Saftiger Apfel-Quark-Kuchen Rezept - einfach und gelingsicher
Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt um diesen cremigen Apfelkuchen mit Quark zu backen. Der Quark Apfelkuchen ist extrem lecker und passt perfekt in den Herbst. Säuerliche Äpfel und die süße Quarkfüllung sind eine traumhafte Kombination. Mit regionalen Äpfeln schmeckt er doppelt gut. Der Kuchen ist aber nicht nur lecker, er ist auch noch Ruck Zuck gebacken.
Warum dieser Apfel-Quark-Kuchen so saftig wird
Ein Apfel-Quark-Kuchen überzeugt mit seiner saftigen Textur und dem fruchtigen Geschmack. Dank der Kombination aus Magerquark, Äpfeln und einer feinen Vanillenote wird der Kuchen besonders leicht und aromatisch. Quark ist eine vielseitige Zutat, die für eine besonders saftige Konsistenz im Kuchen sorgt. Durch seinen hohen Feuchtigkeitsgehalt bleibt der Kuchen länger frisch und erhält eine angenehme Lockerheit. In Kombination mit den Äpfeln entsteht eine perfekte Balance zwischen Fruchtigkeit und Leichtigkeit. Im Rührkuchen mögen wir Quark so gerne, weil er dadurch lockerer wird und zugleich eine unheimlich saftige Konsistenz bekommt. Außerdem harmoniert die frische Quarknote wunderbar mit den süßen Äpfeln.
Zutaten (für Springform Ø 26 cm oder kleine Kastenform)
- Butter - für den Teig brauchst du Butter.
- Weinstein Backpulver* - du kannst auch normales Backpulver verwenden.
- Vanillepaste* oder Vanillezucker passen gut zum Geschmack der Äpfel.
- Milch - wird der Teig zu fest, verwende etwas Milch.
- Mehl - wird der Teig zu weich und klebrig, gibt noch etwas mehr Mehl hinzu.
- Äpfel - ich bevorzuge eine säuerliche Sorte, denn diese gibt einen tollen Kontrast zu der süßen Quarkcreme.
- Vanille Puddingpulver - gibt Geschmack, Farbe und Stabilität.
- Magerquark (evtl. laktosefrei) - ca. 200 g in einer kleinen Variante, oder 500-600 g bei einer größeren Quarkfüllung.
- Eier, Zucker, Zitronensaft / Zitronenschale nach Geschmack.
Optional
- geröstete Mandelscheiben oder Walnüsse zum Bestreuen
- Zimt, Zitronenabrieb oder Vanille für zusätzliches Aroma
- Puderzucker zum Bestäuben oder Aprikotieren für Glanz
Praktische Hinweise zur Apfelwahl und Form
Die Wahl der richtigen Äpfel ist entscheidend für den Geschmack und die Textur des Apfel-Quark-Kuchens. Besonders gut eignen sich leicht säuerliche Apfelsorten wie Boskop oder Elstar, da sie den süßen Teig geschmacklich ergänzen. Achte bei der Wahl der Äpfel auch darauf, dass sie ein festeres Fruchtfleisch haben und beim Backen somit nicht zu matschig werden. Die Apfelgröße entscheidet über die Optik. Ich nehme möglichst kleine Äpfel, weil man die hübsch nebeneinander anordnen kann.
Du kannst ihn auf einem kleinen Blech oder in einer Springform backen. Die letzten Kuchen habe ich fast alle als Blechkuchen gebacken. Da wurde es einmal wieder Zeit für einen leckeren Kuchen aus der Springform. Verwendest habe ich eine Form mit 26cm Durchmesser. Der Apfelkuchen ist etwas 3-4 cm hoch geworden. Möchtest du den Kuchen als Blechkuchen backen? Je nach Beschichtung der Form kannst du auf Backpapier verzichten. Die Form dann am besten mit etwas Butter einfetten und mit Mehl bestäuben.
Basisrezept: Boden (Rührteig) und Füllung
Boden: Butter, Vanillepaste und Zucker schaumig schlagen. Anschließend die Eier nacheinander unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und unterkneten. Zuletzt die Milch dazugeben. Den Teig in eine gefettete Springform (26 cm) füllen und mit einem kleinen Teigroller zum Rand rollen, sodass der Teig ca. 3 cm hoch wird.
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Füllung: Quark, Zucker, Vanillepaste, Puddingpulver, Eier und Zitronensaft glattrühren. Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden.
Kurzvariante (ofentaugliche Dose / kleine Form)
Ofen auf 200 °C bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Quark mit Mehl, Zucker, etwas Zitronensaft und einem Ei verrühren. Einen Apfel schälen, entkernen und in Stücke schneiden. Unter die Quarkmasse heben. Backpulver unterrühren und alles in eine ofenfeste Form geben. Für ca. 25 Minuten bei 200°C bei Ober-/Unterhitze backen, bis sich der Quarkkuchen leicht bräunt. Mit gerösteten Mandelscheiben und ggf. etwas Puderzucker bestreuen und genießen!
