Schmidt Lebkuchen Paderborn: Geschichte und Produkte
1926 fing alles an: Da hat Emil Otto Schmidt die Idee seines Lebens. Eine geniale Idee am Anfang: Ein Eisenbahnwaggon voller Lebkuchen bildete 1926 die Grundlage für einen genialen Einfall unseres Gründers Emil Otto Schmidt. Die beiden Brüder müssen es E. Der Clou: Schmidt verschickt die Pakete direkt nach Hause. Das funktionierte so gut, dass er sich schnell auf dieses Geschäft konzentrierte: 1927 war die Geburtsstunde unseres Unternehmens, das somit auch eines der ersten Versandhäuser Europas war.
Der Verkauf war so erfolgreich, dass von der damaligen Firma Zucker-Bär sogar Lebkuchen nachgekauft werden mussten. Beflügelt von dem Erfolg begann E. In einer kleinen Backstube in einem Hinterhaus in Nürnberg, Voltastraße 91, wurden auf einer Fläche von 50 Quadratmetern die Lebkuchen von 10 Arbeitskräften her- und zu Sortimenten zusammengestellt. Vertrieben wurde weiterhin über den Versandweg an Endverbraucher. In den folgenden Jahren wurde die „Keimzelle“ in der Voltastraße zu klein, so dass der Unternehmer ein Grundstück in der Gyulaer Straße erwarb und dort ein kleines Fabrikgebäude errichtete.
Die Firmengründung des Unternehmens war Zufall und Wagnis zugleich. Es gab zwei Brüder: E. Otto Schmidt in Nürnberg und seinen Bruder Franz in Thüringen. Vor die Aufgabe gestellt, diesen Waggon voller Lebkuchen nun schnell an den Mann zu bringen, kam E. Damit war der Lebkuchenversand-Gedanke geboren.
Schwierige Jahre: Enteignung, Zerstörung und Wiederaufbau
Weil er sich vehement weigerte, die Produktion seiner Backstube auf Kriegswirtschaft umzustellen, wurde Emil Otto Schmidt 1938 aus der Firma gedrängt und enteignet. 1938 schied E. Otto Schmidt nach der Enteignung aus dem Unternehmen aus und nach schweren Bombenschäden am Firmengebäude musste 1943 die Lebkuchenproduktion eingestellt werden. Der Betrieb wurde daraufhin in den Kriegsjahren in "Julmond" umbenannt und von einem Münchner Industriellen und NSDAP-Mitglied der ersten Stunde zwangsverwaltet, um fortan Aufträge vor allem der Wehrmacht zu bearbeiten. In der verhängnisvollen Nacht des 2. Februar 1945 zerstörten alliierte Bomben beim Angriff auf Nürnberg das Werk - es brannte bis auf die Grundmauern nieder. Erst drei Jahre nach Kriegsende konnte Schmidt seine Geschäfte wieder aufnehmen und den Wiederaufbau starten.
Nach Kriegsende wurde von den Alliierten zunächst ein Treuhänder eingesetzt. 1949 erfolgte der Wiederaufbau der zerstörten Gebäude und 1950 arbeiteten bereits wieder 300 Beschäftigte bei Lebkuchen-Schmidt. 1950 - es begann die Wirtschaftswunder-Zeit. Martin Burkhardt trat in die Firma ein und übernahm den Bereich Werbung und Gestaltung. 1955 wurde sein Bruder, Dipl.-Ing. Rudolf Burkhardt, als Leiter des technischen Betriebes eingesetzt. Die beiden Brüder müssen es E. Das Unternehmen florierte. Bereits 1956 deckte man den Personalbedarf durch Mitarbeiter ab, die mit Bussen aus der Nürnberger Umgebung abgeholt wurden. Da sich zu dieser Zeit erneut Kapazitätsgrenzen abzeichneten, erwarb man 1959 ein Grundstück an der Zollhausstraße.
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Familienunternehmen, Schicksalsschläge und starke Frauen
Die Wurzeln von Lebkuchen-Schmidt und damit auch der Schmidt-Stiftung liegen von Beginn an in einem klassischen Familienunternehmen mit einer hohen sozialen, ethischen und gesellschaftlichen Verantwortung für alle Kunden, die eigenen Beschäftigten und sämtliche Handelspartner. Schicksalsschläge und eine starke Frau: Die Schicksalsschläge für die Familie setzten sich fort: 1980 starben überraschend Rudolf, drei Jahre später auch Martin Schmidt-Burkhardt viel zu früh. Diese tragischen Ereignisse riefen in Rudolfs Witwe Henriette Schmidt-Burkhardt eine starke Frau auf den Plan: Sie übernahm quasi über Nacht die alleinige Geschäftsführung. Anfangs belächelt, brachte die gelernte Grundschullehrerin jedoch schnell alle Skeptiker zum Schweigen. Sie prägte das Unternehmen mehr als drei Jahrzehnte und formte mit liebevoller Entschlossenheit und kaufmännischem Geschick ein weltbekanntes Unternehmen, das in vielen Ländern als Genuss-Botschafter Nürnbergs betrachtet wird.
