Ruhrkuchen mit Apfel — einfaches Rezept für saftigen Rührteig

Dieses Rezept steckt satte 1,5 kg Äpfel, die ein saftiger Rührteig umhüllt. Mehr Apfel geht nicht! Außerdem ist das Rezept mit wenigen Zutaten einfach umzusetzen und schmeckt so herrlich wie früher bei Oma. Perfekt für die Apfelsaison, für den nächsten Kaffeeklatsch und für alle, die einen klassischen Apfelkuchen lieben.

Zutaten (für Springform 26 cm, 12 Stücke)

  • etwas Fett für die Form
  • 125 g Margarine oder Butter, weich
  • 125 g Zucker
  • 3 Eier (Größe M)
  • 0,5 Pck. Backpulver
  • 250 g Mehl
  • 1,5 kg Äpfel, geschält und entkernt
  • 60 g Butter zum Bestreichen
  • 50 g Zucker oder Zimtzucker zum Bestreuen
  • Optional: 1 Pck. Vanillepuddingpulver (zum Kochen) oder 5 EL Milch für extra Saftigkeit

Kurzbeschreibung

Der Teig für den Rührteig mit Apfel ist super fix zusammengerührt. Der Kuchen erinnert an einen großen Apfelpfannkuchen, er ist innen wunderbar saftig und außen leicht karamellisiert und duftet nach Zimt und Butter. Das Rezept für den schnellen, saftigen Apfelkuchen aus der Springform ist unkompliziert und gelingt mit wenigen Zutaten, die meist ohnehin im Haus sind.

Apfelkuchen Stück auf Kuchenteller

Zubereitung - Schritt für Schritt

  1. Den Boden und die Ränder einer Springform sorgfältig einfetten. Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen und den Rand einfetten.
  2. Für den Rührteig Margarine oder Butter, Zucker und Eier zu einer glatten Masse verrühren. Butter und Zucker mit dem Handrührgerät schaumig rühren, die Eier nach und nach zufügen. Weiche Butter ist wichtig, damit der Teig sich gut verrühren lässt und schön cremig wird.
  3. Backpulver und Mehl vermischen und kurz unterrühren. Mehl und Backpulver mischen, abwechselnd mit dem Joghurt oder Milch zur Butter-Ei-Mischung geben. Bei einem Rührteig ist es wichtig, dass Mehl und Backpulver nur kurz unter die Butter-Eier-Zuckermasse gerührt werden. Sobald keine Mehlflöckchen mehr zu sehen sind, ist der Teig fertig. Zu langes Rühren macht den Teig zäh und den Kuchen zu fest.
  4. Äpfel schälen, entkernen und in große Stücke schneiden (je nach Größe der Äpfel z. B. achteln). Die Äpfel schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen. Dann die Viertel nochmals halbieren und in Stücke schneiden. Wer möchte, verrührt die Apfelstücke mit etwas Zitronensaft. Das gibt eine besonders frische Note und die Äpfel verfärben sich nicht.
  5. Äpfel zügig unter den Rührteig heben, die Masse in die Springform füllen und glattstreichen. Jetzt die geschnittenen Apfelstücke unterheben. Sie sollen gut verteilt sein, aber nicht zerdrückt werden.
  6. Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 200 °C Ober-/Unterhitze auf der unteren Schiene 50 bis 55 Minuten backen oder bei 180 °C Umluft etwa 45-55 Minuten. Für 45 Minuten im vorgeheizten Backofen backen. Bitte habt ein Auge auf den Kuchen. Durch die vielen Äpfel bleibt er sehr feucht, daher lieber etwas länger backen. Der Rand darf goldbraun sein.
  7. Nach 45 Minuten mit der Butter bestreichen, mit Zucker oder Zimt-Zucker bestreuen und fertig backen. Die Mischung kannst du ganz einfach selber herstellen. Am besten gleichmäßig über den Teig streuen, bevor der Kuchen in den Ofen kommt. Achte darauf, dass kein Zimt-Zucker an den Rand kommt - sonst karamellisiert er und klebt fest.
  8. 10 Minuten vor Ende der Backzeit eine Stäbchenprobe machen. Ein Holzstäbchen in die tiefste Stelle des Kuchens stechen und wieder rausziehen, wenn kein roher Teig am Stäbchen haftet, ist der Apfelkuchen fertig. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, kurz in der Form stehen lassen, dann vorsichtig den Rand lösen und auf ein Kuchengitter setzen.
  9. Lauwarm servieren; dazu passt eine Portion Schlagsahne. Nach dem Abkühlen unter einer Kuchenglocke oder in einer luftdichten Dose aufbewahren. Bei Zimmertemperatur bleibt er 2-3 Tage genießbar; im Kühlschrank luftdicht bis zu 5 Tage; eingefroren bis zu 4 Monate.

Tipps & Kniffe

  • Lockerer Rührteig: Damit ein Rührteig noch luftiger wird, könnt ihr zunächst die weiche Butter und den Zucker einige Minuten aufschlagen, bis die Masse hell und cremig ist. Dann die Eier (Zimmertemperatur) einzeln unterrühren. Zum Schluss Mehl und Backpulver mischen und nur kurz unterrühren.
  • Säuerliche Apfelsorten: Apfelsorten wie Jonagold, Boskoop, Holsteiner Cox, Elstar oder Wellant haben eine fein säuerliche Note und sind ideal für diesen Apfelkuchen. Die Äpfel sollten nicht zu süß sein und beim Backen nicht zerfallen.
  • Entscheidender Kniff: Sobald keine Mehlflöckchen mehr zu sehen sind, ist der Teig fertig. Zu langes Rühren macht den Teig zäh.
  • Mögliche Stolperfalle: Es ist beabsichtigt, dass die Apfelmenge im Verhältnis zum Teig etwas viel erscheint. Das ist richtig so und die Apfelmenge sollte nicht reduziert werden. Beim Backen geht der Teig auf und verteilt sich optimal zwischen den Apfelstücken.
  • Wer es extra saftig mag, kann ein Päckchen Vanillepuddingpulver zum Kochen in den Teig geben - das sorgt für noch mehr Saftigkeit im Teig.
Schritt-für-Schritt: Äpfel schneiden und unterheben

Varianten und Serviervorschläge

  • Mit Streuseln: Für eine knusprige Variante Streusel aus Butter, Mehl und Zucker ergänzen - ergibt eine klassische Omas-Streuselkruste.
  • Zimtkruste: Zimt-Zucker gleichmäßig über den Teig streuen für eine leicht karamellisierte Oberfläche.
  • Puderzucker: Nach dem Abkühlen mit Puderzucker bestäuben.
  • Mit Sahne: Lauwarm serviert mit Schlagsahne schmeckt der Kuchen besonders gut.
Backanleitung: Saftiger Apfelkuchen im Rührteig

Nährwerte (pro Stück, Durchschnittsschätzung)

Kalorien Eiweiß Fett Kohlenhydrate
~273 kcal 4 g 12 g 36 g

Warum dieses Rezept besonders ist

Der fertige Kuchen hat eine goldbraune, knusprige Zuckerdecke. Das Rezept ist wirklich das einfachste und schnellste, das ich kenne - die Zutaten habt Ihr sicherlich immer im Haus, daher kann dieses Schätzchen zu jeder Zeit ganz unkompliziert in die Backform wandern. In maximal 1 Stunde steht er ofenfrisch auf der Kaffeetafel.

Goldbraune Zuckerschicht auf Apfelkuchen

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