfekte Abschluss nicht nur nach einem scharfen, thailändischen Essen - leicht, sanft und fruchtig-süß. Dabei ist er super einfach und schnell gemacht.
Was ist Tapioka und warum verwenden?
Tapioka ist die Stärke aus Maniokwurzeln. Einfach gesagt ist Tapioka eine geschmacksneutrale Speisestärke und wird aus der Wurzel des Manioks bzw. des Cassavastrauches gewonnen. Für Menschen mit Glutenunverträglichkeit ist sie besonders gut bekömmlich. Tapioka ist geschmacksneutral, glutenfrei und wird wie normale Stärke oder Sago (aus der Sagopalme) zum Andicken und Binden von Suppen, Soßen und Desserts benutzt.
Tapioka kannst du hierzulande als Mehl, als Flocken oder auch in Perlenform verschiedener Größe kaufen. Du kannst die Tapiokaperlen in jedem Asiashop kaufen. Es gibt sie meistens in zwei Größen (1-2 mm und 5 mm), wir brauchen für dieses Rezept die kleinen. Meist wirst du einen Asialaden aufsuchen müssen, dort wirst du aber sicher fündig. Zudem sind die Perlen recht preisgünstig.
Warum Tapioka-Pudding so beliebt
Die Perlen nehmen den Geschmack der Flüssigkeit an, in der du sie kochst. Also werden diese Perlen nach Kokos und süßlich schmecken. Du wirst diese Perlen vielleicht noch vom kurzeitig sehr beliebten Bubble Tea kennen. Die Rede ist von Tapiokaperlen. Diese Perlen sind in mehreren Größen erhältlich und werden nicht nur für Tee verwendet. Im Grunde bestehen die Perlen aus reiner Stärke, was ihre gute Bindefähigkeit erklärt.
Tapiokapudding schmeckt pur und mit Obst. Probier auch mal Schoko-Tapiokapudding. Rühre dafür einen gehäuften Esslöffel Kakaopulver ein und gib noch ein bisschen Süße dazu. Du wirst diese Perlen vielleicht noch vom kurzeitig sehr beliebten Bubble Tea kennen.
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Zutaten für Tapioka-Kokos-Pudding mit Mango und Passionsfrucht (für ca. 4 Portionen)
- 60 g kleine Tapiokaperlen
- 1/2 Vanilleschote
- 250 ml Kokosmilch
- 1 EL Zucker
- 1 Prise Salz
- 1 Mango
- 2 Passionsfrüchte
- 2 EL Kokosraspel
- einige Minzeblättchen
Schritt-für-Schritt Zubereitung
- Tapiokaperlen in kaltem Wasser eine Stunde einweichen. Abseihen.
- Vanilleschote aufschlitzen, das Mark herausschaben.
- Tapiokaperlen mit Kokosmilch, 250 ml Wasser, Vanillemark, Zucker und Salz in einem Topf aufkochen und unter Rühren 10 Minuten köcheln lassen.
- Dann kannst du den Topf von der Herdplatte nehmen und sie noch etwas nachquellen lassen. Vom Herd ziehen und 30 Minuten zugedeckt quellen lassen.
- Inzwischen Kokosraspeln in einer beschichteten Pfanne ohne Fett rösten, bis sie duften. Beiseite stellen.
- Die beiden flachen Seiten der Mango rechts und links vom Kern schneiden, schälen und klein würfeln. Passionsfrüchte halbieren, das Fruchtfleisch herauslöffeln und mit der Mango mischen.
- Tapioka-Kokos-Pudding in Schälchen füllen. Obst darauf verteilen. Mit Minze und gerösteten Kokosraspeln bestreuen.
Beim Kochen quellen sie dann weiter auf und werden nach wenigen Minuten durchsichtig. Dann kannst du den Topf von der Herdplatte nehmen und sie noch etwas nachquellen lassen. Die Perlen nehmen den Geschmack der Flüssigkeit an, in der du sie kochst. Also werden diese Perlen nach Kokos und süßlich schmecken.
Varianten und Tipps
- Du kannst natürlich auch anderes Obst ganz nach Lust und Laune oder Jahreszeit als Topping nehmen, z. B. Erdbeeren, Brombeeren, Ananas, Orangen etc.
- Wenn du es ganz eilig hast, kannst du die süßen Tapiokaperlen in Kokosmilch auch warm essen. Sie schmecken so um nichts schlechter.
