Rezept Schoko Kaffee Brownies – saftig, schokoladig und mit Kaffeearoma

Das sind die besten Brownies überhaupt! Ungelogen. Bei diesem einfachen ultimativen Brownie-Rezept spare ich mal nicht mit Superlativen. Die Brownies mit Kakao sind zum Niederknien. Sie werden euch garantiert aus der Hand gerissen.

Was macht das ultimative Rezept für Schoko-Brownies aus?

Es ist eine Kombi aus mehreren Faktoren. 1.: hochwertige Zartbitter-Schokolade, und zwar viel davon. Brownies nur mit Kakaopulver kommen nicht an diese hier heran. 2. Die Schokolade landet teils geschmolzen in den Teig, teils gehackt. Ein paar Chunks schmelzen an der Oberfläche. 3. Ein Mix aus weißem und braunem Zucker sorgt für die perfekte Textur und ein leicht karamelliges Aroma. 4. Mit am Wichtigsten ist die Backzeit - sie darf auf keinen Fall (!!!) zu lange sein.

Wenn ich an Espresso Brownies beziehungsweise allgemein an Brownies denke, verbinde ich sie immer mit unseren Reisen rund um die Welt. Ich liebe es in kleine Coffee Shops oder Cafés zu besuchen und mit inspirieren zu lassen und würde sagen, ich war nie in einem, ohne dass es den saftigen Schokoladen Blechkuchen nicht gab. Ob es nun simple Brownies sind oder solche mit Cheesecake, Kirschen oder Beeren, sind sie immer in der Vitrine vorhanden. Ich glaube fast, dass es ein ungeschriebenes Coffee Shop Gesetz ist sie im Sortiment zu haben.

Brownies auf dem Blech mit Espressoglas

Brownie-Typen: Fudgy, Chewy oder Cakey

Wenn man im Ausland unterwegs ist, wird oft von 3 Sorten Brownies gesprochen. Entweder sind sie Fudgy, Chewy, oder Cakey. Die Espresso Brownies würde ich zu den Fudgy Brownies einteilen. Fudgy Brownies werden meist von Schokoladenliebhaber bevorzugt. Wenn man hineinbeisst, erwartet einen intensiven, reichhaltigen Schokoladengeschmack und eine dichte, superfeuchte, meist klebrige Textur die einen an Trüffelpralinen erinnert. Chewy Brownies sind die Klassiker, die alle kennen und lieben. Diese Variante liegt zwischen den Fudgy und Cakey Brownies. Cakey Brownies sind, wie der Name bereits verrät eher wie ein Schokoladenkuchen. Diese Brownies werden auf Grund von geringerer Menge an Fett, größerer Mehlanteil und ebenso von Zugabe von Backpulver mehr kuchenartig.

Zutaten (für ca. 20 x 20 cm Form oder Blechvarianten)

  • 200 g Zartbitterschokolade + 100 g Zartbitterschokolade, gehackt (alternativ: 200g geschmolzen + 100g gehackt)
  • 100-150 g Butter (je nach Variante)
  • 100-150 g Zucker (Kombination aus weißem und braunem Zucker empfohlen, optional Rohrzucker)
  • 2-6 Eier, je nach Rezeptvariante (typisch 3-4 Eier)
  • 70-150 g Mehl (einfaches Mehl)
  • 50 g dunkles Kakaopulver
  • 1 TL Backpulver (optional, für cakeartige Textur)
  • 4 EL starker Espresso bzw. 40 ml Espresso
  • Prise Salz, Vanilleextrakt oder Tonkabohnenabrieb nach Geschmack
  • Optional: Nüsse (Walnüsse, Pekannüsse), Kakaonibs zur Dekoration

Ausrüstung

  • Backform ca. 20 x 20 cm oder rechteckige Form ca. 25 x 35 cm
  • Backpapier oder Butter + Mehl / Backtrennspray
  • Rührschüssel, Schneebesen oder Handrührgerät, Topf für Wasserbad

Grundtechnik - so gelingen die Brownies besonders fudgy

200g Zartbitterschokolade mit Butter im Wasserbad zum Schmelzen bringen, verrühren und etwas abkühlen lassen. Klein gehackte Schokolade und Butter zusammen in einem Topf im heißen Wasserbad schmelzen lassen. Leicht abkühlen lassen. Das Öl zur Schoko-Butter-Masse geben. Die Eier mit dem weißen und braunen Zucker sehr schaumig schlagen. Mehl mit Backpulver und Kakao mischen.

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Die Schoko-Butter-Masse und die trockenen Zutaten kurz, aber kräftig, unter die Eiercreme rühren. Die klein gehackte Schokolade ebenfalls dazugeben; ein paar Chunks für die Deko aufheben. Den Brownieteig in die vorbereitete Form füllen und glattstreichen. Restliche gehackte Schokolade darüber verteilen. Auf keinen Fall zu lange im Ofen lassen! Der Teig sollte noch weich sein, aber natürlich im Inneren nicht mehr hin- und her wackeln.