Schritt-für-Schritt-Anleitung (ausführlich)
- Den Ofen auf 175-180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und eine Springform gut einfetten und mit etwas Mehl bestäuben.
- Für den Boden Butter, Vanillepaste und Zucker schaumig schlagen. Anschließend die Eier nacheinander unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und unterkneten. Zuletzt die Milch dazugeben.
- Den Teig in die gefettete Springform geben und mit einem Teigroller zum Rand rollen, sodass ein etwa 3-4 cm hoher Rand entsteht. Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen.
- Für die Quarkcreme Eier, Zucker und Zitronenabrieb kurz schaumig schlagen. Dann Quark, Vanillepuddingpulver, flüssige Butter und Milch zugeben und alles glattrühren.
- Die Äpfel schälen, entkernen und in Würfel schneiden. Die vorbereiteten Apfel-Stücke unter die Quarkcreme heben oder auf der Creme verteilen.
- Die Quarkcreme auf den Kuchenboden geben und die Apfelstücke darauf verteilen.
- Den Kuchen auf der 2. Schiene von unten etwa eine Stunde backen, dabei nach ca. 45 Minuten evtl. mit Alufolie abdecken, falls die Oberfläche zu stark bräunt. Für kleinere Formen oder Muffins kürzere Backzeit beachten (ca. 20-30 Minuten).
- Kuchen erst im abgeschalteten Ofen bei spaltbreit geöffneter Tür ca. 30 Minuten ruhen lassen, dann vor dem Anschneiden vollständig abkühlen lassen.
Varianten und Tipps
- Für ein noch aromatischeres Ergebnis Zimt, Vanille oder etwas Zitronenabrieb zur Quarkmasse geben.
- Streue ein paar Walnüsse vor dem Backen über den Teig, wenn keine kleinen Kinder mitessen. Sie sind in Kombination mit süß-sauren Äpfeln besonders lecker.
- Wer mag, kann den Kuchen aprikotieren - das gibt Glanz und hält die Äpfel saftig.
- Wenn der Teig zu fest wird, etwas Milch verwenden; wird er zu weich und klebrig, mehr Mehl hinzugeben.
- Stäbchen-Probe machen: mit einem langen Holzstäbchen in die Mitte stechen. Klebt feuchter Teig daran, dem Kuchen noch ein paar Minuten geben.
- Wenn es mal schnell gehen muss: den Teig in Muffinförmchen füllen und deutlich kürzer backen.
- Für eine schichtere, aber sehr leckere Version Magerquark in Rührteig einarbeiten und in Kastenform backen.
- Alternativ statt Magerquark einen Speisequark 20% Fett i. Tr. verwenden.
Aufbewahrung, Einfrieren und Serviervorschläge
Am besten im Kühlschrank in einer Kuchenbox oder zumindest abgedeckt; so bleibt er ca. 2-3 Tage frisch und lecker. Etwa 1 Stunde vor dem Servieren aus dem Kühlschrank holen. Zum Einfrieren muss der Kuchen vollständig ausgekühlt sein. Wenn es ans Auftauen geht, geschieht dieses am besten langsam und im Kühlschrank; dort kann er in Ruhe über Nacht auftauen und sich dann noch ca. 30 Minuten bei Zimmertemperatur aufwärmen. Falls ihr Gäste erwartet, kann man ihn auch warm mit einer Kugel Vanilleeis, einem Klecks Sahne oder einer leckeren Fruchtsoße servieren.
Rezeptübersicht (kurz)
| Portion | Form | Backzeit | Schwierigkeitsgrad |
|---|---|---|---|
| Springform Ø 26 cm / kleine Kastenform | Springform / Kasten / Muffins | ca. 45-60 min (je nach Form) | einfach, backanfängergeeignet |
Warum ich dieses Rezept liebe
Ich backe jedes Jahr leckere Apfelkuchen. Ich liebe Käsekuchen und backe diese beinahe am liebsten. Ich bin total verrückt nach nahezu allen Varianten - mit Quark oder Frischkäse - ich liebe sie alle. Der Aufwand ist gering, der Geschmack mega gut! Dieser saftige Apfelkuchen mit Quark ist genauso leicht gemacht, schmeckt sehr fein und ist auch für Backanfänger gut geeignet. Das Beste? Man hat plötzlich Appetit auf Kuchen, aber keine Lust auf das klassische Kuchenbacken, das manchmal viel zu viel Zeit in Anspruch nimmt. Dann ist der Quark-Apfelkuchen genau das Richtige für euch!
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