Nachdem ihr Ehegatte Rudolf Schmidt-Burkhardt 1980 verstarb, gefolgt vom Tod ihres Schwagers 1983, führte Frau Henriette Schmidt-Burkhardt von 1983 bis zu ihrem Tod 2014 das Unternehmen. Drei Jahrzehnte lang leitete Henriette Schmidt-Burkhardt das Unternehmen. Emil Otto Schmidt erlebte die Einweihung nicht mehr, er verstarb als 69-Jähriger am 31. Dezember 1961.
Stiftung, Werte und Verantwortung
Die gemeinnützige "Rudolf und Henriette Schmidt-Burkhardt Stiftung" - kurz: Schmidt-Stiftung - ist seit dem Jahr 2014 Hauptgesellschafterin des Unternehmens Lebkuchen-Schmidt mit seinen berühmten Marken. Sie bewahrt Haltung, Ideale und Werte des Firmengründers Emil Otto Schmidt und seiner Nachkommen. Dadurch gewährleistet sie die Eigenständigkeit des Betriebs sowie die Sicherung der Arbeitsplätze auch für künftige Generationen. Leidenschaft für unsere Erzeugnisse, Verlässlichkeit im geschäftlichen Handeln sowie ein respektvoller Umgang mit Mensch und Natur sind die obersten Prinzipien unseres Handelns. So können die Tradition und der Geist dieses einzigartigen Familienunternehmens erhalten werden. Wo anonyme Großkonzerne bedingungslos auf die Steigerung ihrer Renditen achten, bewältigen wir Herausforderungen gemeinsam, fördern soziale oder gesellschaftliche Projekte und bieten unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein überaus attraktives und vielseitiges berufliches Umfeld.
Der Name Schmidt steht aber auch für eine besondere Firmenkultur, die bis heute stets mit vollem Herzen und großem Respekt gegenüber den Menschen und den Ressourcen agiert: Hauptgesellschafter ist eine gemeinnützige Stiftung, weshalb sich die Schmidt-Gruppe für zahlreiche soziale, gesellschaftliche und kulturelle Projekte ihrer Heimatregion einsetzt. Durch den globalen Versand der Produkte versteht sich Schmidt zudem als Botschafter Nürnbergs in aller Welt.
Produktion, Alleinstellungsmerkmale und Tradition
Nürnberg ist die Lebkuchen-Stadt. Und kein anderes Unternehmen hat den Ruf der berühmten Spezialität so sehr geprägt wie Lebkuchen-Schmidt. Der legendäre Ruf von Schmidt basiert vor allem auf dem unverwechselbaren Geschmack und der außergewöhnlichen Qualität seiner weltberühmten Nürnberger Lebkuchen und der anderen feinen Gebäckspezialitäten. Die bekannten Produkthighlights und Klassiker werden auch heute noch mit viel Leidenschaft nach überlieferten Rezepten aus hochwertigsten Zutaten hergestellt.
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Undenkbar ohne Lebkuchen? Einer der Hersteller hat zwei Alleinstellungsmerkmale: Lebkuchen-Schmidt ist der weltweit größte Lebkuchen-Versender und der letzte konzernunabhängige industrielle Produzent der Branche. In den 1980er Jahren liefen die Lebkuchen-Bänder in der Produktionszeit auf Hochtouren. Damals baute die Firma Schmidt in der Zollhausstraße 50 Meter lange Backstraßen ein. Diese Liebe zu Lebkuchen verlangt jedoch einer vollautomatisierten Produktion absolute Höchstleistungen ab: Im 3-Schicht-Betrieb werden so rund um die 60 Tonnen Rohstoffe verarbeitet und bis zu 3 Mio.
Vertrieb, Präsenz und Festtraditionen
Heute ist aus Lebkuchen-Schmidt der erfolgreichste Lebkuchen-Versandhändler überhaupt geworden. Seitdem steht dieser Name für außergewöhnliche Genussmomente und leuchtende Augen bei Groß und Klein. Denn für vieleGeneration war und ist es etwas ganz Besonderes, eines der unverwechselbaren Pakete in den Händen zu halten und schon beim Auspacken Vorfreude auf den Inhalt zu bekommen. Bei einem Nürnberg-Besuch begegnen Ihnen die Läden von Lebkuchen-Schmidt in der Winterzeit im gesamten Stadtgebiet. Auf den Internet-Seiten von Lebkuchen-Schmidt können Sie die süßen Köstlichkeiten aber natürlich zu jeder Jahreszeit direkt nach Hause bestellen - so, wie es sich E.