Wasserbad mit schmelzender Schokolade und Butter

Alternative Aromatisierung: Espresso und Kaffee

Die herbe Note der Kaffee- oder Espressobohne verstärkt noch einmal das süße, schokoladige Aroma und rundet durch die leicht herbe Note den Geschmack der Brownies ab. Ihr braucht dabei aber keine Angst zu haben, dass die bittere Note zu intensiv ist. Es kitzelt einfach ein paar Aromaspitzen mehr hervor. Der Espresso wird dann sowohl dem Teig hinzugefügt, als auch nach dem Backen über die Brownies gegossen. So saugt der Teig, den Espresso noch einmal auf und wird noch saftiger. Wer keinen Espresso zu Hause hat, kann natürlich auch einen starken Mokka oder Kaffee verwenden.

Demonstration: Espresso Brownies Schritt für Schritt

Schritt-für-Schritt Rezept (kompakte Variante)

  1. Backofen auf 175-200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Backform mit Backpapier auslegen oder einfetten.
  2. Schokolade und Butter im Wasserbad schmelzen, dann etwas abkühlen lassen. Optional: Butter leicht bräunen (zartnussig duftend) für mehr Aroma.
  3. Eier mit weißem und braunem Zucker sehr schaumig schlagen (ca. 5 Minuten bei manchen Rezepten).
  4. Espresso zu der Schokoladen-Butter-Mischung geben und unterrühren.
  5. Mehl, Kakao, Backpulver und Salz mischen und nach und nach unter die Eier-Schoko-Masse heben. Nicht zu lange rühren.
  6. Gehackte Schokolade unterheben, ein paar Chunks für die Oberfläche aufheben, optional Nüsse dazugeben.
  7. Teig in die Form füllen, glatt streichen und restliche Schokolade darüber verteilen.
  8. Backen: je nach Form und gewünschter Textur 20-50 Minuten. Für fudgy Brownies ca. 20-28 Minuten, für etwas festere Varianten bis 45-50 Minuten. Beim Backen muss der richtige Zeitpunkt gefunden werden, damit die Brownies innen noch schön feucht und knatschig sind.
  9. Brownies 15 Minuten abkühlen lassen, aus der Form nehmen und weitere 15 Minuten abkühlen. Optional: mit Espresso beträufeln, restliche Schokolade schmelzen und verzieren, Puderzucker bestäuben.

Backzeiten und Anzeichen für perfekte Konsistenz

Brownies ganz grob 20-28 Minuten backen - die Backzeit hängt von der Höhe der Brownies und eurem Ofen ab. Auf keinen Fall zu lange im Ofen lassen! Der Teig sollte noch weich sein, aber natürlich im Inneren nicht mehr hin- und her wackeln. Beim Backen muss der richtige Zeitpunkt gefunden werden, damit die Brownies innen noch schön feucht und knatschig sind. Am besten nach 20 Minuten in der Nähe des Ofens bleiben und immer mal wieder testen. Der Stäbchentest hilft hier nur bedingt, da das Innere des Brownies immer noch feucht und nicht ganz durchgebacken sein darf. Grundsätzlich gilt: Wenn der Rand schön dunkelbraun ist, müssten sie fertig sein.

Varianten und Tipps

  • Für besonders intensiv schokoladige Brownies: mindestens einen Teil der Schokolade grob hacken und unterheben, so entstehen „Schoko-Inseln“, die an Lava Cake erinnern.
  • Die Zuckermenge kann reduziert werden, ohne viel Geschmack einzubüßen; ein Mix aus weißem und braunem Zucker gibt zusätzliches Karamellaroma.
  • Wer es nussig mag, kann Walnüsse oder Pekannüsse unterheben.
  • Für ein glänzendes Crackling: die Eier mit Zucker sehr schaumig schlagen.
  • Serviervorschläge: pur zum Kaffee, lauwarm mit Vanilleeis oder mit Schlagsahne.
  • Luftdicht verschlossen halten sich Brownies etwa 2-3 Tage.
Aufgeschnittene Brownies mit Vanilleeis und Puderzucker

Beispiel: Zutatenliste einer erprobten Variante

ZutatMenge
Zartbitterschokolade (geschmolzen)200 g
Zartbitterschokolade (gehackt)100 g
Butter100-150 g
Zucker (weiß + braun)100-150 g
Eier3-4
Mehl70-150 g
Kakao50 g
Espresso40 ml / 4 EL

Warum diese Brownies so beliebt sind

Die klassischen Brownies sind richtig schön schwer und üppig. Soulfood eben. Und sicher nichts für Kaloriensparer. Dennoch habe ich die Zuckermenge (wie beim Bananenbrot) im Vergleich zu anderen Rezepten - vor allem aus den USA - nahezu halbiert. Unglaublich! Es wird euch bei diesen für uns perfekten Brownie vom Blech aber an nichts fehlen 😉 . Schokofans werden das Rezept lieben! Ich bin definitiv Team Espresso Brownies. So ein Würfel zum Kaffee ist einfach was feines und Schokolade macht einfach einiges besser im Leben.

Dunkle Schokolade und ein Hauch von Kaffee machen diese saftigen Brownies zu etwas ganz Besonderem. Sie schmecken pur zu einer Tasse Kaffee oder noch lauwarm serviert mit einer Kugel Vanilleeis zum Dessert. Frisch gebacken schmecken die Brownies am besten.

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