- Die Süßspeise wird kalt serviert. Stelle die süßen Tapiokaperlen noch in den Kühlschrank, wenn du sie kalt möchtest.
- Tapiokastärke zieht beim Andicken Fäden und wird in der veganen Küche gerne zum Abbinden von veganem Käse verwendet.
- Probier‘ es aus und es wird garantiert zu einem deiner Lieblingsdesserts!
Weitere Rezeptideen mit Tapioka
Heute zeigen wir dir zwei einfache Tapioka Rezepte. Wir erklären dir, was Tapiokamehl ist, wofür du es verwendest und warum es gut für deine Ernährung ist. Tapioka-Pudding ist ein vietnamesisches Dessert, das aus Kokosmilch, Banane und Tapioka-Perlen gekocht wird. Hast du schon mal von Chè chuối gehört? Das ist ein köstliches Dessert aus Vietnam: Tapioka-Pudding mit Banane und Kokosmilch.
Abgesehen von den Tapioka-Perlen, benötigst du nur eine Handvoll Zutaten, die du vermutlich ohnehin schon im Vorratsschrank hast. Dieses Tapioka-Pudding-Rezept ist vegan und frei von raffiniertem Zucker. Die reifen Bananen bringen von Natur aus eine hohe Süßkraft mit, die lediglich durch eine kleine Menge Kokosblütenzucker abgerundet wird.
Kurzrezept: Veganer Tapioka-Bananen-Pudding
- 40 g Tapiokaperlen in einer kleinen Schale in reichlich Wasser für 20 Minuten einweichen. Anschließend abgießen, kalt abschrecken und abtropfen lassen.
- Wasser, Kokosmilch, Kokosblütenzucker und Vanille in einem Topf unter Rühren zum Kochen bringen.
- Tapiokaperlen und Bananenscheiben zugeben und alles erneut aufkochen. Hitze reduzieren und unter Rühren ca. 15 Minuten köcheln lassen, bis eine sämige Konsistenz erreicht ist.
- Tapioka-Pudding in kleine Gläser füllen und mit Erdnuss-Sesam-Karamell und frischer Banane garnieren. Warm oder kalt genießen.
Wissenswertes zur Herstellung und Gesundheit
Tapiokamehl ist ein Nebenprodukt bei der Herstellung von Maniokmehl. Die Knolle wird entgiftet, zerkleinert und mehrmals gewässert. Anschließend wird die Masse kräftig geröstet. Noch enthaltene Giftstoffe verflüchtigen sich. Tapiokamehl ist gut verträglich, enthält keine Allergene, ist glutenfrei und vegan. Eine echte Alternative für Menschen, die unter einer Glutenunverträglichkeit leiden.
Tapioka ist sehr reich an Kohlenhydraten. Das Mehl ist reich an Vitamin C und enthält Stärken, mit ähnlichen Eigenschaften wie lösliche Ballaststoffe. Mit Tapiokamehl kannst du deine Ernährung und Verdauung unterstützen: Die Inhaltsstoffe füttern gute Darmbakterien, reduzieren Entzündungen sowie Blähungen und fördern eine gute Verdauung.
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Praxis-Tipps für perfekte Perlen
- Die Kügelchen sollten vor der Verwendung eingeweicht werden, damit sie gleichmäßig garen.
- Gelegentlich umrühren, damit die Masse nicht am Topfboden ansetzt.
- Je länger der Pudding (abgedeckt) im Kühlschrank ruht, desto fester wird er.
- Achte beim Restaurant-Bestellen darauf, ob Kuhmilch, Eier oder Honig verwendet wurden, falls du eine vegane Variante möchtest.
Einfaches Zutaten- und Zubereitungs-Minirezept als Tabelle
| Zutat | Menge | Verwendung |
|---|---|---|
| Tapiokaperlen (klein) | 60 g | Basis des Puddings |
| Kokosmilch | 250 ml | Flüssigkeit und Aroma |
| Wasser | 250 ml | Kochen und Quellen |
| Vanille | 1/2 Schote | Aroma |
| Zucker | 1 EL | Süßen |
| Mango & Passionsfrucht | je nach Bedarf | Topping |
Probier’s mal aus, trau dich! Ich kann es nicht verheimlichen. Immer wenn ich Running Sushi essen gehe, muss ich diese Nachspeise essen. Ich hebe mir sogar ein wenig Platz in meinem Magen auf. Denn meist esse ich gleich zwei Schalen davon. Ich liebe sie einfach, die süßen Perlen in Kokosmilch.
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