Auf dem Christkindlesmarkt gehört das „Hexenhäuschen“ von Lebkuchen-Schmidt zu den bekanntesten und meistfotografierten Ständen. Das Lebkuchen- und Honighaus der Firma Lebkuchen Schmidt. Bei einem Nürnberg-Besuch begegnen Ihnen die Läden von Lebkuchen-Schmidt in der Winterzeit im gesamten Stadtgebiet. Ganzjährig stehen Ihnen die beiden sympathischen Geschäfte im Herzen der Altstadt am Hauptmarkt sowie der große Werksverkauf am Firmensitz in der Zollhausstraße zur Verfügung.
Besondere Aktionen, Rekorde und Jubiläen
15 Meter lang und 12 Zentner schwer - das war der Welt größter Lebkuchen. 1980 wurde er auf dem Platz vor der Lorenzkirche unter die Leute gebracht. Lebkuchen-Schmidt hatte in das gigantische Backwerk u.a. vier Zentner Honig, drei Zentner Mandeln und fünf Zentner Orangeat verrührt. Der Verein der Altstadtfreunde durfte den Riesenkuchen verkaufen. Stolz auf 90 Jahre Tradition: 2017 blickt die ganze Lebkuchen-Welt auf Lebkuchen-Schmidt und gratuliert zum Jubiläum. Zu diesem Anlass veröffentlicht das Unternehmen ein besonderes Sortiment und feiert mit vielen Aktionen seinen Geburtstag.
Historische Einordnung und Nürnberger Lebkuchen-Tradition
Urkundlich nachgewiesen ist ein Nürnberger Lebküchner in der Schmidgassen im Jahre 1395. Ein besonders denkwürdiger Tag für die Nürnberger Lebküchner war im Jahre 1487, als Kaiser Friedrich III - er hielt damals gerade einen Reichstag in Nürnberg ab - sämtliche Nürnberger Kinder "so schon zu gehen vermögen..." zu einer großen Bewirtung auf die Kaiserburg einlud. Nahezu 4000 Kinder wurden damals mit einem Lebkuchen beschenkt, auf dem das Bildnis des Kaisers aufgedruckt war. Vom eigentlichen Handwerk der Lebküchnerei wird offiziell erst im 17. Jahrhundert gesprochen. Seit 1441 waltete in Nürnberg eine Gewürzschau ihres Amtes. Vereidigte Prüfer kontrollierten die Qualität der angelieferten Gewürze. Die dreißigjährige Krieg brachte einen schweren Niedergang für die Nürnberger Lebküchner, denn sie bekamen keine Gewürze mehr. Die Gewerbefreiheit im Jahr 1867 brachte dann eine glückliche Wende, auch wenn der Übergang von der handwerklichen zur industriellen Herstellung nicht von heute auf morgen vor sich ging. Die beiden Weltkriege brachten aber noch einmal harte Schläge für die Nürnberger Lebkuchenindustrie. Im ersten Weltkrieg herrschte eine unvorstellbare Rohstoff-Knappheit. Im Dezember 1916 wurde das Backen feiner Lebkuchensorten als Luxus untersagt. Den zweiten Weltkrieg überstand praktisch keine der Nürnberger Lebkuchenfabriken ohne Schaden. Die Nürnberger Lebküchner buken seit jeher aber nicht nur für den Bedarf der Nürnberger Einwohner, sondern auch für den Fernhandel. Auf den alten Handelsstraßen gingen Nürnberger Lebkuchen "in alle Land" und mit ihnen der gute Ruf dieses Nürnberger Erzeugnisses.
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Produkte und Qualitätsversprechen
Die bekannten Produkthighlights und Klassiker werden auch heute noch mit viel Leidenschaft nach überlieferten Rezepten aus hochwertigsten Zutaten hergestellt. Der legendäre Ruf von Schmidt basiert vor allem auf dem unverwechselbaren Geschmack und der außergewöhnlichen Qualität seiner weltberühmten Nürnberger Lebkuchen und der anderen feinen Gebäckspezialitäten. Diese Liebe zu Lebkuchen verlangt jedoch einer vollautomatisierten Produktion absolute Höchstleistungen ab.
| Aspekt | Beschreibung |
|---|---|
| Gründungsjahr | 1927 (Versandgeschäft, Idee 1926) |
| Hauptgesellschafter | Rudolf und Henriette Schmidt-Burkhardt Stiftung (seit 2014) |
| Standort | Nürnberg, Werksverkauf Zollhausstraße, Läden am Hauptmarkt |
| Alleinstellungsmerkmale | Weltweit größter Lebkuchen-Versender, letzter konzernunabhängiger industrieller Produzent |
| Produktion | Vollautomatisiert, 3-Schicht-Betrieb, hohe Rohstoffmengen |
Der Name Schmidt steht für außergewöhnliche Genussmomente und für eine besondere Firmenkultur, die Tradition, Qualität und soziale Verantwortung verbindet. Für viele Generationen war und ist es etwas ganz Besonderes, eines der unverwechselbaren Pakete in den Händen zu halten und schon beim Auspacken Vorfreude auf den Inhalt zu bekommen.
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