Rezept: Schoko-Kokos-Creme-Kuchen — saftig, schokoladig, mit Kokosfüllung
Dieser Schoko-Kokos-Kuchen aus der Kastenform ist mal etwas anderes: Mit seiner Mini-Füllung, die an Kokosmakronen erinnert, macht er optisch und geschmacklich richtig was her! Als ich mir überlegt hatte, einen Kokos-Schokokuchen zu backen, habe ich erst einmal ziemlich lange herumüberlegt: sollen es Schnitten vom Blech sein, ein klassischer runder Schokokuchen mit ein paar Kokosflocken im Teig oder gar eine marmorierte Variante? Eine Leserin hatte mir dann auf Instagram erzählt, dass sie schon lange nach einem Rezept für einen saftigen Schoko-Kokos-Kuchen sucht, den es anscheinend früher mal als Backmischung gab.
Also bin ich an die Rezeptentwicklung - und habe getüftelt. Keine Ahnung, ob das Ergebnis so schmeckt wie der Mix früher. Ich freue mich schon auf euer Feedback zu diesem besonderen Rezept!
Was macht diesen Kuchen besonders?
- Die Kokosmakronen-Füllung aus gezuckertem Eischnee und Kokosraspeln verleiht dem Kuchen eine saftige, leicht knusprige Haube.
- Der klassische Schokokuchen wird mit Kokosmilch und Kokosflocken verfeinert und liefert so doppeltes Kokosaroma.
- Die einfache Technik - eine Rinne in den Teig und dort die Kokosmasse einfüllen - ist unkompliziert und gibt ein tolles Ergebnis.
Zutaten (für eine kleine Kastenform ca. 20-22 cm)
- Für die Kokosfüllung: 1 Eiweiß (Größe M), 50 g Zucker, 1 Päckchen Dr. Oetker Vanillin-Zucker, 60 g Kokosraspel.
- Für den Rührteig: 200 g weiche Butter oder Margarine, 175 g Zucker, 1 Päckchen Vanillin-Zucker, 1 Prise Salz, 1 Eigelb, 3 Eier, 150 g Weizenmehl, 1 gestr. TL Backpulver (z. B. Dr. Oetker Original Backin), 30 g Kakao, 2 EL Milch (ca. 25 ml), 100 g Kuvertüre Zartbitter (gehackt), 100 ml Kokosmilch (klassische Kokosmilch aus der Dose), 30 g Kokosraspel.
- Zum Verzieren: 50 g Kuvertüre Zartbitter, einige Kokosraspel, optional Kokosöl für die Glasur.
Vorbereitung
Eine kleine Kastenform (ca. 20-22 cm) einfetten und mit Mehl bestäuben. Backofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Dann das Ei für die Kokosfüllung trennen: Das Eiweiß wird für die Makronenmasse benötigt, das übrige Eigelb für den Schokokuchenteig.
Zubereitung - Schritt für Schritt
- Eiklar mit den Schneebesen eines Handmixers halb steif schlagen, dann unter weiterem Rühren den Zucker einrieseln lassen und weiter schlagen, bis der Eischnee steif ist. Die Kokosflocken vorsichtig mit einem Teigschaber unterheben, sodass möglichst viel Volumen erhalten bleibt. Beiseite stellen.
- Dann den Schokokuchenteig vorbereiten. Dafür die weiche Butter mit dem Zucker schaumig schlagen. Eigelb und Eier nacheinander einzeln gut unterrühren. Mehl, Kokosraspel, Kakao, Salz und Backpulver mischen. Im Wechsel mit der Kokosmilch unter die Eiercreme rühren. Zuletzt die gehackte Kuvertüre unterheben. Der Teig ist ein klein wenig fester als klassischer Rührteig.
- Den Schokoteig in die Backform geben. In die Mitte der Länge nach mit einem Löffel eine Teig-Rille formen (ganz grob 3-4 cm breit und 2-3 cm tief). In diese Rille die Kokosmakronen-Füllung geben und die Oberfläche des Gesamt-Kuchens vorsichtig glatt streichen.
- Kuchen ca. 45-50 Minuten backen; Stäbchenprobe machen. Nach ca. 25 Minuten mit Alufolie abdecken, damit die Oberfläche bzw. Kokosfüllung nicht zu dunkel wird. Die Kokosmakronen-Füllung verläuft beim Backen etwas nach außen und bildet eine Art Haube, keine rein tiefe Füllung.
- Kuchen abkühlen lassen. Die Kuvertüre für den Guss klein hacken und mit dem Öl im heißen Wasserbad oder der Mikrowelle bei niedriger Wattzahl schmelzen. Kuvertüre über den erkalteten Kuchen geben und mit Kokosraspeln bestreuen.
Wichtige Hinweise zu Zutaten & Technik
- Für den Kuchen wird klassische Kokosmilch aus der Dose gebraucht, die man z.B. auch für asiatische Currys verwendet (kein fettarmer Kokosdrink o.ä.).
- Die Kokosmakronen-Füllung verläuft beim Backen etwas nach außen (siehe Bilder) und bildet eine Art Haube, keine rein tiefe Füllung.
- Nach dem Backen den Kuchen erst kurz in der Form abkühlen lassen (ca. 10 Minuten), dann herauslösen und vollständig auskühlen lassen, bevor die Glasur aufgetragen wird.
Variationen & Serviervorschläge
- Eine Schicht aus Kirsch- oder Himbeermarmelade zwischen Boden und Kokoscreme verleiht dem Kuchen eine fruchtige Note.
- Passend zum Kokosaroma empfehlen wir dir, unter die Creme ein paar Ananas- oder Mangostückchen zu heben, bevor du sie auf den Boden aufträgst. Das verleiht deinem Schoko-Kokos-Kuchen eine sommerlich fruchtige Note.
- Streue z. B. geröstete Kokoschips auf den Schokoguss - das sorgt für Biss und intensiviert das Kokosaroma.
- Auch Kakao-Nibs sind als herbe, nicht zu süße Knusperstücke eine tolle Ergänzung.
- Tipp: Wenn du den Kuchen für eine Feier zubereitest, kannst du auch Mini-Bounty-Häppchen daraus kreieren: Einfach kleinere Stücke schneiden und in Schokolade tauchen.
Tipps zur Haltbarkeit und Vorbereitung
- Im Kühlschrank hält sich der Schoko-Kokos-Kuchen abgedeckt oder in einer gut verschließbaren Dose 2 bis 3 Tage. Der Schoko-Kokos-Kuchen hält sich luftdicht verpackt 3 Tage und ergibt ca. 18-20 Stücke.
- Ich backe den Schoko-Kokos-Kuchen gerne schon einen Tag vorher, lasse ihn vollständig abkühlen, verziere ihn mit dem Guss und verpacke ihn dann luftdicht. So zieht er richtig schön durch und schmeckt am nächsten Tag noch besser.
Alternative: Schoko-Kokos-Kuchen vom Blech (Bounty-Style)
Wer lieber einen Blechkuchen möchte, nimmt ein Backblech, teilt den Teig und bereitet eine Hälfte mit geschmolzener Schokolade und Kakao und die andere Hälfte mit Kokosraspeln zu. Verteilt zuerst den Schokoteig, dann klecksweise den Kokosteig, zieht ein Muster mit einer Gabel und backt den Kuchen ca. 25 Minuten. Abschließend die restliche Schokolade mit etwas Kokosöl schmelzen, den Kuchen bestreichen und mit Kokosraspeln bestreuen.
Optionale Creme- oder Puddingfüllung fürs Blech
Für eine Pudding-Kokos-Creme: Puddingpulver (oder Speisestärke) mit Zucker mischen, mit etwas Kokosmilch glatt rühren und in die kochende Kokosmilch einrühren. Ananassaft und Kokosraspel unterziehen, erkalten lassen und mit Schmand oder Quark glattrühren - ideal als fruchtig-cremige Schicht.
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Beliebte Zutaten-Mengen als Kurzübersicht
| Komponente | Hauptzutaten (Beispielmengen) |
|---|---|
| Kokosfüllung | 1 Eiweiß, 50 g Zucker, 60 g Kokosraspel |
| Rührteig | 200 g Butter, 175 g Zucker, 3 Eier, 150 g Mehl, 30 g Kakao, 100 ml Kokosmilch |
| Guss & Deko | 50-100 g Kuvertüre, etwas Kokosöl, Kokosraspel |
Warum Kokos so gut passt
Kokos ist ein echter Alleskönner in der Küche. Sein feines Aroma passt sowohl zu süßen als auch zu herzhaften Gerichten. Schokolade und Kokos: ein Dreamteam, das immer funktioniert! Dieser saftige Schoko-Kokos-Kuchen verbindet die Intensität von Zartbitterschokolade mit der feinen Exotik von Kokosmilch und Kokosraspeln. Perfekt für Schokofans, die es saftig mögen - und das ganz ohne komplizierte Zutaten oder stundenlange Vorbereitung!
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